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Die Klassifizierung der Welt - Universitäres Sammeln im kolonialen Kontext

Sonderausstellung der Sammlungen der JLU im Palmenhaus des Botanischen Gartens
Wann 01.09.2022 um 17:00 bis
16.10.2022 um 15:00
Wo Hörsaal der Hermann-Hoffmann-Akademie.
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Einladung zur feierlichen Eröffnung der Sonderausstellung Die Klassifizierung der Welt. Universitäres Sammeln im kolonialen Kontext

am 01.09.2022 um 17:00 Uhr in der Hermann Hoffmann Akademie.

 

Grußwort:       Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen

Einführung:    Prof. Dr. Bettina Brockmeyer (Historisches Institut); Prof. Dr. Magnus Huber (Institut für Anglistik)

 

anschließend Umtrunk und Besichtigung der Ausstellung mit den Kuratorinnen und Kuratoren.

 

 

Zur Ausstellung:

Die Sonderausstellung, die vom 01.09. – 16.10.2022 im Palmenhaus des Botanischen Gartens zu sehen sein wird, beleuchtet Sammlungen an der Justus-Liebig-Universität Gießen, die im Zuge von universitären Aktivitäten in kolonialen Kontexten bzw. durch kolonial inspirierte Sammlungsaktivitäten ihren Weg an die Universität Gießen fanden. Im Fokus stehen dabei vier Themensektionen (Antikensammlung, Botanischer Garten, Sondersammlungen der Universitätsbibliothek, Sektion Linguistik), die unterschiedliche Sammlungsbestände der Universität im 19. und frühen 20. Jahrhundert beleuchten.

Die Ausstellung bildet zugleich den Auftakt zu einer Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit an der Justus-Liebig-Universität, und knüpft an die derzeitige Debatte über den Umgang mit dem europäischen Kolonialismus an, die momentan in Deutschland und in den Nachbarländern in vollem Gange ist. Die Museen und auch die universitären Sammlungen enthalten Objekte, die aus der Zeit des Hochimperialismus und den zu der Zeit bestehenden Kolonien stammen. Zunehmend wird deshalb gefragt, woher die Sammlungsgegenstände kommen, und die Provenienz der Dinge erforscht, so derzeit auch im Oberhessischen Museum (aktuelle Ausstellung: „Zwischen Sammelwut und Forschungsdrang. Koloniale Kontexte in Gießen“ vom 06.05.2022–15.01.2023 im Alten Schloss).

Die Ausstellungsidee entstand unter den Mitgliedern der Justus-Liebig-Universität in der vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst angestoßenen und geförderten und durch die Konferenz Hessischer Universitätspräsidien gebildeten Kommission „Koloniales Erbe in Hessen“, welche die wissenschaftliche Expertise der hessischen Universitäten zur Thematik bündelt.

Das Ausstellungsteam besteht aus Prof. Dr. Bettina Brockmeyer (Historisches Institut), Dr. Joachim Hendel (Universitätsarchiv Gießen), Prof. Dr. Magnus Huber (Institut für Anglistik), Prof. Dr. Katharina Lorenz (Professur für Klassische Archäologie), Dr. Olaf Schneider (Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Gießen), Dr. Michaela Stark (Kustodin der Antikensammlung der JLU), Dr. Alissa Theiß (JLU-Sammlungskoordination), Lutz Trautmann M. A. (Universitätsarchiv Gießen) und Prof. Dr. Volker Wissemann (Professur für Spezielle Botanik).

 

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