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Xylitolvergiftung beim Hund

Xylitolvergiftung beim Hund

 

Xylitol ist ein künstlicher Süßstoff, der vielen Lebensmitteln zugesetzt ist. Es kann als Reinsubstanz zum Süßen verwendet werden. In Pflaumen und Blumenkohl findet man natürliche Xylit-Quellen. Aufgrund seiner positiven Wirkung gegen Karies und Parodontose ist es ein häufiges Süßungsmittel in Zahnpasta, Zahnpflege-Bonbons und -Kaugummis.

 

 

Xylitol führt bei Hunden und anderen Tieren (Frettchen, Kaninchen) zu einer starken Insulin-Ausschüttung durch die Bauchspeicheldrüse. Insulin wird normalerweise nur ins Blut abgegeben, wenn der Blutzuckerspiegel sehr hoch ist. Durch Insulin wird der Blutzucker herunter-reguliert, indem vermehrt Zucker vom Blut in die Körperzellen aufgenommen wird. Sinkt der Blutzuckerspiegel, dann wird auch die Abgabe von Insulin gedrosselt und das System ist im Gleichgewicht. Das Xylitol hat im Blut eine ähnliche Wirkung wie Zucker, da es die Insulinausschüttung stimuliert. Für den Menschen ist Xylitol unbedenklich. Die Insulinausschüttung und damit der Blutzucker-senkende Effekt ist beim Hund jedoch so stark, dass ein lebensbedrohlicher Zustand entstehen kann. Die entstehende Unterzuckerung  (Hypoglykämie) führt im Gehirn zu einem Ungleichgewicht der Nervenaktivität und dadurch schließlich zu Gangstörungen, Bewußtseins-Einschränkungern, Zittern und auch epileptischen Anfällen.

Geringe Mengen sind bereits ausreichend um eine Vergiftung hervorzurufen. 0,1 g pro kg Körpermasse ist für Hunde bereits giftig. 100 Stück zuckerfreie Kaugummi reichen aus, um eine Vergiftung hervorzurufen. Die Wirkung setzt ca. 30 min. nach Aufnahme ein.

 

Bei Katzen hat Xylitol keine toxische Wirkung.