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Slavische Literaturen der Gegenwart als Weltliteratur. Hybride Konstellationen

Die Tagung setzt slavische Literaturen der Gegenwart in Beziehung zu neueren Konzepten von Weltliteratur (Thomsen, Moretti, Casanova, Damrosch). Vorträge u.a. zu Irena Brezná, Olga Grjasnowa, Dimitré Dinev, Velibor Čolić, Michail Šiškin.
Wann 13.11.2014 um 13:00 bis
14.11.2014 um 13:00
Wo Konferenzraum des Gießener Zentrums Östliches Europa (Phil I, Raum E 209) und Literarisches Zentrum Gießen
Name
Kontakttelefon Tel.: +49 (0)641 99 31182
Teilnehmer Diana Hitzke (Gießen), Miriam Finkelstein (Passau/Berlin), Stephanie Lavorano (Gießen), Tomislav Zelić (Zadar), Natalia Brodniewicz (Dortmund), Elisa-Maria Hiemer (Gießen), Ena Hodžić (Sarajevo), Dragica Rajčić, Anne Hultsch (Dresden), Anne-Marie Butzek (Mainz), Georg Scholz (Gießen), Angelika Welebil (Maribor)
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Seit den 90er Jahren gibt es eine intensive theoretische Auseinandersetzung mit dem Konzept der „Weltliteratur“, wobei immer wieder auch auf slavische Texte Bezug genommen wird (Thomsen, Moretti, Casanova, Apter, Damrosch). Dabei wird Weltliteratur nicht im Sinne eines Kanons ästhetisch besonders hochrangiger oder auch vielfach rezipierter Werke verstanden, sondern im Sinne der von Thomsen beschriebenen Perspektivierung gefasst, die Literatur nicht primär in nationale Subsysteme unterteilt, sondern zunächst von einem internationalen literarischen Feld ausgeht, innerhalb dessen sich verschiedene Gruppierungen von Texten und Schreibweisen ergeben. Gerade an den slavischen Literaturen der Gegenwart, die multilingual und multikulturell sind, lässt sich zeigen, dass solche Subsysteme nicht nur über nationale Kontexte hinausgehen, sondern dass sie ganz selbstverständlich gar nicht erst von solchen ausgehen und sich von vornherein in mehreren Sprachen, Kulturen und Regionen der Welt verorten. Die Tagung bietet eine Möglichkeit, neuere Theorien zur Weltliteratur mit aktuellen Entwicklungen in den gegenwärtigen slavischen Literaturen in Beziehung zu setzen.

 


Donnerstag, 13. November 2014

 

ab  13:00 Welcome (Registrierung und Begrüßung der Teilnehmer)

13:30 – 14:00 Einführung

  • Diana Hitzke (Gießen): Zur „neuen Weltliteratur“

14:00 – 15:15 Keynote

  • Miriam Finkelstein (Passau/Berlin): Translinguale russische Literatur als Weltliteratur

15:15 – 15:45 Kaffeepause

15:45 – 16:45 Deutschsprachige Weltliteratur mit slavischem Kontext

  • Stephanie Lavorano (Gießen): Der ‚Körper‘ in der ‚Neuen Weltliteratur‘ der Gegenwart – Eine vergleichende Analyse von Irena Breznás „Die undankbare Fremde“ und Olga Grjasnowa „Der Russe ist einer der Birken liebt“
  • Tomislav Zelić (Zadar): Weltliteratur in der „zweiten Muttersprache“ – zu hybriden Konstellationen in der deutschsprachigen Literatur der dalmatinischen Schriftstellerin Marica Bodrožić

17:00 – 18:30 Schreiben zwischen den Kulturen

  • Natalia Brodniewicz (Dortmund): Humor als Bindeglied zwischen den Kulturen - über die Funktion der Komik in Dimitré Dinevs „Ein Licht über dem Kopf"
  • Elisa-Maria Hiemer (Gießen): Jüdisches autobiographisches Schreiben als mitteleuropäisches Phänomen? Zum Wieder- und Neuaufbau jüdischer kultureller Topographien
  • Ena Hodžić (Sarajevo): Velibor Čolić: Writings of a Stateless Author


19:30 Lesung - Dragica Rajčić liest aus 100 Gedichten im Literarischen Zentrum Gießen. Präsentiert vom LZG, dem GiZo und dem Institut für Slavistik der JLU. Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

 


Freitag, 14. November 2014

 

09:30 – 11:30 Weltliteratur und/als Übersetzung

  • Anne Hultsch (Dresden): Fremdübersetzung – Selbstübersetzung – Mehrsprachigkeit oder das Vordringen tschechischer Gegenwartsautoren in die nichtslavische Welt
  • Anne-Marie Butzek (Mainz): 'Mir sozdan slovom i slovom voskresnem' – Mythologische Elemente in M. Šiškins „Venerin Volos“
  • Georg Scholz (Gießen): Die Rolle der russischen Literatur bei der Entstehung der modernen tatarischen Literatur am Beispiel Ghabdulla Tuqaj´s
  • Angelika Welebil (Maribor): Die Wiener Literaturzeitschrift „Keine Delikatessen“ wird zur Balkandelikatesse. Über den Umgang mit Original und Übersetzung in einem transnationalen Literaturprojekt.

11:30 – 12:00 Kaffeepause

12:00 – 13:00 Abschlussdiskussion

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