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Über die Projekte

Über das Projekt1

Die Projekte Methodentage und Methodenberatung werden beide durch QSL-Mittel der Justus-Liebig-Universität Gießen gefördert. Geleitet werden die Projekte von Prof. Dr. Simone Abenschön (Professur für Methoden der Politikwissenschaft) und Prof. Dr. Elmar Schlüter (Professur für Methoden der international vergleichenden Sozialforschung).

Die Methodentage werden dabei von mehreren Partnern an der Justus-Liebig-Universität unterstützt:

  • Zentrum für Lehrerbildung
  • Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
  • Fachbereich 02
  • Fachbereich 03
  • Professur für Statistik und Ökonometrie (Fachbereich 02)
  • Professur für Sozialwissenschaften des Sports (Fachbereich 06)
Im folgenden stellen wir Ihnen die Projektziele der Methodentage und Methodenberatung vor.
Über das Projekt 2

Näheres zu den Methodentagen

Methoden der empirischen Sozialforschung stellen einen zentralen Bestandteil in sozialwissenschaftlichen Studiengängen dar. Innerhalb des Curriculums kommt dabei aber aufgrund der engen Taktung innerhalb der Studiengänge die Nähe zu forschungspraktischen Fragen oder praktischen Anwendungen zu kurz und verbleibt oftmals auf einem einführenden Niveau. Genau solche Erfahrungen werden zur erfolgreichen Umsetzung empirisch orientierter Haus- und Abschlussarbeiten jedoch zwingend benötigt und von Studierenden als eine wichtige Erfahrung innerhalb des Studiums bewertet.

An genau dieser Stelle setzen die Methodentage direkt an: Das Ziel ist es, in ein- oder zweitägigen Workshops quantitative wie qualititative Methoden praxisnah zu erlernen, anzuwenden und so für eigene Forschungsarbeiten wie die Abschlussarbeit oder die Doktorarbeit nutzbar zu machen. Auch die Möglichkeit benötigte Computersoftware praktisch anzuwenden, soll in den Workshops abgebildet werden. Ebenso bieten die Methodentage die Möglichkeit Studierenden, die eine tiefere Auseinandersetzung mit Methoden wünschen, jenseits der curricularen Grenzen weitere Methoden zu vermitteln.

Die Methodentage setzen sich daher zum Ziel die methodischen Fähigkeiten der empirischen Sozialforschung für Studierende und frühe Promotionsstudierende zu stärken bzw. auszubauen. Dabei liegt der Fokus auf einer praxisnahen Anwendung der Methoden und weniger auf der theoretischen Auseinandersetzung mit den Methoden. Den Schwerpunkt der Methodentage bilden sowohl standardisierte und methodenintegrierte Verfahren als auch neue Trends der empirischen Sozialforschung.

Die Workshops richten sich vornehmlich an folgende Personengruppen:

  • Studierende im höheren BA-Studium, die weitere Methodenkenntnisse erwerben möchten
  • Studierende im BA-Studium, die in ihrer empirischen Abschlussarbeit oder Hausarbeiten vor bestimmten Forschungsfragen oder –problemen stehen
  • Studierende im MA-Studium, die sich weitere methodische Kenntnisse aneignen möchten
  • Studierende im MA-Studium, die in ihrer empirischen Abschlussarbeit oder Hausarbeiten vor bestimmten Forschungsfragen oder –problemen stehen
  • frühe Promotionsstudierende, die in der Planung ihrer Qualifikationsarbeit vor konkreten Forschungsfragen oder –problemen stehen

 

Näheres zur Methodenberatung

Die Methodenberatung am FB 03 stellt für die Studierenden ein ergänzendes Hilfsinstrument dar, das sich an den methodischen und technischen Herausforderungen der Datenerhebung, der Analyse und der Präsentation orientiert, die den Studierenden im jeweiligen Studiengang begegnen. Sie bietet bei Bedarf Hilfestellungen in empirischen Forschungsarbeiten für Studierende des FB 03 an. Optimaler Weise erfolgt diese Unterstützung bereits in der Vorbereitungsphase und leistet umfassende Unterstützung bei den praktischen Schritten des Forschungsprozesses. Studierende mit methodischen Fragestellungen zu Ihren Forschungsarbeiten können somit eine effektive Beratung zur eigenständigen Anwendung empirischer Projekte (z.B. BA- oder MA-Thesis) vor Ort in Anspruch nehmen, die über die regulären Betreuungen durch Lehrende hinausgehen oder diese ergänzen. Dies unterstützt Studierende darin, die im grundständigem Studium bzw. die im Rahmen der Methodentage erworbenen methodischen Kenntnissen forschungspraktisch in Qualifikationsarbeiten anzuwenden.

 

 

 Näheres zum Kolloquium Empirische Thesis

Das Ziel des Kolloquiums "Empirische Thesis" ist es Studierende zielgenau auf das Schreiben und Durchführen eines eigenen empirischen Projekts im Rahmen der Thesis vorzubereiten. Dazu werden im Kolloquium die relevante Schritte des Forschungsprozesses (z.B. von der ersten Idee zur tragfähigen Forschungsfrage) besprochen. Des Weiteren werden im Kolloquium auch Anregungen und Hilfestellungen zum Lese- und Schreibprozess angeboten sowie Formalia wie Layout- und Zitationsfragen besprochen. Studierende sind am Ende des Kolloquiums in der Lage, ein methodisch passgenaues Exposé für Ihre Thesis schreiben zu können, mit dem diese sich dann eine Betreuung suchen können.