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Artikelaktionen

Das Vorlesungsverzeichnis des ZMI

 

Medienbezogene Lehrangebote Sommersemester 2017
Das ZMI bündelt in jedem Semester medienbezogene Lehrangebote der JLU. Weitere Informationen und Kommentare zu den angebotenen Veranstaltungen finden Sie weiter unten und in der PDF-Version des kommentierten Vorlesungsverzeichnis des ZMI.

 

MedVV2017
 

 

 

Inhalt

 

Sektion I: Macht – Medium – Gesellschaft

Publizistische Textsorten / Praxis des Zeitungsjournalismus

Digital native oder digital naiv? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute

Vernetzt – öffentlich – aktiv: Medienkommunikation im Alltag

Populismus, Gender und Medien: ein schwieriges Verhältnis

Einsatz von Spiel- und Dokumentarfilmen in der politischen Bildung

 

Sektion II: Medien und Didaktik

Gewalt in der Jugenddramatik

Theater und Schule

Wissens- und Bildungsmedien: Textorganisation und multimodale Machart

Von der Idee zur Interpretation – empirische Musikforschung für Studium und Praxis

Bildkompetenz im Geschichtsunterricht entwickeln

Die DDR in der Geschichtskultur

Musik und Computer: Klangbearbeitung und Klangerzeugung mit Computer und Smartphone – „Audacity“, „GarageBand“ und Apps für MusikpädagogInnen

Musik und Computer: Notationssoftware für die musikpädagogische Praxis

Vertiefungskurs Musik und Computer: Ableton Live für die musikpädagogische Praxis

Vertiefungskurs Musik und Computer: Der Computer als Live-Instrument

Geschichtskultur – Die Anwesenheit der Geschichte in der Gegenwart

Historisches Lernen durch literarisches Lesen?

Mediendidaktische Sprechstunde

Spielen im Geschichtsunterricht: ein Weg zum fachlichen Lernen?

Einsatz von Spiel- und Dokumentarfilmen in der politischen Bildung

„Warum, warum ist der Karl so groß?“ – Geschichte im modernen Dokumentarfilm und Videoclip

Von Käfern, Rosinenbombern und der 'Tante Ju': Technikgeschichte in Museen und im Geschichtsunterricht

Materialien und Medien für den Musikunterricht

Tonstudiotechnik in Theorie und Praxis, Radio & Podcast – Tonmischung mit Hörfunk

Quantitative empirische Forschungsmethoden

 

Sektion III: Educational Linguistics

Projektarbeit

Digitale Literalität und Interaktion

Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes mobiler Endgeräte im DaF-Unterricht

Wissens- und Bildungsmedien: Textorganisation und multimodale Machart

Wortgebrauch und aktuelle Wortschatzentwicklungen

Digitale DaF-Materialien und der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen

 

Sektion IV: Medien und Geschichte

Medienwandel um 1900

Musik im Wettbewerb

Mediale Repräsentationen der Mauer

Sound History. Wie klingt Geschichte?

Wortgebrauch und aktuelle Wortschatzentwicklungen

„Journaille“, „Lügenpresse“ und „Kulturindustrie“. Populäre und intellektuelle Kritik an den Massenmedien im langen 20. Jahrhundert

News for all people? Rassismus in den US-Medien im 20. Jahrhundert

Bildkompetenz im Geschichtsunterricht entwickeln

Die DDR in der Geschichtskultur

Stichtag – Kalenderblatt – radioWissen: Historische Themen im Radio

Geschichtskultur – Die Anwesenheit der Geschichte in der Gegenwart

Historisches Lernen durch literarisches Lesen?

Mediendidaktische Sprechstunde

Spielen im Geschichtsunterricht: ein Weg zum fachlichen Lernen?

Mediengeschichte und Sprachgeschichte

Spielfime über NS-Verfolgung und -Massenmord. Eine kombinierte Einführung in Filmanalyse und Holocaustforschung

Wirksame Massenmanipulation? Medien im Nationalsozialismus

„Warum, warum ist der Karl so groß?“ – Geschichte im modernen Dokumentarfilm und Videoclip 

Von Käfern, Rosinenbombern und der 'Tante Ju': Technikgeschichte in Museen und im Geschichtsunterricht

 

Sektion V: Kunst und Medien

Archivalische Erschließung am Beispiel Moritz Rinke

Gewalt in der Jugenddramatik

Theater und Schule

Musik im Wettbewerb

London Calling – Englische Literatur im Film

Gegenwartsliteratur und Internet

Tonstudiotechnik in Theorie und Praxis, Radio & Podcast – Tonmischung mit Hörfunk

 

Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen

Publizistische Textsorten / Praxis des Zeitungsjournalismus

Musik im Wettbewerb

 

Grundlagen

Wissens- und Bildungsmedien: Textorganisation und multimodale Machart

Wortgebrauch und aktuelle Wortschatzentwicklungen

Digital native oder digital naiv? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute

Vernetzt – öffentlich – aktiv: Medienkommunikation im Alltag

Gegenwartsliteratur und Internet

 





Sektion I: Macht – Medium – Gesellschaft

 

Publizistische Textsorten / Praxis des Zeitungsjournalismus

Dr. Norman Ächtler – Institut für Germanistik

Hauptseminar

Master

Di. 16–18 / Blocktermine / Kurzpraktikum

Raum: n.n.

Das Doppelseminar gliedert sich nach seinen theoretischen und praktischen Anteilen. Das wöchentlich stattfindende Seminar widmet sich der Geschichte, Theorie und Praxis publizistischer Textsorten wie Nachricht, Reportage, Kommentar und den feuilletonistischen Textsorten. An Beispielen aus der aktuellen Presselandschaft werden typische Strukturmerkmale analysiert und das Verhältnis von Form und Inhalt erörtert. Die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen werden von den Teilnehmern in eigenen Arbeiten erprobt und zur Diskussion gestellt. Das obligatorische Praxisseminar wird in Zusammenarbeit mit der Gießener Allgemeinen Zeitung durchgeführt. Die Teilnehmer durchlaufen während des Semesters in Form von mehreren eintägigen Kurzpraktika die wichtigsten Abteilungen des Verlagsbetriebs von der Druckerei bis zur Redaktion. Die gewonnenen Einblicke in die Produktionsprozesse werden in Praktikumsberichten reflektiert. Am Semesterende steht eine gemeinsame Redaktionssitzung mit Mitarbeitern der GAZ, in der die gewonnenen theoretischen wie praktischen Erkenntnisse der Teilnehmer diskutiert werden. Ziel ist außerdem die inhaltliche Mitgestaltung einer Sommerausgabe der GAZ. Beide Seminare sind komplementär zueinander konzipiert. Die Teilnahme sowohl am Theorie- wie Praxisteil ist deshalb verpflichtend.

Literatur zur Einführung: Christoph Fasel: Textsorten. Konstanz 2008.

 

 

 

Digital native oder digital naiv? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute

Dr. Michaela Goll – Institut für Soziologie

Seminar

Hauptstudium / Bachelor / Lehramt

Fr. 8–10

Phil. II, Raum 02

Beginn: 21. April 2017

In dieser Veranstaltung geht es darum aufzuzeigen, wie sich das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen charakterisieren lässt, inwiefern geschlechtsspezifische Differenzen in Nutzung und Aneignung festzustellen sind, wie soziale Kontextbedingungen – Peers, Familie, Alter, Bildungsstand – die Mediensozialisation beeinflussen, welcher Stellenwert Medienerziehung in Familie und Schule zukommt und wo im Bereich der Medienaneignung und Medienwirkung gesellschaftliche Konfliktfelder liegen. Ein kurzer Einblick in den Themenverlauf: Welche Bedeutung haben Medien in unserer Gesellschaft? Wie werden Medien angeeignet? Zwischen Peers und Medien: zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen – Mediensozialisation bei jugendlichen Migranten – Hauptschüler: Computer statt Buch? – Leben in zwei Welten? Die Medienkompetenz von LehrerInnen versus SchülerInnen – Die Bedeutung von Casting-Shows im Alltag von Jugendlichen – Exzessive Internetnutzung Jugendlicher: ein Massenphänomen? Vernetzt und doch allein? Der Einfluss von Texting auf jugendliche Schreibweisen usw.

 

 

 

Vernetzt – öffentlich – aktiv: Medienkommunikation im Alltag

Dr. Michaela Goll – Institut für Soziologie

Seminar

Hauptstudium / Master

Do. 10–12

Phil. II, Raum 02

Beginn: 20. April 2017

Bewegung und Beweglichkeit gelten als konstituierende Merkmale moderner Gesellschaften. Massenmediale wie interpersonale Kommunikation sind dabei via Smartphone, Tablets & Co. permanent möglich. In diesem Seminar wollen wir uns dem Zusammenhang mobiler Medien und der lokalen Mobilität ihrer Nutzer analytisch nähern. Dabei betrachten wir neben den verschiedenen Formen/Gattungen einer solchen Keyboard-to-Screen-Kommunikation deren Diffusion, Nutzung und Wirkung, u.a. im Bezug auf die Beschleunigung des Alltagslebens (z.B. über Multi-Tasking oder den Umgang mit Zwischen-Pausen/Interspaces) oder inwiefern  diese funktional vergleichend/kontextsensitiv angewendet werden (Polymediation). Neben Veränderungen im und des öffentlichen Raumes interessieren auch Auswirkungen medialen Verhaltens auf der Beziehungsebene (gibt es ein Ende der Verbindlichkeit fester Verabredungen,  wenn es sowieso zu permanenten Feinabstimmungen von Alltagsabläufen kommt / Veränderungen der Mikrokoordination) Kulturelle Differenzen werden vor allem im Vergleich zu Formen der Mobilkommunikation und Social Media Nutzung im südlichen Afrika gezogen (in Verbindung mit einem regelmäßigen Exkursionsangebot). Die Bestimmung weiterer Themenkomplexe (Handyfotografie als neue Mnemotechnik des Alltags, der Stress der Erreichbarkeit u.a.) erfolgt im Seminar.

 

 

 

Populismus, Gender und Medien: ein schwieriges Verhältnis

Dr. Tina Oltenau – Institut für Politikwissenschaft

Seminar

Master

Blockseminar

Phil. II, E 02

Beginn: 25. April 2017

Die Veranstaltung wird als Blockseminar abgehalten.

Termine: Di. 25.04. 18:00 – 20:00, Sa. 17.06. und So. 18.06. 09:00 – 20:00

 

 

 

Einsatz von Spiel- und Dokumentarfilmen in der politischen Bildung

Torben Wengenroth – Institut für Schulpädagogik, Elementarbildung und Didaktik der Sozialwissenschaften

Seminar

Hauptstudium / Aufbaustudium

Di. 10–12

Phil. II, E 201b

Beginn: 19. April 2017

 

 

 

 

 

Sektion II: Medien und Didaktik

 

Gewalt in der Jugenddramatik

PD Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik

Seminar

Grundstudium / Bachelor

Di. 16–18

Rathenaustraße 8, Raum 103

Beginn: 18. April 2017

In dem Seminar werden ausgewählte Jugenddramen gelesen, die sich mit dem Thema ‚Gewalt’ unter Jugendlichen befassen. Ergänzend wird untersucht, wie diese Dramen im Hinblick auf den Unterricht eingesetzt werden können.

 

 

 

Theater und Schule

PD Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik

Seminar

Grundstudium / Bachelor

Mi. 10–12

Rathenaustraße 8, Raum 103

Beginn: 19. April 2017

In dem Seminar wird untersucht, wie Theater im Unterricht berücksichtigt werden kann und welche Formen von Literaturanalyse von Dramen und Aufführungsanalyse für den Unterricht geeignet sind. Ergänzend wird außerdem dargelegt, welche pädagogischen Konzepte hinter der Integration von theatralen Ansätzen im Unterricht stehen.

 

 

 

Wissens- und Bildungsmedien: Textorganisation und multimodale Machart

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Seminar / Hauptseminar / Oberseminar / Übung

Bachelor und Master / Hauptstudium

Mo. 10–12

Phil. I, B 106

Beginn: 24. April 2017

Gegenstand des Seminars ist die weit ausdifferenzierte Familie der Wissens- und Bildungsmedien, die von Wissenszeitschriften wie GEO über Lehrbücher aller Art bis hin zu Hörfunk-, Fernseh-, Internet- und anderen Angeboten reicht. Solche Angebote decken ein breites Themenspektrum ab (Gesundheit, Sport, Ernährung, vielfältige Wissenschaftsbereiche, menschliche Lebensformen, …) und sind teilweise auch an bestimmte Zielgruppen gerichtet. Wissens- und Bildungsmedien dieser Art sind durch spezifische Formen der Textorganisation und in der Regel auch eine komplexe multimodale Gestaltungsweise charakterisiert, bei der neben Text auch Text/Bild-Verbindungen, Farbe, Infografiken, das räumliche Arrangement und andere Ressourcen zusammenspielen. Ziel des Seminars ist es, zunächst Grundlagen der Textlinguistik, der Text/Bild-Theorie, der Multimodalitätsforschung und der Medienlinguistik zu vermitteln, die dann für ausgewählte Analysen und auch für Produktionsübungen genutzt werden sollen.

 

 

 

Von der Idee zur Interpretation – empirische Musikforschung für Studium und Praxis

Florian Hantschel – Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft

Seminar

Bachelor / Master

Fr. 10–12

Phil. II, D 008

Beginn: 21. April 2017

Im Zentrum dieses Seminars stehen die inhaltliche Vertiefung, das praktische Erproben und die kritische Reflektion der verschiedenen Phasen wissenschaftlichen Arbeitens in den empirischen Sozial-, Human- und Geisteswissenschaften mit einem Schwerpunkt auf Musikforschung. Folgende Kompetenzen werden gefördert:

•          effektives Erkunden von Themengebieten („complete bibliographic control“)

•          Grundkenntnisse Wissenschaftstheorie, Hypothesen- und Theoriebildung

•          Dos & Don'ts bei der Durchführung von empirischer Forschung

•          Methodenkenntnis und sachgemäße Methodenauswahl

•          Erstellung eines "Survival-Methodenkoffers"

•          Zeitmanagement

•          konstruktiv-kritisches Denken und kreative Lösungsorientiertheit

Zielgruppe sind Studienanfänger früher Semester sowie Studiumserprobte. In dieser Veranstaltung können bisher erworbenen Grundkenntnisse konsolidiert und erweitert, Wissenslücken gefüllt oder Insiderwissen für erfolgreiche Referate und Hausarbeiten erfahren werden. Besonders auch für Studierende, die eine Forschungsarbeit oder Abschlussarbeit (Bachelor oder Master) planen bzw. schreiben, ist dieser Kurs aufgrund seiner praktischen Relevanz zu empfehlen. Studierende anderer Fächer und Fachbereiche sind ebenso herzlich Willkommen wie Späteinsteiger und andere Interessierte.

 

 

 

Bildkompetenz im Geschichtsunterricht entwickeln

Stefanie Hustedt – Historisches Institut

Proseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Mo. 10–12

Phil. I, C 029

Beginn: 24. April 2017

Schüler im Umgang mit historischen Bildern sicherer zu machen ist eine wichtige Aufgabe des Geschichtsunterrichts. Die Veranstaltung soll den Teilnehmern zunächst Basiswissen zur Bildinterpretation vermitteln. Im Vordergrund der Veranstaltung steht dann der Aufbau didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Organisation von Lernprozessen im Unterricht (Interpretation von Bildern, didaktische Funktionen und Orte, methodische Arrangements und zielführende Aufgabenstellungen) und schließlich der Entwurf einer eigenen Unterrichtssequenz. Fachdidaktische Grundbegriffe und Prinzipien werden dabei wiederholt bzw. angewendet.

 

 

 

Die DDR in der Geschichtskultur

Stefanie Hustedt – Historisches Institut

Hauptseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Mi. 10–12

Phil. I, C 214

Beginn: 19. April 2017

In der theoretischen Fundierung des Seminars werden einschlägige Begriffe und Konzepte wie Geschichtskultur, Erinnerungskultur, Geschichtspolitik sowie unterschiedliche Möglichkeiten zur Beschreibung und Analyse geschichtskultureller Manifestationen wiederholt und diskutiert.

Der Hauptteil der Seminararbeit besteht in Kleingruppenpräsentationen zur Analyse und Reflexion unterschiedlicher geschichtskultureller Erscheinungsformen zum Thema "DDR" (z.B. Gedenkstätten, historische Kinder-und Jugendliteratur, Wikipeda, TV-Dokumentationen, Comics, usw.) und deren Diskussion im Seminar.

 

 

 

Musik und Computer: Klangbearbeitung und Klangerzeugung mit Computer und Smartphone – „Audacity“, „GarageBand“ und Apps für MusikpädagogInnen

Rafael Jurewicz – Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft

Übung

Bachelor

Mi. 10–12

Phil. II, D 029

Beginn: 19. April 2017

Das Beherrschen der Klangbearbeitung und Klangerzeugung am Computer gehört zu den unumgänglichen musikpädagogischen Kompetenzen unserer Zeit. Inhalt dieser Veranstaltung ist deshalb die praktische Auseinandersetzung mit hierfür geeigneten Programmen. Am Beispiel des Audioeditors "Audacity" und der DAW "GarageBand“, sowie ausgewählter Smartphone-Apps werden grundlegende Techniken für die Produktion eigener Podcasts und Musikstücke am Computer kennengelernt und erprobt.

 

 

 

Musik und Computer: Notationssoftware für die musikpädagogische Praxis

Rafael Jurewicz – Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft

Übung

Bachelor

Do. 12–14

Phil. II, D 029

Beginn: 20. April 2017

In der Veranstaltung werden Notensatzprogramme am Beispiel ausgewählter Prüfsteine erprobt und ihre Eignung für die musikpädagogische Praxis diskutiert. Den ersten Schwer-punkt bildet das Erstellen von Lead-Sheets und Arrangements zum Kennenlernen und Einüben verschiedener Eingabe- und Darstellungsmöglichkeiten (z.B. Eingabe via Master-Keyboard, Einbindung von MIDI-Dateien, Notationsmöglichkeiten eines Drum Sets, Gitarren-/Bass-Tabulaturen, Body Percussion-Arrangements usw.). Darauf aufbauend widmen wir uns anschließend der Entwicklung eigener Ideen zum praktischen Einsatz von Notationssoftware im Musikunterricht.

 

 

 

Vertiefungskurs Musik und Computer: Ableton Live für die musikpädagogische Praxis

Rafael Jurewicz – Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft

Übung

Bachelor / Master

Do. 16–18

Phil. II, D 008

Beginn: 20. April 2017

Der Musikcomputer ist ein bedeutendes Musikinstrument unserer Zeit. Dies gilt sowohl für die Aufnahme und Bearbeitung von Musik im Studio als auch für den Live-Einsatz auf der Bühne. In der Veranstaltung werden Grundlagen der Verwendung des Sequenzerprogramms Ableton Live vermittelt, welche die Teilnehmer*innen dazu befähigen sollen, eigenständig musikalische Projekte am Computer zu realisieren. Darüber hinaus wird die potentielle Einbindung in musikpädagogische Vermittlungsprozesse reflektiert.

 

 

 

Vertiefungskurs Musik und Computer: Der Computer als Live-Instrument

Rafael Jurewicz – Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft

Übung

Bachelor / Master

Mi. 16–18

Phil. II, D 008

Beginn: 19. April 2017

Computer sind aus dem Produktionsprozess Populärer Musik gegenwärtig kaum noch wegzudenken. Dies beschränkt sich jedoch längst nicht auf die Arbeit im Studio. Vielmehr finden Computer ihren Einsatz auf vielfältige Weise auf der Bühne. So ist der Computer als Instrument zu verstehen, mit dem etwa von anderen Instrumenten erzeugte Klänge bearbeitet, externe Synthesizer gesteuert oder ganze Stücke live erzeugt werden können. Moderne Sequenzerprogramme, wie das im Seminar verwendete Ableton Live, ermög-lichen dabei ein hohes Maß an Freiheit in Komposition, Arrangement und Improvisation. 
Im Seminar soll der Einsatz des Computers im Live-Kontext erprobt werden, um eigene musikalische Ideen im Live-Kontext zu verwirklichen.

 

 

 

Geschichtskultur – Die Anwesenheit der Geschichte in der Gegenwart

Prof. Dr. Vadim Oswalt – Historisches Institut

Hauptseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Di. 16–18

Phil. I, C 011

Beginn: 18. April 2017

Studierende setzen sich in diesem Seminar mit unterschiedlichen geschichtskulturellen Formen des Umgangs mit Geschichte in Medien und Öffentlichkeit auseinander und fragen nach Chancen ihrer Vemittlung im Geschichtsunterricht. Schließlich hat sich hat sich das Verhältnis zwischen einem akademisch betriebenen Geschichtsunterricht und den Meer an geschichtskulturellen Einflüssen verändert. So geht die Geschichtsdidaktik inzwischen im Kern davon aus, dass der oftmals von Lehrern im Umgang mit den von Schülern transportierten Versatzstücke medial rezipierter Geschichte praktizierte Nachweis von Banalisierungen, Verfälschungen oder gar Geschichtsklitterungen für eine adäquate Auseinandersetzung mit geschichtskulturellen Phänomenen nicht mehr ausreicht. Der Erfolg medialer Aufbereitungen von Geschichte ist dagegen immun. Vielmehr muss es im historischen Lernen zukünftig darum gehen, Kompetenzen im Umgang mit den Funktionsweisen und den alltagsweltlichen Gebrauch von Geschichte im Kontext unterschiedlicher medialer Realisierungen zu fördern.

Literatur (Weitere Literatur wird zu Beginn des Semesters bekannt gemacht)

Vadim Oswalt /Hans-Jürgen Pandel. Geschichtskultur. Die Anwesenheit der Vergangenheit in der Gegenwart, Schwalbach/Ts. 2009.

 

 

 

Historisches Lernen durch literarisches Lesen?

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut

Hauptseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Mi. 8–10

Phil. I, C 214

Beginn: 19. April 2017

Geschichte und Literatur haben ein enges, aber nicht unproblematisches Verhältnis. Sie entstammen einer gemeinsamen Wurzel, dem Erzählen, sind aber in ihrem Anspruch und ihrer Funktion grundverschieden. Während Literatur meist fiktional ist, gilt für den Historiker ein Referentialisierungsgebot und ein Fiktionalisierungsverbot. Dennoch kann Literatur das Geschichtsbewusstsein stark prägen.

Grundsätzlich kann Literatur in zweifacher Hinsicht historische Lernprozesse initiieren, begleiten oder vertiefen. Literatur aus früheren Epochen kann als Quelle Einblick in das Denken und die Mentalitäten vergangener Zeiten geben, denn Literatur thematisiert Erfahrungen vergangener Generationen.

Literatur, die Geschichte darstellt, ist ein zentraler Bestandteil der Geschichtskultur, und ihre Fiktionalisierungen geben dem Leser oft stärkere Imaginationen vor als der nach wissenschaftlichen Methoden vorgehende Geschichtsunterricht.

Das Seminar soll das Verhältnis von Geschichte und Literatur beleuchten, um Synergieeffekte für fächerübergreifendes Lernen zu nutzen, aber auch um fachliches Lernen zu profilieren. Dafür soll das Zusammenwirken des historischen und des literarischen Diskurses in historischen Romanen untersucht sowie literarische Zeugnisse auf ihr didaktisches Potential als Quellen im historischen Lernen analysiert werden. In den Seminarsitzungen werden eigene Leseerfahrungen reflektiert, literarische Texte auf ihre geschichtsdidaktischen Anschlüsse untersucht sowie methodische Ideen für die Unterrichtspraxis entwickelt.

Das Hauptseminar richtet sich vor allem - aber nicht nur - an Studierende, die neben Geschichte ein literarisches Fach studieren. Teilnehmen können aber alle, die bereit sind, sich auf das literarische Lesen als Zugang zum historischen Lernen und ein großes Lesepensum einzulassen.

Zur Vorbereitung:

Tilman v. Brand: Historisches Lernen im Literaturunterricht. Literarisches Verstehen und historisches Bewusstsein - ein symbiotisches Verhältnis. In: Praxis Deutsch 236 (2016), S. 4-11.

 

 

 

Mediendidaktische Sprechstunde

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Mi. 13–15

Phil. I, C 207 + C 204

Beginn: 19. April 2017

Die mediendidaktische Sprechstunde ist ein modulunabhängiges Beratungsangebot, das für fachwissenschaftliche wie für fachdidaktische und schulpraktische Fragen offen ist. Es kann ohne Voranmeldung genutzt werden kann. Sie können sich hier zum Medieneinsatz für Referate, Hausarbeiten und Praktika beraten lassen. Im Handapparat der Professur für Didaktik der Geschichte stehen vielfältige Medien zur Verfügung, die im Rahmen dieses Beratungsangebots genutzt werden können. Das Angebot erstreckt sich sowohl auf themenbezogene Auswahlfragen als auch auf Fragen der methodischen Aufbereitung.

 

 

 

Spielen im Geschichtsunterricht: ein Weg zum fachlichen Lernen?

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut

Proseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Do. 10–14, zweiwöchentlich

Phil. I, C 011

Beginn: 27. April 2017

Spiele im Geschichtsunterricht können Schülerinnen und Schüler für den Lerngegenstand motivieren, sie können Wissen vertiefen und einüben. Im Idealfall können sie zeigen, dass Geschichte etwas mit ihnen zu tun hat, weil über sie Historisches erfahrbar werden kann. Dennoch ist Spielen keine einfache Methode und nicht in jeder Unterrichtssituation sinnvoll.

Es bedarf deshalb tiefgehender didaktischer und methodischer Überlegungen, bevor ein Spiel gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Im Seminar sollen sowohl auf dem didaktischen Markt befindliche Spiele getestet und auf ihre Lernchancen durchleuchtet werden, aber auch eigene entworfen und ausprobiert werden.

Literatur zur Vorbereitung:

Markus Bernhardt: Das Spiel im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 2010.

 

 

 

Einsatz von Spiel- und Dokumentarfilmen in der politischen Bildung

Torben Wengenroth – Institut für Schulpädagogik, Elementarbildung und Didaktik der Sozialwissenschaften

Seminar

Hauptstudium / Aufbaustudium

Di. 10–12

Phil. II, E 201b

Beginn: 19. April 2017

 

 

 

„Warum, warum ist der Karl so groß?“ – Geschichte im modernen Dokumentarfilm und Videoclip

Dr. Andreas Willershausen – Historisches Institut

Hauptseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Mo. 10–12

Phil. I, C 214

Beginn: 24. April 2017

Dokumentarfilme, die zum Großteil aus Spielszenen und Fiktionalisierungen bestehen, aber doch „authentisch“ sein wollen? Ein rappender Karl der Große, der bei allem Klamauk die richtigen Akzente setzt und sogar historische Fragestellungen beantwortet, ein Playmobil-Luther, der die Reformation als ‚Crashkurs‘ in 90 Sekunden zu erzählen versucht? Oder wie wäre es mit einem zerzausten Kater, der langweiligen Geschichtsunterricht aufmischt, einem römischen Kaiser, der in einem Werbespot ‚Caligulasch‘ verkauft oder einer Internetbloggerin, die sich von einer französischen Hofdame Schminktips holt? Moderne Geschichtsdarstellungen im Internet und Fernsehen scheinen vor nichts zurückzuschrecken, um eine große Zielgruppe anzusprechen.

Unser Seminar erforscht vorurteilsfrei auf geschichtsdidaktische und kommunikationswissenschaftliche Weise die Gattungslogiken modernen Histotainments im Fernsehen und Internet und zeigt Möglichkeiten nicht nur der historischen Kontextualisierung, sondern auch didaktischen Implementierung im Geschichtsunterricht und Öffentlichkeitsarbeit auf.

Unsere Fallbeispiele stellen die Dokuserien ‚Kleine Hände im großen Krieg‘ über Kinder und Jugendliche im Ersten Weltkrieg, kirchliche wie weltliche Internetclips und Dokus zu Martin Luther sowie das schrille WDR Kinder Histotainment-Magazin "Kaiser! König! Karl!" dar.

Hinweis: Bitte beachten Sie folgenden Internetlink und Aufsatz, welche die Gesprächsgrundlage der ersten Sitzung darstellen.

Internetlink:

NÄPEL, Oliver, „Bildungsfernsehen sollte auch bilden!“ Ein Gespräch mit Oliver Näpel über Chancen und Probleme von Geschichte im TV

Literatur:

Fieberg, Klaus, „Geschichte im Fernsehen“, in: Praxis Geschichte (2012, Mai 3). Geschichte im Fernsehen. Dokumentarische Filme, S. 10-13.

 

 

 

Von Käfern, Rosinenbombern und der 'Tante Ju': Technikgeschichte in Museen und im Geschichtsunterricht

Dr. Andreas Willershausen – Historisches Institut

Hauptseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Di. 10–12

Phil. I, C 011

Beginn: 18. April 2017

Technikgeschichte nimmt an Universitäten und Geschichtsbüchern noch immer ein Schattendasein ein – zu Unrecht! Ist die Geschichte der Menschheit doch ebenso gut durch technische Innovationsschübe und die dadurch hervorgerufenen wirtschaftlich-sozialen Prozesse erklärbar, als lediglich durch ereignis- und politikgeschichtliche Ansätze. Welche rivalisierenden technischen Entwicklungen sich als durchsetzungsfähig erweisen (Elektromotor oder Diesel?), ob technische Entwicklungen stets zwangsläufig, vernünftig und linear verlaufen, ob der Mensch durch die Technik dominiert wird (Technik-Determinismus) oder umgekehrt (Konstruktivismus) sind dabei spannende methodische Ansätze, die wir kennenlernen werden. Unsere Fallbeispiele stellen dabei ebenso die internationale Entwicklung von Elektroautomobilen zu Beginn des 20. Jahrhunderts (!), die Geschichte des dt. Automobilbaus (bis 1945) inklusive der Debatte um den nationalsozialistisch vorbelasteten Bau des VW Käfers dar, wie die Geschichte der zivilen Luftfahrt in Deutschland am Beispiel der Lufthansa oder die Geschichte von Kampfflugzeugen am Beispiel der mythenbehangenen (oder doch nur aus der Not geboren?) deutschen Luftwaffe (1939-45) dar. Der spektakuläre Einsatz der Douglas C-54 als „Rosinenbomber“ während der Luftbrücke der Jahre 1949/50 nach Berlin schließt den Kreis zwischen kleiner (?) Technikgeschichte- und großer Politik- und Gesellschaftsgeschichte. Neben der Erarbeitung des jeweiligen historischen Hintergrundes der einzelnen Erfindungen oder der Berücksichtigung technikhistorischer Fragestellungen stellt insbesondere die didaktische Implementierung von Technikgeschichte in den Geschichtsunterricht einen wichtigen Schwerpunkt unseres Seminars dar. Dieses wird abgerundet wird d durch einen mediengeschichtlichen Ausblick über die Thematisierung von Technik im (historischen) Werbespot sowie im Dokumentarfilm.

Wichtige Hinweise: VW Käfer und Rosinenbomber sind Bestandteil des ‚Quellenportfolio‘ der Professur Didaktik der Geschichte. / Nahezu alle der in der Theorie zu behandelnden Objekte können als Exponate im privat betriebenen Technikmuseum in Sinsheim besichtigt werden. Für Interessierte TeilnehmerInnen unseres Seminars besteht die Möglichkeit, einer freiwilligen Besichtigung des Museums an einem noch gemeinsam zu bestimmenden Tag im Rahmen. Die Anreise und der Eintritt müssten selbst finanziert werden, die Kosten einer Führung würde von der Professur übernommen. Der Besuch stellt jedoch keine Voraussetzung für den erfolgreichen Besuch des Seminares dar

 

 

 

Materialien und Medien für den Musikunterricht

Ulrike Wingenbach – Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft

Seminar

Bachelor / Master

Di. 14–16

Phil. II, D 009

Beginn: 18. April 2017

Im Rahmen der Veranstaltung werden die Grundlagen des empirischen Forschens (experimentelle Versuchspla

 

 

 

Tonstudiotechnik in Theorie und Praxis, Radio & Podcast – Tonmischung mit Hörfunk

Georg Wissner – Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft

Seminar

Bachelor / Master

Fr. 10–12

Phil. II, D 019

Beginn: 21. April 2017

Im Seminar "Tonstudio in Theorie und Praxis" sollen zu Beginn die physikalischen, psycho-logischen und technischen Grundlagen der Akustik aufgearbeitet werden und ein Einblick in die Möglichkeiten der Schallerzeugung, Schallausbreitung sowie Schallwahrnehmung und -Wirkung erarbeitet werden. Anschließend sollen unterschiedliche Eigenschaften von Mikrofonen, deren Verwendung hinsichtlich der Aufnahme unterschiedlicher Instrumente und Aufnahmesituationen sowie weitere Möglichkeiten der Aufnahme analoger und digitaler Signalquellen im Fokus stehen. Darüber hinaus sind Aufbau, Arbeitsweise, Work-flow und Technik im Tonstudio Inhalte des Seminars. Dabei spielen sowohl das Mischpult, digitale Schnittstellen, Aufnahmesoftware (Cubase) als auch der Einsatz von Signalprozes-soren für Dynamik-, Frequenz- oder Effektbearbeitung und deren praktischer Einsatz in modernen Musik- und Radioproduktionen eine Rolle. Abschließend soll selbstständig eine kleine Serie von Hörfunkbeiträgen (bzw. Podcast) im Sinne eines "Institutsradios" produ-ziert und abgemischt werden. Hierfür verfügt das Musikinstitut über ein voll ausgestattetes modernes Tonstudio, inklusive professioneller Aufnahmekabine, auf dem aktuellen technischen Stand.

 

 

 

Quantitative empirische Forschungsmethoden

Georg Wissner – Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft

Seminar

Bachelor

Fr. 8–10

Phil. II, D 009

Beginn: 21. April 2017

Im Rahmen der Veranstaltung werden die Grundlagen des empirischen Forschens (experimentelle Versuchsplanung) und der statistischen univariaten und multivariaten Auswertung sowie testtheoretische Grundlagen weiter in die Praxis umgesetzt und vertieft. Dabei sollen sowohl der Umgang mit SPSS als auch mit weiteren Auswertungsprogrammen sowie die Interpretation von Testergebnissen stärker in den Fokus rücken.

 

 

 

 

 

Sektion III: Educational Linguistics

 

Projektarbeit

Dr. Vera Ermakova – Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI)

Proseminar / Seminar

Grund- und Hauptstudium

Mi. 12–14

Phil. I, C 011

Beginn: 19. April 2017

Das Projektseminar führt in die Methodik der projektbezogenen Erstellung von Arbeitsprogrammen und Zeitplänen ein und erläutert die Prinzipien der Dokumentation laufender Projektarbeit und abgeschlossener Arbeitspakete. Von den Studierenden wird erwartet, im Rahmen des Seminars die Fortschritte bei der Themenfindung, Methodenentwicklung, Umsetzung und Dokumentation mehrfach darzustellen und an kritischen Diskussionen zum eigenen und zu anderen Projekten aktiv teilzunehmen. Das Seminar hat somit auch die Aufgabe, die Teilnehmer mit der Methodik des Projektcontrolling vertraut zu machen. Die möglichen Themen der Projekte werden im Projektseminar selbst erläutert und diskutiert. Die 30 Präsenzstunden des Seminars werden nicht regelmäßig in zweistündigen Sitzungen zu absolvieren sein, sondern auch in vierstündigen Block-Veranstaltungen, für die der Zeitraum von 16 bis 20 Uhr vorgesehen ist. Die genaue Terminplanung wird im Seminar in Abstimmung mit den Teilnehmern vorgenommen

 

 

 

Digitale Literalität und Interaktion

Dr. Vera Ermakova – Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI)

Proseminar / Seminar

Grund- und Hauptstudium

Di. 16–18

Phil. I, C 030

Beginn: 18. April 2017

Wie verändern sich Prozesse des Lesens und Schreibens unter dem Einfluss der Digitalisierung? Was bedeutet digitale Literalität? Inwiefern kann digitale Medienkompetenz neben dem Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik angesehen werden? Das Seminar „Digitale Literalität und Interaktion“ widmet sich diesen und anderen Fragen rund um digitale Literalität. Das Ziel des Seminars ist zum einen, die Grundlagen und Grundannahmen digitaler Literalität zu erarbeiten und zum anderen die Veränderungen der kommunikativen und interaktiven Praktiken unter dem Einfluss der Digitalisierung an ausgewählten Beispielen zu untersuchen.

 

 

 

Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes mobiler Endgeräte im DaF-Unterricht

Simon Falk – Institut für Germanistik

Seminar

Master

Do. 8–10

Phil. I, B 026

Beginn: 20. April 2017

Die sogenannten Tablet-Klassen erfreuen sich nicht nur in deutschen Schulen zunehmend großer Beliebtheit. Doch stellt allein die Anschaffung digitaler Geräte bereits einen Mehrwert dar? Ziel dieses Seminars ist es, über einen theoretischen Einstieg in die Thematik einen praxisnahen Umgang mit den „neuen“ Medien im DaF-Unterricht zu bekommen. Wie können die Geräte didaktisch-methodisch gewinnbringend sowohl für Schüler/-innen als auch Lehrer/-innen eingesetzt werden und welche möglichen Veränderungen entstehen dabei aufseiten der Aufgabenentwicklung?

 

 

 

Wissens- und Bildungsmedien: Textorganisation und multimodale Machart

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Seminar / Hauptseminar /Oberseminar / Übung

Bachelor und Master / Hauptstudium

Mo. 10–12

Phil. I, B 106

Beginn: 24. April 2017

Gegenstand des Seminars ist die weit ausdifferenzierte Familie der Wissens- und Bildungsmedien, die von Wissenszeitschriften wie GEO über Lehrbücher aller Art bis hin zu Hörfunk-, Fernseh-, Internet- und anderen Angeboten reicht. Solche Angebote decken ein breites Themenspektrum ab (Gesundheit, Sport, Ernährung, vielfältige Wissenschaftsbereiche, menschliche Lebensformen, …) und sind teilweise auch an bestimmte Zielgruppen gerichtet. Wissens- und Bildungsmedien dieser Art sind durch spezifische Formen der Textorganisation und in der Regel auch eine komplexe multimodale Gestaltungsweise charakterisiert, bei der neben Text auch Text/Bild-Verbindungen, Farbe, Infografiken, das räumliche Arrangement und andere Ressourcen zusammenspielen. Ziel des Seminars ist es, zunächst Grundlagen der Textlinguistik, der Text/Bild-Theorie, der Multimodalitätsforschung und der Medienlinguistik zu vermitteln, die dann für ausgewählte Analysen und auch für Produktionsübungen genutzt werden sollen.

 

 

 

Wortgebrauch und aktuelle Wortschatzentwicklungen

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Seminar / Hauptseminar / Oberseminar

Bachelor und Master / Hauptstudium

Mo. 14–16

Phil. I, B 106

Beginn: 24. April 2017

In dieser Veranstaltung soll es zunächst darum gehen, sprachwissenschaftliche Grundlagen zu Teilaspekten des Wortgebrauchs zu vermitteln, die aus verschiedenen germanistischen Teildisziplinen stammen, z.B. der Semantik (Lehre von der Bedeutung), der Lexikologie (Lehre von den Strukturen im Wortschatz) und der Lexikographie (Theorie und Praxis der Dokumentation des Wortgebrauchs in Wörterbüchern und digitalen Systemen). Danach soll die Beschäftigung mit ausgewählten Aspekten des Wortgebrauchs und mit aktuellen Entwicklungen im Mittelpunkt stehen. Beispiele für Fragestellungen: Wie lässt sich der Wortgebrauch charakterisieren, der in einzelnen öffentlichen Diskursen verwendet wird (z.B. Flüchtlingsthematik, EU-Themen)? Welche Rolle spielt der Wortgebrauch in unterschiedlichen thematischen und fachlichen Sektoren (z.B. Musik, Gesundheit, Mode, Sport …)? Wo findet man Formen der Kreativität und der Originalität im Wortgebrauch (z.B. Feuilleton, Werbung, Songtexte)? Gibt es gruppenspezifische Formen des Wortgebrauchs? usw. usw. Neben solchen Fragestellungen sollten wir uns auch mit Verfahren der Untersuchung des Wortgebrauchs mit digitalen Korpora und mit neueren Dokumentationsumgebungen (z.B. www.dwds.de, www.owid.de) auseinandersetzen. Überlegen Sie im Vorfeld vielleicht schon einmal, welche (Arten von) Fragestellungen für Sie interessant sein könnten.

 

 

 

Digitale DaF-Materialien und der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen

Tamara Zeyer – Institut für Germanistik

Seminar

Master

Di. 8–10

Phil. I, B 026

Beginn: 18. April 2017

Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (GER) dient seit 15 Jahren als Orientierung und Grundlage in vielen Bereichen des Fremdsprachenlernens, u.a. der Curriculumentwicklung, dem Testen und Prüfen, sowie der Lernmaterialentwicklung. Jedoch haben sich einige Grenzen in der Benutzung des GER gezeigt. Im Rahmen des Seminars werden Potenziale und Grenzen des GER für die digitale Materialerstellung diskutiert und die Analyse und Entwicklung von Materialien für Deutsch als Fremdsprache anhand des GER thematisiert.

 

 

 

 

 

Sektion IV: Medien und Geschichte

 

Medienwandel um 1900

Christina Benninghaus – Historisches Institut

Hauptseminar

Do. 14–16

Phil. I, C 214

Beginn: 20. April 2017

 

 

 

Musik im Wettbewerb

Prof. Dr. Claudia Bullerjahn – Institut für Musikpädagogik u. Musikwissenschaft

Seminar

Bachelor und Master

Do. 8–10

Phil. II, Raum 08

Beginn: 20. April 2017

Musik und Musiker stehen stets im Wettstreit um Aufmerksamkeit und Wertschätzung 


des Publikums. Außerdem bildet sich gewöhnlich nach gewisser Zeit ein Kanon an wert-geschätzten Werken, Komponisten und Interpreten heraus, wobei die Einschätzungen von Nichtmusikkundigen, Fans, Musikwissenschaftlern und Musikvertreibern differieren können. Schon seit der Antike treten Komponisten, Instrumentalisten, Sänger und Musik-ensembles in Wettbewerben gegeneinander an, um ihre Leistungen in Relation zu anderen zu messen. Dabei dienen Wettbewerbe wie "Jugend musiziert" gezielt der Förderung des Musikernachwuchses. Heutzutage ist die Flut an vor allem klassischen Musikwettbewerben schier unüberschaubar, wozu das Fernsehen neben schon länger etablierten populären Formaten wie dem "Eurovision Song Contest" diverse musikbezogene Castingshows wie "Deutschland sucht den Superstar" und "The Voice of Germany" beisteuert. Im Seminar sollen gesellschaftliche und individuelle Aspekte der Teilnahme an solchen Wettbewerben sowie der Messung und Wertung musikalischer Leistungen erörtert und an Beispielen konkretisiert werden.

 

 

 

Mediale Repräsentationen der Mauer

Eva Gajek & Christina Benninghaus – Historisches Institut

Seminar

Mi. 12–14

Phil. I, C 214

Beginn: 19. April 2017

 

 

 

Sound History. Wie klingt Geschichte?

Eva Gajek – Historisches Institut

Hauptseminar

Di. 12–14

Phil. I, C 214

Beginn: 18. April 2017

 

 

 

Wortgebrauch und aktuelle Wortschatzentwicklungen

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Seminar / Hauptseminar / Oberseminar

Bachelor und Master / Hauptstudium

Mo. 14–16

Phil. I, B 106

Beginn: 24. April 2017

In dieser Veranstaltung soll es zunächst darum gehen, sprachwissenschaftliche Grundlagen zu Teilaspekten des Wortgebrauchs zu vermitteln, die aus verschiedenen germanistischen Teildisziplinen stammen, z.B. der Semantik (Lehre von der Bedeutung), der Lexikologie (Lehre von den Strukturen im Wortschatz) und der Lexikographie (Theorie und Praxis der Dokumentation des Wortgebrauchs in Wörterbüchern und digitalen Systemen). Danach soll die Beschäftigung mit ausgewählten Aspekten des Wortgebrauchs und mit aktuellen Entwicklungen im Mittelpunkt stehen. Beispiele für Fragestellungen: Wie lässt sich der Wortgebrauch charakterisieren, der in einzelnen öffentlichen Diskursen verwendet wird (z.B. Flüchtlingsthematik, EU-Themen)? Welche Rolle spielt der Wortgebrauch in unterschiedlichen thematischen und fachlichen Sektoren (z.B. Musik, Gesundheit, Mode, Sport …)? Wo findet man Formen der Kreativität und der Originalität im Wortgebrauch (z.B. Feuilleton, Werbung, Songtexte)? Gibt es gruppenspezifische Formen des Wortgebrauchs? usw. usw. Neben solchen Fragestellungen sollten wir uns auch mit Verfahren der Untersuchung des Wortgebrauchs mit digitalen Korpora und mit neueren Dokumentationsumgebungen (z.B. www.dwds.de, www.owid.de) auseinandersetzen. Überlegen Sie im Vorfeld vielleicht schon einmal, welche (Arten von) Fragestellungen für Sie interessant sein könnten.

 

 

 

„Journaille“, „Lügenpresse“ und „Kulturindustrie“. Populäre und intellektuelle Kritik an den Massenmedien im langen 20. Jahrhundert

Florian Hannig – Historisches Institut

Hauptseminar

Do. 12–14

Phil. I, C 214

Beginn: 20. April 2017

 

 

 

News for all people? Rassismus in den US-Medien im 20. Jahrhundert

Florian Hannig – Historisches Institut

Hauptseminar

Mi. 14–16

Phil. I, C 214

Beginn: 19. April 2017

 

 

 

Bildkompetenz im Geschichtsunterricht entwickeln

Stefanie Hustedt – Historisches Institut

Proseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Mo. 10–12

Phil. I, C 029

Beginn: 24. April 2017

Schüler im Umgang mit historischen Bildern sicherer zu machen ist eine wichtige Aufgabe des Geschichtsunterrichts. Die Veranstaltung soll den Teilnehmern zunächst Basiswissen zur Bildinterpretation vermitteln. Im Vordergrund der Veranstaltung steht dann der Aufbau didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Organisation von Lernprozessen im Unterricht (Interpretation von Bildern, didaktische Funktionen und Orte, methodische Arrangements und zielführende Aufgabenstellungen) und schließlich der Entwurf einer eigenen Unterrichtssequenz. Fachdidaktische Grundbegriffe und Prinzipien werden dabei wiederholt bzw. angewendet.

 

 

 

Die DDR in der Geschichtskultur

Stefanie Hustedt – Historisches Institut

Hauptseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Mi. 10–12

Phil. I, C 214

Beginn: 19. April 2017

In der theoretischen Fundierung des Seminars werden einschlägige Begriffe und Konzepte wie Geschichtskultur, Erinnerungskultur, Geschichtspolitik sowie unterschiedliche Möglichkeiten zur Beschreibung und Analyse geschichtskultureller Manifestationen wiederholt und diskutiert.

Der Hauptteil der Seminararbeit besteht in Kleingruppenpräsentationen zur Analyse und Reflexion unterschiedlicher geschichtskultureller Erscheinungsformen zum Thema "DDR" (z.B. Gedenkstätten, historische Kinder-und Jugendliteratur, Wikipeda, TV-Dokumentationen, Comics, usw.) und deren Diskussion im Seminar.

 

 

 

Stichtag – Kalenderblatt – radioWissen: Historische Themen im Radio

Volker Kinkel – Historisches Institut

Übung

Mo. 16–18

Phil. I, C 214

Beginn: 24. April 2017

 

 

 

Geschichtskultur – Die Anwesenheit der Geschichte in der Gegenwart

Prof. Dr. Vadim Oswalt – Historisches Institut

Hauptseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Di. 16–18

Phil. I, C 011

Beginn: 18. April 2017

Studierende setzen sich in diesem Seminar mit unterschiedlichen geschichtskulturellen Formen des Umgangs mit Geschichte in Medien und Öffentlichkeit auseinander und fragen nach Chancen ihrer Vemittlung im Geschichtsunterricht. Schließlich hat sich hat sich das Verhältnis zwischen einem akademisch betriebenen Geschichtsunterricht und den Meer an geschichtskulturellen Einflüssen verändert. So geht die Geschichtsdidaktik inzwischen im Kern davon aus, dass der oftmals von Lehrern im Umgang mit den von Schülern transportierten Versatzstücke medial rezipierter Geschichte praktizierte Nachweis von Banalisierungen, Verfälschungen oder gar Geschichtsklitterungen für eine adäquate Auseinandersetzung mit geschichtskulturellen Phänomenen nicht mehr ausreicht. Der Erfolg medialer Aufbereitungen von Geschichte ist dagegen immun. Vielmehr muss es im historischen Lernen zukünftig darum gehen, Kompetenzen im Umgang mit den Funktionsweisen und den alltagsweltlichen Gebrauch von Geschichte im Kontext unterschiedlicher medialer Realisierungen zu fördern.

Literatur (Weitere Literatur wird zu Beginn des Semesters bekannt gemacht)

Vadim Oswalt /Hans-Jürgen Pandel. Geschichtskultur. Die Anwesenheit der Vergangenheit in der Gegenwart, Schwalbach/Ts. 2009.

 

 

 

Historisches Lernen durch literarisches Lesen?

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut

Hauptseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Mi. 8–10

Phil. I, C 214

Beginn: 19. April 2017

Geschichte und Literatur haben ein enges, aber nicht unproblematisches Verhältnis. Sie entstammen einer gemeinsamen Wurzel, dem Erzählen, sind aber in ihrem Anspruch und ihrer Funktion grundverschieden. Während Literatur meist fiktional ist, gilt für den Historiker ein Referentialisierungsgebot und ein Fiktionalisierungsverbot. Dennoch kann Literatur das Geschichtsbewusstsein stark prägen.

Grundsätzlich kann Literatur in zweifacher Hinsicht historische Lernprozesse initiieren, begleiten oder vertiefen. Literatur aus früheren Epochen kann als Quelle Einblick in das Denken und die Mentalitäten vergangener Zeiten geben, denn Literatur thematisiert Erfahrungen vergangener Generationen.

Literatur, die Geschichte darstellt, ist ein zentraler Bestandteil der Geschichtskultur, und ihre Fiktionalisierungen geben dem Leser oft stärkere Imaginationen vor als der nach wissenschaftlichen Methoden vorgehende Geschichtsunterricht.

Das Seminar soll das Verhältnis von Geschichte und Literatur beleuchten, um Synergieeffekte für fächerübergreifendes Lernen zu nutzen, aber auch um fachliches Lernen zu profilieren. Dafür soll das Zusammenwirken des historischen und des literarischen Diskurses in historischen Romanen untersucht sowie literarische Zeugnisse auf ihr didaktisches Potential als Quellen im historischen Lernen analysiert werden. In den Seminarsitzungen werden eigene Leseerfahrungen reflektiert, literarische Texte auf ihre geschichtsdidaktischen Anschlüsse untersucht sowie methodische Ideen für die Unterrichtspraxis entwickelt.

Das Hauptseminar richtet sich vor allem - aber nicht nur - an Studierende, die neben Geschichte ein literarisches Fach studieren. Teilnehmen können aber alle, die bereit sind, sich auf das literarische Lesen als Zugang zum historischen Lernen und ein großes Lesepensum einzulassen.

Zur Vorbereitung:

Tilman v. Brand: Historisches Lernen im Literaturunterricht. Literarisches Verstehen und historisches Bewusstsein - ein symbiotisches Verhältnis. In: Praxis Deutsch 236 (2016), S. 4-11.

 

 

 

Mediendidaktische Sprechstunde

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Mi. 13–15

Phil. I, C 207 + C 204

Beginn: 19. April 2017

Die mediendidaktische Sprechstunde ist ein modulunabhängiges Beratungsangebot, das für fachwissenschaftliche wie für fachdidaktische und schulpraktische Fragen offen ist. Es kann ohne Voranmeldung genutzt werden kann. Sie können sich hier zum Medieneinsatz für Referate, Hausarbeiten und Praktika beraten lassen. Im Handapparat der Professur für Didaktik der Geschichte stehen vielfältige Medien zur Verfügung, die im Rahmen dieses Beratungsangebots genutzt werden können. Das Angebot erstreckt sich sowohl auf themenbezogene Auswahlfragen als auch auf Fragen der methodischen Aufbereitung.

 

 

 

Spielen im Geschichtsunterricht: ein Weg zum fachlichen Lernen?

Monika Rox-Helmer – Historisches Institut

Proseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Do. 10–14, zweiwöchentlich

Phil. I, C 011

Beginn: 27. April 2017

Spiele im Geschichtsunterricht können Schülerinnen und Schüler für den Lerngegenstand motivieren, sie können Wissen vertiefen und einüben. Im Idealfall können sie zeigen, dass Geschichte etwas mit ihnen zu tun hat, weil über sie Historisches erfahrbar werden kann. Dennoch ist Spielen keine einfache Methode und nicht in jeder Unterrichtssituation sinnvoll.

Es bedarf deshalb tiefgehender didaktischer und methodischer Überlegungen, bevor ein Spiel gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Im Seminar sollen sowohl auf dem didaktischen Markt befindliche Spiele getestet und auf ihre Lernchancen durchleuchtet werden, aber auch eigene entworfen und ausprobiert werden.

Literatur zur Vorbereitung:

Markus Bernhardt: Das Spiel im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 2010.

 

 

 

Mediengeschichte und Sprachgeschichte

Prof. Dr. Anja Voeste – Institut für Germanistik

Vorlesung

Grund- und Hauptstudium / Bachelor

Mo. 10–12

Phil. I, F05

Beginn: 24. April 2017

Die Vorlesung nimmt historische Umbrüche der Mediennutzung in den Blick, die Folgen für den Umgang mit Sprache gehabt haben. Zentrale Themen sind Schrift und Verschriftlichung, Oralität und Literalität, historische Beschreibstoffe und Buchherstellung sowie Handschrift und Frühdruck, die jeweils an Textbeispielen aus der deutschen Sprachgeschichte diskutiert werden.

 

 

 

Spielfime über NS-Verfolgung und -Massenmord. Eine kombinierte Einführung in Filmanalyse und Holocaustforschung

Prof. Ulrike Weckel – Historisches Institut

Proseminar

Di. 10–12

Phil. I, C 030

Beginn: 18. April 2017

 

 

 

Wirksame Massenmanipulation? Medien im Nationalsozialismus

Prof. Ulrike Weckel – Historisches Institut

Vorlesung

Mo. 12–14

Phil. I, A 4

Beginn: 24. April 2017

 

 

 

„Warum, warum ist der Karl so groß?“ – Geschichte im modernen Dokumentarfilm und Videoclip

Dr. Andreas Willershausen – Historisches Institut

Hauptseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Mo. 10–12

Phil. I, C 214

Beginn: 24. April 2017

Dokumentarfilme, die zum Großteil aus Spielszenen und Fiktionalisierungen bestehen, aber doch „authentisch“ sein wollen? Ein rappender Karl der Große, der bei allem Klamauk die richtigen Akzente setzt und sogar historische Fragestellungen beantwortet, ein Playmobil-Luther, der die Reformation als ‚Crashkurs‘ in 90 Sekunden zu erzählen versucht? Oder wie wäre es mit einem zerzausten Kater, der langweiligen Geschichtsunterricht aufmischt, einem römischen Kaiser, der in einem Werbespot ‚Caligulasch‘ verkauft oder einer Internetbloggerin, die sich von einer französischen Hofdame Schminktips holt? Moderne Geschichtsdarstellungen im Internet und Fernsehen scheinen vor nichts zurückzuschrecken, um eine große Zielgruppe anzusprechen.

Unser Seminar erforscht vorurteilsfrei auf geschichtsdidaktische und kommunikationswissenschaftliche Weise die Gattungslogiken modernen Histotainments im Fernsehen und Internet und zeigt Möglichkeiten nicht nur der historischen Kontextualisierung, sondern auch didaktischen Implementierung im Geschichtsunterricht und Öffentlichkeitsarbeit auf.

Unsere Fallbeispiele stellen die Dokuserien ‚Kleine Hände im großen Krieg‘ über Kinder und Jugendliche im Ersten Weltkrieg, kirchliche wie weltliche Internetclips und Dokus zu Martin Luther sowie das schrille WDR Kinder Histotainment-Magazin "Kaiser! König! Karl!" dar.

Hinweis: Bitte beachten Sie folgenden Internetlink und Aufsatz, welche die Gesprächsgrundlage der ersten Sitzung darstellen.

Internetlink:

NÄPEL, Oliver, „Bildungsfernsehen sollte auch bilden!“ Ein Gespräch mit Oliver Näpel über Chancen und Probleme von Geschichte im TV

Literatur:

Fieberg, Klaus, „Geschichte im Fernsehen“, in: Praxis Geschichte (2012, Mai 3). Geschichte im Fernsehen. Dokumentarische Filme, S. 10-13.

 

 

 

Von Käfern, Rosinenbombern und der 'Tante Ju': Technikgeschichte in Museen und im Geschichtsunterricht

Dr. Andreas Willershausen – Historisches Institut

Hauptseminar

Grund- und Hauptstudium / Aufbaustudium

Di. 10–12

Phil. I, C 011

Beginn: 18. April 2017

Technikgeschichte nimmt an Universitäten und Geschichtsbüchern noch immer ein Schattendasein ein – zu Unrecht! Ist die Geschichte der Menschheit doch ebenso gut durch technische Innovationsschübe und die dadurch hervorgerufenen wirtschaftlich-sozialen Prozesse erklärbar, als lediglich durch ereignis- und politikgeschichtliche Ansätze. Welche rivalisierenden technischen Entwicklungen sich als durchsetzungsfähig erweisen (Elektromotor oder Diesel?), ob technische Entwicklungen stets zwangsläufig, vernünftig und linear verlaufen, ob der Mensch durch die Technik dominiert wird (Technik-Determinismus) oder umgekehrt (Konstruktivismus) sind dabei spannende methodische Ansätze, die wir kennenlernen werden. Unsere Fallbeispiele stellen dabei ebenso die internationale Entwicklung von Elektroautomobilen zu Beginn des 20. Jahrhunderts (!), die Geschichte des dt. Automobilbaus (bis 1945) inklusive der Debatte um den nationalsozialistisch vorbelasteten Bau des VW Käfers dar, wie die Geschichte der zivilen Luftfahrt in Deutschland am Beispiel der Lufthansa oder die Geschichte von Kampfflugzeugen am Beispiel der mythenbehangenen (oder doch nur aus der Not geboren?) deutschen Luftwaffe (1939-45) dar. Der spektakuläre Einsatz der Douglas C-54 als „Rosinenbomber“ während der Luftbrücke der Jahre 1949/50 nach Berlin schließt den Kreis zwischen kleiner (?) Technikgeschichte- und großer Politik- und Gesellschaftsgeschichte. Neben der Erarbeitung des jeweiligen historischen Hintergrundes der einzelnen Erfindungen oder der Berücksichtigung technikhistorischer Fragestellungen stellt insbesondere die didaktische Implementierung von Technikgeschichte in den Geschichtsunterricht einen wichtigen Schwerpunkt unseres Seminars dar. Dieses wird abgerundet wird d durch einen mediengeschichtlichen Ausblick über die Thematisierung von Technik im (historischen) Werbespot sowie im Dokumentarfilm.

Wichtige Hinweise: VW Käfer und Rosinenbomber sind Bestandteil des ‚Quellenportfolio‘ der Professur Didaktik der Geschichte. / Nahezu alle der in der Theorie zu behandelnden Objekte können als Exponate im privat betriebenen Technikmuseum in Sinsheim besichtigt werden. Für Interessierte TeilnehmerInnen unseres Seminars besteht die Möglichkeit, einer freiwilligen Besichtigung des Museums an einem noch gemeinsam zu bestimmenden Tag im Rahmen. Die Anreise und der Eintritt müssten selbst finanziert werden, die Kosten einer Führung würde von der Professur übernommen. Der Besuch stellt jedoch keine Voraussetzung für den erfolgreichen Besuch des Seminares dar

 

 

 

 

 

Sektion V: Kunst und Medien

 

Archivalische Erschließung am Beispiel Moritz Rinke

PD Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik

Seminar

Hauptstudium / Master

Seminar 1: Di. 14–16

Seminar 2: Mi. 18–20

Rathenaustraße 8, Raum 103

Beginn: 18. April / 19. April 2017

In dem Seminar wird das Depositum Moritz Rinke erschlossen, das der Bestsellerautor und erfolgreiche Dramatiker 2015 der JLU Gießen übergeben hat.

 

 

 

Gewalt in der Jugenddramatik

PD Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik

Seminar

Grundstudium / Bachelor

Di. 16–18

Rathenaustraße 8, Raum 103

Beginn: 18. April 2017

In dem Seminar werden ausgewählte Jugenddramen gelesen, die sich mit dem Thema ‚Gewalt’ unter Jugendlichen befassen. Ergänzend wird untersucht, wie diese Dramen im Hinblick auf den Unterricht eingesetzt werden können.

 

 

 

Theater und Schule

PD Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik

Seminar

Grundstudium / Bachelor

Mi. 10–12

Rathenaustraße 8, Raum 103

Beginn: 19. April 2017

In dem Seminar wird untersucht, wie Theater im Unterricht berücksichtigt werden kann und welche Formen von Literaturanalyse von Dramen und Aufführungsanalyse für den Unterricht geeignet sind. Ergänzend wird außerdem dargelegt, welche pädagogischen Konzepte hinter der Integration von theatralen Ansätzen im Unterricht stehen.

 

 

 

Musik im Wettbewerb

Prof. Dr. Claudia Bullerjahn – Institut für Musikpädagogik u. Musikwissenschaft

Seminar

Bachelor und Master

Do. 8–10

Phil. II, Raum 08

Beginn: 20. April 2017

Musik und Musiker stehen stets im Wettstreit um Aufmerksamkeit und Wertschätzung 


des Publikums. Außerdem bildet sich gewöhnlich nach gewisser Zeit ein Kanon an wert-geschätzten Werken, Komponisten und Interpreten heraus, wobei die Einschätzungen von Nichtmusikkundigen, Fans, Musikwissenschaftlern und Musikvertreibern differieren können. Schon seit der Antike treten Komponisten, Instrumentalisten, Sänger und Musik-ensembles in Wettbewerben gegeneinander an, um ihre Leistungen in Relation zu anderen zu messen. Dabei dienen Wettbewerbe wie "Jugend musiziert" gezielt der Förderung des Musikernachwuchses. Heutzutage ist die Flut an vor allem klassischen Musikwettbewerben schier unüberschaubar, wozu das Fernsehen neben schon länger etablierten populären Formaten wie dem "Eurovision Song Contest" diverse musikbezogene Castingshows wie "Deutschland sucht den Superstar" und "The Voice of Germany" beisteuert. Im Seminar sollen gesellschaftliche und individuelle Aspekte der Teilnahme an solchen Wettbewerben sowie der Messung und Wertung musikalischer Leistungen erörtert und an Beispielen konkretisiert werden.

 

 

 

London Calling – Englische Literatur im Film

Katrin Dolle – Institut für Altertumswissenschaften

Seminar

Do. 12–14

Phil. I, G 333a

Beginn: 20. April 2017

 

 

 

Gegenwartsliteratur und Internet

Ann-Marie Riesner – Institut für Germanistik

Proseminar

Bachelor

Do. 12–14

Rathenaustraße 8, Raum 109

Beginn: 20. April 2017

 

 

 

Tonstudiotechnik in Theorie und Praxis, Radio & Podcast – Tonmischung mit Hörfunk

Georg Wissner – Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft

Seminar

Bachelor / Master

Fr. 10–12

Phil. II, D 019

Beginn: 21. April 2017

Im Seminar "Tonstudio in Theorie und Praxis" sollen zu Beginn die physikalischen, psycho-logischen und technischen Grundlagen der Akustik aufgearbeitet werden und ein Einblick in die Möglichkeiten der Schallerzeugung, Schallausbreitung sowie Schallwahrnehmung und -Wirkung erarbeitet werden. Anschließend sollen unterschiedliche Eigenschaften von Mikrofonen, deren Verwendung hinsichtlich der Aufnahme unterschiedlicher Instrumente und Aufnahmesituationen sowie weitere Möglichkeiten der Aufnahme analoger und digitaler Signalquellen im Fokus stehen. Darüber hinaus sind Aufbau, Arbeitsweise, Work-flow und Technik im Tonstudio Inhalte des Seminars. Dabei spielen sowohl das Mischpult, digitale Schnittstellen, Aufnahmesoftware (Cubase) als auch der Einsatz von Signalprozes-soren für Dynamik-, Frequenz- oder Effektbearbeitung und deren praktischer Einsatz in modernen Musik- und Radioproduktionen eine Rolle. Abschließend soll selbstständig eine kleine Serie von Hörfunkbeiträgen (bzw. Podcast) im Sinne eines "Institutsradios" produ-ziert und abgemischt werden. Hierfür verfügt das Musikinstitut über ein voll ausgestattetes modernes Tonstudio, inklusive professioneller Aufnahmekabine, auf dem aktuellen technischen Stand.

 

 

 

 

 

Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen

 

Publizistische Textsorten / Praxis des Zeitungsjournalismus

Dr. Norman Ächtler – Institut für Germanistik

Hauptseminar

Master

Di. 16–18 / Blocktermine / Kurzpraktikum

Raum: n.n.

Das Doppelseminar gliedert sich nach seinen theoretischen und praktischen Anteilen. Das wöchentlich stattfindende Seminar widmet sich der Geschichte, Theorie und Praxis publizistischer Textsorten wie Nachricht, Reportage, Kommentar und den feuilletonistischen Textsorten. An Beispielen aus der aktuellen Presselandschaft werden typische Strukturmerkmale analysiert und das Verhältnis von Form und Inhalt erörtert. Die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen werden von den Teilnehmern in eigenen Arbeiten erprobt und zur Diskussion gestellt. Das obligatorische Praxisseminar wird in Zusammenarbeit mit der Gießener Allgemeinen Zeitung durchgeführt. Die Teilnehmer durchlaufen während des Semesters in Form von mehreren eintägigen Kurzpraktika die wichtigsten Abteilungen des Verlagsbetriebs von der Druckerei bis zur Redaktion. Die gewonnenen Einblicke in die Produktionsprozesse werden in Praktikumsberichten reflektiert. Am Semesterende steht eine gemeinsame Redaktionssitzung mit Mitarbeitern der GAZ, in der die gewonnenen theoretischen wie praktischen Erkenntnisse der Teilnehmer diskutiert werden. Ziel ist außerdem die inhaltliche Mitgestaltung einer Sommerausgabe der GAZ. Beide Seminare sind komplementär zueinander konzipiert. Die Teilnahme sowohl am Theorie- wie Praxisteil ist deshalb verpflichtend.

Literatur zur Einführung: Christoph Fasel: Textsorten. Konstanz 2008.

 

 

 

Musik im Wettbewerb

Prof. Dr. Claudia Bullerjahn – Institut für Musikpädagogik u. Musikwissenschaft

Seminar

Bachelor und Master

Do. 8–10

Phil. II, Raum 08

Beginn: 20. April 2017

Musik und Musiker stehen stets im Wettstreit um Aufmerksamkeit und Wertschätzung 


des Publikums. Außerdem bildet sich gewöhnlich nach gewisser Zeit ein Kanon an wert-geschätzten Werken, Komponisten und Interpreten heraus, wobei die Einschätzungen von Nichtmusikkundigen, Fans, Musikwissenschaftlern und Musikvertreibern differieren können. Schon seit der Antike treten Komponisten, Instrumentalisten, Sänger und Musik-ensembles in Wettbewerben gegeneinander an, um ihre Leistungen in Relation zu anderen zu messen. Dabei dienen Wettbewerbe wie "Jugend musiziert" gezielt der Förderung des Musikernachwuchses. Heutzutage ist die Flut an vor allem klassischen Musikwettbewerben schier unüberschaubar, wozu das Fernsehen neben schon länger etablierten populären Formaten wie dem "Eurovision Song Contest" diverse musikbezogene Castingshows wie "Deutschland sucht den Superstar" und "The Voice of Germany" beisteuert. Im Seminar sollen gesellschaftliche und individuelle Aspekte der Teilnahme an solchen Wettbewerben sowie der Messung und Wertung musikalischer Leistungen erörtert und an Beispielen konkretisiert werden.

 

 

 

 

 

Grundlagen

 

Wissens- und Bildungsmedien: Textorganisation und multimodale Machart

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Seminar / Hauptseminar /Oberseminar / Übung

Bachelor und Master / Hauptstudium

Mo. 10–12

Phil. I, B 106

Beginn: 24. April 2017

Gegenstand des Seminars ist die weit ausdifferenzierte Familie der Wissens- und Bildungsmedien, die von Wissenszeitschriften wie GEO über Lehrbücher aller Art bis hin zu Hörfunk-, Fernseh-, Internet- und anderen Angeboten reicht. Solche Angebote decken ein breites Themenspektrum ab (Gesundheit, Sport, Ernährung, vielfältige Wissenschaftsbereiche, menschliche Lebensformen, …) und sind teilweise auch an bestimmte Zielgruppen gerichtet. Wissens- und Bildungsmedien dieser Art sind durch spezifische Formen der Textorganisation und in der Regel auch eine komplexe multimodale Gestaltungsweise charakterisiert, bei der neben Text auch Text/Bild-Verbindungen, Farbe, Infografiken, das räumliche Arrangement und andere Ressourcen zusammenspielen. Ziel des Seminars ist es, zunächst Grundlagen der Textlinguistik, der Text/Bild-Theorie, der Multimodalitätsforschung und der Medienlinguistik zu vermitteln, die dann für ausgewählte Analysen und auch für Produktionsübungen genutzt werden sollen.

 

 

 

Wortgebrauch und aktuelle Wortschatzentwicklungen

Prof. Dr. Thomas Gloning – Institut für Germanistik

Seminar / Hauptseminar / Oberseminar

Bachelor und Master / Hauptstudium

Mo. 14–16

Phil. I, B 106

Beginn: 24. April 2017

In dieser Veranstaltung soll es zunächst darum gehen, sprachwissenschaftliche Grundlagen zu Teilaspekten des Wortgebrauchs zu vermitteln, die aus verschiedenen germanistischen Teildisziplinen stammen, z.B. der Semantik (Lehre von der Bedeutung), der Lexikologie (Lehre von den Strukturen im Wortschatz) und der Lexikographie (Theorie und Praxis der Dokumentation des Wortgebrauchs in Wörterbüchern und digitalen Systemen). Danach soll die Beschäftigung mit ausgewählten Aspekten des Wortgebrauchs und mit aktuellen Entwicklungen im Mittelpunkt stehen. Beispiele für Fragestellungen: Wie lässt sich der Wortgebrauch charakterisieren, der in einzelnen öffentlichen Diskursen verwendet wird (z.B. Flüchtlingsthematik, EU-Themen)? Welche Rolle spielt der Wortgebrauch in unterschiedlichen thematischen und fachlichen Sektoren (z.B. Musik, Gesundheit, Mode, Sport …)? Wo findet man Formen der Kreativität und der Originalität im Wortgebrauch (z.B. Feuilleton, Werbung, Songtexte)? Gibt es gruppenspezifische Formen des Wortgebrauchs? usw. usw. Neben solchen Fragestellungen sollten wir uns auch mit Verfahren der Untersuchung des Wortgebrauchs mit digitalen Korpora und mit neueren Dokumentationsumgebungen (z.B. www.dwds.de, www.owid.de) auseinandersetzen. Überlegen Sie im Vorfeld vielleicht schon einmal, welche (Arten von) Fragestellungen für Sie interessant sein könnten.

 

 

 

Digital native oder digital naiv? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute

Dr. Michaela Goll – Institut für Soziologie

Seminar

Hauptstudium / Bachelor / Lehramt

Fr. 8–10

Phil. II, Raum 02

Beginn: 21. April 2017

In dieser Veranstaltung geht es darum aufzuzeigen, wie sich das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen charakterisieren lässt, inwiefern geschlechtsspezifische Differenzen in Nutzung und Aneignung festzustellen sind, wie soziale Kontextbedingungen – Peers, Familie, Alter, Bildungsstand – die Mediensozialisation beeinflussen, welcher Stellenwert Medienerziehung in Familie und Schule zukommt und wo im Bereich der Medienaneignung und Medienwirkung gesellschaftliche Konfliktfelder liegen. Ein kurzer Einblick in den Themenverlauf: Welche Bedeutung haben Medien in unserer Gesellschaft? Wie werden Medien angeeignet? Zwischen Peers und Medien: zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen – Mediensozialisation bei jugendlichen Migranten – Hauptschüler: Computer statt Buch? – Leben in zwei Welten? Die Medienkompetenz von LehrerInnen versus SchülerInnen – Die Bedeutung von Casting-Shows im Alltag von Jugendlichen – Exzessive Internetnutzung Jugendlicher: ein Massenphänomen? Vernetzt und doch allein? Der Einfluss von Texting auf jugendliche Schreibweisen usw.

 

 

 

Vernetzt – öffentlich – aktiv: Medienkommunikation im Alltag

Dr. Michaela Goll – Institut für Soziologie

Seminar

Hauptstudium / Master

Do. 10–12

Phil. II, Raum 02

Beginn: 20. April 2017

Bewegung und Beweglichkeit gelten als konstituierende Merkmale moderner Gesellschaften. Massenmediale wie interpersonale Kommunikation sind dabei via Smartphone, Tablets & Co. permanent möglich. In diesem Seminar wollen wir uns dem Zusammenhang mobiler Medien und der lokalen Mobilität ihrer Nutzer analytisch nähern. Dabei betrachten wir neben den verschiedenen Formen/Gattungen einer solchen Keyboard-to-Screen-Kommunikation deren Diffusion, Nutzung und Wirkung, u.a. im Bezug auf die Beschleunigung des Alltagslebens (z.B. über Multi-Tasking oder den Umgang mit Zwischen-Pausen/Interspaces) oder inwiefern  diese funktional vergleichend/kontextsensitiv angewendet werden (Polymediation). Neben Veränderungen im und des öffentlichen Raumes interessieren auch Auswirkungen medialen Verhaltens auf der Beziehungsebene (gibt es ein Ende der Verbindlichkeit fester Verabredungen,  wenn es sowieso zu permanenten Feinabstimmungen von Alltagsabläufen kommt / Veränderungen der Mikrokoordination) Kulturelle Differenzen werden vor allem im Vergleich zu Formen der Mobilkommunikation und Social Media Nutzung im südlichen Afrika gezogen (in Verbindung mit einem regelmäßigen Exkursionsangebot). Die Bestimmung weiterer Themenkomplexe (Handyfotografie als neue Mnemotechnik des Alltags, der Stress der Erreichbarkeit u.a.) erfolgt im Seminar.

 

 

 

Gegenwartsliteratur und Internet

Ann-Marie Riesner – Institut für Germanistik

Proseminar

Bachelor

Do. 12–14

Rathenaustraße 8, Raum 109

Beginn: 20. April 2017