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Artikelaktionen

Das Vorlesungsverzeichnis des ZMI

 

Medienbezogene Lehrangebote Wintersemester 2016/17
Das ZMI bündelt in jedem Semester medienbezogene Lehrangebote der JLU. Weitere Informationen und Kommentare zu den angebotenen Veranstaltungen finden Sie weiter unten und in der PDF-Version des kommentierten Vorlesungsverzeichnis des ZMI.

 

Medienbezogene Lehrangebote WS 16_17_2
 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Sektion I: Macht – Medium – Gesellschaft 

Digital native oder digital naiv? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute

Charting Developments in the United States during the Twenty-First Century

Feminist Media Studies

Vampire

Migration/Law/Gender

Politik, Kommunikation und Medien

Die mediale Inszenierung von Partei, PolitikerIn und Politiken

Doctors, Patients, and Diseases: Medicine and Media

Film Art? Style and Animated Movies

 

Sektion II: Medien und Didaktik

Texte und Medien

Multimodale Darstellungsformen in Zeitschriften

Quellenarbeit im Geschichtsunterricht

Podcasts, WebQuests & Co: Einsatz digitaler Medien im Französisch- und Spanischunterricht

Das Schulbuch im Geschichtsunterricht

Geschichtskultur – Die Anwesenheit der Vergangenheit in der Gegenwart

Medien im historischen Lernen

Frühe Holocaustliteratur im fächerübergreifenden Lernen: Vorbereitung von  Schullesungen am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Mediendidaktische Sprechstunde

„Das Tagebuch der Anne Frank" und seine multimedialen Adaptionen. Ein Praxisseminar zum fächerübergreifenden Unterricht

Film- und Fernsehanalyse

The History according to Netflix and ZDF !? – Geschichte in aktuellen Fernsehserien

 

Sektion III: Educational Linguistics

Multimodale Textanalyse

Texte und Medien

Multimodale Darstellungsformen in Zeitschriften

Digitale Medien und die Förderung der Lernerautonomie

Online-Tutorierung im Multimedia-Zeitalter. Das Gießener Elektronische Praktikum

 

Sektion IV: Medien und Geschichte

Fotojournalismus

Geschichte für die Mediengesellschaft

Populäre Geschichtsschreibung in Theorie und Praxis

Flucht und Vertreibung in den Medien

Kriegsreportage im 20. Jahrhundert

Raub oder Diebstahl? Mord oder Totschlag? Einführung in die Gerichtsberichterstattung

Quellenarbeit im Geschichtsunterricht

Kino im Kopf: Die Radio-Reportage im Vergleich mit Fernsehen und Video-Clips

Politik medial inszeniert: Politiker und ihr veröffentlichtes Privatleben

Fernsehwerkstatt

Konzepte des Musiktheaters nach 1950

Proseminar Fachjournalistik Geschichte

„Es gilt das gesprochene Wort“. Die politische Rede im 19. und 20. Jahrhundert

Das Schulbuch im Geschichtsunterricht

Geschichtskultur – Die Anwesenheit der Vergangenheit in der Gegenwart

Musikwissenschaft und Musikerziehung in NS-Deutschland

Sagen, Mythen, Fabelwesen: Über den Umgang mit mythologischen Vorlagen in der Musikgeschichte 

Frühe Holocaustliteratur im fächerübergreifenden Lernen: Vorbereitung von  Schullesungen am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Snackable, shareable und SEO-optimiert: Praxis-Workshop Online-Journalismus

Geschichte im Comic am Beispiel von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg

Blicke hinter die Kulissen der NSDAP-Reichsparteitage in Nürnberg (mit Exkursion)

Geschichtsjournalistisches Praxisprojekt

Medien und ihr Publikum

Wozu Geschichte? Historisches Denken, historisches Erzählen und Geschichtskultur

The History according to Netflix and ZDF !? – Geschichte in aktuellen Fernsehserien

 

Sektion V: Kunst und Medien

"Musik und Bild müssen einschnappen". SOUNDTRACKS FÜR FILM UND BÜHNE

Hörspiel

Einführung in die digitale Videotechnik

Einführung in das künstlerische Arbeiten mit audiovisuellen Medien und bühnentechnischen Mitteln 

Konzepte des Musiktheaters nach 1950

 

Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen

Multimodale Textanalyse

Digitale Literalität und Interaktion

Charting Developments in the United States during the Twenty-First Century

Vampire

Migration/Law/Gender

Frühe Holocaustliteratur im fächerübergreifenden Lernen: Vorbereitung von  Schullesungen am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

„Das Tagebuch der Anne Frank" und seine multimedialen Adaptionen. Ein Praxisseminar zum fächerübergreifenden Unterricht

Doctors, Patients, and Diseases: Medicine and Media

 

Grundlagen

Texte und Medien

Multimodale Darstellungsformen in Zeitschriften

Digital native oder digital naiv? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute

Feminist Media Studies

Vampire

Migration/Law/Gender

Politik, Kommunikation und Medien

Die mediale Inszenierung von Partei, PolitikerIn und Politiken

Doctors, Patients, and Diseases: Medicine and Media

Film Art? Style and Animated Movies

 

 

 

 

 


Sektion I: Macht – Medium – Gesellschaft

 

Digital native oder digital naiv? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute

Dr. Michaela Goll – Institut für Soziologie

Seminar

Hauptstudium / Bachelor / Lehramt

Fr. 8 – 10

Phil. II, Raum: 02

Beginn: 21.10.2016

In dieser Veranstaltung geht es darum aufzuzeigen, wie sich das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen charakterisieren lässt, inwiefern geschlechtsspezifische Differenzen in Nutzung und Aneignung festzustellen sind, wie soziale Kontextbedingungen – Peers, Familie, Alter, Bildungsstand – die Mediensozialisation beeinflussen, welcher Stellenwert Medienerziehung in Familie und Schule zukommt und wo im Bereich der Medienaneignung und Medienwirkung gesellschaftliche Konfliktfelder liegen. Ein kurzer Einblick in den Themenverlauf: Welche Bedeutung haben Medien in unserer Gesellschaft? Wie werden Medien angeeignet? Zwischen Peers und Medien: zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen – Mediensozialisation bei jugendlichen Migranten – Hauptschüler: Computer statt Buch? – Leben in zwei Welten? Die Medienkompetenz von LehrerInnen versus SchülerInnen – Die Bedeutung von Casting-Shows im Alltag von Jugendlichen – Exzessive Internetnutzung Jugendlicher: ein Massenphänomen? Vernetzt und doch allein? Der Einfluss von Texting auf jugendliche Schreibweisen usw.

 

 

 

Charting Developments in the United States during the Twenty-First Century

Prof. Dr. Greta Olson – Institut für Anglistik

Volesung

Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master

Mo. 19 – 21

Aula, in conjunction with the Ringvorlesung des Präsidenten der JLU: Amerika ist anders

Beginn: 17.10.2016

This series of lecture sessions shall first seek to explain the current US American presidential election and how the primary and election contributed to the current choice of candidates as well as what the central issues, political and personal, in the November vote are. After the election the lecture series shall move on to discuss other central cultural-political topics that are shaping the United States now. These include the events of 11 September 2001 and the ensuing so-called War on Terror, Hurricane Katrina, the financial crisis of 2008, and the Black Lives Matter movement.

The lecture series held by Prof. Olson shall take place in conjunction with the University President Professor Mukherjee’s and Prof. Claus Leggewie’s Ringvorlesung: "Amerika ist anders" (in German). In five lectures by external experts issues such as environmentalism, the US–German relationship, the history of racial violence, and overlaps between the political and the medial shall be investigated.

 

 

 

Feminist Media Studies

Prof. Dr. Greta Olson – Institut für Anglistik

Hauptseminar

Hauptstudium / Master

Mo. 14 – 16

Phil I, B 409

Beginn: 17.10.2016

One half of this course shall be devoted to learning the specific methods of feminist analysis, a politicized approach to media texts. The other half shall be spent in practicing the performance of analysis of texts of the students’ choice, such as “Orange is the New Black”.

Those students who are preparing to write their Master’s Degree Thesis shall also be encouraged to present their work in class sessions for peer-feedback.

 

 

 

Vampire

Prof. Dr. Greta Olson – Institut für Anglistik

Proseminar

Grundstudium / Bachelor

Mi. 12 – 14

Phil I, B 440

Beginn: 19.10.2016

This seminar will work to answer the question of why vampires have recently taken such a big bite in the US American cultural imaginary. While briefly reviewing the history of vampires in Anglophone literature, the seminar’s emphasis shall be on newer textual phenomena such as the "Twilight" series, in novel and film, "The Vampire Diaries," and "True Blood." We shall also discuss the reasons for the recent decline of popular vampirism and the question of whether zombies have become the new vampire.

 

 

 

Migration/Law/Gender

Prof. Dr. Greta Olson – Institut für Anglistik

Hauptseminar

Hauptstudium / Master

Mi. 16 – 18

Phil I, B 440

Beginn: 19.10.2016

This Masters Degree seminar compares fictional, popular media, and legal representations of migrants and asylum seekers in English and German. Our efforts shall be to uncover how such representations may alternatively function to elicit support for the protections of migrants and/or reify their status as victims and as abject, or, in negative representations, to garner support for anti-migration sentiments and political measures.

 

 

 

Politik, Kommunikation und Medien

Dr. Tina Oltenau – Institut für Politikwissenschaft

Online-Vorlesung

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem eVV

 

 

 

Die mediale Inszenierung von Partei, PolitikerIn und Politiken

Dr. Tina Oltenau – Institut für Politikwissenschaft

Seminar

Di. 16 – 18

Raum: siehe eVV

Beginn: 25.10.2016

 

 

 

Doctors, Patients, and Diseases: Medicine and Media

Regina Leonie Schmidt – Institut für Anglistik

Proseminar

Grundstudium / Bachelor

Mo. 14 – 18

Phil I, B 428

Beginn: 17.10.2016 (Ende: 05.12.2016)

Audio-visual media play a crucial role for the distribution of medical information among the audience. Medical drama series are among the most popular genres on television, but discussions of topics concerning illness, health, and health care can also be found in a variety of non-fictional television texts such as news, advertisements, and documentaries. As medicine can literally be seen all over television, it is important to take a close look at the medium’s portrayals of medicine, medical care, and medical professionals in order to assess how they might influence and be influenced by changing cultural notions of health, illness, and the medical system.       

In this class we will, therefore, analyze fictional as well as non-fictional media formats with respect to their representation of medicine, focusing on the medium of television. In discussing medical matters, we will also consider the aesthetic specificities of different television genres, medial influences on the audience as well as the socio-historically variable understanding of what the medical system is or should be like.         

Please note that this seminar will be taught as a four-hour class between October 17 and December 5, 2016. Assignments to obtain graded credit will already be due on January 13, 2017.

 

 

 

Film Art? Style and Animated Movies

Regina Leonie Schmidt – Institut für Anglistik

Proseminar

Grundstudium / Bachelor

Einzeltermine (Fr. 28.10. 10 – 12, Fr. 11.11. 9 – 16, Sa. 12.11. 9 – 13, Fr. 02.12. 9 – 16, Sa. 3.12. 9 – 13, Fr. 13.01. 10 – 12)

Phil I, B 409

Animated feature films are firmly entrenched at the very heart of popular culture in the Western world. Especially the US American media landscape is hard to imagine without The Walt Disney Company, a media conglomerate that has achieved to establish itself at the very top of animated feature film production. Despite the iconicity of Disney and Disney-Pixar movies for popular culture in the late twentieth and early twenty-first century, discussions of the aesthetic employment of film style in animation are rare.

Nevertheless, animated movies produced by The Walt Disney Company are useful examples of how cinematic conventions of classical Hollywood blockbuster cinema come into effect in film animation. This class will look at the very basics of film style and explore the aesthetic norms that are reproduced and, at times, defied in Disney animation. We will focus on the analysis of mise-en-scène, cinematography, editing, and sound, as well as the narrative structure of animated movies. Moreover, we will concern ourselves with the historical development of the animation genre in relation to the rise of the Walt Disney Company.

This introductory seminar will cover the basics of film style and is, therefore, especially aimed at students who are new to the analysis of audio-visual media. Please note that this class will be taught as a “Blockseminar” and that the exam will take place in the final session on January 13, 2017.

 

 

 

 

 

Sektion II: Medien und Didaktik

 

Texte und Medien

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Vorlesung

Hauptstudium / Master

Mi. 8:30 – 10

Phil. I, B 106

Beginn: 19.10.2016

Gegenstand der Veranstaltung, die als Überblicksvorlesung angelegt ist, sind grundlegende Fragen zu Strukturen und Spielarten der Verwendung von Texten unter medialen Bedingungen. Zum Beispiel: Wie lässt sich die Medienspezifik von Textstrukturen und Textverwendungen beschreiben? Auf welche Weise und in welchen Funktionen können Texte mit unterschiedlichen Arten von Bildern und Tönen kombiniert werden? Was sind Verfahren der Produktions-, Produkt- und Rezeptionsanalyse? Wie kann man die Verständlichkeit und Brauchbarkeit medienvermittelter Texte und Textcluster untersuchen? Welche Rolle spielen medial vermittelte Texte für die Gesellschaft und die soziale Wirklichkeit? Wie haben sich medial vermittelte Texttypen und Darstellungsformen historisch entwickelt? Welche (konkurrierenden) Theorien befassen sich mit diesen und weiteren Fragen?

Zur ersten Orientierung: Hans-Jürgen Bucher: Sprachwissenschaftliche Methoden der Medienforschung. In: Medienwissenschaft. Ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. Erster Teilband. Hg. von Joachim-Felix Leonhard u.a. Berlin/ New York 1999, 213-231. -- Hans-Jürgen Bucher: Medien-Nachbarwissenschaften III: Linguistik. In: Medienwissenschaft. Ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. Erster Teilband. Hg. von Joachim-Felix Leonhard u.a. Berlin/ New York 1999, 287-309.

 

 

 

Multimodale Darstellungsformen in Zeitschriften

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Seminar

Hauptstudium / Master

Mi. 10 – 12

Phil. I, B 106

Beginn: 19.10.2016

Viele medialen Kommunikationsangebote sind heute multimodal, das heißt, dass neben den (geschriebenen oder gesprochenen) Textanteilen mehrere weitere kommunikative Ressourcen verwendet werden, z.B. statische oder bewegte Bilder, Icons, Farbe, räumliches Arrangement, Typographie, Töne aller Art, hinzu kommen unterschiedliche Grade der Interaktiviät, etwa bei Internetseiten, bei denen ein Nutzer das Angebot durch seine Handlungen selbst verändern kann. Zeitschriften (z.B. Reisezeitschriften, Lifestylemagazine, Zeitschriften für bestimmte Interessensgebiete) bieten heute multimodale Angebote mittlerer Komplexität. Sie eigenen sich deshalb besonders gut, zum einen die wesentlichen Grundfragen einer Theorie der Organisation von Texten, von Text/Bild-Konstellationen und von multimodalen Angeboten einzuführen und zu vertiefen, zum anderen aber auch unterschiedliche Verfahren für die Analyse solcher Angebote zu erproben und einzuüben. Das Seminar soll deshalb drei Schwerpunkte haben: (i) Textlinguistik, Text/Bild-Theorie, Theorie multimodaler Angebote; (ii) Spielarten der multimodalen Machart von unterschiedlichen Arten von Zeitschriftenbeträgen; (iii) die Frage nach dem Status und den Beschreibungsmöglichkeiten von ganzen (Serien von) Zeitschriftenheften.

 

 

 

Quellenarbeit im Geschichtsunterricht

Stefanie Hustedt – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Proseminar

Grundstudium

Mo. 10 – 12

Phil. I, C 029

Beginn: 17.10.2016

 

 

 

Podcasts, WebQuests & Co: Einsatz digitaler Medien im Französisch- und Spanischunterricht

Prof. Hélène Martinez – Institut für Romanistik, Didaktik der romanischen Sprachen

Seminar

Hauptstudium (L3) / Master

Do. 10 – 12

Phil. II, G 119

Beginn: 20.10.2016

 

 

 

Das Schulbuch im Geschichtsunterricht

Prof. Vadim Oswalt – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Hauptseminar

Hauptstudium

Do. 10 – 12

Phil. I, C 214

Beginn: 20.10.2016

Das Schulbuch gilt immer noch als Leitmedium des Geschichtsunterrichts. Bedingt durch die curricularen Einschnitte der letzten Jahre, etwa durch die Entwicklung neuer Bildungsstandards, ist eine Fülle an neuen Lehrwerken entstanden, die in dem Seminar exemplarisch untersucht werden.

Es werden sowohl Fragen wissenschaftlicher Schulbuchkritik behandelt als auch neuere empirische Ansätze, die den Schulbuchgebrauch im Unterrichtsprozess und das Schulbuchverständnis von Schülerinnen und Schülern untersuchen.

Literatur (weitere Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gemacht)

Bernd Schönemann/ Holger Thünemann, Schulbucharbeit. Das Geschichtslehrbuch in der Unterrichtspraxis, Schwalbach/ Ts 2010.

 

 

 

Geschichtskultur – Die Anwesenheit der Vergangenheit in der Gegenwart

Prof. Vadim Oswalt – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Hauptseminar

Hauptstudium

Mi. 8 – 10

Phil. I, C 214

Beginn: 19.10.2016

 

 

 

Medien im historischen Lernen

Prof. Vadim Oswalt – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Vorlesung

Grund- und Hauptstudium

Di. 16 – 18

Phil. I, A 1

Beginn: 18.10.2016

Medienkompetenz stellt ein zentrales Ziel der Ausbildung von Geschichtslehrerinnen und -lehrern dar. In der Vorlesung werden die wichtigsten Mediengattungen vorgestellt und ihre methodischen Verwendungsmöglichkeiten zur Veranschaulichung und Vergegenwärtigung historischer Inhalte im Geschichtsunterricht behandelt. Es wird sowohl auf klassische Medien genauso wie die jüngsten Entwicklungen im Bereich digitale Medien vertiefend eingegangen. Studierende machen sich im Rahmen der die Vorlesung begleitenden Aufgaben mit der Arbeit mit dem Quellenportfolio vertraut, das sie ihr weiteres Studium begleiten wird.

Literatur: Pandel, Hans-Jürgen/ Schneider, Gerhard (Hrsg.), Handbuch Medien im Geschichtsunterricht (Forum Historisches Lernen),, Schwalbach/ Ts. 1999. (Ausführliche Literaturliste zu Beginn des Semesters)

 

 

 

Frühe Holocaustliteratur im fächerübergreifenden Lernen: Vorbereitung von Schullesungen am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Proseminar

Grundstudium

Mi. 10 – 12

Phil. I, C 027

Beginn: 19.10.2016

Veranstaltung findet in Kooperation mit der gleichnamigen Veranstaltung von Annika Binsch in der Germanistik statt.

 

 

 

Mediendidaktische Sprechstunde

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Grund- und Hauptstudium

Mi. 13 – 15

Phil. I, C204 / C207

Beginn: 19.10.2016

Modulunabhängiges, freies Angebot.

 

 

 

„Das Tagebuch der Anne Frank" und seine multimedialen Adaptionen. Ein Praxisseminar zum fächerübergreifenden Unterricht

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Proseminar

Grundstudium

Mi. 8 – 10

Phil. I, C 011

Beginn: 19.10.2016

Interdisziplinäre Lehrveranstaltung für Studierende des Lehramtes Geschichte und Deutsch.

 

 

 

Film- und Fernsehanalyse

Dr. Martin Wachtel – Institut für Germanistik

Seminar

Hauptstudium

Mi. 8 – 10

Phil. I, B 009

Beginn: 19.10.2016

 

 

 

The History according to Netflix and ZDF !? – Geschichte in aktuellen Fernsehserien

Dr. Andreas Willershausen – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Hauptseminar

Hauptstudium

Di. 10 – 12

Phil. I, C 214

Beginn: 18.10.2016

 

 

 

 

 

Sektion III: Educational Linguistics

 

Multimodale Textanalyse

Dr. Vera Ermakova – ZMI

Seminar

Bachelor / Master /Grund- und Hauptstudium

Mi. 14 – 16

Raum: siehe eVV

Beginn: 12.10.2016

„All texts are multimodal. [...] Any form of text analysis which ignores this will not be able to account for all the meanings expressed in texts.", postulierten Kress und van Leeuwen (1998, 186) im Rahmen der Diskussion um die Multimodalität. Seit ca. zwanzig Jahren beschäftigt sich nun die Sprach- und Medienwissenschaft mit dem Phänomen und dem Begriff der Multimodalität, was verdeutlicht, dass es nach wie vor großes Interesse an diesem Gegenstand besteht.

Das Seminar widmet sich den gedruckten und digitalen multimodalen Kommunikationsangeboten, in denen unterschiedliche Modalitäten Text, Bild, Ikons, typografische und grafische Elemente wie Linien, Kästchen, Farbe zusammenwirken. Es wird vor allem um die quantitative und qualitative Analyse von multimodalen Kommunikationsangeboten, deren Aufbau sowie Grundlagen der Multimodalitätsforschung gehen. Thematisch werden multimodale Kommunikationsangebote mit Bezug zum Reisen, Sport und andren Themen behandelt.

 

 

 

Texte und Medien

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Vorlesung

Hauptstudium / Master

Mi. 8:30 – 10

Phil. I, B 106

Beginn: 19.10.2016

Gegenstand der Veranstaltung, die als Überblicksvorlesung angelegt ist, sind grundlegende Fragen zu Strukturen und Spielarten der Verwendung von Texten unter medialen Bedingungen. Zum Beispiel: Wie lässt sich die Medienspezifik von Textstrukturen und Textverwendungen beschreiben? Auf welche Weise und in welchen Funktionen können Texte mit unterschiedlichen Arten von Bildern und Tönen kombiniert werden? Was sind Verfahren der Produktions-, Produkt- und Rezeptionsanalyse? Wie kann man die Verständlichkeit und Brauchbarkeit medienvermittelter Texte und Textcluster untersuchen? Welche Rolle spielen medial vermittelte Texte für die Gesellschaft und die soziale Wirklichkeit? Wie haben sich medial vermittelte Texttypen und Darstellungsformen historisch entwickelt? Welche (konkurrierenden) Theorien befassen sich mit diesen und weiteren Fragen?

Zur ersten Orientierung: Hans-Jürgen Bucher: Sprachwissenschaftliche Methoden der Medienforschung. In: Medienwissenschaft. Ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. Erster Teilband. Hg. von Joachim-Felix Leonhard u.a. Berlin/ New York 1999, 213-231. -- Hans-Jürgen Bucher: Medien-Nachbarwissenschaften III: Linguistik. In: Medienwissenschaft. Ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. Erster Teilband. Hg. von Joachim-Felix Leonhard u.a. Berlin/ New York 1999, 287-309.

 

 

 

Multimodale Darstellungsformen in Zeitschriften

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Seminar

Hauptstudium / Master

Mi. 10 – 12

Phil. I, B 106

Beginn: 19.10.2016

Viele medialen Kommunikationsangebote sind heute multimodal, das heißt, dass neben den (geschriebenen oder gesprochenen) Textanteilen mehrere weitere kommunikative Ressourcen verwendet werden, z.B. statische oder bewegte Bilder, Icons, Farbe, räumliches Arrangement, Typographie, Töne aller Art, hinzu kommen unterschiedliche Grade der Interaktiviät, etwa bei Internetseiten, bei denen ein Nutzer das Angebot durch seine Handlungen selbst verändern kann. Zeitschriften (z.B. Reisezeitschriften, Lifestylemagazine, Zeitschriften für bestimmte Interessensgebiete) bieten heute multimodale Angebote mittlerer Komplexität. Sie eigenen sich deshalb besonders gut, zum einen die wesentlichen Grundfragen einer Theorie der Organisation von Texten, von Text/Bild-Konstellationen und von multimodalen Angeboten einzuführen und zu vertiefen, zum anderen aber auch unterschiedliche Verfahren für die Analyse solcher Angebote zu erproben und einzuüben. Das Seminar soll deshalb drei Schwerpunkte haben: (i) Textlinguistik, Text/Bild-Theorie, Theorie multimodaler Angebote; (ii) Spielarten der multimodalen Machart von unterschiedlichen Arten von Zeitschriftenbeträgen; (iii) die Frage nach dem Status und den Beschreibungsmöglichkeiten von ganzen (Serien von) Zeitschriftenheften.

 

 

 

Digitale Medien und die Förderung der Lernerautonomie

Prof. Dr. Dietmar Rösler – Institut für Germanistik

Seminar

Master

Mo. 10 – 12

Phil. I, B 26

Beginn: 24.10.2016

 

 

 

Online-Tutorierung im Multimedia-Zeitalter. Das Gießener Elektronische Praktikum

Tamara Zeyer – Institut für Germanistik

Seminar

Master

Di. 10 – 12

Phil. I, B 26

Beginn: 18.10.2016

Im Rahmen des Elektronischen Praktikums werden Sie Deutschstudierende der Baptist University in Hongkong in Kleingruppen betreuen. Es werden verschiedene Medienformate zum Einsatz kommen, die im Seminar vorgestellt und auf ihr didaktisches Potential hin diskutiert werden. Sie werden sich gemeinsam mit den Studierenden in Hongkong zu landeskundlichen Themen mit Bezug auf das universitäre Leben austauschen. Darüber hinaus werden Sie mit den Studierenden Prüfungen für das Goethe-Zertifikat B1 simulieren. Hierfür werden Sie im Seminar Einblicke in das Feld der DaF-Prüfungen erhalten und selbst Prüfungsmaterial erstellen.

Zudem werden Sie im Seminar immer wieder Gelegenheit haben, Ihre Erfahrungen im Elektronischen Praktikum miteinander auszutauschen und zu diskutieren.

 

 

 

 

 

Sektion IV: Medien und Geschichte

 

Fotojournalismus

Lars Bauernschmitt, Maria Irl – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Übung

Bachelor

Blockveranstaltung

Termine: Fr. 21.10.2016, Sa. 22.10.2016, Fr. 18.11.2016, Fr. 20.01.2017, jeweils 09.00 – 16.00 Uhr

Phil. I, C 214

In diesem Seminar wird Grundwissen zum Fotojournalismus vermittelt. Die Teilnehmer bekommen einen Überblick über die Geschichte des Fotojournalismus, den Bildermarkt und Fotorecht. Sie lernen zudem Grundlagen der Fototechnik sowie verschiedene fotografische Erzählformen (Serie, Reportage, Essay) kennen. Jeder Studierende fotografiert als Leistungsnachweis selbständig eine personenbezogene Reportage zu einem selbstgewählten Thema.

Zum ersten Termin bringen Sie bitte schon Ideen mit, welche Person für die Reportagestrecke fotografiert werden könnte. Als ProtagonistIn eignet sich jede Person, deren Alltagsleben sich gut in mehreren Bildern fotografisch erzählen lässt.

Falls vorhanden, bringen Sie bitte eine eigene Kamera und einen Laptop mit Bildbearbeitungssoftware mit.

 

 

 

Geschichte für die Mediengesellschaft

Dr. Eva Gajek (Gruppe 1) – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Seminar

Mi. 10 – 12

Phil. I, C 214

Beginn: 19.10.2016

Dr. Christina Benninghaus (Gruppe 2) – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Seminar

Do. 12 – 14

Phil. I, C 214

Beginn: 20.10.2016

 

 

 

Populäre Geschichtsschreibung in Theorie und Praxis

Dr. Eva Gajek, K. Arnold – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Hauptseminar

Mi. 12 – 14

Phil. I, C 214

Beginn: 19.10.2016

 

 

 

Flucht und Vertreibung in den Medien

Florian Hannig – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Proseminar

Mi. 14 – 16

Phil. I, C 113

Beginn: 19.10.2016

 

 

 

Kriegsreportage im 20. Jahrhundert

Florian Hannig – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Proseminar

Do. 12 – 14

Phil. I, C 214

Beginn: 20.10.2016

 

 

 

Raub oder Diebstahl? Mord oder Totschlag? Einführung in die Gerichtsberichterstattung

Heidrun Helwig – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Übung

Blockveranstaltung

Phil. I, C 214

Sa. 19.11.2016, Sa. 17.12.2016, Sa. 14.01.2017, jeweils 09.00 – 15.30 Uhr 

 

 

 

Quellenarbeit im Geschichtsunterricht

Stefanie Hustedt – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Proseminar

Grundstudium

Mo. 10 – 12

Phil. I, C 029

Beginn: 17.10.2016

 

 

 

Kino im Kopf: Die Radio-Reportage im Vergleich mit Fernsehen und Video-Clips

Volker Kinkel – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Übung

Bachelor und Master

Mo. 16 – 18

Phil. I, C 214

Beginn: 17.10.2016

Eine gute Reportage lässt uns nicht mehr los. Aber heute zeigen uns immer mehr Filme und Videos, wie es woanders aussieht. Wie kann da die Radioreportage als reines Audioerlebnis noch mithalten? Wir werden es in der Übung ausprobieren, indem alle Studierenden eine eigene Reportage produzieren.

Daneben werden die Grundlagen des Mediums Radio vermittelt. Dazu werden die Rahmenbedingungen, die Rezeptionssituation und die Zielgruppenausrichtung analysiert. Außerdem werden die gängigsten anderen journalistischen Beitragsformen im Hörfunk behandelt.

Die Übung richtet sich im "Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis" auch an Master-Studierende, sofern diese nicht Ihren BA in Fachjournalistik Geschichte gemacht haben und an Studierende, die Fachjournalistik im BA studiert, die Übung aber noch nicht besucht haben.

Literatur:

- Arnold, Bernd-Peter: ABC des Hörfunks, 2. Auflage, Konstanz 1999 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 14)

- La Roche, Walther von; Buchholz, Axel: Radio Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk, 8. Auflage, München 2004

- Wachtel, Stefan: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, 3. Auflage, Konstanz 1998 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 23)

 

 

 

Politik medial inszeniert: Politiker und ihr veröffentlichtes Privatleben

Anne Klotz – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Proseminar

Di. 14 – 16

Phil. I, C 113

Beginn: 18.10.2016

Je 20 Teilnehmer Geschichte/Fachjournalistik Geschichte (siehe Modulzuordnungen).

In Debatten um die Rolle der Medien in der Politik fallen häufig Begriffe wie „Amerikanisierung“, „Personalisierung“ oder „Entertainisierung“. Gerade das Privatleben von Politikern spielt dabei eine besondere Rolle. Das Seminar will daher Gelegenheit schaffen, die mediale Inszenierung des Privatlebens der deutschen Bundeskanzler und anderer ranghoher Politiker während ihrer jeweiligen Amtszeit zu untersuchen. Folgende Fragen stehen dabei u.a. im Mittelpunkt: Welcher Politiker präsentiert seine Privatsphäre auf welche Weise? Was wird in den Berichten hierüber gezeigt, was nicht? Wie hoch ist die mediale Einflussnahme seitens politischer Institutionen? Welcher Strategien haben sich Politiker bedient, um sich in den Medien darzustellen? Das Seminar soll zudem untersuchen, inwieweit solche Darstellungen die Mediendemokratie grundsätzlich beeinflusst und welche Veränderungen sie im Laufe der Zeit im Verhältnis zwischen Politik und Massenmedien bewirkt haben.

 

 

 

Fernsehwerkstatt

Jana Kremin – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Übung

Bachelor und Master

Do. 18 – 20

Phil. I, C 214

Beginn: 18.10.2016

 

 

 

Konzepte des Musiktheaters nach 1950

Prof. Dr. Matteo Nanni – Historische Musikwissenschaft

Seminar

Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master

Di. 18 – 20

Phil. II, D 08

Beginn: 18.10.2016

 

 

 

Proseminar Fachjournalistik Geschichte

N.N. – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Proseminar

Mi. 10 – 12

Rathenaustr. 8, 103

Beginn: 19.10.2016

 

 

 

„Es gilt das gesprochene Wort“. Die politische Rede im 19. und 20. Jahrhundert

Dr. Kai Nowak – Historisches Institut, Professur für Zeitgeschichte

Proseminar

Grundstudium

Blockseminar

Fr 21.10., Fr. 04.11., Fr. 18.11., Fr. 16.12., Fr. 13.01., Fr. 27.01.

Zeit:10 – 12 (10 – 16)

Phil. I, C 113

Beginn: 21.10.2016

Als sich der zuvor eher unbekannte Senator Barack Obama mit begeisternden, rhetorisch ausgefeilten Reden im US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 durchsetzte, sprachen nicht wenige Beobachter von einer triumphalen Wiederkehr der politischen Rede. Doch hatte diese ihre Bedeutung eigentlich je eingebüßt? Wer die politische Rede für marginalisiert hielt, begründete dies meist mit dem Aufstieg der Massenmedien. In der Mediengesellschaft sei die traditionelle ars oratoria nicht mehr gefragt. Anhand bekannter und weniger bekannter Beispiele aus zwei Jahrhunderten fragt das Proseminar danach, was in unterschiedlichen Zeiten als eine „gute“ Rede galt und welchen Wandlungen Formen und Funktionen von politischen Reden unterworfen waren. Es geht dabei weniger um die Rhetorik als ihre Theorie, als vielmehr um die Praxis politischer Rede. Dabei soll die Analyse nicht auf Inhalte, d.h. den Redetext, beschränkt bleiben, sondern möglichst umfassend die konkreten Umstände einer politischen Rede berücksichtigen: ihr historischer Kontext, das räumliche Setting, ihr Publikum und die Interaktionen mit dem/der Redner/in, die An- oder Abwesenheit von Massenmedien, die Person des Redners/der Rednerin sowie die „Aufführung“ der Rede. Daher werden, sofern verfügbar, auch Ton- und Filmdokumente einbezogen.

Das Proseminar vermittelt zudem die für das Geschichtsstudium notwendigen Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und bereitet intensiv auf das Abfassen von Hausarbeiten vor. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur gründlichen Lektüre von Sekundärliteratur, eine rege Beteiligung an der Diskussion im Seminar und die Erledigung propädeutischer „Hausaufgaben“. Studierende im Grundlagenmodul schließen das Seminar mit einer Hausarbeit ab, Studierende im Orientierungsmodul halten ein Referat.

Literatur:

Uwe Pörksen: Politische Rede oder Wie wir entscheiden, Göttingen 2016.

Karl-Heinz Göttert: Mythos Redemacht. Eine andere Geschichte der Rhetorik, Frankfurt a. M. 2015.

Christian K. Tischner: Historische Reden im Geschichtsunterricht, Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts. 2008.

 

 

 

Das Schulbuch im Geschichtsunterricht

Prof. Vadim Oswalt – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Hauptseminar

Hauptstudium

Do. 10 – 12

Phil. I, C 214

Beginn: 20.10.2016

Das Schulbuch gilt immer noch als Leitmedium des Geschichtsunterrichts. Bedingt durch die curricularen Einschnitte der letzten Jahre, etwa durch die Entwicklung neuer Bildungsstandards, ist eine Fülle an neuen Lehrwerken entstanden, die in dem Seminar exemplarisch untersucht werden.

Es werden sowohl Fragen wissenschaftlicher Schulbuchkritik behandelt als auch neuere empirische Ansätze, die den Schulbuchgebrauch im Unterrichtsprozess und das Schulbuchverständnis von Schülerinnen und Schülern untersuchen.

Literatur (weitere Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gemacht)

Bernd Schönemann/ Holger Thünemann, Schulbucharbeit. Das Geschichtslehrbuch in der Unterrichtspraxis, Schwalbach/ Ts 2010.

 

 

 

Geschichtskultur – Die Anwesenheit der Vergangenheit in der Gegenwart

Prof. Vadim Oswalt – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Hauptseminar

Hauptstudium

Mi. 8 – 10

Phil. I, C 214

Beginn: 19.10.2016

 

 

 

Musikwissenschaft und Musikerziehung in NS-Deutschland

Prof. Thomas Phleps – Institut für Musikwissenschaft

Seminar

Grundstudium / Bachelor

Do. 10 – 12

Phil. II, D 007

Beginn: 20.10.2016

1. Zum Thema

Wer über dieses Thema die neue MGG zu Rate ziehen will, ist schlecht beraten. Die vergangenheitspolitische Bewältigung NS-infizierter Musikwissenschaft und -pädagogik hat dafür gesorgt, dass diese kleinen, personell überschaubaren Fächer nichts zu tun haben mit den zeitgeschichtlichen und zumal politischen Strebungen, denen die Verwandlung der vormaligen Volksgenossen in bundesrepublikanische Demokraten oder – selten nur – realexistierende Sozialisten glückte. Im Seminar wird zum einen den Großthemen vervolksgemeinschafteter Musikwissenschaft und -pädagogik – Installierung des Kampfbegriffs "Deutsche Musik", Verhältnis zum "Neuen Staat", Allianz von "Volk und Rasse" – nachgegangen werden und zum anderen den Impulsen derer, die in diesen Arbeitsfeldern mitarbeiteten an der permanenten Inszenierung des schönen Scheins, dessen Faszination die brutale Gewalt dieses Terrorregimes stabilisieren half.

2. Einführende Literatur

Albrecht Dümling (Hg.) (2007). Das verdächtige Saxophon. "Entartete Musik" im NS-Staat. Dokumentation und Kommentar. Buch + CD. Berlin: o.V. (4., überarbeitete und erweiterte Auflage; Erstausgabe 1988).

3. Voraussetzung für den Scheinerwerb

Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, Referat und schriftliche Ausarbeitung.

 

 

 

Sagen, Mythen, Fabelwesen: Über den Umgang mit mythologischen Vorlagen in der Musikgeschichte

Silja Reidemeister – Institut für Musikwissenschaft

Seminar

Grundstudium / Bachelor

Fr. 14 – 16

Phil. II, D 007

Beginn: 21.10.2016

1. Zum Thema

Götter und Helden fremder Völker und untergegangener Hochkulturen faszinieren die Menschheit seit jeher. Die Belebung und Aktualisierung alter Erzählungen durch das Medium Musik besitzt eine jahrhundertelange Tradition, die wir gemeinsam kennenlernen wollen. Dabei konzentrieren wir uns auf die europäische Musikgeschichte und die altgriechische (auch pastorale Themen), römische sowie die nordische Mythologie. Der Fokus liegt einerseits auf mythologischen Erzählungen aus literarischer und kulturhistorischer Sicht, und andererseits auf der Art der musikalischen Verarbeitung des Stoffs in den verschiedenen Epochen und Gattungen der Musikgeschichte.

2. Einführende Literatur

MGG2-Artikel „Musikmythen“. Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb

Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

 

 

 

Frühe Holocaustliteratur im fächerübergreifenden Lernen: Vorbereitung von Schullesungen am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Proseminar

Grundstudium

Mi. 10 – 12

Phil. I, C 027

Beginn: 19.10.2016

Veranstaltung findet in Kooperation mit der gleichnamigen Veranstaltung von Annika Binsch in der Germanistik statt.

 

 

 

Snackable, shareable und SEO-optimiert: Praxis-Workshop Online-Journalismus

Susanne Spröer – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte / Deutsche Welle

Übung

Blockveranstaltung

Phil. I, C 203

Mo. 28.11.2016, Mo. 12.12.2016, Mo. 09.01.2017, Mo. 06.02.2017, jeweils 14.00 – 20.00 Uhr

„Snackable“, „shareable“, „SEO-optimiert“ – Hilfe, was ist denn das? Was technisiert und rätselhaft klingen mag, sind Begriffe, die Onlinejournalisten vertraut sein sollten. Denn sie sind wichtig, damit User journalistische Angebote im Internet überhaupt finden können. Anders als in klassischen Printmedien, Radio oder Fernsehen, wo feste Plätze bespielt werden, müssen Onlinejournalisten ihre User im Netz „angeln“. Und da ist es wichtig, dass die journalistischen Inhalte „snackable“ (leicht und lecker), „shareable“ (teilbar mit anderen) und SEO-optimiert (also von Suchmaschinen gut auffindbar) sind.

In dieser Übung werden wir die Grundlagen des Online-Journalismus kennenlernen und sie auch gleich praktisch umsetzen – in Tages-Workshops, in denen wir die Arbeit in einer Online-Redaktion in Echtzeit simulieren.

 

 

 

Geschichte im Comic am Beispiel von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg

Markus Streb – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Proseminar

Di. 12 – 14

Phil. I, C 214

Beginn: 18.10.2016

Es gibt unzählige Darstellungen von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg im Comic, die sich besonders in den letzten Jahrzehnten einem wachsenden Interesse erfreuen und ein immer breiteres Publikum erreichen. Auf vielfältige Weise reflektieren und prägen diese Comics die Erinnerungskulturen, in denen sie produziert und rezipiert werden. Sie werden immer häufiger auch an Schulen und in anderen Bildungskontexten eingesetzt und ihre Bedeutung als Quelle für die Wissenschaft wird zunehmend ernst genommen. Im Zentrum des Seminars stehen zunächst die folgenden Fragen: Was müssen Rezipientinnen und Rezipienten beim Lesen von Comics leisten? Welche Voraussetzungen bringt die Kunstform des Comics mit und welche Potentiale ergeben sich daraus für historisches Erzählen? Dabei nehmen wir auch Bezug auf Diskussionen um die Darstellbarkeit der Shoah oder die (pop)kulturelle Ästhetisierung des Krieges. Außerdem untersuchen wir verschiedene Authentifizierungs- und Artifizierungsstrategien, denen sich die Comics bedienen. Wir betrachten Klassiker wie Art Spiegelmans Maus und Keiji Nakazawas Barfuß durch Hiroshima, wenden uns aber auch neueren sowie eher unbekannten Werken zu. Das Seminar bietet außerdem Raum die Präferenzen der Teilnehmenden zu berücksichtigen. Vorbereitende Literatur: Krigstein, Bernie & Feldstein, Al: Master Race (1955) Online unter: https://cacb.wordpress.com/2008/12/03/ec-comics-master-race

 

 

 

Blicke hinter die Kulissen der NSDAP-Reichsparteitage in Nürnberg (mit Exkursion)

Prof. Ulrike Weckel – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Hauptseminar

Master / Hauptstudium

Do. 10 – 12

Phil. I, C 011

Beginn: 20.10.2016

Veranstaltung ist mit einer Exkursion nach Nürnberg gekoppelt. Termine werden noch bekannt gegeben.

 

 

 

Geschichtsjournalistisches Praxisprojekt

Prof. Ulrike Weckel – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Hauptseminar

Master / Hauptstudium

Mi. 10 – 12

Phil. I, C 011

Beginn: 19.10.2016

 

 

 

Medien und ihr Publikum

Prof. Ulrike Weckel – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Vorlesung

Bachelor / Master / Grund- und Hauptstudium

Mo. 12 – 14

Alter Steinbacher Weg 44, 011

Beginn: 17.10.2016

 

 

 

Wozu Geschichte? Historisches Denken, historisches Erzählen und Geschichtskultur

Prof. Ulrike Weckel, Dr. Christina Benninghaus – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Seminar

Do. 16 – 18

Phil. I, C 214

Beginn: 20.10.2016

 

 

 

The History according to Netflix and ZDF !? – Geschichte in aktuellen Fernsehserien

Dr. Andreas Willershausen – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Hauptseminar

Hauptstudium

Di. 10 – 12

Phil. I, C 214

Beginn: 18.10.2016

 

 

 

 

 

Sektion V: Kunst und Medien

 

"Musik und Bild müssen einschnappen". SOUNDTRACKS FÜR FILM UND BÜHNE

Prof. Dr. Heiner Goebbels – Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Szenisches Projekt

Bachelor und Master

Do. 14 – 18

Phil. II, A 118

Beginn: 20.10.2016

Auch wenn das Zitat hier der Wirkung halber etwas verkürzt wiedergegeben ist (vollständig müßte es heißen: „Musik und Bild müssen, sei es noch so vermittelt und antithetisch, ,einschnappen’... “), verblüfft, daß T.W.Adorno und Hanns Eisler in ihrem Band Komposition für den Film zu einem derart saloppen Terminus greifen, um das Geheimnis eines auf komplexe Weise gelungenen Zusammenwirkens von Hören und Sehen zu beschreiben.

Das szenische Projekt untersucht an ausgewählten Beispielen Bild- und Ton-Beziehungen, Typen des Hörens, dramaturgische Funktionen von Musik, den optischen und akustischen Rhythmus, musikalische und filmische Zeit, Verhältnis von Sprache, Musik und Geräusch in der Abmischung etc., und schließt mit einer Präsentation künstlerischer Beiträge der Studierenden ab.

Einführung in Ton- und Videostudio ist für die Teilnahme Voraussetzung.

 

 

 

Hörspiel

Rupert Jaud – Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Praktischer Kurs

Bachelor und Master

Zeit und Ort siehe eVV

 

 

 

Einführung in die digitale Videotechnik

Philipp Karau – Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Praktischer Kurs

Bachelor und Master

Fr. 10 – 14

Phil. II, A 118 und Videostudios

Beginn: 13.01.2017

 

 

 

Einführung in das künstlerische Arbeiten mit audiovisuellen Medien und bühnentechnischen Mitteln

Katharina Charlotte Stephan Björn Mehlig Rupert Jaud, Philipp Karau – Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Praktischer Kurs

Bachelor und Master

Zeit und Ort siehe eVV

Verpflichtend für alle ATW - Neuzugänge des Instituts, um danach eigenständig die technischen Mittel, Medienstudios und Proberäume zu nutzen

In dieser Veranstaltung wird die grundsätzliche Ausstattung der Probebühnen und Medienstudios vorgestellt und in die Bedienungsweise des am Institut vorhandenen technischen Equipment eingeführt, um anschließend eigenständig mit den vor Ort vorhandenen Mitteln arbeiten zu können. Die speziellen Einführungskurse zum Ton- bzw. Videoschnitt werden durch diesen "Rundumlehrgang" nicht ersetzt, vielmehr ist er Voraussetzung, um - bei weitergehendem Interesse - an den spezielleren Einführungskursen teilnehmen zu können.

Themen sind u. a.:

- Bedienung und Programmierung des Lichtpultes,

- Beschaffenheit und Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Beleuchtungsapparate,

- Möglichkeiten der Tonzuspielung und der Umgang mit einem Tonmischpult,

- Grundzüge der Mikrofonierung im Livebetrieb,

- Einsatz und Aufstellung von Lautsprechern in Bühnensituationen,

- Einrichtung eines Videoprojektors,

- Basiskenntnisse Video- und Tonschnitt,

- Aufstellung und Einsatz von Videokameras,

- Überblick über die unterschiedlichen Audio- und Videoaufzeichnungsgeräte,

- unterschiedliche Datensignale, Kabel- und Steckerarten,

Die Teilnahme am Seminar ist Voraussetzung, um eigenständig auf der Probebühne arbeiten zu dürfen. Es richtet sich v. a. an die Erstsemester, ist aber offen für alle, die ihr technisches Wissen ggf. wieder auffrischen wollen.

Damit alle im Kurs praktisch mitarbeiten können, wird das Seminar nach der ersten Sitzung in zwei Gruppen aufgeteilt und findet dann für jede Gruppe in einem ca. 14tägigen Rhythmus statt.

Weitere Infos unter: https://www.inst.uni-giessen.de/theater/de/studium/vv

 

 

 

Konzepte des Musiktheaters nach 1950

Prof. Dr. Matteo Nanni – Historische Musikwissenschaft

Seminar

Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master

Di. 18 – 20

Phil. II, D 08

Beginn: 18.10.2016

 

 

 

Inszenierte Fotografie

Jörg Wagner – Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Praktischer Kurs

Bachelor und Master

Mo. 10 – 14 (vierzehntägig)

Phil. II, H 104

Beginn: 17.10.2016

Welches Bild von mir, den Dingen und der Welt kann und will ich inszenieren?

Gemeinsam werden wir versuchen, das Medium Fotografie zu nutzen, um eine inszenierte Bildwelt zu erzeugen. Zeitgenössische künstlerische Positionen sind dabei Grundlage der Auseinandersetzung.

Auf dem Weg zum eigenen Projekt werden technische Grundkenntnisse der Fotografie vermittelt. Es kann sowohl analog als auch digital fotografiert werden.

 

 

 

 

 

Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen

 

Multimodale Textanalyse

Dr. Vera Ermakova – ZMI

Seminar

Bachelor / Master /Grund- und Hauptstudium

Mi. 14 – 16

Raum: siehe eVV

Beginn: 12.10.2016

„All texts are multimodal. [...] Any form of text analysis which ignores this will not be able to account for all the meanings expressed in texts.", postulierten Kress und van Leeuwen (1998, 186) im Rahmen der Diskussion um die Multimodalität. Seit ca. zwanzig Jahren beschäftigt sich nun die Sprach- und Medienwissenschaft mit dem Phänomen und dem Begriff der Multimodalität, was verdeutlicht, dass es nach wie vor großes Interesse an diesem Gegenstand besteht.

Das Seminar widmet sich den gedruckten und digitalen multimodalen Kommunikationsangeboten, in denen unterschiedliche Modalitäten Text, Bild, Ikons, typografische und grafische Elemente wie Linien, Kästchen, Farbe zusammenwirken. Es wird vor allem um die quantitative und qualitative Analyse von multimodalen Kommunikationsangeboten, deren Aufbau sowie Grundlagen der Multimodalitätsforschung gehen. Thematisch werden multimodale Kommunikationsangebote mit Bezug zum Reisen, Sport und andren Themen behandelt.

 

 

 

Digitale Literalität und Interaktion

Dr. Vera Ermakova – ZMI

Seminar

Bachelor / Master /Grund- und Hauptstudium

Di. 10 – 12

Raum: siehe eVV

Beginn: 11.10.2016

Wie verändern sich Prozesse des Lesens und Schreibens unter dem Einfluss der Digitalisierung? Was bedeutet digitale Literalität? Inwiefern kann digitale Medienkompetenz neben dem Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik angesehen werden? Das Seminar „Digitale Literalität und Interaktion“ widmet sich diesen und anderen Fragen rund um digitale Literalität. Das Ziel des Seminars ist zum einen, die Grundlagen und Grundannahmen digitaler Literalität zu erarbeiten und zum anderen die Veränderungen der kommunikativen und interaktiven Praktiken unter dem Einfluss der Digitalisierung an ausgewählten Beispielen zu untersuchen.

 

 

 

Charting Developments in the United States during the Twenty-First Century

Prof. Dr. Greta Olson – Institut für Anglistik

Volesung

Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master

Mo. 19 – 21

Aula, in conjunction with the Ringvorlesung des Präsidenten der JLU: Amerika ist anders

Beginn: 17.10.2016

This series of lecture sessions shall first seek to explain the current US American presidential election and how the primary and election contributed to the current choice of candidates as well as what the central issues, political and personal, in the November vote are. After the election the lecture series shall move on to discuss other central cultural-political topics that are shaping the United States now. These include the events of 11 September 2001 and the ensuing so-called War on Terror, Hurricane Katrina, the financial crisis of 2008, and the Black Lives Matter movement.

The lecture series held by Prof. Olson shall take place in conjunction with the University President Professor Mukherjee’s and Prof. Claus Leggewie’s Ringvorlesung: "Amerika ist anders" (in German). In five lectures by external experts issues such as environmentalism, the US–German relationship, the history of racial violence, and overlaps between the political and the medial shall be investigated.

 

 

 

Vampire

Prof. Dr. Greta Olson – Institut für Anglistik

Proseminar

Grundstudium / Bachelor

Mi. 12 – 14

Phil I, B 440

Beginn: 19.10.2016

This seminar will work to answer the question of why vampires have recently taken such a big bite in the US American cultural imaginary. While briefly reviewing the history of vampires in Anglophone literature, the seminar’s emphasis shall be on newer textual phenomena such as the "Twilight" series, in novel and film, "The Vampire Diaries," and "True Blood." We shall also discuss the reasons for the recent decline of popular vampirism and the question of whether zombies have become the new vampire.

 

 

 

Migration/Law/Gender

Prof. Dr. Greta Olson – Institut für Anglistik

Hauptseminar

Hauptstudium / Master

Mi. 16 – 18

Phil I, B 440

Beginn: 19.10.2016

This Masters Degree seminar compares fictional, popular media, and legal representations of migrants and asylum seekers in English and German. Our efforts shall be to uncover how such representations may alternatively function to elicit support for the protections of migrants and/or reify their status as victims and as abject, or, in negative representations, to garner support for anti-migration sentiments and political measures.

 

 

 

Frühe Holocaustliteratur im fächerübergreifenden Lernen: Vorbereitung von Schullesungen am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Proseminar

Grundstudium

Mi. 10 – 12

Phil. I, C 027

Beginn: 19.10.2016

Veranstaltung findet in Kooperation mit der gleichnamigen Veranstaltung von Annika Binsch in der Germanistik statt.

 

 

 

„Das Tagebuch der Anne Frank" und seine multimedialen Adaptionen. Ein Praxisseminar zum fächerübergreifenden Unterricht

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut, Didaktik der Geschichte

Proseminar

Grundstudium

Mi. 8 – 10

Phil. I, C 011

Beginn: 19.10.2016

Interdisziplinäre Lehrveranstaltung für Studierende des Lehramtes Geschichte und Deutsch.

 

 

 

Doctors, Patients, and Diseases: Medicine and Media

Regina Leonie Schmidt – Institut für Anglistik

Proseminar

Grundstudium / Bachelor

Mo. 14 – 18

Phil I, B 428

Beginn: 17.10.2016 (Ende: 05.12.2016)

Audio-visual media play a crucial role for the distribution of medical information among the audience. Medical drama series are among the most popular genres on television, but discussions of topics concerning illness, health, and health care can also be found in a variety of non-fictional television texts such as news, advertisements, and documentaries. As medicine can literally be seen all over television, it is important to take a close look at the medium’s portrayals of medicine, medical care, and medical professionals in order to assess how they might influence and be influenced by changing cultural notions of health, illness, and the medical system.       

In this class we will, therefore, analyze fictional as well as non-fictional media formats with respect to their representation of medicine, focusing on the medium of television. In discussing medical matters, we will also consider the aesthetic specificities of different television genres, medial influences on the audience as well as the socio-historically variable understanding of what the medical system is or should be like.         

Please note that this seminar will be taught as a four-hour class between October 17 and December 5, 2016. Assignments to obtain graded credit will already be due on January 13, 2017.

 

 

 

 

 

Grundlagen

 

Texte und Medien

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Vorlesung

Hauptstudium / Master

Mi. 8:30 – 10

Phil. I, B 106

Beginn: 19.10.2016

Gegenstand der Veranstaltung, die als Überblicksvorlesung angelegt ist, sind grundlegende Fragen zu Strukturen und Spielarten der Verwendung von Texten unter medialen Bedingungen. Zum Beispiel: Wie lässt sich die Medienspezifik von Textstrukturen und Textverwendungen beschreiben? Auf welche Weise und in welchen Funktionen können Texte mit unterschiedlichen Arten von Bildern und Tönen kombiniert werden? Was sind Verfahren der Produktions-, Produkt- und Rezeptionsanalyse? Wie kann man die Verständlichkeit und Brauchbarkeit medienvermittelter Texte und Textcluster untersuchen? Welche Rolle spielen medial vermittelte Texte für die Gesellschaft und die soziale Wirklichkeit? Wie haben sich medial vermittelte Texttypen und Darstellungsformen historisch entwickelt? Welche (konkurrierenden) Theorien befassen sich mit diesen und weiteren Fragen?

Zur ersten Orientierung: Hans-Jürgen Bucher: Sprachwissenschaftliche Methoden der Medienforschung. In: Medienwissenschaft. Ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. Erster Teilband. Hg. von Joachim-Felix Leonhard u.a. Berlin/ New York 1999, 213-231. -- Hans-Jürgen Bucher: Medien-Nachbarwissenschaften III: Linguistik. In: Medienwissenschaft. Ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. Erster Teilband. Hg. von Joachim-Felix Leonhard u.a. Berlin/ New York 1999, 287-309.

 

 

 

Multimodale Darstellungsformen in Zeitschriften

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Seminar

Hauptstudium / Master

Mi. 10 – 12

Phil. I, B 106

Beginn: 19.10.2016

Viele medialen Kommunikationsangebote sind heute multimodal, das heißt, dass neben den (geschriebenen oder gesprochenen) Textanteilen mehrere weitere kommunikative Ressourcen verwendet werden, z.B. statische oder bewegte Bilder, Icons, Farbe, räumliches Arrangement, Typographie, Töne aller Art, hinzu kommen unterschiedliche Grade der Interaktiviät, etwa bei Internetseiten, bei denen ein Nutzer das Angebot durch seine Handlungen selbst verändern kann. Zeitschriften (z.B. Reisezeitschriften, Lifestylemagazine, Zeitschriften für bestimmte Interessensgebiete) bieten heute multimodale Angebote mittlerer Komplexität. Sie eigenen sich deshalb besonders gut, zum einen die wesentlichen Grundfragen einer Theorie der Organisation von Texten, von Text/Bild-Konstellationen und von multimodalen Angeboten einzuführen und zu vertiefen, zum anderen aber auch unterschiedliche Verfahren für die Analyse solcher Angebote zu erproben und einzuüben. Das Seminar soll deshalb drei Schwerpunkte haben: (i) Textlinguistik, Text/Bild-Theorie, Theorie multimodaler Angebote; (ii) Spielarten der multimodalen Machart von unterschiedlichen Arten von Zeitschriftenbeträgen; (iii) die Frage nach dem Status und den Beschreibungsmöglichkeiten von ganzen (Serien von) Zeitschriftenheften.

 

 

 

Digital native oder digital naiv? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute

Dr. Michaela Goll – Institut für Soziologie

Seminar

Hauptstudium / Bachelor / Lehramt

Fr. 8 – 10

Phil. II, Raum: 02

Beginn: 21.10.2016

In dieser Veranstaltung geht es darum aufzuzeigen, wie sich das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen charakterisieren lässt, inwiefern geschlechtsspezifische Differenzen in Nutzung und Aneignung festzustellen sind, wie soziale Kontextbedingungen – Peers, Familie, Alter, Bildungsstand – die Mediensozialisation beeinflussen, welcher Stellenwert Medienerziehung in Familie und Schule zukommt und wo im Bereich der Medienaneignung und Medienwirkung gesellschaftliche Konfliktfelder liegen. Ein kurzer Einblick in den Themenverlauf: Welche Bedeutung haben Medien in unserer Gesellschaft? Wie werden Medien angeeignet? Zwischen Peers und Medien: zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen – Mediensozialisation bei jugendlichen Migranten – Hauptschüler: Computer statt Buch? – Leben in zwei Welten? Die Medienkompetenz von LehrerInnen versus SchülerInnen – Die Bedeutung von Casting-Shows im Alltag von Jugendlichen – Exzessive Internetnutzung Jugendlicher: ein Massenphänomen? Vernetzt und doch allein? Der Einfluss von Texting auf jugendliche Schreibweisen usw.

 

 

 

Feminist Media Studies

Prof. Dr. Greta Olson – Institut für Anglistik

Hauptseminar

Hauptstudium / Master

Mo. 14 – 16

Phil I, B 409

Beginn: 17.10.2016

One half of this course shall be devoted to learning the specific methods of feminist analysis, a politicized approach to media texts. The other half shall be spent in practicing the performance of analysis of texts of the students’ choice, such as “Orange is the New Black”.

Those students who are preparing to write their Master’s Degree Thesis shall also be encouraged to present their work in class sessions for peer-feedback.

 

 

 

Vampire

Prof. Dr. Greta Olson – Institut für Anglistik

Proseminar

Grundstudium / Bachelor

Mi. 12 – 14

Phil I, B 440

Beginn: 19.10.2016

This seminar will work to answer the question of why vampires have recently taken such a big bite in the US American cultural imaginary. While briefly reviewing the history of vampires in Anglophone literature, the seminar’s emphasis shall be on newer textual phenomena such as the "Twilight" series, in novel and film, "The Vampire Diaries," and "True Blood." We shall also discuss the reasons for the recent decline of popular vampirism and the question of whether zombies have become the new vampire.

 

 

 

Migration/Law/Gender

Prof. Dr. Greta Olson – Institut für Anglistik

Hauptseminar

Hauptstudium / Master

Mi. 16 – 18

Phil I, B 440

Beginn: 19.10.2016

This Masters Degree seminar compares fictional, popular media, and legal representations of migrants and asylum seekers in English and German. Our efforts shall be to uncover how such representations may alternatively function to elicit support for the protections of migrants and/or reify their status as victims and as abject, or, in negative representations, to garner support for anti-migration sentiments and political measures.

 

 

 

Politik, Kommunikation und Medien

Dr. Tina Oltenau – Institut für Politikwissenschaft

Online-Vorlesung

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem eVV

 

 

 

Die mediale Inszenierung von Partei, PolitikerIn und Politiken

Dr. Tina Oltenau – Institut für Politikwissenschaft

Seminar

Di. 16 – 18

Raum: siehe eVV

Beginn: 25.10.2016

 

 

 

Doctors, Patients, and Diseases: Medicine and Media

Regina Leonie Schmidt – Institut für Anglistik

Proseminar

Grundstudium / Bachelor

Mo. 14 – 18

Phil I, B 428

Beginn: 17.10.2016 (Ende: 05.12.2016)

Audio-visual media play a crucial role for the distribution of medical information among the audience. Medical drama series are among the most popular genres on television, but discussions of topics concerning illness, health, and health care can also be found in a variety of non-fictional television texts such as news, advertisements, and documentaries. As medicine can literally be seen all over television, it is important to take a close look at the medium’s portrayals of medicine, medical care, and medical professionals in order to assess how they might influence and be influenced by changing cultural notions of health, illness, and the medical system.       

In this class we will, therefore, analyze fictional as well as non-fictional media formats with respect to their representation of medicine, focusing on the medium of television. In discussing medical matters, we will also consider the aesthetic specificities of different television genres, medial influences on the audience as well as the socio-historically variable understanding of what the medical system is or should be like.         

Please note that this seminar will be taught as a four-hour class between October 17 and December 5, 2016. Assignments to obtain graded credit will already be due on January 13, 2017.

 

 

 

Film Art? Style and Animated Movies

Regina Leonie Schmidt – Institut für Anglistik

Proseminar

Grundstudium / Bachelor

Einzeltermine (Fr. 28.10. 10 – 12, Fr. 11.11. 9 – 16, Sa. 12.11. 9 – 13, Fr. 02.12. 9 – 16, Sa. 3.12. 9 – 13, Fr. 13.01. 10 – 12)

Phil I, B 409

Animated feature films are firmly entrenched at the very heart of popular culture in the Western world. Especially the US American media landscape is hard to imagine without The Walt Disney Company, a media conglomerate that has achieved to establish itself at the very top of animated feature film production. Despite the iconicity of Disney and Disney-Pixar movies for popular culture in the late twentieth and early twenty-first century, discussions of the aesthetic employment of film style in animation are rare.

Nevertheless, animated movies produced by The Walt Disney Company are useful examples of how cinematic conventions of classical Hollywood blockbuster cinema come into effect in film animation. This class will look at the very basics of film style and explore the aesthetic norms that are reproduced and, at times, defied in Disney animation. We will focus on the analysis of mise-en-scène, cinematography, editing, and sound, as well as the narrative structure of animated movies. Moreover, we will concern ourselves with the historical development of the animation genre in relation to the rise of the Walt Disney Company.

This introductory seminar will cover the basics of film style and is, therefore, especially aimed at students who are new to the analysis of audio-visual media. Please note that this class will be taught as a “Blockseminar” and that the exam will take place in the final session on January 13, 2017.