Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

AG Wildtierforschung

Die AG Wildtierforschung ist eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Tierärzten, Biologen und Wildtierökologen. Arbeitsschwerpunkte sind Populationsökologie, Habitatfragmentierung, Wildtiermanagement sowie die Ausarbeitung, Auswertung und Datenaufbereitung von Erfassungsmethoden in Monitoringprogrammen. Neben klassischer „Wildlife Population Health“ wird der ganzheitliche Ansatz „One Health“ verfolgt. Er beschreibt die untrennbare Verflechtung von Mensch, Haus-, Nutz- und Wildtieren und ihre wechselseitigen Einflüsse untereinander vor einem sozialen und ökologischen Hintergrund.

Das Artenspektrum in den verschiedenen Projekten umfasst neben den Wildarten, die dem Jagdrecht unterliegen, ebenso andere Wildtiere wie zum Beispiel Schlafmäuse. Hinsichtlich der Methoden arbeitet die AG auf dem neuesten Stand der Wissenschaft, etwa mit Wildkameras, GPS-Telemetrie und beispielsweise Citizen Science, um sich der jeweiligen Thematik anzunähern.

Insbesondere in der Methodenkompetenz liegt die Stärke der AG Wildtierforschung und des interdisziplinären Ansatzes. Die Ausarbeitung der Fragestellung, die Methodenentwicklung sowie Fang, Narkose und Handling der Tiere werden vollständig innerhalb der AG behandelt. Die verschiedenen Fachrichtungen ergänzen sich gegenseitig und ermöglichen ein umfassendes Zusammenwirken, das alle Aspekte des Tierschutzes in den einzelnen Projekten auf höchstem Niveau gewährleistet.

 

Telefon: 0641-99-37720

 

Einsatz verschiedenster Methoden zu jeweiligen Fragestellungen:

Wildtiererfassung
  • Scheinwerfertaxation
  • Erfassung über Wärmebildgeräte
  • Jagdstreckenauswertungen
Wildkameras
  • Phänologie
  • Präsenz-Absenz-Datenerhebung
  • Zusammensetzung artübergreifender Gemeinschaften (beispielsweise von Wildgänsen)
  • Erfolgskontrolle von Wildtiermanagementmaßnahmen
VHF- und GPS-Telemetrie zur
  • Habitatfragmentierung und Vernetzung einzelner Vorkommen
  • Raum-Zeit-Nutzung
  • Räuber-Beute-Interaktion
  • Interaktion von Neozoen mit heimischen Ökosystemen
Sektionen
  • Nachweis neuer Krankheiten auf Artniveau
  • Feststellung der Todesursache
  • Auswertung zu Tötungswirkungen im Zusammenhang mit der Jagd
  • Erfassung jährlicher Zuwachsleistungen über Implantationsnarben
  • Untersuchungen zu Endo- und Ektoparasiten
  • Magenanalyse

 

Laufende und beendete Projekte mit angewandten Methoden:

Niederwildmonitoring in Hessen I+II
  • GPS-Telemetrie zur Untersuchung des hessischen Stockentenbesatzes während der Jagdzeit
    • Standvögel vs. Kurz- und Langstreckenzieher
  • Wildtiererfassung
    • Über Scheinwerfertaxation und Wärmebildgeräte, Methodenvergleich beider Aufnahmeverfahren
  • wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung
  • Datenauswertung der landesweiten Erhebungen
  • JagdstreckenanalyseGeschlechts- und Alterszusammensetzung
  • Jagdstreckenanalyse
    • Geschlechts- und Alterszusammensetzung
Wildkatzen in der Hörre
  • GPS-Telemetrie zur Untersuchung des Raumnutzungsverhaltens
    der Wildkatze
  • Untersuchung der Barrierewirkung und Querungsmöglichkeiten von verschiedenen Straßentypen

  • Untersuchung der Bedeutung verschiedener Lebensräume für die Wildkatze

  • Entnahme von Blut-, Haar- und Speichelproben für Genanalysen und zum Nachweis verschiedener Krankheiten und Parasiten

Gartenschläfer in Deutschland "Spurensuche Gartenschläfer"

  • VHF-Telemetrie
  • akustische Erfassung
  • Nachweise über Wildkameras
  • Sektionen verstorbener Tiere und weitherführende Untersuchung
Wildgänse im Werratal
  • Angewandtes Jagdmanagement zur Schadensverhütung in der Landwirtschaft
  • Untersuchungen zur landwirtschaftlichen Ertragsminderungen durch Gänsebeweidung
  • GPS-Telemetrie zur Erfolgskontrolle getroffener Maßnahmen
Waschbärenprädation in der Wetterau
  • Hochaufgelöste GPS-Telemetrie zur Erfassung potentieller Prädationsereignisse von geschützten Arten
  • Nahrungsanalyse über Kot- und Magenbeprobung