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Projektkoordinator*innen (w,m,div.) des Projektes zirkulierBAR

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) verbessert mit seiner Arbeit das grundlegende Verständnis von Pflanzensystemen, um die Entwicklung eines nachhaltigen Gartenbaus zu beschleunigen. Wir untersuchen, wie Systeme innerhalb von Pflanzen, zwischen Pflanzen und der natürlichen oder gärtnerischen Umwelt sowie zwischen Pflanzen und Menschen funktionieren und sich ergänzen. Wir gehen damit auf die systemischen und globalen Herausforderungen wie Biodiversität, Klimawandel, Urbanisierung und Fehlernährung ein. Wir liefern wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für gesunde Nahrungsmittelsysteme und nachhaltige Wechselwirkungen mit der Umwelt. Am IGZ arbeiten Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Disziplinen und mit unterschiedlichem Hintergrund in nationalen und internationalen Forschungspartnerschaften. Das IGZ hat seinen Sitz in Großbeeren bei Berlin und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

 

Im Institut sind ab dem 01.07.2021, befristet bis zum 31.05.2024, im Programmbereich Gartenbausysteme der Zukunft im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes "„REGION.innovativ - zirkulierBAR: Interkommunale Akzeptanz für nachhaltige Wertschöpfung aus sanitären Nebenstoffströmen“ folgende Stellen zu besetzen:

 

zwei Projektkoordinator*innen (w,m,div.) des Projektes zirkulierBAR

Kennz. 09/2021/4

 

Die Vergütung erfolgt jeweils entsprechend Qualifikation und Erfahrung nach dem Tarifvertrag TV–L, bis zur EG 13. Die Arbeitszeit der Stellen beträgt 50% und 65 %.

 

Projektbeschreibung

Das übergeordnete Forschungsziel von zirkulierBAR ist eine „Nährstoffwende“. Nährstoffe, die der Umwelt durch Anbau und Verzehr von Lebensmitteln entnommen wurden sollen wieder einer zirkulären sowie klimaangepassten Landwirtschaft zugeführt werden, um damit den Druck auf natürliche Ressourcen (Boden, Wasser, Luft, Lagerstätten) zu minimieren. Im Landkreis Barnim will zirkulierBAR ein überregionales Leuchtturm-Projekt für die kreislauf-orientierte Verwertung von sanitären Nebenstoffströmen als „Reallabor“ aufbauen. Hier werden zum Beispiel Inhalte aus Trockentoiletten ressourcensparend zu Qualitätskompost und Mehrnährstoffflüssigdünger veredelt. Aufgaben des IGZ in diesem Projekt sind (1) den Projekterfolg durch effiziente Koordination und zielführendes Management zu ermöglichen, zu messen und zu sichern; und (2) das Thema „Nährstoffwende“ in Ausbildung und Studium zu integrieren, dabei neue regionale inter- und transdisziplinäre Kooperationen zu testen und Studierende und Auszubildende für die Innovation und die Region zu interessieren.

 

Die Aufgaben umfassen

  • Gesamtorganisation des Vorhabens und Unterstützung bei der Koordination der Zusammenarbeit aller Projektpartner*innen und beteiligten Institutionen
  • Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Workshops und Konferenzen inklusive Vor- und Nachbereitungen
  • Monitoring des Projektfortschritts nach den Vorhabens- und Arbeitszielen, Früherkennung von Risiken und Verzögerungen und rechtzeitiges Einleiten lösungsorientierter Handlungsoptionen
  • Aufbau und Pflege der Kommunikationsnetzwerke zu internen und externen Projektpartnern*innen, projektrelevante Öffentlichkeitsarbeit
  • Entwicklung eines Schnittstellenmanagements zwischen Teilprojekten, Entwicklung und Implementierung eines Datenmanagementplans
  • Unterstützung im Verfassen von Projektberichten und Protokollen
  • Erarbeitung von Qualifikationsprofilen für die akademische und berufliche Bildung
  • Organisation des Transfers der wissenschaftlichen Projektergebnisse durch Mitarbeit bei der Publikation und Präsentation der Forschungsergebnisse sowie unterstützende Aktivitäten und Maßnahmen der Wissenschaftskommunikation, wie z.B. ein Wissenschaftsblog und –podcast
  • aktive Netzwerkbildung und Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern*innen

 

Wir erwarten

  • eine*n hochmotivierte*n Mitarbeiter*in mit abgeschlossenem Studium (Master/Diplom) in den Bereichen Wissenschaftsmanagement, Umwelt-, Agrar- oder Naturwissenschaften oder einem anderen für die Stelle relevanten Bereich
  • sehr gute Kenntnisse in den Bereichen Abfall-/Stoffstrommanagement, Kreislaufwirtschaft
  • Erfahrung in Koordination von wissenschaftlichen Projekten, Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit/Fachinformation und Veranstaltungsorganisation
  • Kreativität und ein effizienter, selbstständiger, zügiger und strukturierter Arbeitsstil
  • analytisches und systemtheoretisches Verständnis
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeiten in Deutsch und in Englisch
  • sehr gute Kenntnisse der gängigen Office-Anwendungen und Teamfähigkeit

 

Wir bieten

  • Mitarbeit in einem innovativen und anwendungsorientierten Forschungsprojekt
  • flexible und familiengerechte Arbeitszeitmodelle
  • sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten

 

Nähere Auskünfte zum IGZ erhalten Sie im Internet unter www.igzev.de. Rückfragen sind möglich bei Prof. Eckhard George (033701 78 131; george@igzev.de).

 

Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege. Für das IGZ ist Chancengleichheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit Behinderung werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt beschäftigt. Das IGZ ist durch die Diversität seiner Mitarbeiter*innen geprägt und begrüßt Bewerbungen von allen qualifizierten Kandidat*innen, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder ethnischer Herkunft.

 

Aussagefähige schriftliche Bewerbungen mit Angabe der gewünschten Arbeitszeit (50 % oder 65%) richten Sie bitte bis zum 24.06.2021 unter Angabe der Kennziffer vorzugsweise im PDF-Format an personal@igzev.de oder per Post an das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren.