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Stellungnahme der Kleintierklinik zu Vorwürfen und Drohungen gegen einen unserer Tierärzte

In den Sozialen Medien - insbesondere auf Facebook - kursieren seit einigen Tagen Fotos eines Hundes mit Einblutungen im Auge. Im Zusammenhang mit den Fotos werden schwere Vorwürfe gegen die Klinik geäußert; dem beteiligten Tierarzt wird über Facebook oder per Mail mit drastischen Worten Gewalt angedroht.

Die Kleintierklinik bedauert sehr, dass der Hund sich während der für ihn mit großem Stress verbundenen Untersuchung offenbar verletzt hat. Die auf Facebook geäußerten Vorwürfe gegen den beteiligten Arzt weisen wir aber mit Nachdruck zurück. Nach unseren Erkenntnissen hat sich der Vorfall wie folgt zugetragen:

Ein Hund der Rasse Boerboel (65 Kilogramm) war mit seinen Besitzern zum zweiten Mal zur Untersuchung und Behandlung in der Klinik. Vorab hat der Arzt mit den Besitzern ausführlich über den potenziellen Ablauf gesprochen.  Da bei dem letzten Besuch des Hundes in der Kleintierklinik die Untersuchung ohne den Besitzer ohne Probleme möglich war, wurde besprochen, auch dieses Mal so vorzugehen. Der Besitzer bat darum, hinzugezogen zu werden, falls es Probleme geben sollte. Dass die Tiere ohne ihre Besitzer untersucht werden, ist ein übliches Vorgehen der Kleintierklinik, das sich in der Vergangenheit vielfach bewährt hat. Wir haben häufig die Erfahrung gemacht, dass sich Unruhe und Angespanntheit der Besitzer auf den Hund übertragen können.

Der Hund wurde angeleint in einen Behandlungsraum geführt. Direkt nach Betreten des Raumes ist er sehr unruhig geworden und hat mit dem Kopf in alle Richtungen geschlagen. Um die anderen anwesenden Personen (darunter Studentinnen) nicht zu gefährden, hat der Arzt den angeleinten Hund in den hinteren Teil des Raumes geführt. Dabei hat der immer aggressiver werdende Hund unvermittelt den Arzt gebissen. In dieser Situation galt es, die extreme Gefahrensituation für alle Beteiligten sofort zu beenden: Der sehr aufgebrachte, kräftige Hund wurde mit einer Schlinge in Kombination mit einer Führstange (wie sie aus Gründen der Arbeitssicherheit in solchen Fällen vorgeschrieben ist) umgehend in eine Außenbox gebracht. Anschließend wurde sofort der Besitzer verständigt. Der ganze Vorfall hat nach Zeugenaussagen ca. fünf bis zehn Minuten gedauert.

Der Hund hat sich beim Führen gewehrt und mit dem Kopf hin und her geschlagen. Es ist durchaus möglich, dass er sich dabei den Kopf an Gegenständen, Wänden oder dem Zaun im Hof angeschlagen hat. Eine aktive Gewalteinwirkung hat es aber nach Aussagen der Zeugen zu keiner Zeit gegeben. Entsprechende Vorwürfe weisen wir daher mit Nachdruck zurück.

Der Tierarzt hat mit seinem Vorgehen vor allem die anderen anwesenden Personen geschützt. Dies wurde von den Zeugen bestätigt. Wegen der auf Facebook und per E-Mail geäußerten massiven Drohungen gegen den Tierarzt haben wir die Polizei hinzugezogen und behalten uns rechtliche Schritte vor.