Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

"Und dennoch lebe ich..." Rauna Shimbode aus Namibia erzählt ihre Lebensgeschichte

Dialog in englisch mit deutscher Übersetzung In Raunas Shimbodes Leben verdichtet sich die Geschichte Namibias seit den 50er Jahren: Apartheidsregime, Befreiungskrieg, der rasanten Wandel der afrikanischen Großfamilie, die AIDS-Katastrophe und die daraus folgende Waisenkrise. Namibia ist heute ein beliebtes Touristenziel. Zugleich ist die Kluft zwischen arm und reich weltweit am größten.
Wann 21.01.2014
von 18:30 bis 20:00
Wo Ernst-Leitz-Hörsaal Biochemisches Institut der Justus-Liebig-Universität
Name
Kontakttelefon 0641-9923204
Termin übernehmen vCal
iCal

Am 15. April 1977 wurde Rauna Shimbode von der
Südafrikanischen Polizei des Apartheidsregimes
verhaftet. Sie war damals 25 Jahre alt und als ausgebildete
Hilfskrankenschwester in Windhoek (Namibia)
tätig. Als Grund für die Verhaftung sagte man ihr, sie sei
„ein Freund der Terroristen“. Dieser Verhaftung folgten
weitere. Rauna wurde gefoltert. Sie hat die Geschichte des
Befreiungskriegs in Namibia erlebt und erlitten.
Wie die AIDS-Katastrophe: Ihr Sohn George, aufgewachsen
in einem Kinderheim in der ehemaligen DDR, kehrte
nach der Unabhängigkeit des Landes 1990, im Alter von
17 Jahren, nach Namibia zurück. Dort starb er mit 28 Jahren
an AIDS.
Rauna Shimbode war viele Jahre als HIV/AIDS-Beraterin
im Onandjokwe-Krankenhaus bei Ondangwa tätig. Heute
noch unterstützt sie Menschen in ihrer Community in
Ondangwa, die von Armut und AIDS betroffen sind,
darunter
viele Kinder, die zu Waisen wurden.
Rauna Shimbode ist seit 2002 Kooperationspartnerin in
Forschungsprojekten am Institut für Soziologie der Justus-
Liebig-Universität Gießen. Darüber hinaus ist sie Kooperationspartnerin
des Gießener Vereins „Pallium – Forschung
und Hilfe für soziale Projekte e.V.“ (www.pallium-ev.com).
Im Dialog mit Reimer Gronemeyer und Michaela Fink wird
Rauna aus ihrem Leben erzählen: von ihrer Kindheit im
Busch, von ihren Kriegserfahrungen und der AIDS-Katastrophe,
von den Lebensbedingungen der AIDS-Waisen, von
ihrem Sohn George und ihrer Familie.
Sie berichtet vom Wandel der namibischen Gesellschaft; von
den bedrohten kleinbäuerlichen Lebensweisen und vom
Zusammenleben der Schwarzen und Weißen in jenem Land
im Südlichen Afrika, in welchem AIDS immer noch die
Todesursache Nummer eins ist und wo die Kluft zwischen
Arm und Reich weltweit am größten ist.