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"Ukraine in Europe" - ein Deutsch-Ukrainisches Hochschulnetzwerk zwischen JLU (Gießen) - NaUKMA (Kyiv) - KPI (Kyiv)

Ein Netzwerk-Projekt an der JLU Gießen im Rahmen des DAAD-Programms "Deutsch-Ukrainisches Hochschulnetzwerk" (7/2025-6/2029)

 

 

Dank einer Förderung kann die Justus-Liebig-Universität Gießen und ihre ukrainischen Partnerinstitutionen in Kyiv – Nationale Universität Kyiv-Mohyla-Akademie (NaUKMA) und Nationale Universität Igor Sikorsky Polytechnisches Institut (KPI) –  die Zusammenarbeit deutlich ausbauen: Erfolgreich in der DAAD-Ausschreibung „Deutsch-Ukrainisches Hochschulnetzwerk (DUHN)“, startet die JLU ihr Netzwerk „Die Ukraine in Europa“ im Juli 2025. 

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das Programm aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Ziel des Programms ist der Aufbau eines Deutsch-Ukrainischen Hochschulnetzwerks, um den Wiederaufbau des ukrainischen Hochschulsektors zu unterstützen, nachhaltige Kooperationen zwischen Hochschulen in Deutschland und der Ukraine aufzubauen und eine Integration der Ukraine in den europäischen Hochschulraum zu ermöglichen. 

Das Hochschulnetzwerk „Die Ukraine in Europa“ wird federführend vom Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) koordiniert, das als interdisziplinäres Forschungs- und Lehrzentrum über langjährige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Ukraine verfügt. Eine weitere Säule ist die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Chemie der JLU, das ebenfalls seit Langem wissenschaftliche Kontakte zu ukrainischen Partneruniversitäten pflegt. In enger Abstimmung mit den beiden Partneruniversitäten in Kyiv (NaUKMA und KPI) – will das neue DAAD-Projekt den ukrainischen Hochschulsektor jeweils im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Chemie nachhaltig unterstützen.

Es ist anvisiert, im Rahmen des Hochschulnetzwerks, einen neuen gemeinsamen englischsprachigen kulturwissenschaftlichen Master-Studiengang zu entwickeln. In der Chemie werden gemeinsame Lehrmodule konzipiert und umgesetzt, einschließlich Vor-Ort-Labor- und Studienaufenthalte. Zudem bauen GiZo und Chemie ein Alumninetzwerk auf, sodass das Gießener Projekt auch auf diese Weise in der bzw. für die Gesellschaft wirkt. Ein weiteres Element sind Stipendien für Studierende und Promovierende, die für Netzwerkmaßnahmen und Vor-Ort-Aufenthalte vergeben werden können. Die intensive Zusammenarbeit über Fachdisziplinen hinweg soll ukrainische Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, einschließlich Geflüchtete in Deutschland, dazu motivieren, ein Studium aufzunehmen und gegebenenfalls fortzusetzen, indem das Netzwerk länderübergreifende attraktive akademische Ausbildungsperspektiven bietet.

Es ist anvisiert, im Rahmen des Hochschulnetzwerks, einen neuen gemeinsamen englischsprachigen kulturwissenschaftlichen Master-Studiengang zu entwickeln. In der Chemie werden gemeinsame Lehrmodule konzipiert und umgesetzt, einschließlich Vor-Ort-Labor- und Studienaufenthalte. Zudem bauen GiZo und Chemie ein Alumninetzwerk auf, sodass das Gießener Projekt auch auf diese Weise in der bzw. für die Gesellschaft wirkt. Ein weiteres Element sind Stipendien für Studierende und Promovierende, die für Netzwerkmaßnahmen und Vor-Ort-Aufenthalte vergeben werden können. Die intensive Zusammenarbeit über Fachdisziplinen hinweg soll ukrainische Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, einschließlich Geflüchtete in Deutschland, dazu motivieren, ein Studium aufzunehmen und gegebenenfalls fortzusetzen, indem das Netzwerk länderübergreifende attraktive akademische Ausbildungsperspektiven bietet.

„Das Erfolgsrezept liegt in der Durchführung gemeinsam entwickelter Lehrinhalte, die eine langfristig tragfähige, eng verzahnte Kooperation auch für die Zeit nach dem Krieg ermöglichen“, betont die Slavistin Prof. Dr. Monika Wingender, Geschäftsführende Direktorin des Gießener Zentrums Östliches Europa: „Wir führen seit 2022 regelmäßig Tandemseminare gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern an der NaUKMA durch. Lehre und Forschung auf Augenhöhe ist unsere Maxime.“ 

Ihr Kollege aus dem Physikalisch-Chemischen Institut, Prof. Dr. Bernd Smarsly, fügt hinzu: „Die Förderung längerer, intensiver Aufenthalte sowohl von Studierenden als auch Dozierenden durch das DUHN-Projekt ermöglicht die Realisierung neuer gemeinsamer Module und Lerninhalte, von der die Ausbildung in Chemie an allen drei beteiligten Standorten erheblich profitieren wird.“

Bild links: Delegation aus Kyiv mit einem Arbeitsbesuch an der JLU (12/2023). 
Foto: Till Schürmann für JLU
Bild rechts oben: Kyiver und Gießener Kolleginnen und Kollegen bei der Eröffnung des Information Points der NaUKMA an der JLU (07/2022).
Foto: Susanne Faber/JLU.
Bild rechts unten: KPI- und NaUKMA-Chemie-Studierenden an der JLU während eines Projekt-Aufenthalts (11/2024).
Foto: Bernd Smarsly/JLU