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Artikelaktionen

Forschung

Einzelforschung am Fachbereich 04

Verbundforschung

Viele Mitglieder des Fachbereichs engagieren sich neben ihren indivudellen Einzelforschungen auch in erfolgreich geförderten Verbundforschungsprojekten. Zu den gegenwärtig und in jüngster Vergangenheit geförderten Verbundforschungsprojekten zählen:

LOEWE-Schwerpunkt: "Konfliktregionen im östlichen Europa"

Finanzierung: Land Hessen im Rahmen der Landesexzellenzinitiative (LOEWE)
Ansprechpartner: Prof. Dr. Monika Wingender, Prof. Dr. Peter Haslinger
Laufzeit: 2017-2020
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LOEWE-Schwerpunkt: "Religiöse Positionierung – Modalitäten und Konstellationen in jüdischen, christlichen und islamischen Kontexten"

Finanzierung: Land Hessen im Rahmen der Landesexzellenzinitiative (LOEWE)

Federführung: Goethe-Universität Frankfurt am Main
Laufzeit: 2017-2020
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Schwerpunktprogramm/ SSP1981/0: "Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken"

Finanzierung: DFG
Ansprechpartner: Stefan Rohdewald
Laufzeit: 2017-2023

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Sonderforschungsbereich/Transregio 138: "Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in historischer Perspektive"

Finanzierung: DFG
Ansprechpartner: Prof. Dr. Horst Carl
Laufzeit: 2014-2017
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Forschergruppe Gewaltgemeinschaften

Finanzierung: DFG
Ansprechpartner: Prof. Dr. Winfried Speitkamp
Laufzeit: 2009-2015
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Graduiertenkolleg: „Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart“

Finanzierung: DFG 
Ansprechpartner: Prof. Dr. Frank Bösch 
Laufzeit: 2003-2012 
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Forschungsschwerpunkt: „Lost in Translation? Europabilder und ihre Übersetzungen. Vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart“

Finanzierung: BMBF
Ansprechpartner: Prof. Dr. Frank Bösch, Prof. Dr. Winfried Speitkamp
Laufzeit: Mai 2009-2012

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Projektverbund: Kulturtechniken und ihre Medialisierung

Finanzierung: Land Hessen im Rahmen der Landesexzellenzinitiative (LOEWE)
Ansprechpartner: Prof. Dr. Peter Haslinger
Laufzeit: 2008-2011
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Kooperationen in Forschung und Lehre

Für eine problem- und zukunftsorientiere Forschung und Lehre ist die vertrauensvolle Kooperation in vielfältigen inter- und transdisziplinären Strukturen von großer Bedeutung.

Eine herausgehobene Position in diesen Kooperationsbemühungen nimmt das Engagement der Mitarbeiter des Fachbereichs in den kultur- und geisteswissenschaftlichen Zentren der JLU ein. Intensive Vernetzungen auf Forschungs- und Lehrebene bestehen mit dem International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC), dem Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK), dem Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) und dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI). In der engen Zusammenarbeit verschiedener Fachbereichsmitglieder mit dem Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) zeigt sich ferner das Bermühen des Fachbereichs um eine hohe Qualität in der Lehramtsausbildung in Hessen. 

                       ZfL

Für eine qualitätsvolle Lehre, die auch interdisziplinäre Forschungszusammenhänge und -interessen aufgreift, setzen sich die Mitglieder des Fachbereichs darüber hinaus in kooperativen Lehrveranstaltungen ein. So werden beispielsweise in gemeinschaftlich konzipierten und durchgeführten Oberseminaren interdisziplinäre Forschungsfelder aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und das Interesse der Studierenden für weitergehende Forschungsfragen geweckt. Interreligiöse Problem- und Aufgabenfelder stehen in dialogorientierten Kooperationsveranstaltungen der theologischen Institute auf dem Programm und fachbereichsübergreifend wird in gemeinsam verantworteten Studiengängen und -modulen der Bezug auf interdisziplinäre Forschungsfelder nachhaltig verankert. 

Der Fachbereich unternimmt darüber hinaus zahlreiche Anstrengungen in der regionalen Verbundbildung. Gemeinsam mit der Philipps-Universität Marburg hat man den Sonderforschungsbereich/Transregio 138: "Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in historischer Perspektive" ins Leben gerufen. In Berufungsverfahren der Geschichtswissenschaften stimmt man sich eng mit den Marburger Historikern ab. Einen weiteren verlässlichen Partner in der Region hat man im Marbuger Herder-Institut für historische Ostmitteleuropa Forschung der Leibniz-Gemeinschaft. Auch mit der Goethe-Universität Frankfurt kooperiert man auf regionaler Ebene: In der Evangelischen Theologie finden bereits seit vielen Jahren enge Verabredungen in Forschung und Lehre statt. Die Professur für Islamische Theologie und ihre Didaktik wiederum ist Mitglieds des in Frankfurt angesiedelten Zentrums für Islamstudien (Zefis).   

                 

Die Institute und Professuren des Fachbereichs kooperieren ferner auf nationaler wie internationaler Ebene mit vielen weiteren Partnerhochschulen und -einrichtungen außerhalb der Justus-Liebig-Universität. Informationen zu diesen facettenreichen Vernetzungen erhalten Sie auf den jeweiligen Instituts- und Professurseiten.  

Forschungsförderung

Forscherinnen und Forschern am Fachbereich 04 stehen zahlreiche Möglichkeiten der Förderung zur Verfügung.

Förderungen innerhalb der JLU

Der Fachbereich 04 bietet die Möglichkeit mittels des Förderfonds Forschung des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften Einzel- und Verbundforschungsprojekte von habilitierten Mitgliedern des Fachbereichs durch kleinere Anschubfinanzierungen zu unterstützen. Ziel ist die Förderung von Projekten zur antragsreife bei den nationalen und internationalen Förderern.

Innerhalb der JLU können größere Verbundvorhaben durch Anschubfinanzierungen aus dem Förderfonds Forschung der Justus-Liebig-Universität Gießen gefördert werden. Anträge auf Förderungen aus diesem Topf sind jederzeit möglich.

Der Anschubfinanzierung von gemeinsamen Forschungsinitiativen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg soll der Flexi-Funds (Foschrungscampus Mittelhessen) dienen.

Nationale Förderer und Stiftungen

Neben der Projektförderung durch Bund (z.B. durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung [BMBF]) und Land [z.B. im Rahmen von LOEWE oder anderen Programmen des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst [HMWK]) werden vor allem die Programme der Deutschen Forschungsgemeinschaft [DFG] zur Förderung von Forschungsvorhaben in Anspruch genommen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst [DAAD] tritt daneben vor allem als Förderer bilateraler Vorhaben zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit auf. 

Ferner gibt es eine Vielzahl von Stiftungen, die Forschungsvorhaben fördern. Zu wichtigen Förderern kultur- und geisteswissenschaftlicher Forschungsbereiche zählen u.a.:

Alexander von Humboldt Stiftung (AvH)

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Allianz Kulturstiftung

Boehringer Ingelheim Fonds

Cusanuswerk

FAZIT-Stiftung

Fritz Thyssen Stiftung

Fulbright-Commission

Gerda Henkel Stiftung

Hans Böckler Stiftung

Herbert Quandt Stiftung

Philip Morris Stiftung

Robert Bosch Stiftung

VolkswagenStiftung

Die vorgelegte Auswahl kann nur einen Teilausschnitt der deutschen Förderlandschaft abbilden. Für eine individuelle Vertiefung eignet sich die Suche auf stiftungen.org oder die Recherche mit ELFI, der Datenbank der Servicestelle für Elektronische Forschungsförderinformationen.

  • EU-Förderungen  

Zu den vielfältigen Forschungsförderungen der Europäischen Union finden sich hier eingehende Informationen. Bei Fragen zu diesen Förderlinien können Sie sich an den Ansprechpartner der Stabsstelle Forschung, Herrn wenden.

Nachwuchsförderung

Am Fachbereich 04 werden jährlich bis zu elf Studierende promoviert. Darüber hinaus erfolgen im Jahr durchschnittlich zwei Habilitationen (diesen Zahlen zugrunde liegt der Durchschnitt der Jahre 2012-2015).

Nachwuchsfördermaßnahmen am Fachbereich 04

Unterstützt werden die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in den vertrauensvollen Betreuungsverhältnissen mit den Professorinnen und Professoren des Fachbereichs. Das intensive Betreuungsverhältnis bildet in den Geschichts- und Kulturwissenschaften in der Regel den Grundstein des wissenschaftlichen Karriereweges. Diesen Weg produktiv zu begleiten und anzubahnen, unternimmt der Fachbereich eine Vielzahl an Bemühungen: In studentischen Arbeitskreisen (u.a. STARK und IGNIS) bieten sich schon während des Studiums Möglichkeiten der selbstgestalteten Vertiefung in einzelne Wissensbereiche. Durch den engen Austausch dieser Arbeitskreise mit den Professorinnen und Professoren wird ein wissenschaftlicher Diskurs ermöglicht und gefördert. In vielen Fächern haben sich darüber hinaus in den vergangenen Jahren sogenannte summer schools etabliert (so im Historischen Institut, dem Arbeitskreis "Antike und Mittelalter" und in der Evangelischen Theologie). In diesen wird Studierenden in höheren Semestern ein Tagungsprogramm geboten, das Möglichkeiten zur inhaltlichen Vertiefung als auch wissenschaftlichen Vernetzung bietet. Gleiches Ziel wird in vielen Oberseminaren des Fachbereichs verfolgt, in denen zudem häufig der Austausch zwischen Promotionsinteressierten und Promovierenden gefördert wird. Kolloquien bieten die Möglichkeit während der Promotion mit anderen Promovierenden ins Gespräch zu kommen und den eigenen Arbeitsstand zu reflektieren. Auf der Ebene des akademischen Mittelbaus hat sich in jüngster Zeit zudem ein Nachwuchsnetzwerk herausgebildet, das den interdisziplinären Diskurs in der Promotions- oder Habilitationsphase fördert. Promovierende des Fachbereichs können darüber hinaus oftmals an den Promotionsförderprogrammen von GCSC und GGK partizipieren. 

Der Weg zur Promotion/ Habilitation

Formal wird der Weg zur Promotion in der je gültigen Promotions- bzw. Habilitationsordnung vorgegeben. Viele Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler arbeiten in der Qualifizierungsphase auf Landes- oder Projektstellen und erwerben hier über die Promotion und Habilitation hinausgehende Wissenschaftskompetenzen in den Bereichen von Forschung und Lehre. Darüber hinaus bieten eine Vielzahl von Institutionen Fördergelder an, die einen wissenschaftlichen Karriereweg unterstützen.

Fördermaßnahmen der JLU

Preise und Auszeichnungen der JLU für NachwuchswissenschaftlerInnen

Fördermaßnahmen externer Förderer 

Weitere Stiftungen zur Promotionsförderung finden Sie zudem hier

Wissenschaftliche Infrastruktur

Bibliotheken

In der Wahrnehmung von Forschungs- und Lehrtätigkeiten können die Mitglieder des Fachbereichs 04 auf ebenso breit aufgstellte wie qualitativ hochwertige Literaturbestände in den Bibliotheken der JLU zurückgreifen. Diese Bestände verteilen sich neben Universitätsbibliothek und Zweigbibliothek im Philosophikum II auf die Fachbibliotheken in den Geschichts- und Kulturwissenschaften (Historisches Institut; Klassische Philologie; Klassische Archäologie; Mediathek Evangelische und Katholische Theologie). 

Digitale Sammlungen

Mit dem Zugriff auf das prometheus-Bildarchiv können umfangreiche digital archivierte Bildbestände für Forschung und Lehre jeder Zeit abgerufen werden. Ansprechpartner für die hiesige Bilddatenbankpflege sind die am Fachbereich angesiedelten Mitarbeiter Annette Mag und Dr. Stefan Brenne. Daneben sind in den Altertumswissenschaften in den letzten Jahren verschiedene digital unterstützte Lehrprojekte entwickelt worden, die neuartige Zugangsweisen auf spezifische Wissensbereiche erlauben. (Das griechische Symposium; VivaVox). Für Forschende und Lehrende auf dem Gebiet der Ostmitteleuropaforschung sind die digitalen Bestände des Herder-Instituts Marburg von großem Interesse. Der Aufarbeitung und Nutzbarmachung dieser Bestände widmet sich u.a. künftig auch die neu einzurichtende Professur für digitale und visuelle Geschichte. 

Antikensammlung

Die Antikensammlung der JLU wird maßgeblich von der Prof. für Klassische Archäologie verantwortet. Zu den Schwerpunkten der Gießener Antikensammlung zählt, mit über 4.000 Objekten, die Münzsammlung, sowie eine große Anzahl von antiken Vasen, griechischen und römischen Terrakotten, römischen Glasgefäßen und etruskischen Körperteilvotiven.


 

Wissenstransfer

Die Forschenden und Lehrenden des Fachbereichs engagieren sich vielfältig an einem Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisleistungen in die regionale wie überregionale Öffentlichkeit.

Die Gießener Antikensammlung ist fast täglich für den Publikumsverkehr geöffnet und bietet in Sonderausstellungen und -Veranstaltungen Interessenten mehrmals im Jahr attrakive Angebote. 

Das Collegium Gissenum ist eine jährliche Veranstaltungsreihe des Instituts für Philosophie in Zusammenarbeit mit dem Präsidenten der JLU. Jeweils im Sommersemester findet eine Vortragsreihe zu unterschiedlichen Fragestellungen aus der Philosophie statt, die sich in allgemeinverständlicher Sprache nicht nur an Studierende aller Fachbereiche, sondern an alle interessierten Gießener Bürgerinnen und Bürger wendet.

Der dies academicus der Theologien bietet in jedem Sommersemester einen Fachvortrag, in dem theologische Themen- und Fragestellungen einem breiten Publikum präsentiert werden. 

Darüber hinaus engagieren sich viele Institute des Fachbereichs in Fortbildungsprogrammen der JLU für Lehrerinnen und Lehrer und fördern so einen seit vielen Jahrzehnten bereits fruchtbaren Dialog. 

Aktuelle Monographien am Fachbereich 04

prometheus.jpg Baumbach, Manuel/ von Möllendorff, Peter, Ein literarischer Prometheus. Lukian aus Samosata und die Zweite Sophistik, Heidelberg 2017.   
https://www.schoeningh.de/typo3temp/_processed_/csm_9783506781970_fd40a716f5.png Hauser, Linus, Kritik der neomythischen Vernunft [Bd. III]. Die Fiktionen der Science auf dem Wege in das 21. Jahrhundert, Paderborn 2016.

Bohn_Vampir

Bohn, Thomas, Der Vampir. Ein europäischer Mythos, Köln/Weimar/Wien 2016