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Artikelaktionen

GPS / Dr. Matthias Braun: „An den Grenzen der Selbstbestimmung. Rechtsethische Überlegungen zum Umgang mit psychischer Devianz“

10. Gesundheitsrechtliches Praktikerseminar
Wann 16.01.2019
von 18:00 bis 20:00
Wo Campus Licher Straße, HS 052
Name
Kontakttelefon 0641/99-21091
Teilnehmer Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Termin übernehmen vCal
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Selbstbestimmung gilt als einer der ethischen aber ebenso rechtlichen Schlüsselbegriffe für eine tragfähige Beschreibung und Erfassung menschlicher Lebensvollzüge. Das BVerfG hat dies in seinen Ausführungen und Reflektionen zur grundgesetzlichen Ordnung so formuliert, dass als zentraler Ankerpunkt Wert und Würde der Person zu gelten haben, die in freier Selbstbestimmung als Glied einer freien Gesellschaft wirkt.

Am Phänomen psychischer Devianz, so die These, lässt sich paradigmatisch zeigen, wie fragil und mitunter prekär die Anerkennungsräume von Selbstbestimmung sind. Antworten auf die Fragen, wer wir sind, wer unter welchen Voraussetzungen anerkannt wird, wer reden darf und wessen Stimme Gehör findet oder aber wem unter welchen Voraussetzungen welche Rechte zuzugestehen sind, sind immer schon Ergebnis der Aushandlung von Anerkennungsprozessen. Gewissermaßen als Lackmustest für die Belastbarkeit des jeweiligen Konzepts von Selbstbestimmung stellt sich die Frage, wie sich das Verhältnis von Anerkennung der Selbstbestimmung und der Anwendung von Zwang zum Wohle anderer denken lässt.

Anhand der Figur stellvertretender Entscheidungen wird aufgezeigt, wie fundamental sich die Vulnerabilität leiblicher Selbstbezüge in die Aushandlung von Geltungsansprüchen einschreibt. Eine Vulnerabilität, die ganz basal gesprochen darin besteht, das leibliche Selbstbezüge auf Anerkennung angewiesen sind und Vulnerabilität gerade nicht den Gegensatz von Selbstbestimmung darstellen kann.

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