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Führend in der hessischen Lehrerbildung: neue Fächer in den Lehramtsstudiengängen an der Justus-Liebig-Universität Gießen

 
JLU erweitert ihr breites Angebot um Kunst und Musik für das Lehramt an Gymnasien sowie Informatik für das Lehramt an Haupt- und Realschulen

Nr. 89 • 22. Mai 2012

Mit der Einführung von drei neuen Fächern in den Lehramtsstudiengängen zum Wintersemester 2012/2013 hat die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) das umfangreichste Lehramtsangebot in Hessen. Damit stärkt sie einen ihrer Profilbereiche, wie es in der neuen Zielvereinbarung mit dem Land Hessen vereinbart wurde. Mehr als 20 Prozent der Studierenden an der JLU sind Lehramtsstudierende. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein neuer Studiengang für das Lehramt an Grundschulen (L1) mit dem Unterrichtsfach Islamische Religion/Ethik mit dem Schwerpunkt Islam eingerichtet. Zum kommenden Wintersemester führt die JLU drei weitere Fächer in den bestehenden Studiengängen ein: Kunst und Musik für das Lehramt an Gymnasien (L3) sowie Informatik für das Lehramt an Haupt- und Realschulen (L2). „Mit der Einführung der neuen Fächer in den Lehramtsstudiengängen unterstreicht die Justus-Liebig-Universität ihre führende Rolle in der Lehrerausbildung in Hessen“, sagt die Erste Vizepräsidentin Prof. Dr. Eva Burwitz-Melzer, die für Studium und Lehre an der JLU zuständig ist und qua Amt zugleich das Zentrum für Lehrerbildung der JLU leitet. „Dies ist zudem ein weiterer Schritt zum Ausbau der Bildungsforschung an der JLU.“

Am Institut für Kunstpädagogik (IfK) wird das Fach Kunst im Studiengang Lehramt an Gymnasien (L3) eingerichtet. Die Besonderheiten des acht Semester dauernden Studiums sind die praxisrelevanten projektspezifischen Lehr- und Lernformen, die im Grundstudium bereits modellhaft erprobt und im Hauptstudium im Hinblick auf die drei Säulen der Kunstpädagogik – Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Fachpraxis – angewandt und vertieft werden. Ein ausdrücklicher Schwerpunkt liegt hierbei auf der Befähigung zum eigenen künstlerischen Denken und Arbeiten. Die Komplexität eines künstlerischen Prozesses realisiert sich vor allem im künstlerischen Projekt, welches die notwendigen Freiräume für eigenständige künstlerische Auseinandersetzungen eröffnet. Daher wird dieser zentrale Aspekt der kunstpädagogischen Ausbildung in Gießen besonders betont. Hierin unterscheidet sich das Gießener Institut für Kunstpädagogik, das seit Jahren wertvolle Impulse für die bundesweite und internationale Fachentwicklung setzt, von den anderen hessischen Standorten der Lehrerausbildung im Studienfach Kunst.

Am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik kann man künftig das Fach Musik für das Lehramt an Gymnasien (L3) studieren. Auch hier richtet sich das Augenmerk auf ein Zusammenspiel von Praxis und Vermittlung; Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Fachpraxis arbeiten eng zusammen. Die Studierenden erarbeiten bereits im Studienverlauf eigene Projekte und Unterrichtsverläufe, die sie anschließend erproben und analysieren. Zudem setzen sie sich mit der Musik unterschiedlicher Epochen auseinander, lernen verschiedene methodologische Zugänge kennen und beschäftigen sich mit Bereichen wie der Musiksoziologie, Musiktheorie, Musikästhetik oder der Musikpsychologie. Der Bezug zur Praxis bleibt stets bestehen.

Eine weitere Besonderheit ist, dass beide Fächer entweder mit einem Fach für das Lehramt an Haupt- und Realschulen oder mit einem zweiten Fach für das Lehramt an Gymnasien kombiniert werden können. Dies ermöglicht es den Studierenden, eigene Schwerpunkte zu setzen.

Bevor das Studium der Fächer Kunst und Musik für das Lehramt an Gymnasien aufgenommen werden kann, muss eine Eignungsprüfung absolviert werden. Nähere Informationen zum Ablauf und zu den Anforderungen der Prüfungen sowie die Anmeldeformulare sind auf den Internetseiten der Institute zu finden.

Als drittes wird das Fach Informatik für das Lehramt an Haupt- und Realschulen (L2) neu eingerichtet. Computer sind längst Teil des Alltags und finden immer früher Eingang in das Leben von Kindern und Jugendlichen. Ihr Interesse ist entsprechend hoch, während das Angebot in Schulen und Universitäten bislang eher gering ist. Aufbauend auf dem Fach Informatik im Rahmen des Studiums für das Lehramt an Gymnasien wurden fachdidaktische und fachwissenschaftliche Module für das Lehramt an Haupt- und Realschulen entwickelt, die sich mit Informationstechnik, Datenbanken und Simulationen sowie den verschiedenen Programmiersprachen beschäftigen. Software und Web-Anwendungen werden ebenso behandelt wie der Umgang mit der Hardware.

Da die Schülerinnen und Schüler vielfältige Vorerfahrungen mitbringen, liegt ein besonderes Augenmerk auf der Didaktik. Die Studierenden setzen sich im Rahmen ihres Studiums gezielt mit der Planung von Lernprozessen im Fach Informatik sowie der Methodik des Informatikunterrichts auseinander. Dabei lernen sie auch, den Schülerinnen und Schülern eine kritische Reflexion der Auswirkungen der Informatik im privaten wie im öffentlichen Bereich zu vermitteln. Datenschutz und Datensicherheit sind gerade im Hinblick auf den selbstverständlichen Gebrauch sozialer Netzwerke unbedingt im Unterricht zu behandeln, weshalb sie auch im Studium entsprechend platziert werden.

  • Weitere Informationen:

www.uni-giessen.de/cms/ifk (Institut für Kunstpädagogik)
www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb03/institute/musikpaedagogik (Institut für Musikpädagogik)
www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb07/fachgebiete/mathematik/informatik (Institut für Informatik)

  • Kontakt:

Marie Reinhardt, Zentrum für Lehrerbildung
Karl-Glöckner-Straße 5A, 35394 Gießen
Telefon: 0641  98-442443

Kunst für das Lehramt an Gymnasien:
Alexandra Pfeifer, Institut für Kunstpädagogik
Karl-Glöckner-Straße 21 H, 35394 Gießen
Telefon:  0641 99-25020

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041