Tools
QualiAnon
Textdaten flexibel pseudonymisieren und anonymisieren
QualiAnon ist ein von Qualiservice in Kooperation mit PANGAEA entwickeltes Open-Source-Tool, das Forschende bei der Anonymisierung und Pseudonymisierung qualitativer Textdaten unterstützt. Ziel ist es, sensible (in der Regel personenbezogene) Informationen in textbezogenen Forschungsdaten flexibel, datenschutzkonform und nachvollziehbar zu ersetzen, wobei möglichst viele sozialwissenschaftlich relevante Inhalte erhalten bleiben.
Ein wesentliches Merkmal von QualiAnon ist die Umsetzung des Prinzips der „flexiblen Anonymisierung“. Nutzende behalten dabei die volle Kontrolle über sämtliche Ersetzungen: Diese können fall- und studienspezifisch angepasst und in unterschiedlichen Abstraktionsgraden vorgenommen werden. Standardisierte Listen für Ersetzungen werden unterstützt, die Kategorien und Variablen können global für größere Projekte organisiert werden.
Die Software ist halbautomatisiert – das heißt, Ersetzungen werden nicht automatisch, sondern auf Basis der Benutzerentscheidungen und Markierungen vorgenommen. Alle vorgenommenen Änderungen und Ersetzungsschemata werden dokumentiert, sodass Exporte mit unterschiedlichen Sensibilitätsstufen möglich sind. QualiAnon ermöglicht außerdem eine klare Trennung zwischen Identifikationsdaten, Originaldaten und bearbeiteten Materialien – dies erleichtert Forschungsethik und Datenschutz insbesondere im Rahmen von Forschungsdatenzentren.
QualiAnon steht als Free and Open Source Software (FOSS) unter der Apache-Lizenz 2.0 kostenfrei zur Verfügung und kann individuell angepasst werden. Die Software, ausführliche Anleitungen und der Quellcode sind auf GitHub frei zugänglich. Die englische User Manual zum Tool finden Sie hier als Google Docs-Dokument. Fragen und Feedback können jederzeit an qualianon gerichtet werden.
Ant Renamer
große Mengen an Dateien und Ordnern flexibel umbenennen
Ant Renamer ist ein kostenloses Open-Source-Tool, das es ermöglicht, eine große Anzahl von Dateien und Ordnern effizient und flexibel umzubenennen. Die Software ist einsteigerfreundlich, bietet aber auch Funktionen für Fortgeschrittene, da es nicht nur zahlreiche einfache Umbenennungsfunktionen unterstützt, sondern auch die Nutzung von komplexen Regeln mithilfe von Variablen und Mustern (Regular Expressions) zulässt.
Ant Renamer bietet eine leicht zu bedienende Oberfläche, mit der Ordner oder Dateien per Drag-and-Drop hinzugefügt werden können. Zu den wichtigsten Funktionen gehören das Ersetzen von Zeichenketten, das Hinzufügen oder Löschen von Zeichen, automatische Nummerierung, Anpassung der Groß- und Kleinschreibung, das Einfügen von Zufallsnamen, das Umwandeln von Dateiendungen sowie das Auslesen und Verarbeiten von Metadaten wie ID3-Tags bei Musikdateien oder Datumsinformationen.
Ein besonderes Merkmal: Umbenennungsaufgaben lassen sich als Stapeldateien (Batch) speichern und wiederverwenden – ideal für wiederkehrende Aufgaben. Das Tool protokolliert alle Aktionen in einer Log-Datei, sodass Änderungen nachvollziehbar bleiben und bei Bedarf rückgängig gemacht werden können.
Hessenbox
sicher speichern, gemeinsam arbeiten
Die Hessenbox ist ein plattformunabhängiges Sync&Share-System der JLU Gießen und basiert auf der Software „PowerFolder“. Es ist hinsichtlich der Datenhaltung eine datenschutz- und urheberrechtlich konforme Alternative zu den international bekannten Sync & Share-Systemen wie Dropbox, Microsoft OneDrive oder Google Drive, entbindet aber nicht von den grundsätzlichen Verpflichtungen zum Datenschutz und Urheberrecht. D.h. von der DSGVO betroffene Daten mit hohem Schutzbedarf dürfen dort nur verschlüsselt abgelegt werden, solche mit besonderen Kategorien personenbezogener Daten, die einen sehr hohen Schutzbedarf genießen (s. Art. 9 DSGVO ), sollten dort allgemein nicht abgelegt werden, auch wenn diese verschlüsselt sind.
In der Hessenbox können Sie Ihre Dateien online auf internen Systemen der JLU speichern und zwischen verschiedenen Geräten automatisch synchronisieren. So stehen die Dateien immer aktuell zur Verfügung, egal ob Sie diese im Büro oder unterwegs abrufen.
Beschäftigten der JLU steht eine Speicherkapazität von 100 GB zur Verfügung, Studierenden eine Speicherkapazität von 30 GB. Externe können die Hessenbox nutzen, wenn ihnen von Beschäftigten oder Studierenden ein Zugang zum System eingerichtet wird. Dadurch bietet Ihnen die Hessenbox die Möglichkeit, darin gespeicherte Daten anderen Personen – z.B. Beschäftigten oder Studierenden der JLU, aber auch Externen – zugänglich zu machen.
Zudem können Sie die in der Hessenbox abgelegten Dateien dank dem integrierten OnlyOffice online allein oder mit anderen Personen gemeinsam bearbeiten. Die Hessenbox erlaubt Ihnen auch den Zugriff auf gelöschte und frühere Versionen Ihrer Dateien. Falls Sie einen Fehler gemacht haben, können Sie also ältere Versionen Ihrer Dateien wiederherstellen und mit diesen weiterarbeiten.
Der Zugriff auf die Hessenbox ist einerseits über ihren Web-Browser unter folgender Adresse möglich: https://jlubox.uni-giessen.de/login . Andererseits können Sie auch die Clientsoftware nutzen, die für alle gängigen Gerätearten und Betriebssysteme (Windows, macOS, Linux, iOS und Android) zur Verfügung steht.
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winfile
privater Speicherplatz für JLU-Angehörige
Für die Studierenden und Beschäftigten der JLU stellt das HRZ ein persönliches Home-Laufwerk auf dem zentralen Fileserver „winfile“ bereit.
Das persönliche Home-Laufwerk bietet einen Speicherplatz von 50GB und der Zugriff ist aus dem JLU-internen Netzwerk per LAN, WLAN oder eduroam möglich. Außerdem kann auch über den VPN zugegriffen werden. Für den Zugriff wird die HRZ-Benutzerkennung und das dazugehörige Passwort benötigt.
Es finden mehrere Arten der Sicherung statt: Stündliche Sicherungen am aktuellen Tag und am Vortag jeweils zwischen 6 und 20 Uhr sowie eine tägliche Sicherung, die insgesamt 180 Tage aufbewahrt wird. Unter Windows ist auch eine eigenständige Wiederherstellung von Daten aus den Sicherungen innerhalb der letzten 14 Tage möglich.
Mehr Informationen zur Einrichtung des Home-Laufwerks auf Ihrem Arbeitsrechner finden Sie unter folgendem Link: https://www.uni-giessen.de/fbz/svc/hrz/svc/daten/home .
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data1 und winfile
mehr Speicherplatz für gemeinsame Forschung
Das Hochschulrechenzentrum bietet allen Fachbereichen und Instituten für den Bereich der Forschung und Lehre gegen einen gewissen Betrag eine zentrale Daten-Ablage an, die wie das Home-Laufwerk als Netzlaufwerk angebunden werden kann. Im Vergleich zum privaten Home-Laufwerk kann dieses auch einem größeren Personenkreis zugänglich gemacht werden und ist in seiner Größe variabel anpassbar.
Es werden zwei Arten von Netzlaufwerken angeboten: data1 und winfile. data1 dient als Speicherplatz zur Archivierung großer Datenmengen und ist auf maximal fünf berechtigte Benutzerinnen und Benutzer beschränkt. Außerdem gilt eine Mindestabnahmemenge von 2TB bei der Erstbestellung. Eine Sicherung findet alle 4 Stunden zwischen 6 und 22 Uhr statt. Die Sicherungen werden jeweils 30 Tage aufbewahrt und eine eigenständige Wiederherstellung ist über Windows immer für 48 Stunden zurück möglich.
Das Netzlaufwerk „winfile“ ist Speicherplatz für Arbeitsgruppen. Die Anzahl der berechtigten Benutzerinnen und Benutzer ist beliebig und es gibt keine Mindestabnahmemenge. Die Sicherung findet einmal täglich und zusätzlich alle 2 Stunden am aktuellen Tag zwischen 8 und 20 Uhr statt. Die tägliche Sicherung wird 180 Tage aufbewahrt und eine eigenständige Wiederherstellung der Daten ist unter Windows innerhalb des aktuellen Tages und der letzten beiden Tagessicherungen möglich.
JLUdata
Forschungsdaten einfach Open Access veröffentlichen
JLUdata ist das Forschungsdatenrepositorium der JLU Gießen und Teil der Publikationsplattform „JLUpub“. In JLUdata können Sie Ihre Forschungsdaten gemäß den FAIR-Prinzipien („Findable, Accessible, Interoperable, Re-Usable“) und der Leitlinie 13 (Herstellung von öffentlichem Zugang zu Forschungsergebnissen) des DFG-Kodex (ggf. zeitverzögert) Open Access publizieren.
Voraussetzung für eine Veröffentlichung in JLUdata ist die Übertragung von dauerhaften einfachen Nutzungsrechten, die in einem Veröffentlichungsvertrag geregelt wird. Diese einfachen Nutzungsrechte stehen einer weiteren Veröffentlichung nicht entgegen. Die Einhaltung von Urheber-, Verwertungs- oder Persönlichkeitsrechten Dritter liegt in der Verantwortung der Nutzerinnen und Nutzer. Bezüglich der Einhaltung dieser Rechte bieten wir eine Beratung an. Hinsichtlich der zu veröffentlichten Datentypen und -formate ist JLUdata nicht beschränkt.
Eine weitere Voraussetzung für die Veröffentlichung in JLUdata ist die Einhaltung eines gewissen Qualitätsstandards bzgl. der Datendokumentation, um ein möglichst hohes Maß an Nachnutzbarkeit und/oder Reproduzierbarkeit zu gewährleisten. Die HeFDI-Kurationsempfehlungen ( deutsch / englisch ), die zusammen mit Forschungsdatenreferenten verschiedener hessischer Hochschulen verfasst wurden, geben auch für Einreichende einen guten Überblick über die wichtigsten Aspekte, die bei der Datenkuration von den Kuratoren der hessischen Forschungsdatenrepositorien beachtet werden.
Weitere Informationen zu JLUdata finden Sie außerdem in unserer FAQ .
Um JLUdata zu erreichen und dort Daten publizieren zu können, rufen Sie einfach folgende Adresse auf: https://jlupub.ub.uni-giessen.de/jludata . Informationen darüber, wie Sie Ihre Daten auf JLUdata veröffentlichen können, finden Sie im Info-Menü von JLUpub.
Cryptomator
Cloud-Daten einfach verschlüsseln
Cryptomator ist ein Open-Source-Tool, das Usern ermöglicht, ihre Cloud-Daten durch client-seitige Verschlüsselung zu schützen. Es erstellt virtuelle Tresore, in denen Dateien vor dem Hochladen in die Cloud verschlüsselt werden, sodass Dritte keinen Zugriff auf die unverschlüsselten Inhalte haben. Die Software ist sowohl für Windows, macOS und Linux als auch für iOS und Android verfügbar, was eine plattformübergreifende Nutzung ermöglicht.
Ein wesentlicher Vorteil von Cryptomator ist die Unterstützung für verschiedene Cloud-Anbieter, ohne dass deren Funktionalität beeinträchtigt wird. Auch muss der User keine Accounts erstellen, da die Software lokal funktioniert.
Ein Nachteil ist, dass für die Nutzung auf mobilen Geräten die App kostenpflichtig ist. Außerdem bietet Cryptomator keine Metadatenverschlüsselung.
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VeraCrypt
Daten oder ganze Festplatten sicher verschlüsseln
VeraCrypt ist eine kostenlose Open-Source-Verschlüsselungssoftware, die es ermöglicht, Daten sicher zu verschlüsseln, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Nutzende können verschlüsselte Container im Dateisystem erstellen, komplette Festplattenverschlüsselungen durchführen oder tragbare verschlüsselte Volumes erzeugen, die auf verschiedenen Betriebssystemen verwendet werden können.
Die Software ist auf Windows, macOS und Linux verfügbar und bietet eine Vielzahl von Verschlüsselungsalgorithmen wie AES, Serpent und Twofish, die auch kombiniert werden können. Für Anfänger kann die Software zuerst komplex wirken, da die Einrichtung und Verwaltung von verschlüsselten Volumes technisches Verständnis erfordern kann.
Wir empfehlen die Verschlüsselung Ihrer Daten immer dann, wenn Sie mit rechtlich sensitiven Daten arbeiten, insbesondere dann, wenn es notwendig ist, diese Daten über einen lokalen, externen Datenträger zu transportieren (z.B. Festplatte, USB-Stick o.ä.).
Collab
Gemeinsam Projekte und Wissen dokumentieren und organisieren
Die Kollaborationsplattform der JLU Collab, die auf der Software Confluence des Herstellers Atlassian basiert und vom HRZ betrieben wird, ermöglicht Ihnen die Zusammenarbeit und Dokumentation in Projekten. Sie können effizient Informationen erstellen, organisieren und mit Ihrem Team teilen.
Nähere Informationen über die Möglichkeiten und Funktionen von Collab finden Sie hier auf den Seiten des HRZ. Dort wird auch erklärt, wie Sie als JLU-Angehöriger Zugang bekommen und wann und wo Schulungen angeboten werden.
Sie erreichen Collab unter folgender Adresse: https://collab.hrz.uni-giessen.de/ . Sollten Sie Fragen zu Collab haben, melden Sie sich gerne unter der folgenden E-Mail-Adresse: confluence-support .
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eLabFTW
elektronische Laborbuchführung leicht gemacht
eLabFTW ist ein elektronisches Laborbuch (ELN), das für den breiten Einsatz in vielen wissenschaftlichen Disziplinen ausgelegt ist. Es ist ein quelloffenes Tool mit einer aktiven Community, die kontinuierlich für Verbesserungen sorgt und den Funktionsumfang erweitert.
Die Software bietet einen Texteditor, der verschiedene Markup-Sprachen wie LaTeX und Markdown unterstützt. Nutzende können Grafiken und Strukturformeln zeichnen und einbinden, sowie beliebige Dateien anhängen. Einträge sind eindeutig über eine Identifikation referenzierbar und können über Verknüpfungen und Tags strukturiert werden, wodurch die Organisation erleichtert wird. Über anpassbare Formulare können Metadaten erfasst und standardisierte Dokumentationen ermöglicht werden. Daneben erlaubt es eine einfache Ressourcenverwaltung von Laborequipment, Proben oder Projekten, die ebenfalls referenziert werden können.
Neben einer browserbasierten Oberfläche verfügt es auch über eine umfangreiche API. Daneben existieren administrative Funktionen wie die Integration von Zeitstempeldiensten zur Beweissicherung oder eine Zugriffsverwaltung.
Die JLU beteiligt sich am Testbetrieb der TU Darmstadt, die den Dienst föderiert für alle Hochschulen in Hessen hostet. An der Überführung des Testbetriebs in einen Regelbetrieb wird momentan gearbeitet. Die auf der Testinstanz erhobenen Daten gehen dabei nicht verloren.
Sollten Sie Interesse an der Nutzung von eLabFTW haben, melden Sie sich gerne beim Forschungsdatenreferat der JLU unter folgenden E-Mail-Adresse: forschungsdaten .
Um außerdem keine Informationen zum Thema ELN an der JLU mehr zu verpassen, empfehlen wir die lokale ELN-Mailingliste der JLU . An diese Liste können auch alle JLU-Angehörigen schreiben, weshalb sie auch für den uniweiten Austausch zu Problemen, Neuigkeiten usw. zum Thema ELN genutzt werden kann.
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GitLab
Versionsverwaltung für Software und Texte
GitLab ist eine Webanwendung und basiert auf der Software „Git“. Es dient zur Verwaltung von Software-Code und dem Management von Softwareprojekten. Kern von GitLab sind die Projekte, welche wiederum im Kern ein Git-Repository darstellen, mit dem der Bearbeitungsstand des Software-Codes versioniert werden kann. GitLab bietet darüber hinaus für jedes Projekt zusätzlich ein Wiki, ein Ticketsystem und vieles mehr.
GitLab eignet sich besonders zum Arbeiten in Gruppen oder für Tutorien und Kurse, in denen Code an die Teilnehmenden verteilt werden soll, beispielsweise ein R- oder Python-Kurs. Darüber hinaus kann das Ticketsystem sehr hilfreich sein, wenn man bspw. gemeinsam an einem größeren Projekt arbeitet. Größere Vorhaben lassen sich ebenfalls über Projekte und Unterprojekte abbilden.
Der größte Vorteil von GitLab ist die Versionsverwaltung. Diese ermöglicht die jederzeit nachvollziehbare Änderung von Dateien und erlaubt im Zusammenspiel mit dem Ticketsystem und dem Wiki eine transparente und dokumentierte Arbeitsumgebung und ermöglicht dadurch bspw. auch Open Science Projekte. Binärdateien wie Bilder, Videos u.a. können über GitLFS ebenfalls eingebunden werden.
Die Nutzung von GitLab steht Mitgliedern und Angehörigen der JLU mit gültiger g- oder s-Kennung zur Verfügung. Allen Nutzenden stehen i.d.R. 50 Projekte mit jeweils bis zu 1 GB Speicher zur Verfügung. Für die Verwaltung großer Daten kann GitLFS genutzt werden. Hilfreiche Informationen zur Verwendung von GitLab finden sie auch unter https://gitlab.ub.uni-giessen.de/jlugitlab/support .
Sie erreichen das GitLab der JLU Gießen unter folgender Adresse: https://gitlab.ub.uni-giessen.de/ . Zur Anmeldung benötigen Sie Ihre HRZ-Benutzerkennung sowie das zugehörige Passwort. Sollten Sie Fragen zu GitLab haben, melden Sie sich gerne beim Forschungsdatenteam der JLU Gießen.
RDMO – Research Data Management Organiser
Datenmanagementpläne online erstellen
Datenmanagementpläne (DMPs) sind ein wichtiges Instrument für die Planung und Durchführung eines effizienten Forschungsdatenmanagements und werden teilweise auch von Forschungsförderern spätestens sechs Monate nach Projektbeginn gefordert. Gestalterische Vorgaben oder explizite Template für die Erstellung gibt es jedoch selten. Meistens beschränken sich diese auf eine Auswahl von Fragen zu bestimmten Aufgaben innerhalb des Forschungsdatenlebenszyklus. Wer sich von der Verwendung von Word-Dokumenten lösen möchte, kann zur Erstellung von DMPs deshalb auch das webbasierte Online-Tool RDMO nutzen, welches von forschungsdaten.info angeboten wird.
Sie erreichen die RDMO-Instanz online über die folgende Adresse: https://rdmo.forschungsdaten.info/ . Eine Anmeldung ist über den DFN AAI unter Angabe der HRZ-Kennung und dem zugehörigen Passwort möglich, indem man dort „Justus Liebig University Giessen“ auswählt.
LimeSurvey
Umfragen einfach erstellen und auswerten
LimeSurvey ist ein Online-Umfrage-Tool, welches die Erstellung von Fragebögen unterschiedlicher Komplexität erlaubt. Programmierkenntnisse werden für die Nutzung des Tools nicht benötigt, weshalb es auch für Anfängerinnen und Anfänger gut geeignet ist. Trotzdem ist es möglich, auf einfachem Wege Relevanzbedingungen für Fragen anzugeben, sodass den Befragten auf Basis ihrer Antworten nur die relevanten Fragen angezeigt werden.
Es ist möglich, Umfragen komplett anonymisiert durchzuführen. Außerdem können vollständig offene, aber auch geschlossene Umfragen mit generierten erstellten Zugangsschlüsseln erstellt werden.
Die Ergebnisse können entweder direkt in der Online-Applikation eingesehen werden oder über einen Export in eine lokale Datei überführt werden. Der Export funktioniert in verschiedene Formate wie beispielsweise .xlsx, .csv oder auch .xml.
Die Nutzung von LimeSurvey steht Mitgliedern und Angehörigen der JLU mit gültiger g- oder s-Kennung zur Verfügung. Informationen zur Nutzung von LimeSurvey finden Sie unter https://www.uni-giessen.de/fbz/svc/hrz/svc/netz/web/online-umfragen .
Sie erreichen die LimeSurvey-Instanz der JLU Gießen unter folgender Adresse: https://survey.hrz.uni-giessen.de/index.php/admin/index . Zur Anmeldung benötigen Sie Ihre HRZ-Benutzerkennung sowie das zugehörige Passwort.