Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Filmvorführung mit Podiumsdiskussion "Putins Russland – Verteidiger der heterosexuellen Norm? Die sexuellen Minderheiten in Russland"

Wann: 2. Dezember 2014, 18 Uhr Wo: Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34 in Gießen
Wann 02.12.2014
von 18:00 bis 21:00
Wo Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34
Name Dr. Franz Schindler
Termin übernehmen vCal
iCal

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) veranstaltet das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) eine Filmvorführung mit Podiumsdiskussion.
Seit seiner Wiederwahl vor zwei Jahren vertritt Präsident Putin eine Politik, die sich stärker als zuvor von westlichen Werten abgrenzt und diesen russisch-nationale Werte entgegenstellt. So konnte er wieder die große Mehrheit der russischen Bevölkerung hinter sich versammeln und die zuvor wachsende Opposition in die Schranken verweisen. Ein wichtiger Baustein dieser neuen Ausrichtung ist das Verbot der „Propaganda nicht-traditioneller Sexualitäten“, mit dem nicht-heteronormative Lebensweisen als westlich-dekadent und somit als unerwünscht und nicht-russisch diskutiert werden. Die Lebenssituation der sexuellen Minderheiten in Russland hat sich seitdem signifikant verschlechtert.
In der Veranstaltung soll der Dokumentarfilm „ Sie hassen mich vergeblich" zum Ausgangs-punkt zur Diskussion der Rolle der offiziellen Homophobie in Russland und der Stellung der sexuellen Minderheiten in Russland werden. Den Film drehte die Regisseurin Yulia Matsiy (Moskau/Mailand) im Jahr 2013 als die öffentliche Diskussion über das “Propaganda“-Verbot in Russland gerade ihren Höhepunkt erreichte. Ihr Dokument, das ursprünglich ausschließlich einen Einblick in die Welt gläubiger Lesben und Schwuler in Russland geben sollte, musste so auch auf das aktuelle Umfeld von staatlicher Homophobie und sich ausbreitender Hassdelikte gegen Mitglieder der sexuellen Minderheiten eingehen.
Im Anschluss an den Film soll eine Diskussion die politische Relevanz und die Spezifik dieser Entwicklung in Russland verdeutlichen. Dazu werden neben der Filmemacherin Yulia Matsiy Dr. Manfred Sapper, der Chef-Redakteur von „Osteuropa“, der Monatszeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, die sich im Oktober 2013 in dem Sonderband „Spektralanalyse - Homosexualität und ihre Feinde“ dem Umgang mit den sexuellen Minderheiten in den ehemaligen Ostblockstaaten widmete, und Dr. Franz Schindler von dem Institut für Slavistik der Universität Gießen miteinander diskutieren. Prof. Dr. Andreas Langenohl vom Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität ist angefragt. Die Moderation übernimmt der Leiter der Gießener Zweigstelle der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde Prof. Dr. Thomas Bohn.
Der Film wird in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.