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Das BION - Gestern und Heute

BION AußenansichtDas Institut ist nach Hans Bender (1907 - 1991) benannt, der Professor an der Universität Freiburg war und dort 1950 das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) gründete. Es ist ein Forschungsinsitut, an dem die neuronalen Korrelate psychologischer Prozesse untersucht werden.

Historie des BION

Das IGPP stellte im Jahr 2000 Prof. Dr. Dieter Vaitl aus Fördermitteln der Holler-Stiftung sieben Millionen DM für die Anschaffung eines Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) sowie für dessen Unterbringung in einem neuen rund 400 qm großen Gebäude zur Verfügung. Im Jahr 2005 wurde das Gebäude um ein Obergeschoss erweitert, so dass nun 800 qm zur Verfügung stehen.

BION innenInhaltlich lag der Forschungsschwerpunkt in den ersten 10 Jahren auf der Erforschung der neuronalen Korrelate emotionaler Prozesse, von Phänomenen veränderter Bewusstseinszustände, von Lern- und Aufmerksamkeitsprozessen, der Schmerzverarbeitung. Die Forschungsarbeiten galten sowohl der Grundlagenforschung als auch der klinisch angewandten Forschung (z. B. zu Angststörungen).

Im Jahr 2012 übernahm Prof. Dr. Rudolf Stark von Prof. Dr. Dieter Vaitl das Amt des Geschäftsführenden Direktors und das BION wurde organisatorisch am Fachbereich 06 Psychologie und Sportwissenschaften verankert.

Das BION heute

Als Teil des Fachbereichs 06 Psychologie und Sportwissenschaften steht das BION allen Arbeitsgruppen des Fachbereichs zur Verfügung. Obwohl die Forschungsarbeiten der einzelnen Arbeitsgruppen sich in ihren Fragestellungen stark unterscheiden, eint sie das Interesse, die neurobiologischen Grundlagen psychologischer Prozesse auf ihrer hirnphysiologischen Basis zu verstehen.