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Vortrag von Prof. Lyndal Roper (Oxford): "Luther und seine Träume"

Mit Prof. Lyndal Roper kommt am Montag, 16. Januar 2017, eine der weltweit renommiertesten Historikerinnen zur Geschichte der Frühen Neuzeit und insbesondere der Reformation nach Gießen.
Wann 16.01.2017
von 18:15 bis 19:45
Wo Philosophikum I, Hörsaal A4
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Lyndal Roper, geboren in Australien, hat in Melbourne und  Tübingen studiert und lange Jahre in London und Oxford gelehrt. Seit 2011 bekleidet sie dort als Regius Professor for History einen der traditionsreichsten und renommiertesten Lehrstühle in England. Sie erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, so für ihre Forschungen zu Luther und dem Reformationszeitalter jüngst den Gerda Henkel Preis.

Im Zentrum ihrer historischen Forschungen steht die intensive Beschäftigung mit frühneuzeitlichen Männern und Frauen, wobei sie sowohl deren Psyche als auch die Bedeutung von Körperlichkeit (etwa die Wahrnehmung von Krankheit und Sexualität) ernster nimmt als in der  historischen Forschung üblich. Das Interesse an psychologischer Deutung prägt beispielsweise ihre Untersuchungen des Hexenwahns (dt. 2007). Der präzise Blick für die Art, wie Menschen ihr Zusammenleben gestalteten, zeichnet ihre Analyse des „Holy household“  (1999) als neuer Praxis des Familienlebens im Gefolge der Reformation aus. Mit diesem Ansatz hat sie auch einen neuen Blick auf Luther geworfen, als Menschen aus Fleisch und Blut – und mit Träumen. Schon mit ihrem Buch „Der feiste Doktor. Luther, sein Körper und seine Biographen“ (dt. 2012) hat sie Furore gemacht, ihre 2016 erschienene Biographie Luthers gilt als originellster biographischer Beitrag zum Lutherjahr. Diese „gegen den Strich gebürstete“ Biographie bietet nicht nur neue Einsichten zum Menschen Luther, sondern auch zur Genese und Gestaltung der Reformation.