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Producing a Play

 
Studierende der JLU spielen die englische Komödie „Comic Potential“ von Alan Ayckbourn – Sieben Aufführungen im Januar 2011

Nr. 4 • 6. Januar 2011

Wie sieht wohl das Film-Set der Zukunft aus: Werden Roboter die Aufgaben der Schauspieler übernehmen? Wie sich diese Vision gestalten könnte, erfahren die Zuschauer im englischen Theaterstück „Comic Potential“, das Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) unter Leitung von Theaterwissenschaftlerin Elisabeth Sommerhoff im Rahmen des Projekts „Producing a Play“ vorführen werden.

Alan Ayckbourns Komödie „Comic Potential“ spielt in nicht allzu ferner Zukunft. Schauplatz ist ein Aufnahmestudio, in dem eine Daily Soap gedreht wird. Schauspieler werden für solche TV Produktionen inzwischen durch kostengünstigere Roboter ersetzt. Diese Actoids funktionieren allerdings nicht immer einwandfrei und so löst der Programmierfehler eines Roboters heilloses Chaos am Set aus. Der junge Autor Adam Trainsmith ist fasziniert von der Darstellerin JC-F 31333 und beschließt, eine Komödie mit ihr in der Hauptrolle zu schreiben. Er kann den Regisseur der Soap, ehemals für qualitativ hochwertige Filme bekannt, überzeugen, die Regie für dieses Projekt zu übernehmen. Die Arbeiten an Adams Film nehmen konkrete Formen an. Der Versuch die Geschäftsführung für sich zu gewinnen, um grünes Licht für die Produktion zu bekommen, scheitert allerdings und endet schließlich im Fiasko. Das Studio soll geschlossen werden und die immer unberechenbarere Maschine JC-F 31333 - von Adam liebevoll Jacie genannt - soll eingeschmolzen werden. Aus anfänglicher, gegenseitiger Faszination hat sich inzwischen mehr entwickelt und so beschließen Adam und Jacie ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ihre Flucht in die Realität bringt allerdings ungeahnte Probleme mit sich und als schließlich auch noch die Presse auf das frisch verliebte Pärchen gehetzt wird, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Sir Alan Ayckbourn, der als einer der wenigen Theaterschriftsteller von der Queen geadelt wurde, hat schon mehr als 70 Theaterstücke verfasst. „Comic Potential” wurde 1998 in Scarborough am Stephen Joseph Theatre uraufgeführt.

Während ihrer Zeit an der University of Birmingham inszenierte Sommerhoff mit britischen Studierenden jedes Jahr ein „German Play“. Dadurch verbesserte sich das mündliche Deutsch der Studierenden, da bei Proben und Schauspieltraining hautsächlich Deutsch gesprochen wurde. Einen Text auf der Bühne real zum Leben zu erwecken, verhalf ihnen darüber hinaus zu einem mehrdimensionalen Zugang zu literarischen Texten. Diese Erfahrungen wollte Sommerhoff auch ihren Studierenden in Gießen ermöglichen. So entwarf sie für den Bereich der Außerfachlichen Kompetenzen das Modul „Producing a Play“. Der künstlerische Prozess der Erarbeitung eines englischsprachigen Theaterstücks steht im Mittelpunkt, die Mitwirkenden verbessern aber auch ihr mündliches Englisch, da bei Proben und kreativen Treffen Englisch gesprochen wird.

Eine erfolgreiche Einbindung in das Kulturprogramm der Stadt Gießen erfährt „Producing a Play“ durch die öffentlichen Aufführungen, die in Koproduktion mit dem englischsprachigen Keller-Theatre stattfinden. Im Januar 2009 ging mit „Jake's Women“ von Neil Simon die erste Produktion mit großem Erfolg über die Bühne, im April 2010 folgte „The Beggar's Opera“ von John Gay in einer Neuvertonung. Im Wintersemester 2010/11 startete „Producing a Play“ zum dritten Mal.

„Comic Potential“ wird im Januar an sieben Terminen gespielt. Der Eintritt kostet zehn Euro, ermäßigt fünf Euro. Tickets sind beim Dürerhaus Kühn (Kreuzplatz 6, 35390 Gießen, Telefon: 0641-35608, E-Mail: info@duererhaus-kuehn.de) erhältlich. Restkarten werden an der Abendkasse verkauft.

  • Termine

Freitag, 14., Samstag, 15., Donnerstag, 20., Freitag, 21., Samstag, 22., Freitag, 28. und Samstag, 29. Januar 2011, jeweils um 19.30 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Aufführungsort: Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstraße 34, 35390 Gießen

  • Weitere Informationen

www.uni-giessen.de/cms/producingaplay

  • Kontakt

Elisabeth Sommerhoff, Institut für Germanistik,
Otto-Behaghel-Straße 108, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-29078

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041