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Gießener Historiker erhält Dilthey-Fellowship

 
Stipendium der Fritz Thyssen- und VolkswagenStiftung fördert Nachwuchswissenschaftler fünf Jahre lang mit insgesamt 400.000 Euro

Nr. 85 • 5. Mai 2010

Dr. Daniel Roger Maul, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), wird bei seiner Forschung in den nächsten fünf Jahren im Rahmen der Initiative „Pro Geisteswissenschaften“ mit insgesamt 400.000 Euro unterstützt. Dem Wissenschaftler wurde ein so genanntes Dilthey-Fellowship bewilligt – benannt nach dem deutschen Philosophen Wilhelm Dilthey (1833–1911). Gefördert wird Dr. Mauls Forschungsvorhaben „Globale Hilfe – Amerikanische Nichtregierungsorganisationen und international relief 1890-2010“. „Dabei geht es mir um die Grundlagen internationaler humanitärer Hilfe in historischer Perspektive“, sagt Dr. Maul. „Das ist ein durchaus aktuelles Thema, gerade vor dem Hintergrund jüngerer humanitärer Katastrophen.“ Dr. Maul ist der zweite Wissenschaftler der JLU, der diese Förderung erhält. 2008 wurde dem Kunsthistoriker Dr. Markus Späth ebenfalls ein Dilthey-Fellowship bewilligt.

Das Projekt von Dr. Maul behandelt den Beitrag us-amerikanischer Nichtregierungsorganisationen bei der Entstehung globaler Mechanismen internationaler Not- und Krisenhilfe (engl. Relief). Ziel ist es, Motive, Ideologie und Techniken privater, grenzüberschreitender Hilfe als Teil einer Globalisierungsgeschichte von ihrer Entstehung bis in die Gegenwart zu untersuchen. In den Blick kommen dabei Organisationen wie C.A.R.E, das Amerikanische Rote Kreuz oder das American Friends Service Committee (Quäker). Untersucht werden soll das Spannungsfeld zwischen der spezifisch amerikanischen Herkunft der Non-Governmental Organisations (NGOs) und ihre Einbindung in internationale Netzwerke und Diskurse.

Dr. Daniel Roger Maul, Jahrgang 1971, studierte Geschichte, Geografie und Politische Wissenschaft in Erlangen, Bremen, Bologna und München. Nach seiner Promotion 2005 an der Ludwig-Maximilians-Universität München arbeitete er als Wissenschaftlicher Angestellter im Museumspädagogischen Zentrum Bayern. Seit November 2007 forscht er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der JLU. Seine Forschungsschwerpunkte sind internationale Zeitgeschichte, Geschichte der Globalisierung und Geschichte internationaler Organisationen.

Bei der Anfang 2005 eingerichteten Förderinitiative „Pro Geisteswissenschaften“ handelt es sich um ein gemeinsames Angebot der Fritz Thyssen Stiftung und der VolkswagenStiftung in Zusammenarbeit mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Mit dieser Förderung werden deutschlandweit jährlich maximal zehn Projekte von Nachwuchswissenschaftlern ausgezeichnet. Ziel ist, für die Geisteswissenschaften neue Verknüpfungen und Synergien zwischen den Fächern herzustellen.
 

  • Weitere Informationen:

www.volkswagenstiftung.de/foerderung/strukturen-und-personen/pro-geisteswissenschaften.html

  • Kontakt:

Dr. Daniel Roger Maul
Historisches Institut
Otto-Behagel-Straße 10c, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-28144, 0641 99-28131 (Sekretariat)
E-Mail: daniel.r.maul@geschichte.uni-giessen.de

Herausgegeben von der Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen

Dr. Daniel Roger Maul.
Dr. Daniel Roger Maul. Foto: privat