Biochemie
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Willkommen auf der home-page des Biochemischen Institut des Fachbereichs Medizin der Justus-Liebig-Universität, Giessen.
Das Biochemische Institut liegt an der Südwestflanke des Medizinischen Campus der Justus-Liebig-Universität und kann auf eine erfolgreiche 80-jährige Geschichte zurückblicken. Nach seiner Fertigstellung Ende der 1920er Jahre als "schönstes Physiologisches Institut Deutschlands" diente es als Forschungsinstitut für die Disziplinen Physiologie, Physiologische Chemie, Anatomie, Pharmazie und Pharmakologie und kann daher als eines der ersten Medizinischen Forschungszentren auf deutschem Boden bezeichnet werden. Namhafte Institutsleiter, wie Prof. Robert Feulgen oder Prof. Hansjürgen Staudinger machten durch ihre Forschung das Institut über die Grenzen der Universitätsstadt bekannt. Die Entdeckung der Nukleinsäurefärbung, der Lipidklasse der Plasmalogene oder die erste Zellfraktionierung gehen auf Forschungsarbeiten von Mitgliedern des Biochemischen Instituts in den 1930er und 1940er Jahren zurück.
Die heutigen Schwerpunkte in der Forschung des Biochemischen Instituts, das in mehrere Forschungsnetze und das Excellence-Cluster "Kardiopulmonales Gefäßsystem" eingebunden ist, liegen im Bereich der Vaskulären Biologie, der Entzündungsforschung und von Mechanismen der zellulären Signaltransduktion sowie bei der Struktur-Funktionsanalyse von Glycokonjugaten, vor allem in der mikrobiellen Erreger-Wirt-Beziehung. Im Bereich der universitären Lehre bietet das Biochemische Institut für Studierende der Medizin und Zahnmedizin ein breites Themenfeld von Vorlesungen, Seminaren und Praktika an, und beteiligt sich an spezifischen Programmen der internationalen Graduiertenausbildung sowie am Master-Studiengang "Biologie". Aufgrund vielfältiger interdisziplinärer Kooperationen sowie im Austausch mit internationalen Gastwissenschaftlern und die im Institut angesiedelte Funktionseinheit "Protein-Analytik" hat sich das Biochemische Institut auch weit über die Grenzen Gießens einen Namen geschaffen.
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