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Agrarentwicklung in Zentralasien

Universität Gießen beteiligt an internationalem Graduiertenkolleg SUSADICA – Delegation aus Usbekistan zu Gast – Förderung durch die VolkswagenStiftung

Nr. 53 • 25. März 2019

susadica
ZEU-Geschäftsführer Dr. Matthias Höher, Dr. Sabrina Lundström (Akademisches Auslandsamt), JLU-Vizepräsident Prof. Dr. Dr. Peter Kämpfer, SUSADICA-Projektkoordinator Dr. Shavkat Hasanov (TIIAME), Prof. Dr. Abdulhakim Salokhitdinov, Prorektor für Internationale Zusammenarbeit am TIIAME, und Prof. Dr. Martin Petrick, Institut für Agrarpolitik und Marktforschung an der JLU (v.l.). Foto: JLU / Sara Strüßmann
Agrarentwicklung in Zentralasien erfordert es, die Auswirkungen der landwirtschaftlichen Ressourcennutzung für die wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Um diesen Ansatz auch in der Graduiertenausbildung zu stärken, etabliert die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Regional Environmental Centre for Central Asia (CAREC) das Graduiertenprogramm „SUSADICA – Structured doctoral programme on Sustainable Agricultural Development in Central Asia” am Tashkent Institute of Irrigation and Agricultural Mechanization Engineers (TIIAME) in Usbekistan. Gefördert wird das Projekt von der VolkswagenStiftung sowie von zwei usbekischen Ministerien.

Im Rahmen ihrer Teilnahme am SUSADICA-Auftaktworkshop in Halle (Saale) haben zwei Gäste aus Usbekistan die JLU besucht. Projektleiter Prof. Dr. Martin Petrick, Professur für Agrar-, Ernährungs- und Umweltpolitik an der JLU, empfing gemeinsam mit JLU-Vizepräsident Prof. Dr. Dr. Peter Kämpfer den Prorektor für Internationale Zusammenarbeit am TIIAME Prof. Dr. Abdulhakim Salokhitdinov sowie den SUSADICA-Projektkoordinator Dr. Shavkat Hasanov. Mit dem TIIAME hat die JLU im vergangenen Jahr ein Memorandum of Understanding abgeschlossen.  

Die zehn über das Projekt finanzierten Doktorandinnen und Doktoranden verbringen die Hälfte eines jeden Projektjahres in Deutschland an drei Partnereinrichtungen (JLU, IAMO und Universität Halle) und die andere Hälfte am TIIAME. „Dadurch erhoffen wir uns eine nachhaltige Stärkung des akademischen Lebens an der Partnereinrichtung in Zentralasien und die Durchdringung der akademischen Gemeinschaft vor Ort mit internationalen Wissenschaftsstandards”, so Petrick. Die Ziele der Graduiertenausbildung sind unter anderem die Befähigung zu unabhängiger Forschung und die Integration in ein Netzwerk internationaler Partner und Veranstaltungen. Dabei besteht eine Fokussierung auf Forschungsthemen, die eine Verbindung zwischen dem internationalen akademischen Diskurs und Herausforderungen der Agrarentwicklung in Zentralasien herstellen. Die Doktorandinnen und Doktoranden befassen sich in ihrer Forschung mit der Umstrukturierung der Agrarbetriebe und Arbeitsbeziehungen, mit landwirtschaftlichen Innovationen und Technologie, der Agrarpolitik, dem Wandel der natürlichen Umwelt und Landwirtschaft sowie der Wasser-Governance. Untersucht werden die Länder Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.

Die JLU unterhält seit vielen Jahren intensive Kontakte zu Partnern in Zentralasien sowie in den postsowjetischen Ländern. Das Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) sowie der Fachbereich 09 – Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement bündeln dabei viele der Kontakte in unterschiedlichen Forschungsprojekten und entwickeln so die Zusammenarbeit stetig weiter.

  • Kontakt


Institut für Agrarpolitik und Marktforschung
Senckenbergstraße 3, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-37050

Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • Telefon: 0641 99-12041