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Eine schöne geistliche Tragedia von dem ersten Merterer

Mit der Inszenierung von Melchior Neukirchs Stephanus-Drama (1591) wendet sich die Theatergruppe des Instituts für Germanistik der anderen Seite des Weihnachtsfests zu und setzt die Leiden der frühen Kirche blutig in Szene.
Wann 06.12.2014
von 16:00 bis 17:30
Wo Grünberg, Hospitalkirche
Name
Kontakttelefon 9929080
Teilnehmer Prof. Dr. Cora Dietl, Prof. Dr. Gerhard Kurz, Studierende der Germanistik und benachbarter Fächer.
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Gewalttätig und blutig ist das diesjährige Weihnachtsstück der Theatergruppe des Instituts für Germanistik: ein Widerspruch zum besinnlichen Weihnachtsfest? - Nein, denn die Kirche gedenkt genau am 26. Dezember des Protomärtyrers Stephanus, um daran zu erinnern, dass die Gegenseite des Gnadengeschenks die Verpflichtung ist. Das klingt nun für ein heutiges Theaterpublikum nicht unbedingt nach Vergnügen. Freilich, der lutherische Pastor Melchior Neukirch verstand es durchaus, aus der blutigen Geschichte des ersten Märtyrers, mit dem sich die von Kryptokalvinisten und Katholiken bedrängten Lutheraner Braunschweigs 1591 identifizierten, nicht nur ein flammendes Glaubensmanifest, sondern auch ein spannendes und bewegtes Theaterereignis zu machen. Ein wütender Herodes, ein verbohrter Saulus, wetteifernde Teufel und ein souveräner Erzengel beherrschen die Szene, auf der sich vieles allzu Menschliches zeigt, das auch heute zur Identifikation einlädt und aktuelle gesellschaftliche Fragen wachruft. Spätestens bei der ins Stück eingebauten Prozession muss das Publikum irgendwie Stellung beziehen - und sei es nur durch die Übernahme der Rolle des neugierigen Zuschauers.   

Die Aufführung findet statt in Verbindung mit dem Gießener DFG-Projekt "Inszenierungen von Heiligkeit im Kontext der konfessionellen Auseinandersetzungen".

Eintritt frei.

 

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abgelegt unter: Theater