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Ringvorlesung "Kulturen und Perspektiven des Alter(n)s"

"Wenn Männer älter werden – Bestandsaufnahme zu einem Forschungsfeld im Wandel" Vortrag von Rafaela Werny & Dr. Miranda Leontowitsch (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Wann 08.12.2016
von 16:15 bis 17:45
Wo Raum 012, Seminargebäude II, Justus-Liebig-Universität Gießen Alter Steinbacher Weg 44, Gießen
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Abstract:

Die Zahl der Männer, die ein hohes und sehr hohes Alter erreichen, nimmt heute, anders als in vorherigen Generationen, deutlich zu. Das Leben alternder Männer erscheint dabei widersprüchlich: Einerseits kann es als privilegiert betrachtet werden, da alternde Männer aufgrund von höheren Renten und Versorgungsleistungen in Ehe und Familie sowohl materiell als auch emotional gut „versorgt“/abgesichert sind. Andererseits ist das Altern für Männer mit einem Ausstieg aus männlich konnotierten Bereichen wie Erwerbsarbeit und körperlichen Abbauprozessen verbunden, die als Negation von Männlichkeit wahrgenommen und interpretiert werden können. Forschungsergebnisse aus der letzten Dekade unterstreichen, dass sich die Rollen und gesellschaftlichen Positionen älterer Männer von Pflegenden und Großelternschaft bis hin zu schwulen Männlichkeiten und älteren Gefangenen zunehmend pluralisieren. Der Vortrag nimmt die Facetten des Wandels von Männlichkeiten im Alter in den Fokus und verweist auf aktuelle Forschungsprojekte in diesem Kontext.

 

Zur Ringvorlesung:

Menschen altern. Doch nicht alle, und gerade Jüngere, interessieren sich wenig für die scheinbar ferne Zukunft. Seit gut drei Jahrzehnten bezieht Reimer Gronemeyer mit seinen Publikationen Stellung zu den sozialen Fragen des Alter(n)s: „Ist Altern eine Krankheit?“, „Kampf der Generationen“ oder „Alt werden ist das Schönste und Dümmste was einem passieren kann“. Folgende Fragen sind nach wie vor aktuell:

Welche soziokulturellen Hintergründe hat dies? Hat der Jugendwahn ein Ende? Muss Alter(n) geplant werden? Wie können ältere Menschen besser gesellschaftlich eingebunden und gepflegt werden? Wie wird mit Demenzen umgegangen?

Die Ringvorlesung findet öffentlich statt und wird interdisziplinäre Perspektiven in soziale Dimensionen und kulturelle Praktiken des Alterns in verschiedenen modernen Gesellschaften ermöglichen. Wandlungen und Wechselwirkungen, Ursachen von Problemen, deren Folgen sowie der Umgang mit dem Alter werden verdeutlichen, dass das Denken in Gegensätzen und Kategorien wie „alt“ und „jung“ wenig förderlich ist.

Die Vorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen und Universitäten werden in gemeinsamen Diskussionen münden, welche dem Dialog von Wissenschaft und Praxis, Studierenden aller Fachrichtungen und Interessierten aller Altersgruppen dienen.

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