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Dichterlesung José F.A. Oliver

Dichterlesung José F.A. Oliver: Die Lesung findet in Kooperation des Instituts für Romanistik – Hispanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen, Frau Prof. Dr. Verena Dolle, dem Literarischen Zentrum Gießen e.V. (LZG) und der Giessener Hochschulgesellschaft (GHG) statt
Wann 17.01.2017
von 20:00 bis 22:00
Wo Ulenspiegel, Seltersweg 55, 35390 Giessen
Name
Kontakttelefon 0641-9931151
Teilnehmer Eingeladen sind alle MitarbeiterInnen und Studierende der Romanistik und Germanistik sowie alle Interessierten
Termin übernehmen vCal
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 José F.A. Oliver liest aus Gastling (1993), Fremdenzimmer (2015) und 21 Gedichte aus Istanbul 4 Briefe und 10 Fotow:orte (2016)

 

José F.A. Oliver, von Ilja Trojanow als „nomadischer Heimatdichter“ bezeichnet, lebt als freier Lyriker, Essayist und Übersetzer andalusischer Herkunft im Schwarzwald und ist seit 1988 Kurator des von ihm ins Leben gerufenen Literaturfests Hausacher LeseLenz (www.leselenz.com). Seine Werke werden als herausragend in der zeitgenössischen deutschsprachigen Lyrik gehandelt und sind hoch prämiert. Darunter sind exemplarisch der Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg (2007) und der Baseler Lyrikpreis (2015) zu nennen. Geprägt von unterschiedlichen kulturellen Einflüssen bewegen sich seine Gedichte und Essays im Spannungsfeld zwischen dem Schwarzwald und Andalusien, Deutschland und Spanien. Sie loten aus, was „Heimat“ und Fremdsein, Muttersprache(n) und Zugehörigkeit bedeuten bzw. bedeuten können. Unter Rückgriff auf nationale Dichtung(en) stehen Deutsch und Spanisch, Alemannisch und Andalusisch nebeneinander oder fügen sich ineinander und produzieren Effekte von Fremdsein und Ver-Fremdung wie auch von Zugehörigkeit und Vertrautheit.

José F.A. Oliver wird in seiner Lesung einen literarischen Bogen von Gastling (1993, Verl. Das Arabische Buch, Neuauflage 2015) bis hin zu seinen jüngsten Werken, dem Essayband Fremdenzimmer (2015, weissbooks.w) und 21 Gedichten aus Istanbul 4 Briefen und 10 Fotow:orten (2016, Matthes & Seitz), schlagen. Neben den oben genannten Themen werden auch Fragen nach der Vergänglichkeit von Lyrik anklingen, die die „Haltbarkeit“ dichterischen Schaffens in Zeiten eines immer schnelleren Wandels berühren.