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Erwin-Stein-Preis 2021 an James Richard Moore

„On Coming to Terms with Darwin“: Feierstunde in der Hermann-Hoffmann-Akademie
Wann 05.05.2022
von 17:15 bis 19:15
Wo Hermann-Hoffmann-Akademie, Senckenbergstraße 17-21, Gießen
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Am Donnerstag, 5. Mai 2022, verleiht die Erwin-Stein-Stiftung den Erwin-Stein-Preis 2021 an den britischen Anthropologen und Wissenschaftsgeschichtler James Richard Moore (Cambridge). Der mit mit 15.000 € dotierte Preis wird in einer öffentlichen Feierstunde in Gießen verliehen. Sie findet um 17.15 Uhr in der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senckenbergstr. 17-21, 35390 Gießen, statt und wird zugleich für Interessierte übertragen. 

Beginnend mit dem Buch „The Post-Darwinian Controversies. A study of the Protestant struggle to come to terms with Darwin in Great Britain and America 1870-1900” (1979) über die magistrale Darwin-Biographie (verfasst mit Adrian Desmond, 1991, und vielfach übersetzt) bis hin zu Schriften über Kreationismus hat Moore, der an der Open University lehrte, faszinierende Einsichten in die Wissenschaftsgeschichte und in das Verhältnis von Naturwissenschaften und Religion gegeben. Aus dem Text der Preisurkunde:

„James Richard Moore hat mit seinen weltweit rezipierten Schriften das Verständnis der Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts und die Wahrnehmung von Leben, Werk und Wirkungsgeschichte Charles Darwins auf eine neue Grundlage gestellt. Auf diese Weise hat er einem tieferen Verständnis des Verhältnisses von Naturwissenschaften und Religion jenseits vereinfachender Frontstellungen den Weg bereitet. Zugleich auf eine Vermittlung dieser Einsichten in die Breite der Gesellschaft(en) Wert legend, hat er mit seinem Lebenswerk – ganz im Sinne Erwin Steins – den akademischen wie den gesellschaftlichen Dialog befruchtet und vertieft.“

 

b.w.

Hintergrund:

Den Erwin-Stein-Preis vergibt die Erwin-Stein-Stiftung, deren Stiftungszweck in der Förderung der wissenschaftlichen Forschung, der Erziehung, der Volks- und Berufsbildung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens liegt. Der Preis soll nach Satzung im zweijährigen Turnus vergeben werden

„für eine hervorragende interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeit, die ein philosophisches, staatsrechtlich-politologisches, religiöses, literarisches oder naturwissenschaftliches Thema zum Gegenstand hat. Die Arbeit soll von geistiger Unabhängigkeit zeugen, für unsere europäische Kultur in kritischer Auseinandersetzung mit der Gegenwart bedeutsam sein und wichtige Impulse geben“

Vorherige Preisträger waren zuletzt der amerikanische Ideengeschichtler Prof. Dr. Eric Nelson (2015), die Arabistin und Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Angelika Neuwirth (2017) und der Althistoriker Hartmut Leppin (2019).

Die Erwin-Stein-Stiftung wurde 1991 durch den hessischen Verfassungsvater, Kultus- und Justizminister und langjährigen (1951-1971) Bundesverfassungsrichter Erwin Stein gegründet. Stiftungszweck ist die Förderung der wissenschaftlichen Forschung, der Erziehung, Volks- und Berufsbildung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Diesen Zweck verfolgt die Stiftung u.a. durch die in der Regel zweijährliche Verleihung des Erwin-Stein-Preises, die Gewährung jährlicher Stipendien an junge förderungswürdige jüdische Wissenschaftler, Schriftsteller oder Künstler, die in Deutschland leben, sowie die Gewährung jährlicher Stipendien an junge Wissenschaftler, deren bisherige Entwicklung eine besondere Förderung wünschenswert erscheinen lässt.

Den Vorstand der Stiftung bilden Prof. Dr. Anja Klöckner, Goethe-Universität Frankfurt am Main (stv. Vorsitzende), Prof. Dr. Volker Wissemann, Justus-Liebig-Universität Gießen (stv. Vorsitzender), und Prof. Dr. Franz Reimer, ebenfalls Justus-Liebig-Universität Gießen (Vorsitzender).

 

Auf einen Blick:

Was?               Verleihung des Erwin-Stein-Preises an James Richard Moore, Cambridge

Wann?            Donnerstag, 5. Mai 2022, 17.15 Uhr

Wo?                Hermann-Hoffmann-Akademie, Senckenbergstr. 17-21, 35390 Gießen