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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in) (w,m,div.) Identifizierung und Charakterisierung von Pflanzenstoffen in krautigen Wildpflanzen

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) verbessert mit seiner Arbeit das grundlegende Verständnis von Pflanzensystemen, um die Entwicklung eines nachhaltigen Gartenbaus zu beschleunigen. Wir untersuchen, wie Systeme innerhalb von Pflanzen, zwischen Pflanzen und der natürlichen oder gärtnerischen Umwelt sowie zwischen Pflanzen und Menschen funktionieren und sich ergänzen. Wir gehen damit auf die systemischen und globalen Herausforderungen wie Biodiversität, Klimawandel, Urbanisierung und Fehlernährung ein. Wir liefern wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für gesunde Nahrungsmittelsysteme und nachhaltige Wechselwirkungen mit der Umwelt. Am IGZ arbeiten Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Disziplinen und mit unterschiedlichem Hintergrund in nationalen und internationalen Forschungspartnerschaften. Das IGZ hat seinen Sitz in Großbeeren bei Berlin und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

 

Im Institut ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet bis zum 30.09.2024, folgende Stelle zu besetzen:

 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in) (w,m,div.) Identifizierung und Charakterisierung von Pflanzenstoffen in krautigen Wildpflanzen

Kennz. 15/2021/3

 

Die Vergütung erfolgt entsprechend der Qualifikation und Erfahrung nach dem TV–L, bis zur EG 13 (65 % der regulären Arbeitszeit). Es besteht die Möglichkeit zur Promotion am Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie der Fakultät III der Technischen Universität Berlin.

 

Die*der wissenschaftliche Mitarbeiter*in wird in der Forschungsgruppe „OPTIGLUP-Optimization of Glucosinolate Degradation Pathways“ von Dr. habil. Franziska Hanschen arbeiten. Die Forschungsgruppe wird durch das Programm „Leibniz- Beste Köpfe“ gefördert und ist international exzellent eingebunden. Das Team untersucht mechanistische Zusammenhänge zwischen pflanzlichen Sekundärmetaboliten und der Umwelt, den Einfluss der Lebensmittelverarbeitung und gesundheitsfördernde Effekte dieser Stoffe auf den Menschen mittels State-of-the-Art Methoden und Messgeräte. Die zu besetzende Stelle soll im Rahmen des Projektes „Etablierung eines Anbau- und Verwertungssystems von gebietsheimischen und klimaangepassten Wildpflanzen mit hoher Wertschöpfung in der Lausitz (InnoWild)“ arbeiten. Hierbei sollen mittels instrumentell-analytischer Methoden bioaktive Inhaltsstoffe der Wildpflanzen identifiziert und quantifiziert werden sowie ihre Beeinflussung durch Umweltfaktoren in der Pflanze betrachtet werden.

 

Die Aufgaben umfassen

  • Identifizierung und Quantifizierung pflanzlicher Sekundärmetabolite
  • Koordination und Durchführung von pflanzenbaulichen Versuchen und von analytischen Messungen mit HPLC-MS und GC-MS
  • Isolierung von Naturstoffen und NMR-Analyse
  • Entwicklung analytischer Methoden
  • Versuchsdokumentation
  • Betreuung von Bachelor und Masterstudierenden
  • Publikationstätigkeit und Präsentation der Ergebnisse auf nationalen und internationalen Tagungen

 

Wir erwarten

  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) in Lebensmittelchemie, Chemie oder vergleichbare Qualifikation
  • Erfahrung in der Nutzung instrumentell analytischer Verfahren wie HPLC-MS, GC-MS, NMR
  • Erfahrung in der Aufbereitung von Pflanzengeweben zur Extraktion von Naturstoffen
  • Bereitschaft zur Einarbeitung in verschiedene Anwendersoftwarepakete
  • sicherer Umgang mit Excel zur Auswertung der Analysenergebnisse
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Studierenden und technischen Angestellten
  • hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Genauigkeit und Konzentrationsfähigkeit
  • Bereitschaft zur Integration in ein internationales Arbeitsumfeld
  • Teamfähigkeit sowie sehr gute Kommunikationsfähigkeiten in englischer Sprache

 

Wir bieten

  • die Möglichkeit, interdisziplinär an einem hochaktuellen Forschungsprojekt mit Bezug zur Humanernährung mitzuarbeiten
  • eine anspruchsvolle Tätigkeit in der Pflanzenwissenschaft
  • einen attraktiven Arbeitsplatz mit erstklassiger Laborausstattung in der Nähe von Berlin
  • die Mitarbeit in einer erfolgreichen, engagierten und teamorientierten Arbeitsgruppe
  • flexible und familiengerechte Arbeitszeitmodelle

 

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung ein Motivationsschreiben bei, das Ihr Interesse am Thema begründet und erläutert, welche besonderen Eigenschaften und Qualifikationen Sie besitzen, die für das Projekt und unsere Arbeitsgruppe besonders wertvoll sind. Die Bewerbung sollte auch einen Lebenslauf sowie Nachweise von schulischer und universitärer Ausbildung enthalten.

 

Nähere Auskünfte zum IGZ erhalten Sie im Internet unter www.igzev.de. Rückfragen sind möglich bei Dr. habil. Franziska Hanschen, Leiterin der Forschungsgruppe OPTIGLUP, (033701 78 250; hanschen@igzev.de).

 

Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege. Für das IGZ ist Chancengleichheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit Behinderung werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt beschäftigt. Das IGZ ist durch die Diversität seiner Mitarbeiter*innen geprägt und begrüßt Bewerbungen von allen qualifizierten Kandidat*innen, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder ethnischer Herkunft.

 

Aussagefähige schriftliche Bewerbungen unter Angabe der Kennziffer richten Sie bitte bis zum 08.12.2021 unter Angabe der Kennziffer vorzugsweise im PDF-Format an personal@igzev.de oder per Post an das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren.