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IT-Governance- und -Sicherheitsstrategie

Die Justus-Liebig-Universität Gießen hat im Rahmen eines extern evaluierten Prozesses die beiden Handlungsfelder IT-Governance und IT-Sicherheit strategisch weiterentwickelt. Die wesentlichen Ergebnisse werden in der IT-Governance- und -Sicherheitsstrategie zusammengefasst.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist mit rund 28.000 Studierenden, über 400 Professorinnen und Professoren sowie über 5.500 Beschäftigten die zweitgrößte Hochschule des Landes Hessen. Der Betrieb der JLU hängt in hohem und zunehmendem Maße von der Qualität ihrer IT-Dienstleistungen ab, da leistungsfähige Forschung, Lehre und Verwaltung auf eine funktionsfähige, gesetzeskonforme und sichere Informationstechnologie (IT) angewiesen sind. Dem Handlungsfeld Digitalisierung kommt daher eine große Bedeutung für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung aller universitären Leistungsdimensionen zu. Die Bereitstellung leistungsfähiger IT-Services und -Infrastrukturen ist dabei von besonderer Relevanz. Damit wächst neben den unmittelbaren Anforderungen an das Hochschulrechenzentrum (HRZ) als zentrale Dienstleistungseinrichtung auch die Bedeutung einer zukunftsfähigen und zeitgemäßen IT-Governance, die es der JLU ermöglicht, zielgerichtet auf die vielfältigen Herausforderungen der zunehmenden digitalen Durchdringung des Universitätsalltages zu reagieren.

Im Rahmen dieser Aufgabenerfüllung muss zudem sicherstellt werden, dass alle der JLU anvertrauten Informationen und Daten vertrauensvoll behandelt und korrekt verarbeitet werden können. Die IT-Sicherheit stellt daher einen integralen und querschnittlichen Bestandteil der infrastrukturellen und methodischen Beschaffenheit und Weiterentwicklung der Digitalisierung von Forschung, Lehre und Verwaltung dar.

Deshalb wurde ein umfassender Prozess zur Weiterentwicklung der IT-Strategie angestoßen. Die JLU hat hierfür ihr HRZ einem mehrstufigen Begutachtungsprozess unterzogen. Im Rahmen des Förderformates „Stärkung der Strategiefähigkeit hessischer Hochschulen“ wurde in Zusammenarbeit mit externer Beratung durch die KPMG AG (IT-Governance) und xiv-consult GmbH (IT-Sicherheit) der Status quo evaluiert, um auf Basis dieser Ergebnisse eine zukunftsfähige IT-Governance- und -Sicherheitsstrategie mit expliziten Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Die Umsetzung der vorliegenden Strategie soll sich ausdrücklich auf die gesamte interne Prozesslandschaft auswirken und hat Einfluss auf alle universitären Bereiche, vom Hochschulrechenzentrumsbetrieb, über die Hochschulverwaltung bis hin zu den universitären Fachbereichen und Zentren. 

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