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Fernand Kloster: Vielfaltsgestöber

„Vielfaltsgestöber" von Fernand Kloster zeigt die Evolution als Mobile - zu sehen in der JLU-Zweigbibliothek Natur- und Lebenswissenschaften. Infos und Fotos zu Werk, Künstler und Stifter Prof. Dr. Volker Wissemann.

Nahaufnahme des Mobiles Vielfaltsgestöber
Foto: JLU / Till Schürmann

Edelstahl, Stahl, Polypropylen

2025

350cm x 350cm

Gestiftet von Prof. Dr. Volker Wissemann

 

Werk

Blick auf Fußgängerzone Selterweg und in die neue Zweigbibliothek mit montiertem Mobile
Foto: JLU / Till Schürmann

Das „Vielfaltsgestöber“ erwartet Besucherinnen und Besucher im großen Lesesaal der Universitätsbibliothek im Seltersweg: Schwarz-weiße Figuren unterschiedlicher Lebewesen drehen sich im rund 3,50 breiten Mobile um ein goldenes Buch.

Das speziell für die Zweigbibliothek Natur- und Lebenswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) angefertigte Mobile erinnert an Werke von Alexander Calder und hat die Evolution der Arten zum Thema: Beginnend bei stilisierten Einzellern zeichnen die Äste des Mobiles symbolisch die Entwicklungslinien der Pflanzen- und Tierwelt nach – darunter u.a. ein Pottwal sowie ein Elefant, passend zum Gießener Wahrzeichen in unmittelbarer Nähe. Gestiftet hat das Mobile JLU-Professor und Vater des bekannten Pottwal-Exponats Prof. Dr. Volker Wissemann.

 

Künstler

Fernand Kloster wurde 1966 in Wuppertal im Bergischen Land geboren. Nach Schule, Berufsausbildung und Studium arbeitet er heute im Bereich der naturkundlichen Bildungsarbeit. Unter verschiedenen Pseudonymen widmet er sich in seiner Freizeit künstlerischen Aktionen im Bereich der Literatur und der Sprachkunst sowie Ausdrucksformen der kinetischen Kunst. Die für ihn wichtigsten Lehrer sind Arthur Wallich und Erich Brand. Seine Arbeiten zur Sprachkunst sind in den wichtigsten Bibliotheken Deutschlands und der Schweiz archiviert und erfasst.

 

Schon gewusst?

Stifter des „Vielfaltsgestöbers“ Prof. Dr. Volker Wissemann hatte bereits früher mit Installationen für Aufsehen gesorgt: Auf seine Initiative wird ein Pottwal-Skelett im Hörsaal der Hermann-Hoffmann-Akademie der Justus-Liebig-Universität Gießen von der Decke hängend ausgestellt. Den populären Meeressäuger gibt es mittlerweile sogar im Uni-Shop – auf einer Tasse, dem sogenannten Gießener Wal-Pott.

 

Fotogalerie

Mobile wird in der Zweibibliothek an einem Seil nach oben gezogen
Foto: JLU / Till Schürmann

Montage des Mobiles an der Decke der Zweigbibliothek
Foto: JLU / Till Schürmann

Deatilansicht des Mobiles. Schmertterling, Frosch, Salamander und andere Tiere sind zu sehen
Foto: JLU / Till Schürmann

Das montierte Mobile wird von dem darunter stehenden Prof. Dr. Wissemann korrigiert
Foto: JLU / Till Schürmann

Detailansicht des Mobiles: Das goldene Buch im Zentrum des Bildes
Foto: JLU / Till Schürmann

Prof. Dr. Wissemann im Zentrum des Bildes. Links und rechts erkennt man verschwommen die einzelenen Elemente des Mobiles
Foto: JLU / Till Schürmann

Nahaufname des Mobiles: Im Zentrum des Bildes befindet sich der Wal
Foto: JLU / Till Schürmann

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