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Jasmin Nithammer, M.A.

Biographie

seit 2011

Projektmitarbeiterin am Herder-Institut im Projekt: „Digitaler Atlas politischer Raumbilder zu Ostmitteleuropa im 20. Jh.“, Dissertationsprojekt: „Die Grenzen des Eisernen Vorhangs am Beispiel Polens und der Tschechoslowakei“

2009

Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums und der Gedenkstätte Sachsenhausen im Ausstellungsprojekt: Vergessene Vernichtung? Polnische und tschechische „Intelligenz“ in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück zu Beginn des Zweiten Weltkriegs

2007

Mitarbeit am Projekt „Das polnische Berlin-Eine Spurensuche“ am OEI der Freien Universität Berlin

2006-2007

Praktikum am Zentrum für Historische Forschung der polnischen Akademie der Wissenschaften Berlin

2006-2008

Studium der Osteuropastudien an der Freien Universität Berlin

2005

Praktikum am Deutschen Historischen Institut inWarschau, Praktikum am Muzeum Powstania Warszawskiego

2003-2006

Studium der Geschichte und Slawischen Philologie an der Ruhr-Universität Bochum

1983

geb. in Warschau/Polen

 

Promotionsvorhaben

Arbeitstitel: "Die Grenzen des Eisernen Vorhangs am Beispiel Polens und der Tschechoslowakei"

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Begriff „Eiserner Vorhang“ zu einem Synonym für Unfreiheit, Rückstand, Staatssozialismus, Gewalt, das totalitäre System und den Kalten Krieg. Das sozialistische System verfolgte mit dem Eisernen Vorhang als Block- und Systemgrenze durch eine hermetische Abschottung aller Lebensbereiche vom „kapitalistischen Westen“ eine radikale Grenzpolitik. Die Außengrenzen des sowjetischen Machtbereiches wurden stark befestigt, um dem Sicherheitsbedürfnis der UdSSR gerecht zu werden. Vor diesem Hintergrund nahmen Polen, mit seiner Ostseeküste und der damit verbundenen Seegrenze zu den nordeuropäischen Staaten, sowie die Tschechoslowakei mit ihrer direkten Grenze zur Bundesrepublik Deutschland eine besondere Rolle ein, die in dem Dissertationsprojekt untersucht wird.

Bei einem Vergleich der beiden Grenzen, ihrer Grenzregime und Grenzpolitik sowie der damit in Zusammenhang stehenden Raumkonzepte steht die Bedeutung von Räumlichkeit, Macht und Geopolitik bei der Herstellung sozialer Wirklichkeit, die Rolle der Kartografie im politischen Diskurs der jeweiligen Volksrepublik, die kartografische Darstellung territorialer Vorstellungen, sowie die Herstellung, Wahrnehmung und Propagierung bestimmter Raumbilder und -konzepte im Vordergrund.

Durch die Analyse der Quellenmaterialien (Karten, politische Publizistik, bildliche Raum- und Grenzdarstellungen), unter Berücksichtigung von Zensur und Propaganda, sollen die Bedeutung der Grenzen des Eisernen Vorhangs bei der Konstruktion von Raumbildern im sozialistischen System  anhand zweier unterschiedlicher Grenztypen (Seegrenze vs. Landgrenze) herausgearbeitet und ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede dargestellt werden.