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Sammlungen der JLU

Universitäre Sammlungen sind fester Bestandteil von Forschung und Lehre und gehören zur wissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur. An der Justus-Liebig-Universität gibt es mehr als 50 Sammlungen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Sie dienen der fachspezifischen Ausbildung und regen kontinuierlich zu neuen Forschungsfragen an. Die Sammlungen der JLU überliefern materielle Werte und repräsentieren einzelne Disziplinen. Als Teil des institutionellen Gedächtnisses der JLU speichern sie ihr kulturelles Erbe und verkörpern einen entscheidenden Teil der Wissenschaftsgeschichte der Universität. Die Sammlungsobjekte dienen der lebendigen Wissensvermittlung und stoßen aufgrund ihrer Vielseitigkeit auch auf große Resonanz außerhalb der Universität. Deshalb nehmen die Sammlungen der JLU außerdem eine wichtige Mittlerfunktion zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ein.

Neues aus den Sammlungen
Sachverstand Uniforum
Antike Skulpturen, Korallen, Knochenpräparate, historische Vermessungsinstrumente, orthopädische Hufeisen und vieles mehr: An der JLU gibt es mehr als 50 Sammlungen und Mediatheken. Die 2. Ausgabe des Uniforums von 2022 berichtet über den Bildband "Sachverstand", in dem 21 Sammlungen präsentiert werden.
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Neue virtuelle Ausstellung
Hier geht's zur virtuellen Ausstellung: JLU – Neue Wege. Seit 1607. Mit Frauen seit 1815 von Marlene Schlarb. Projektarbeit aus dem Seminar "Wissenstransfer: Ausstellen wissenschaftlicher Objekte aus den Sammlungen der JLU" im Wintersemester 2021/22.
Unser Bildband ist erschienen!
Antike Skulpturen, Korallen, Knochenpräparate, historische Vermessungsinstrumente, orthopädische Hufeisen und vieles mehr: An der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) gibt es mehr als 50 Sammlungen und Mediatheken. Sie verteilen sich nicht nur über unterschiedliche Epochen und Fachgebiete, sondern auch über die Campusbereiche und Universitätsgebäude. An den verschiedenen Standorten stehen die Sammlungen der JLU für den Einsatz in Lehre und Forschung bereit. Erstmals gibt die JLU nun mit einem großformatigen Bildband mit dem Titel „SACHVERSTAND“ Einblicke in ihre vielfältigen Sammlungen. Den Bildband „SACHVERSTAND. Die Sammlungen der Justus-Liebig-Universität Gießen“ geben Dr. Alissa Theiß, Sammlungskoordinatorin der JLU, und Prof. Dr. Michael Lierz, bis April 2021 Vizepräsident für Wissenschaftliche Infrastruktur der JLU, gemeinsam heraus. Etwa 30 Autorinnen und Autoren informieren in insgesamt 21 Sammlungsporträts über Entstehung und Bestand der jeweiligen Sammlungen und erläutern, wofür sie eingesetzt werden. Die eindrucksvollen Fotografien stammen von der Gießener Fotografin Katrina Friese; sie fängt dabei stets die Besonderheiten der Objekte ein, sei es im Überblicksbild oder in einer außergewöhnlichen Detailaufnahme. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Gießen haben für die jeweiligen Fächer Objektsammlungen für die Forschung und Lehre angelegt, und das seit der Universitätsgründung im Jahr 1607 über die Jahrhunderte hinweg bis in die jüngste Zeit. „Der Bildband illustriert den Zusammenhang zwischen den Sammlungsobjekten und dem Entstehen von Sachverstand“, sagt Dr. Theiß, die bei dem Buchprojekt die Federführung übernommen hatte, und nimmt damit Bezug auf den Titel der Neuerscheinung. „Trotz ihrer großen Verschiedenheit haben alle Sammlungen eines gemeinsam: Sie dienten und dienen dem Erkenntnisgewinn und der Vermehrung von Wissen.“ Zahlreiche wertvolle Exponate aus den Sammlungen der JLU sind für die Öffentlichkeit bereits zugänglich bzw. vielfach gezeigt worden, darunter besondere Schätze aus der Antikensammlung, den Sondersammlungen der UB oder dem Botanischen Garten. Die Existenz anderer Stücke – etwa aus der historischen Modellsammlung der Mathematik – dürfte dagegen wenig bekannt sein. Das sogenannte „Recent Academic Heritage“ des Gerätelagers, das sich aus technischen Geräten unterschiedlicher Fachbereiche seit den 1960er-Jahren zusammensetzt, wird im Bildband zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Die historischen Sammlungen sind eine reiche Quelle der Wissenschaftsgeschichte im Allgemeinen sowie der Gießener Universität im Besonderen; gleichzeitig charakterisieren sie den Universitätsstandort. „Aber auch für den Wissenstransfer, also die ,begreifbare‘ Vermittlung wissenschaftlicher Themen, Forschungsergebnisse und Erkenntnisse aus der Universität in die Öffentlichkeit, sind die Sammlungsbestände unentbehrlich“, erläutert Prof. Lierz: „An dieser Vielzahl von Aufgaben und Einsatzgebieten wird deutlich: Sammlungen sind ein essenzieller Teil der wissenschaftlichen Infrastruktur der Universität.“ Beide Herausgeber danken allen an dem Buchprojekt beteiligten Personen aus den unterschiedlichen zentralen und dezentralen Bereichen für ihre Mitarbeit, dem Präsidium der JLU für die Unterstützung sowie den finanziellen Förderern: der Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) und der Sparkasse Gießen. Bildband SACHVERSTAND – die Sammlungen der JLU Alissa Theiß, Michael Lierz (Hg.) SACHVERSTAND – Die Sammlungen der Justus-Liebig-Universität Gießen, 200 Seiten, über 140 Abbildungen, ISBN 978-3-944682-98-3. Der Bildband ist im Uni-Shop zum Preis von 25 Euro erhältlich. Uni-Shop der JLU: https://www.uni-giessen.de/uni-shop.
https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm172-21sammlungen
Preis für Arbeiten zur Geschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen 2021
Die Auszeichnung in Höhe von 2.000 Euro für Arbeiten zur Geschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen geht dieses Jahr an Robert Wolff für seine herausragende Forschungsarbeit zur Geodätischen Sammlung der Universität Gießen, die er u.a. in dem Aufsatz „Spurenlese: Ein Vermessungsinstrument aus den ‚Geodätischen Kabinett‘ der Universität Gießen“ veröffentlicht hat (https://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/resources/GU/GU-54-2021.pdf). Robert Wolff studiert an der JLU Geschichte und Fachjournalistik Geschichte. Seine Arbeiten zur Geodätischen Sammlung sind Ergebnisse aus der Lehrveranstaltung „Sammlungs- und Objektforschung: Wissenschaftliches Arbeit mit Objekten“ unter Leitung von Prof. Dr. Cornelia Weber und Dr. Alissa Theiß im Wintersemester 2019/2020.
Spurenlese Geodäsie
In der neuen Ausgabe der Gießener Universitätsblätter begibt sich Robert Wolff auf die Spuren eines historischen Vermessungsinstruments aus dem Geodätischen Kabinett der Universität Gießen. Hier der Link zum Heft: https://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/resources/GU/GU-54-2021.pdf (Robert Wolff, Spurenlese: Ein Vermessungsinstrument aus dem „Geodätischen Kabinett“ der Universität Gießen. In: Gießener Universitätsblätter 54/2021, S. 79–90).
AG3D - 3D-Digitalisierung wissenschaftlicher Objekte
Die AG3D vernetzt deutschlandweit Akteurinnen und Akteure, die sich mit der 3D-Digitalisierung von Sammlungsbeständen beschäftigen. Als offenes Forum dient die AG3D dem Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch. In „Werkstattberichten“ stellen Mitglieder und Gäste aktuelle Projekte und Best Practice-Beispiele vor und diskutieren Chancen und Herausforderungen der 3D-Digitalisierung. Auf der Homepage der AG3D unter https://ag3d.org finden sich neben Videoaufzeichnungen der „Werkstattberichte“ Protokolle der regelmäßig stattfindenden Treffen sowie Termine von Tagungen, Workshops und Vorträgen zur 3D-Digitalisierung wissenschaftlicher Objekte. Die AG3D steht allen Interessierten offen. Wer mitmachen möchte, kann gerne eine Mail an kontakt@ag3d.org schreiben.
Sammlungen und besondere Objekte können jetzt auch im Video angeschaut werden. Hier geht's zur Antikensammlung: https://www.youtube.com/watch?v=XFmdJN2uKUo, zur Lehrschmiede mit Hufeisensammlung: https://youtu.be/XJSNO_OQz5k und zu den Aquarien der Meeresbiologie: https://youtu.be/-d5sjWNdArY.
Der Wal - Die Talare - Der Münztresor
Sammlungen & Social Media: Unter "hi.story_telling" kann man sich auf Instagram drei Storys zu den Gießener Sammlungsbeständen anschauen. Sie sind Teil der Masterarbeit von Dennis Riemann aus der Fachjournalistik Geschichte.
#EuropeanAcademicHeritageDay2020
Am 18. November war European Academic Heritage Day. Mit diesem Tag macht das Netzwerk Universeum jedes Jahr auf die Relevanz des akademischen Erbes aufmerksam. Die Universitätssammlungen Europas haben in diesem Jahr unter dem #AcademicHeritageDay2020 auf Twitter und Instagram Objekte vorgestellt, die symbolisch für Trauer und Hoffnung oder Verbundenheit und Distanz stehen und den menschlichen Erfindergeist, gerade im Umgang Krisen, beispielhaft zeigen. Auch die JLU ist mit einem Objekt verteten: https://www.instagram.com/p/CHsgs9vJrhM/ und https://twitter.com/jlugiessen/status/1328981297730101250
Die Sammlungen der Universität Gießen
In Ausgabe 53 der Gießener Universitätsblätter berichtet die Sammlungskoordinatorin Dr. Alissa Theiß über die vielfältigen Sammlungen der JLU und ihre bewegte Geschichte. Hier der Link zum Heft: https://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/resources/GU/GU-53-2020.pdf (Alissa Theiß, Die Sammlungen der Universität Gießen. In: Gießener Universitätsblätter 53/2020, S. 85–101).