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LVE an dt. Hochschulen

1     Problemstellung und Ziele der Studie

Evaluationen von Lehrveranstaltungen werden an deutschen Hochschulen sehr unterschiedlich durchgeführt. So variieren beispielsweise das verwendete Instrument, der Zeitpunkt und das Medium der Datenerhebung oder die Art und Weise der Ergebnisrückmeldung. Daneben unterscheiden sich auch die Rahmenbedingungen unter denen Lehrevaluation administriert wird teilweise beträchtlich: von einzelnen Lehrpersonen, die sich traditionell nebenbei darum kümmern, über studentische Gruppen mit stark begrenzten Ressourcen, bis hin zu ganzen Arbeitseinheiten, die in Stabsstellen angesiedelt sind und zentral die Lehrevaluation für eine gesamte Hochschule administrieren. Schon beim Namen wird diese große Heterogenität abgebildet, die Begriffe wie Lehr(veranstaltungs)evaluation (LVE) oder studentisches Feedback meist nahezu synonym verwendet.

Die vorliegende Studie verfolgt das Ziel, die Heterogenität von Lehrveranstaltungsevaluationen (LVE) an deutschen Hochschulen zu erheben, um so einen state-of-the-art darstellen zu können. Ein solcher Ist-Stand kann dann in einem zweiten Schritt zur systematischen Forschung darüber genutzt werden, wie Lehrevaluationsprozesse gestaltet werden können, dass sie eine möglichst große intendierte Wirkung erzielen.

2     Theorie

Immer wieder finden sich Befunde, die eine weitgehende Folgen- und somit Wirkungslosigkeit von LVE nahelegen (Rindermann, 2003; Uttl, White & Gonzalez, 2017). Die Forschung, auf der diese Befunde basieren, ignoriert aber weitgehend die Tatsache, dass nicht die eine LVE existiert, sodass gerade im Kontext metaanalytischer Untersuchungen fraglich bleibt, über welchen Gegenstand hier eine Aussage getroffen wird. Wie oben beschrieben, findet sich im Feld im Gegenteil eine sehr große Heterogenität. Dieser state-of-the-art ist für die deutsche Hochschullandschaft weitgehend unerforscht (Schmidt & Loßnitzer, 2010).

3     Methode

Diese Studie richtet sich an Personen oder Einrichtungen, die an deutschen Hochschulen entweder zentral (für große Teile oder die gesamte Hochschule) oder dezentral (für einzelne Institute o.ä.) die Evaluation von Lehrveranstaltungen administrieren. Diese bitten wir, Fragen zum Prozess der LVE sowie zu weitere Umgebungsfaktoren zu beantworten, da nur diese Expertinnen und Experten diese wertvollen Informationen liefern können. Die Kontaktpersonen haben wir auf der Homepage der Hochschulen recherchiert und personalisiert angeschrieben.

4     Ergebnisse

Hier werden sobald möglich die Ergebnisse der Studie in aggregierter Form bereitgestellt, die keine Rückschlüsse auf einzelne Hochschulen oder Personen zulassen.

5     Kontakt

Bei Fragen oder Anmerkungen kommen Sie sehr gerne auf uns zu:

6     Literaturverzeichnis

Rindermann, H. (2003). Lehrevaluation an Hochschulen. Schlussfolgerungen aus Forschung und Anwendung für Hochschulunterricht und seine Evaluation. Zeitschrift für Evaluation, (2), 233–256.

Schmidt, B. & Loßnitzer, T. (2010). Lehrveranstaltungsevaluation: State of the Art, ein Definitionsvorschlag und Entwicklungslinien. Zeitschrift fur Evaluation, 9(1), 49–72.

Uttl, B., White, C. A. & Gonzalez, D. W. (2017). Meta-analysis of faculty's teaching effectiveness: Student evaluation of teaching ratings and student learning are not related. Studies in Educational Evaluation, 54, 22–42. https://doi.org/10.1016/j.stueduc.2016.08.007