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JLU besorgt über Situation im Iran

Solidarität mit iranischen Hochschulangehörigen, die sich für Freiheit und Menschenrechte einsetzen - Demonstration am 30. November 2022 vor dem Hauptgebäude der JLU

23. November 2022

Foto: JLU/Sebastian Ringleb
Mit großer Sorge blickt die JLU auf die Situation im Iran und auf die immer härteren staatlichen Repressionen gegen Studierende und andere Hochschulangehörige, die sich für Freiheit und Menschenrechte einsetzen. Die JLU schließt sich vollumfänglich den jeweiligen Stellungnahmen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an und verurteilt das gewaltsame Vorgehen gegen friedliche Demonstrationen. Auch die JLU erklärt ihre Solidarität mit den iranischen Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere mit den Angehörigen iranischer Hochschulen, in ihrem Einsatz für die Menschenrechte und ausdrücklich auch die Rechte der Frauen und appelliert an alle Beteiligten, auf Gewalt zu verzichten.

Auslöser der Proteste ist der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini vor rund zwei Wochen. Sie war wegen ihrer angeblich „unislamischen“ Kleidung festgenommen worden, fiel unter ungeklärten Umständen in Polizeigewahrsam ins Koma und starb am 16. September 2022 in einem Krankenhaus.

Vor diesem Hintergrund unterstützt das Präsidium der JLU die weltweite "Campus Rally for Iran" der Iranian Scholars for Liberty am 30. November 2022. Vor dem Hauptgebäude der JLU wird es um 14 Uhr eine Kundgebung geben. 

 

 

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