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WILLKOMMEN BEIM HOCHSCHULSPORT! Der neue VPW Prof. Dr. Alexander Goesmann im Kurzinterview

Seit dem 15. April 2021 ist Prof. Dr. Alexander Goesmann Vizepräsident für Wissenschaftliche Infrastruktur (VPW) an der JLU und somit auch für den Allgemeinen Hochschulsport (ahs) zuständig.

Wir haben nachgefragt, was ihn mit dem ahs verbindet.


Was macht für Sie den ahs an der JLU aus?

Seit meiner eigenen Studentenzeit hat sich der Hochschulsport an vielen Universitäten maßgeblich weiterentwickelt. So umfasst das Programm des AHS an der JLU ja nicht nur Sport- und Fitnesskurse sondern auch ein umfangreiches Spektrum an Angeboten zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit. Dazu gehören Bewegungsangebote mit unterschiedlicher Intensität, sowie Angebote zum Thema Ernährung und Stressmanagement. Der AHS hat hier wirklich viel zu bieten - von den „klassischen Sportarten“ bis hin zu eher „exotischen“ Sportmöglichkeiten, wie beispielsweise das Drachenbootfahren. 

Aus meiner früheren Tätigkeit als Übungsleiter im Kinder- und Jugendturnen weiß ich, wie wichtig eine gute Anleitung beim Training ist. Diesbezüglich kann der AHS auf ein tolles Team aus erfahrenen und äußerst engagierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern setzen. Ich finde hier spürt man an jeder Stelle die Begeisterung für den Sport.

Einen weiteren Anreiz bietet aus meiner Sicht aber auch die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre neue Kontakte zu anderen Universitätsangehörigen zu knüpfen. Hier sind beim Sport sicherlich schon viele gute Gespräche entstanden und Freundschaften geknüpft worden. Ich bin auch aus diesem Grund sehr froh, dass der AHS sein Angebot während der noch laufenden Corona-Pandemie nicht komplett einstellen musste und durch das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumindest ein paar Kurse online stattfinden konnten. Natürlich freuen sich jetzt alle darauf, hoffentlich bald wieder mit einem umfassenden Programm durchstarten zu können. Für mich und andere Schreibtischtäter ist das Angebot des AHS in jedem Fall eine willkommene und notwendige Abwechslung zum Videokonferenzmarathon der vergangenen Monate.


Wie schaffen Sie einen Ausgleich zu einem stressigen Arbeitstag?

Ich versuche einen regelmäßigen Schlafrhythmus beizubehalten und gehe jeden Morgen mit unserem Hund eine Runde durch den Wald. Dabei kann ich mich gedanklich ein wenig auf den Tag vorbereiten. Die Bewegung an der frischen Luft entspannt einerseits ganz ungemein und andererseits bringen mich kleine Übungen mit dem Hund auf ganz andere Gedanken. Wenn dann noch die Sonnenstrahlen durch die Bäume dringen und der Hund mal wieder übermütig seine Spielchen mit mir treibt, ist automatisch die gute Laune da und der Akku für den Tag geladen. Den Weg zur Arbeit versuche ich zumindest gelegentlich mit dem Fahrrad zurückzulegen, aber für einen regelmäßigen festen Sporttermin fehlt mir im Moment die Zeit. Der wichtigste Ausgleich ist meine Familie. Es ist manchmal gar nicht so leicht in den Freizeitmodus umzuschalten - irgendetwas ist ja immer zu tun. Wir versuchen ganz bewusst Zeiten zu reservieren und unternehmen gemeinsam zumeist kleinere Ausflüge oder Aktionen. Gute Gespräche im Kreis der Familie und mit Freunden finde ich auch sehr hilfreich, um die Erlebnisse des Arbeitsalltags einzusortieren und Abstand zu gewinnen. Manchmal und leider derzeit viel zu selten ist aber einfach nur mal „chillen“ angesagt.