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Eröffnungsvortrag Gießener Methodenwerkstatt | Prof. Dr. Burkhard Schäffer: „Dokumentarische Methode goes digital“. Medientheoretische Herausforderungen für eine praxeologische Methodologie

Eröffnungsvortrag der Gießener Methodenwerkstatt Bildung. Kultur. Gesellschaft.
Wann 27.02.2020
von 09:00 bis 10:00
Wo Philosophikum 2, Haus B, Raum B030
Name
Kontakttelefon 0641-99 24082
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In dem Vortrag wird einleitend der Frage nachgegangen, ob es einen Unterschied macht, welche Medien im Verlaufe des Forschungsprozesses genutzt werden, sei es bei der „Aufnahme“, der „Darstellung“ oder der „Interpretation“ qualitativer Daten. Was ist also z.B. der Unterschied zwischen einem Beobachtungsprotokoll eines/er Beobachtenden und einer „Transkription“ einer Videoaufnahme der beobachteten Situation? Oder macht es einen Unterschied, ob ich eine Interpretation mit „paper and pencil“ anfertige oder unter Zuhilfenahme einer Textverarbeitungssoftware oder gar einem sog. QDA-Programm (Qualitative Data Analysis)? Sind der Stift und das Papier oder die Software und der Bildschirm also nur „Werkzeuge“ oder wird durch die Wahl des Mediums der Interpretation auch der Interpretationsprozess selbst tangiert, der gemeinhin als Proprium des Humanen beschrieben wird (nur „die Menschen“ sind in der Lage zu interpretieren)? Diese Fragen werden in dem Vortrag vor dem Hintergrund einschlägiger medien- und techniktheoretischer Perspektiven sowie von Erfahrungen mit der Entwicklung einer Software für das Interpretieren mit der Dokumentarischen Methode namens DokuMet QDA diskutiert. U.a. wird mit Bruno Latour die These aufgestellt, dass wir auch beim Interpretieren „nie allein“ gewesen, sondern eingebunden sind in hybride mediale Konstellationen, die mit Kittler als „Aufschreibesysteme“ und mit Karen Barad als „Intraaktionen“ beschrieben werden können.

 

Die Vorträge im Rahmen der Gießener Methodenwerkstatt Bildungsforschung sind öffentlich und kostenfrei.

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