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Artikelaktionen

Ludwig Börne-Professur

Ludwig Börne-Professur

Ludwig-Börne-Professur

Prof. Dr. Claus Leggewie

Inhaber der Ludwig Börne-Professur an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Claus Leggewie, Foto: KWI

Prof. Dr. Claus Leggewie

Zentrum für Medien und Interaktivität

Ludwigstrasse 34

D-35390 Giessen

Tel.: +49 641 99-16351

Fax: +49 641 99-16359

E-Mail: claus.leggewie

Prof. Dr. Claus Leggewie wurde vom Präsidenten der Justus-Liebig-Universität zum Wintersemester 2015/16 als erster Amtsinhaber auf die jüngst etablierte Ludwig Börne-Professur der JLU berufen. Leggewie lehrte von 1989-2007 als Politikwissenschaftler an der JLU, wo er 2001 gemeinsam mit Henning Lobin das ZMI begründete. Von 2007 bis 2015 war Claus Leggewie an der JLU beurlaubt und wurde Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen sowie des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg. Neben seinem Amt als Ludwig Börne-Professor an der JLU leitete Leggewie weiterhin bis Juli 2017 das KWI in Essen. Er ist Direktoriumsmitglied des ZMI.

Aktuell

Aktuell

Termine

"Europa. Eine Welt von gestern?" Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität in Kooperation mit Prof. Dr. Claus Leggewie

Europa.Eine Welt von gestern?
Plakat der Ringvorlesung
Am 26. Mai 2019 finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Die Relevanz des Europaparlaments und das Interesse der EuropäerInnen zu den Europawahlen stehen zueinander in einem krassen Missverhältnis. Während das Europaparlament mit mehr Befugnis ausgestattet wird, sinkt die Wahlbeteiligung der EuropäerInnen seit der ersten Direktwahl des Europaparlaments, 1979, stetig, und 77% der Deutschen zeigen sich, nach Umfragen des ZDF-Politbarometers 2014, wenig oder gar nicht interessiert an den Wahlen. Es stellt sich die Frage, scheitert die EU und ist Europa – in den Worten Stefan Zweigs – eine Welt von gestern? Die Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebigs-Universität, mit dem Titel: "Europa. Eine Welt von gestern?", bietet in verschieden Formaten, einen umfassenden Blick auf Chancen und Krisen Europas.
 

Mit Vorträgen zahlreicher renommierter WissenschaftlerInnen, u.a. der Professorin Dr. Angelika Nußberg, mit dem Thema "Gemeinsame europäische Werte – Fiktion oder Wirklichkeit?", Dr. Emmanuel Alloa mit einer Kritik zur digitalen Öffentlichkeit und Alternativen, bietet die Ringvorlesung zum Abschluss eine Lesung des berühmten Schriftstellers Narvid Kermani.

Die Ringvorlesung startet, am 15. Oktober 2018, mit dem herausragenden, französischen Politologen Alfred Grosser. Der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels und Autor zahlreicher Schriften begegnet, am Montag um 19:15 Uhr, im Gespräch Prof. Dr. Claus Leggewie, Politologe und Inhaber der Ludwig-Börne-Professur am Zentrum für Medien und Interaktivität. Claus Leggewie begleitet die Ringvorlesung mit seinem gleichnamigen Seminar (Anmeldung über Stud.Ip). Weitere Informationen und das ausführliche Programm hier.

Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen der Ringvorlesung und des Seminars.

 

Presse
"Europa. Eine Welt von gestern?" Gießener Allgemeine

 

Ab 15.Oktober 2018 bis 7. Februar 2019

Jeweils um 19.15 Uhr
 

Aula im Universitätshauptgebäude

Ludwigstraße 23

35390 Gießen

(27.09.2018, Abdullah Erdogan)

 

Für eine Erneuerung der SPD

Leggewie
Prof. Dr. Claus Leggewie

Im Zuge des Auflebens rechter Politik in Europa, könnte die politische Linke gefordert sein, um die Idee eines vereinten Europas zu retten und somit an Stärke dazu gewinnen. Dies geschieht jedoch nicht. Stattdessen eine Piñata-SPD in der Koalition und eine erklärte anti-europäische linke Sammelbewegung in Deutschland. Prof. Dr. Claus Leggewie stellt in seinem Gastkommentar für den Handelsblatt die Ausweglosigkeit der SPD in der Koalition fest und welche Alternative sich zu ihr anböte, für ein Europa, das es noch zu retten gilt. 

(11.10.2018, Abdullah Erdogan)

"Europa. Eine Welt von gestern?" Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität

Europa.Eine Welt von gestern?
Plakat der Ringvorlesung
Am 26. Mai 2019 finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Die Relevanz des Europaparlaments und das Interesse der Europäer*innen zu den Europawahlen stehen zueinander in einem krassen Missverhältnis. Während das Europaparlament mit mehr Befugnis ausgestattet wird, sinkt die Wahlbeteiligung der Europäer*innen seit der ersten Direktwahl das Europaparlament, 1979, stetig, und 77% der Deutschen zeigen sich, nach Umfragen des ZDF-Politbarometers 2014, wenig oder gar nicht interessiert an den Wahlen. Es stellt sich die Frage, scheitert die EU und ist Europa – in den Worten Stefan Zweigs – eine Welt von gestern? Die Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebigs-Universität, mit dem Titel: "Europa. Eine Welt von gestern?", bietet in verschieden Formaten, einen umfassenden Blick auf Chancen und Krisen Europas.
 

Mit Vorträgen zahlreicher renommierter Wissenschaftler*innen, u.a. der Professorin Dr. Angelika Nußberg, mit dem Thema „Gemeinsame europäische Werte – Fiktion oder Wirklichkeit?“, Dr. Emmanuel Alloa mit einer Kritik zur digitalen Öffentlichkeit und Alternativen, bietet die Ringvorlesung zum Abschluss eine Lesung des berühmten Schriftstellers Narvid Kermani.

Die Ringvorlesung startet, am 15. Oktober 2018, mit dem herausragenden, französischen Politologen Alfred Grosser. Der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels und Autor zahlreicher Schriften begegnet, am Montag um 19:15 Uhr, im Gespräch Prof. Dr. Claus Leggewie, Politologe und Inhaber der Ludwig-Börne-Professur am Zentrum für Medien und Interaktivität. Claus Leggewie begleitet die Ringvorlesung mit seinem gleichnamigen Seminar (Anmeldung über Stud.Ip). Weitere Informationen und das ausführliche Programm hier.

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer*innen der Ringvorlesung und des Seminars.

 

Ab 15.Oktober 2018 bis 7. Februar 2019

Jeweils um 19.15 Uhr
 

Aula im Universitätshauptgebäude

Ludwigstraße 23

35390 Gießen

(27.09.2018, Abdullah Erdogan)

 

Claus Leggewie im Interview mit dem Stern über die Fehlkonstruktion Verfassungsschutz

Maaßen
Dr. Hans-Georg Maaßen / Bundesamt für Verfassungsschutz

Der Präsident des Verfassungsschutzes steht unter Druck. Maaßens Aussage, es gebe keine belastbaren Informationen zu Hetzjagden in Chemnitz gegen Ausländer, stößt, in Anbetracht der Aussagen und Berichte der Journalisten vor Ort, auf herbe Kritik.

Prof. Dr. Claus Leggewie sieht nicht nur an der Fehlbesetzung Maaßens für der Posten das Problem, der Verfassungsschutz selbst ist eine Fehlkonstruktion und widerspricht der Idee der Demokratie überhaupt. Das ganze Interview nachzulesen im Stern.






(18.09.2018, Abdullah Erdogan)

Wahlen in Schweden – Schwedendemokraten auf Volksheimkurs

LeggewieBuchmesseprofil
Prof. Dr. Claus Leggewie

 

Am 9. September 2018 wählten die Schweden
ihren Reichstag. Obwohl Experten einen hohen Anstieg
der Wählerstimmen für die rechtspopulistischen
Schwedendemokraten prognostizierten, blieb das Wahlergebnis,
von knapp 18%, unter den Erwartungen. Wie es dazu kommen konnte, dass grad im weltoffenen Schweden, wie es sein Bild nach Außen prägte, eine rechtspopulistische Partei 4,7% mehr an Stimme erhielt, im Vergleich zur letzten Wahl, und welche Rolle das Narrativ des "Volksheims" dabei spielt, klärt Prof. Dr. Leggewie in seinem Artikel, vom 6.9.2018, Das Dilemma des Volksheims (Printausgabe) / Schweden bewegt sich nach rechts (Onlineausgabe) auf.  


(14.09.2018, Abdullah Erdogan)

 

Integrationskonflikt – Eine "pass-deutsche"-Aufklärung

Die Debatte um die Integrationsfrage könnte, angesichts der Aussage "Migration ist die Mutter aller Probleme" (Seehofer), vom Tisch sein. Weshalb sich noch die Frage nach der richtigen Integration denn stellen, wenn

Prof. Dr. Claus Leggewie schon die Einwanderung ein Problem ist? Zwei Autoren stellen sich diese Frage dennoch. Prof. Dr. Claus Leggewie präsentiert in seinem taz-Artikel Werdet Vernünftig! die Untersuchungen aus den Büchern der beiden Autoren Aladin El-Mafaalani und Ahmad Mansour zum Thema Integration und entdeckt abermals: nicht die kulturellen oder religiösen Unterschiede lösen den gesellschaftlichen Konflikt aus, sondern ein altbekanntes.

 


(14.09.2018, Abdullah Erdogan)

Was ermöglicht den Einzug der AFD in den Hessischen Landtag? Claus Leggewie im Interview für die Frankfurter Neue Presse

Protest
dpa

Am 28. Oktober 2018 steht die Landtagswahl in Hessen an. Die Sorge bei den Parteien um den Einzug der AFD in den Landtag ist groß, die Möglichkeit, dass die AFD diesmal es schafft, gilt - nach neuesten Prognosen - für wahrscheinlich. Da überrascht es nicht, dass Spitzenpolitiker sich dem Bündnis „Keine AFD in den Landtag“ anschließen. Wie es so weit kam, dass die Flüchtlingspolitik zum Wahlkampfthema Nr.1 werden konnte und die liberalen Politiker nicht unschuldig am Erstarken der AFD in Hessen sind, erklärt Börne-Professor Claus Leggewie der Frankfurt Neue Presse



(23.08.2018, Abdullah Erdogan)

Keiner will sie - Was aus dem Scheitern der Evian-Konferenz 1938 für die Flüchtlingspolitik heute zu lernen ist?

Prof. Dr. Leggewie zieht den Vergleich zwischen der Flüchtlingspolitik des Jahres 1938 und der Flüchtlingspolitik heute.

Im Jahr 1938 kamen Delegierte aus 32 Staaten in Evian-les-Bains zusammen, um eine Lösung für die gefluchteten Juden zu finden, die meisten Staaten aber lehnten die Aufnahme der Juden ab. Was machen die westlichen Staaten heute, in Anbetracht von Millionen Flüchtlingen, die wegen Armut und Krieg fliehen müssen? Leggewies Vortrag stellt beide Konzepte der Flüchtlingspolitik der Jahre 1938 und 2018 mit ihren historischen Kontexten gegenüber, um die Frage zu stellen, ob die Flüchtlingspolitik der westlichen Staaten wieder versagt.

Am 5. Juli 2018 um 19:15 Uhr ist der Vortrag, mit einer Einführung von Prof. Friedrich Lenger,
im Margarete-Bieber-Saal zu hören.

 

(02.05.2018, Abdullah Erdogan)

Ludwig-Börne-Vorlesung 2018: "´68 - eine Revision"

1968 gilt als Jahr des Aufbruchs und des Protests. Die Jugend lehnt sich auf, es wird demonstriert und rebelliert. Soweit bekannt – soweit so gut. In der diesjährigen Ludwig-Börne Ringvorlesung mit dem Titel "’68 – Eine Revision" soll es nun aber darum gehen, die Geschehnisse von 1968 in einem neuen Licht zu betrachten. Vor allem das, was nach der Revolte offen und unerfüllt geblieben ist, soll im Fokus stehen. Was ist aus der kritischen Universität geworden?  Welchen Erfolg hatten die Geschlechterkämpfe? Wie pazifistisch war die Revolte, und wie weit trug der kulturelle Wandel? Diese und andere Fragen werden von vier Referenten und Referentinnen kompetent erörtert und diskutiert.

 

1.) Den Auftakt zur Vorlesungsreihe bildet ein Vortrag von Jürgen Kaube, dem Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), zu "Universitäten nach der Hochschulreform" am 18. April 2018.

 

2.) Am 2. Mai 2018 wird die Publizistin und Schriftstellerin Barbara Sichtermann in ihrem Vortrag "Un/Gleich. Geschlechterkämpfe seit den 1960er Jahren" auf Gleichheit und Verschiedenheit im Prozess der Emanzipation im Anschluss an die 1960er Jahre eingehen: Die Kategorien, von denen die Frauenemanzipation strukturiert wird, heißen Gleichheit und Verschiedenheit, Gleichheitspolitik und Differenzpolitik. Es sind immer beide gleichzeitig am Werk, aber der Schwerpunkt ruht mal hier, mal da. Heute haben wir es zu einer bemerkenswerten Mischung der Geschlechter im öffentlichen Raum und in den Berufen und Funktionen gebracht. Frauen gehen zu den Soldaten, und Männer sollen Väterzeit nehmen, weibliche Chefs werden immer selbstverständlicher, männliche Akzeptanz dieser Art Frauenpower wächst an. Aber nicht überall und nicht friktionslos, denn „Women's lib“, wie es früher hieß, bedeutet nicht nur, dass die Frauen einen Freifahrtschein in alle ehemals männlichen Domänen erworben haben und die Männer ihnen dort Platz machen müssen. Es bedeutet auch, dass sich gewachsene Strukturen und Verhaltensweisen in nahezu sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen – bis in die Sprache hinein – verändern oder sich gegen Veränderung sperren. Zu beobachten ist in jedem Fall, dass es eine stetige Verunsicherung gibt, wodurch der Dialog zum Thema der Geschlechterkämpfe nicht nur hochaktuell, sondern auch von essentieller Bedeutung ist.

 

3.) Dr. Wolfgang Kraushaar, Politikwissenschaftler und Mitglied der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, wird am 16. Mai 2018 in "Natürlich kann geschossen werden. Oder wie pazifistisch war die Revolte?" Fragen zur Opfer- und Täterrolle erörtern: Die Sichtweise der meisten 68er basiert auf einer grundlegenden  Unterscheidung zwischen passiver und aktiver Gewalt. Sie sehen sich vor allem als Opfer staatlicher Repression. Im Verlauf der 68er-Bewegung hatte es insbesondere zwei Akte mörderischer Gewalt gegeben: Die Erschießung des Germanistikstudenten Benno Ohnesorg am Rande einer Demonstration gegen den Schah von Persien am 2. Juni 1967 und ein am 11. April 1968 von einem Rechtsradikalen auf Rudi Dutschke verübtes Attentat. Angesichts der Tatsache, dass es davor und danach zu einer Vielzahl militanter Ausschreitungen kam, ist jedoch zu fragen: Wann waren die Teilnehmer der 68er-Bewegung bloß Objekte staatlicher Gewalt, wann wurden aus ihnen selbst Subjekte von Gewaltaktionen und welche Relation bestand zwischen diesen beiden Formen. Es geht vor allem darum zu hinterfragen, wie sich dieser Rollenwechsel erklären lässt. War er situationsbedingt oder ist bereits von vornherein eine bestimmte Disposition vorhanden gewesen und welche determinierenden Faktoren spielten dabei eine Rolle? Auch die Gießener Allgemeine hat über Kraushaars Vortrag zu gewaltsamen Widerstand berichtet.

 

4.) Mit dem vierten Vortrag der Ludwig Börne-Vorlesungen lädt das ZMI zur Abschlussveranstaltung der Vorlesungsreihe ein. Als Historiker für zeitgenössische Geschichte und Professor an der Universität Kopenhagen stellt uns Prof. Dr. Detlef Siegfried am 6. Juni 2018 den kulturellen Hintergrund einer Jugend vor, der die Dynamik der '68er-Protestbewegung maßgebliche prägte. Der mit dem Humboldt-Forschungspreis 2018 ausgezeichnete Historiker schließt mit seinem Vortrag über das Thema "Kultur und die linke Szene der 60er und 70er Jahre" an die vergangenen Vorträge an, welche die Protestbewegung der '68er kritisch hinterfragten.
Bekannt ist das Wissen über die Verbindung von Protest und Jugendkultur. Doch wie angespannt und wie konfliktgeladen war das Verhältnis zwischen Protestbewegung und Popkultur wirklich? Wie verlaufen die Spuren der '68er in der Popkultur? Detlef Siegfried geht dem nach, was das Selbstbild einer Generation in Fragen stellen könnte, wie etwa die Frage der Konsumkultur. War die populäre Musik nur der Soundtrack jener Bewegung oder wirklich Einflussfaktor für politisches Handeln und Wertewandel? Siegfried wird versuchen das Wechselverhältnis aufzudecken.

 

Alle Vorträge finden mittwochs um 19.15 Uhr (19 Uhr c.t.) in der Aula im Hauptgebäude der Justus-Liebig-Universität (Ludwigstraße 23) statt.

Das ZMI und die JLU laden Sie herzlich zur Teilnahme ein und freuen sich auf Ihren Besuch.  

 (27.03.2018, Jennifer Neumann/ 5. Juni 2018 Abdullah Erdogan)

ZMI-Workshop Darstellbarkeit

Das Problem der bildlichen Darstellbarkeit verbindet Politik, Gesellschaft und visuelle Medien. Deutlich ist, dass Gebote von Schicklichkeit und Scham, Akte von Zensur und Bilderstreit, Behauptungen von Machbarkeit und visueller Evidenz in Konkurrenz treten und sich überkreuzen, wo es um das Darstellbare, seine Möglichkeiten und Grenzen geht. Was darf, kann, muss oder soll wie und von wem zu sehen gegeben werden? Dieses Feld auszuloten erweist sich als interkulturell schwierig und interdisziplinär herausfordernd.

Im Verlauf des zweitägigen Workshops, der am Donnerstag 3. und Freitag 4. Mai 2018 im Margarete-Bieber-Saal stattfindet, werden ausgewählte, das Problem der Darstellbarkeit exemplifizierende Bilder (Presse- und Alltagsfotos, technische und medizinische Bildgebung, Artefakte aus sozialen Medien, handwerklich hergestellte Bilder hochkünstlerischen und populären Charakters) von unterschiedlicher disziplinärer Warte kommentiert. Das Konzept zielt auf eine mehrstimmige Beleuchtung der Darstellungsproblematik und sucht nach Schnittpunkten und Eigensinn der sich ins Gespräch begebenden Fachdisziplinen. Die drei Betrachtungen am Donnerstag, 3. Mai 2018, beschäftigen sich mit medialen und technischen Konventionen sowie deren Darstellbarkeitsgrenzen. Um 18 Uhr hält Charlotte Klonk, Professorin für Kunst und Neue Medien, die unter anderem auf Terrorbilder spezialisiert ist (Humboldt-Universität Berlin), eine öffentliche keynote lecture mit dem Titel "Opfer- statt Täterbilder. Aber wie und welche?". Der Vortrag findet ebenfalls im Margarete-Bieber-Saal statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Die vier Betrachtungen am Freitag, 4. Mai 2018, beschäftigen sich mit kulturellen und gesellschaftlichen Konventionen sowie deren Darstellbarkeitsgrenzen.

Veranstaltet wird der Workshop im Rahmen von ZMI-Sektion 1 und der Ludwig Börne-Professur. Er wird von Prof. Claudia Hattendorff und Prof. Ansgar Schnurr vom Institut für Kunstpädagogik, Prof. Sigrid Ruby vom Institut für Kunstgeschichte sowie Prof. Claus Leggewie, Ludwig-Börne-Professur der JLU, organisiert.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

(25.04.2018, Katharina Monaco)

 

Vita

Vita

Vita

Claus Leggewie, Foto: KWIClaus Leggewie (*1950) ist Professor für Politikwissenschaft und seit Herbst 2015 erster Inhaber der Ludwig Börne-Professur an der JLU als Senior-Professor am ZMI.

Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und Geschichte in Köln und Paris promovierte und habilitierte er an der Universität Göttingen. Er lehrte dann als Professor an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie an den Universität Paris-Nanterre und der New York University. Darüber hinaus war er Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien, am Remarque Institute der New York University und am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

2001 gründete er das Zentrum für Medien und Interaktivität an der Universität Gießen, wo er auch am SFB Erinnerungskulturen tätig war.

Von 2007 bis 2015 war Claus Leggewie an der JLU beurlaubt und wurde Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen sowie des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg. Neben seinem Amt als Ludwig Börne-Professor an der JLU leitete Leggewie weiterhin bis Juli 2017 das KWI in Essen.

Seit 2008 ist er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU), der jährlich Haupt- und Sondergutachten herausbringt.

Leggewie arbeitet in inter- und transdisziplinären Zusammenhängen zu Themen der Klima- und Interkultur. Er ist Mitherausgeber der Reihen „Climate & Cultures“ (Leiden), „Interaktiva“ (Frankfurt/New York) und der „Routledge Global Cooperation Series“ (London) sowie der Zeitschriften Transit (Wien) und Blätter (Berlin). Leggewie ist Ehrendoktor der Theologie an der Universität Rostock und Träger des Universitätspreises der Universität Duisburg-Essen.

Publikationen

Publikationen

Monographien

Herausgeberschaften

Aufsätze

Monographien

Anti-Europäer - Breivik, Dugin, al-Suri & Co. Suhrkamp. Berlin 2016.

(mit Patrizia Nanz) Die Konsultative. Mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung. Wagenbach. Berlin 2016.

Politische Zeiten. Beobachtungen von der Seitenlinie. C. Bertelsmann. München 2015.

(mit Frank Adloff, Hg.) Das konvivialistische Manifest. Für eine neue Kunst des Zusammenlebens. transcript Verlag. Bielefeld 2014.

(mit Ursula Renner, Peter Risthaus, Hg.) Prometheische Kultur: wo kommen unsere Energien her? Wilhelm Fink. München 2013.

Zukunft im Süden. Wie die Mittelmeerunion Europa wiederbeleben kann. Edition Körber-Stiftung 2012.

(mit Darius Zifonun, Anne Lang, Marcel Siepmann, Johanna Hoppen, Hg.) Schlüsselwerke der Kulturwissenschaften. transcript Verlag. Bielefeld 2012.

(mit Horst Meier) Nach dem Verfassungsschutz. Plädoyer für eine neue Sicherheitsarchitektur der Berliner Republik. Verlag Archiv der Jugendkulturen. Berlin 2012. Rezensionen

Mut statt Wut. Aufbruch in eine neue Demokratie. Edition Körber-Stiftung 2011.

(mit Anne Lang) Der Kampf um die europäische Erinnerung. Ein Schlachtfeld wird besichtigt. C.H. Beck. München 2011.

(Christoph Bieber, Benjamin Drechsel, Anne Lang, Hg.) Kultur im Konflikt: Claus Leggewie revisited. transcript Verlag. Bielefeld 2010.

(Harald Welzer, Hans-Georg Soeffner, Dana Giesecke, Hg.) KlimaKulturen: Soziale Wirklichkeiten im Klimawandel. Campus Verlag. Frankfurt/New York 2010.

(mit Harald Welzer) Das Ende der Welt, wie wir sie kannten. Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie. S. Fischer Verlag. Frankfurt/Main 2009.

(mit Bärbel Beinhauer-Köhler) Moscheen in Deutschland. Religiöse Heimat und gesellschaftliche Herausforderung. C.H. Beck. München 2009.

(mit Elke Mühlleitner) Die akademische Hintertreppe. Kleines Lexikon wissenschaftlichen Kommunizierens. Frankfurt am Main/New York, 2007.

(Hg.) Von der Politik zur Gesellschaftsberatung. Neue Wege öffentlicher Konsultation. Frankfurt am Main/New York 2006.

(mit Erik Meyer) „Ein Ort, an den man gerne geht“. Das Holocaust-Mahnmal und die deutsche Geschichtspolitik nach 1989. München 2005. Rezensionen

(Hg., mit Christoph Bieber) Interaktivität. Ein transdisziplinärer Schlüsselbegriff. Frankfurt am Main/New York 2004. (Hg.)

Die Türkei und Europa. Die Positionen. Frankfurt/Main 2004.

Die Globalisierung und ihre Gegner. München 2003.

(mit Angela Joost und Stefan Rech) Der Weg zur Moschee. Eine Handreichung für die Praxis. Bad Homburg 2002

(Hg., mit Horst Meier) NPD-Verbot oder: Mit Rechtsradikalen leben? Frankfurt am Main 2002.

(Hg. mit Richard Münch): Politik im 21. Jahrhundert. Frankfurt am Main 2001.

Amerikas Welt. Die USA in unseren Köpfen. Hamburg 2000.

Von Schneider zu Schwerte. Das ungewöhnliche Leben eines Mannes, der aus der Geschichte lernen wollte. München 1998.

America first? Der Fall einer konservativen Revolution. Frankfurt/Main 1997.

(mit Horst Meier) Republikschutz. Maßstäbe zur Verteidigung der Demokratie. Reinbek 1995.

(mit Zoran Filipovic und Hans Koschnick) Entseeltes Land. Über Bosnien, Kulturzerstörung und unsere Zukunft. Freiburg: Herder, 1995.

multi kulti. Spielregeln für die Vielvölkerrepublik (mit Beiträgen von Daniel Cohn-Bendit, Heiner Geissler, Otto Kallscheuer, Alexander Smoltzcyk u.a.). Berlin: Rotbuch, 1993.

Die Republikaner. Ein Phantom nimmt Gestalt an. Berlin 1990 (Rotbuch).

Der Geist steht rechts. Ein Ausflug in die Denkfabriken der Wende. Berlin: Rotbuch, 1987.

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Herausgeberschaften

(mit Erik Meyer, Hg.) Global Pop: das Buch zur Weltmusik. J.B. Metzler Verlag. Stuttgart 2017.

Tafeln, teilen, trennen – Nahrung und Essen als Gaben. Global Dialogues 9. Duisburg 2015.

Kooperation ohne Akteure? Automatismen in der Globalisierung. Global Dialogues 5. Duisburg 2014.

(mit Darius Zifonun, Anne Lang, Marcel Siepmann) Schlüsselwerke der Kulturwissenschaften. Bielefeld 2012.

(mit Christoph Bieber) Unter Piraten. Erkundungen in einer neuen politischen Arena. Mai 2012.

(mit Benjamin Drechsel, Friedrich Jaeger, Helmut König, Anne-Katrin Lang) Bilder von Europa. Innen- und Außenansichten von der Antike bis zur Gegenwart. transcript Verlag. Bielefeld 2010.

(mit Benjamin Drechsel) United in Visual Diversity. Images and Counter-Images of Europe. Innsbruck 2010.

(mit Christoph Sachße) Soziale Demokratie, Zivilgesellschaft und Bürgertugenden. Festschrift für Adalbert Evers. Frankfurt am Main/New York 2008.

(mit Jürgen Schwier) Wettbewerbsspiele. Die Inszenierung von Sport und Politik in den Medien. Frankfurt am Main/New York 2006.

Von der Politik zur Gesellschaftsberatung. Neue Wege öffentlicher Konsultation. Frankfurt am Main/New York 2007.

(mit Jürgen Schwier) Sport und Politik als Medienereignisse. Frankfurt 2006.

(mit Christoph Bieber) Interaktivität. Ein transdisziplinärer Schlüsselbegriff. Frankfurt am Main/New York 2004.

Die Türkei und Europa. Die Positionen. Suhrkamp. Frankfurt/am Main 2004.

(mit Horst Meier) NPD-Verbot oder: Mit Rechtsradikalen leben? edition Suhrkamp. Frankfurt am Main 2002.

(mit Richard Münch): Politik im 21. Jahrhundert. edition Suhrkamp. Frankfurt am Main 2001.

Transit. Europäische Revue. Heft 17. Kultur Politik Globalisierung. Verlag Neue Kritik. Frankfurt 1999.

(mit Christa Maar): Internet und Politik. Von der Zuschauer- zur Beteiligungsdemokratie. Mannheim 1998.

Transit. Europäische Revue. Heft 13. Medien und Demokratie. Verlag Neue Kritik. Frankfurt 1997.

(mit Helmut Dubiel und Brun-Otto Bryde): Triumph und Krise der Demokratie. Giessener Diskurse. Nr. 00014, 1996.

Wozu Politikwissenschaft? Über das Neue in der Politik. Darmstadt 1994.

(mit Zafer Senocak): Deutsche Türken - Türl Almanlar. Reinbek: Rowohlt, 1993.

Journalismus-Vorlesungen. Beiträge von Klaus Bednarz, Barbara Sichtermann, Hans Leyendecker, Wolfgang Bergsdorf und Herbert Riehl-Heyse. Giessener Diskurse. Nr. 05, 1991.

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Aufsätze

„Das abermalige Verbotsverfahren gegen die NPD“, in: Recht und Politik, 1/2016. S. 1-6.

(mit Horst Meier) „‘Verfassungsschutz‘. Über das Ende eines deutschen Sonderwegs“, in: Peter D. Katsikis, Bali Pulendran, Stephen P. Schoenberger (Hg.): Crossroads between Innate & Adaptive Immunity V. 2016. S. 7-20.

„1945 in globalhistorischer Perspektive. Zur Biografie eines Wendejahres von Ian Buruma“, in: Neue Politische Literatur, 1/2015. S. 53-61.

„Arbeitsmigranten: für eine echte Willkommenskultur“, in: Arbeit der Zukunft: Möglichkeiten nutzen – Grenzen setzen. Frankfurt 2015. S. 115-121.

(mit Daniel Cohn-Bendit) „‘Wir schaffen das!‘: Integration als Großaufgabe“, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 10/2015. S. 5-8.

(mit Karl-Rudolf Korte, Marcel Lewandowsky) „Partei am Scheideweg: Die Alternative der AfD“, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 6/2015. S. 59-67.

(mit Dirk Messner, Sabine Schlacke) „Und doch: Klimaschutz als Weltbürgerbewegung“, in: Gaia: ökologische Perspektiven für Wissenschaft und Gesellschaft, 1/2015. S. 10-12.

„Der Mensch entscheidet im Anthropozän“, in: Bernd Herrmann (Hg.): Sind Umweltkrisen Krisen der Natur oder der Kultur?. Berlin/Heidelberg 2015. S. 63-78.

„Im Jahr des James Baldwin: Eine Rückkehr nach New York“, in: Merkur: Deutsche Zeitschrift für Europäisches Denken. Nr. 782, 2014. S. 638-643.

(mit Marcel Siepmann) „Wandern durch Europa: Eine Geschichte von der Suche nach Glück“, in: Außerschulische Bildung, 2/2014. S. 102-111.

„Die Herrschaft der Natur: die Grenzen des Erdsystems als Ausgangspunkte politischer Gestaltung“, in: Michael Kühnlein: Das Politische und das Vorpolitische: über die Wertgrundlagen der Demokratie. Baden-Baden 2014. S. 133-157.

“Kulturen der Kooperation”, in: Thea D. Boldt, Hans-Georg Soeffner (Hg.): Fragiler Pluralismus. 2014. S. 45-59.

“Wie viel Klimawandel erträgt die Demokratie? (Und wie viel Demokratie erlaubt der Klimaschutz?)“, in: Ines Härtel: Nachhaltigkeit, Energiewende, Klimawandel, Welternährung: politische und rechtliche Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Baden-Baden 2014. S. 321-337. S. 45-59.

„Turkey’s EU Membership as a Litmus Test of European Self-Confidence“, in: Krzysztof Michalski: What holds Europe together? 2013. S. 146-150.

„Energiewende 2.0 – Die Stunde der grünen Ingenieure“, in: Blätter für deutsche und internationale Politik: Monatszeitschrift, 4/2013. S. 91-95.

„Anmerkungen zur Meinungs-, Religions- und Wissenschaftsfreiheit im multikulturellen Europa“, in: Michael Bäuerle, Philipp Dann, Astrid Wallrabenstein: Demokratie-Perspektiven: für Brun-Otto Bryde zum 70. Geburtstag. Tübingen 2013. S. 95-108.

„Nicht rechts, nicht links – aber radikal: Libertarianism diesseits und jenseits des Atlantiks“, in: Alexander Gallus, Thomas Schubert, Tom Thieme: Deutsche Kontroversen: Festschrift für Eckhard Jesse. Baden-Baden 2013. S. 127-140.

„Regierende und Regierte“, in: Handbuch Regierungsforschung. 2013. S. 71-82.

„Zukunft ohne Barone: Wie das Ruhrgebiet wieder zu Kräften kommt“, in: Merkur: deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, 6/2013. S. 560-567.

„Multikulti 2012. Aktualität und Veraltung eines Begriffes“, in: Elke Ariëns, emanuel Richter, Manfred Sicking (Hg.): Multikulturalität in Europa. Bielefeld 2013. S. 7-27.

„Weltmacht Religion?“, in: Roland Czada, Thomas Held, Reinhold Mokrosch: Religionen und Weltfrieden: Friedens- und Konfliktlösungspotenziale von Religionsgemeinschaften. Stuttgart 2013. S. 38-44.

(mit Patrizia Nanz) „Neue Formen der demokratischen Teilhabe – am Beispiel der Zukunftsräte“, in: Transit: europäische Revue, 2013. S. 72-85.

„Neue Formen der Teilhabe am Beispiel der Zukunftskammern“, in: Ulrich Mans, Klaus Töpfer, Dolores Volkert: Verändern durch Wissen: Chancen und Herausforderungen demokratischer Beteiligung. München 2013. S. 41-51.

„Die dunklen Seiten der Transparenz und die Widersprüche der Transparenten“, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung, 1/2013. S. 65-70.

„Die Nachtseite Europas: für eine europäische Migrationsgeschichte – und was ihre Bearbeitung verhindert“, in: Dieter Pohl, Tanja Sebta: Zwangsarbeit in Hitlers Europa: Besatzung, Arbeit, Folgen. Berlin 2013. S. 445-452.

(mit Dirk Messner) „The low-carbon transformation- A social science perspective“, in: Journal of Renewable & Sustainable Energy, 4/2012. 17 S.

„Warten auf den Bürger: Die Kritik am Parteienstaat ist noch gewachsen, aber auf eine selbstbewusste Bürgergesellschaft wartet man noch immer“, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft, 3/2012. S. 443-447.

„Europa y África del Norte: un nuevo proyecto generacional“, in: Nueva Sociedad, 2012. S. 35-40.

(mit Horst Meier) „>>Verfassungsschutz“, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 10/2012. S. 63-75.

„Geschichtsbarkeit? Das schwierige Verhältnis von Geschichtswissenschaft, Gericht und Gesetz“, in: Margrit Frölich, Ulrike Jureit, Christian Schneider: Das Unbehagen an der Erinnerung Wandlungsprozesse im Gedenken an den Holocaust. Frankfurt a.M. 2012. S. 183-200.

„Das Prachtschloss Interdisziplinarität: Wissenschaft muss von den Problemen her denken“, in: Ökologisches Wirtschaften, 4/2012. S. 12.

„Bürger und Bürgerinnen, hinein in die Parteien! Die Rolle der Zivilgesellschaft bei derTransformation“, in: Politische Ökologie 127/2011.

„Klimaschutz: Last Exit Durban?“, in: Blätter für deutsche und internationale Politik 12/2011.

(mit Björn Ahaus und Bernd Sommer) „Partizipatorischer Klimaschutz. Von der Akzeptanzbeschaffung zur Bürgerbeteiligung“, in: Exzellenz. Das Clustermagazin Nordrhein-Westfalen, Ausgabe 5.

„Meer und Sonne für Europa: Ein neues Generationsprojekt“, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 10/2011.

„2050: Die Demokratische Frage heute“, in: Suzanne S. Schüttemeyer: Politik im Klimawandel. Keine Macht für gerechte Lösungen?. Baden-Baden 2011 sowie in: Harald Welzer, Klaus Wiegandt: Perspektiven nachhaltiger Entwicklung. Frankfurt a.M. 2011.

„Die demokratische Frage im 21. Jahrhundert“, in: Andreas Langenohl/Jürgen Schraten: (Un-)Gleichzeitigkeiten: (Festschrift für Helmut Dubiel), Marburg 2011.

„Sea and sun for Europe. A new project for the next generation“, in: Eurozine, 2011.(http://www.eurozine.com/articles/2011-11-02-leggewie-en.html)

„Von der Katastrophe zur Transformation“, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 5/2011.

„Von der Kulturhauptstadt zur Klimametropole – Was „InnovationCity“ leisten kann“, in: Engel,

K./Großmann, J./Hombach, B.: Phönix flieg! Das Ruhrgebiet entdeckt sich neu, Essen 2011.

„Von der Kulturhauptstadt zur Klimametropole? Vorläufige Bilanz des Groß-Events ‚Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010‘“, in: Gregor Betz/Ronald Hitzler/Michaela Pfadenhauer, Urbane Events, Wiesbaden 2011.

„Blick zurück nach vorn: Begriffsgeschichte Multikulturalismus.“ Claus Leggewie im Gespräch mit Susanne Stemmler, in: Multikultur 2.0. Willkommen im Einwanderungsland Deutschland. Susanne Stemmler (Hrsg.). Wallstein Verlag 2011.

„Kultur“, in: Globalisierung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Andreas Niederberger / Philipp Schink (Hrsg.). J.B. Metzler 2011.

(mit Dariuš Zifonun) „Was ist Interkulturalismus? Rorty und die Wissenssoziologie“, in: Pragmatismus als Kulturpolitik. Beiträge zum Werk Richard Rortys. Alexander Gröschner / Mike Sandbothe (Hrsg.). suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2011.

„Klimaschutz erfordert Demokratiewandel“, in: Vorgänge, 49/2010, Heft 2.

„Gibt es ein Leben nach der Demokratie? Herausforderungen des Westens durch eine Naturgefahr“, in: Christoph Bieber/Benjamin Drechsel/Anne-Katrin Lang: Kultur im Konflikt. Claus Leggewie revisited, Bielefeld 2010.

„Cyberwissenschaft? Ein virtueller Dialog“, Interview mit Christoph Bieber, in: Christoph Bieber/Benjamin Drechsel/Anne-Katrin Lang: Kultur im Konflikt. Claus Leggewie revisited, Bielefeld 2010.

„Futur Zwei. Klimawandel als Gesellschaftswandel“, in: APuZ. Aus Politik und Zeitgeschichte 32 33/2010. S. 40-46.

(mit Harald Welzer) „Another ‘Great Transformation’? Social and cultural consequences of climate change”, in: Journal of Renewable and Sustainable Energy 2, 2010.

„Vom Bürgerprotest zur Volkspartei?“, in: Blätter für deutsche und internationale Politik 11/2010.

„Blaupause für eine neue Weltgesellschaft. Wie wir die Klimaziele des G-8-Gipfels umsetzen und dabei gewinnen können”, in: Internationale Politik, 9/10, Jg. 64.

(mit Dariuš Zifonun) „Was heißt Interkulturalität?“, in: Dieter Heimböckel/Ernest W.B. Hess-Lüttich/Georg Mein/Heinz Sieburg (Hrsg.), Zeitschrift für interkulturelle Germanistik. Heft 1 2010. S. 11-31.

„Weltmacht Religion?“, in: Tobias Debiel/Dirk Messner/Franz Nuscheler/Michèle Roth/Cornelia Ulbert (Hrsg.), Globale Trends 2010. Frieden Entwicklung Umwelt, Frankfurt am Main 2010. S. 61-80.

„Klimaschutz erfordert Demokratieschutz“, in: Vorgänge, Heft 2 2010. S. 35-43.

„Deutschland als Einwanderungsland“, in: Diethelm Knauf/Barry Moreno (Hrsg.), Aufbruch in die Fremde. Migration gestern und heute, Bremen 2009. S. 241-246/”Germany as an Immigrant Country”, in: Diethelm Knauf/Barry Moreno (Hrsg.), Leaving Home. Migration Yesterday and Today, Bremen 2009. S. 241-247.

“Dying for Beauty? Climate Change as a Cultural Issue”, in: Stephen Kovats/Thomas Munz (Hrsg.): Deep North transmediale parcours II, Berlin 2009. S. 14-22.

(mit Harald Welzer) „APO 2.0. Für die Revolutionierung des Alltags wieder die Klimakrise“, in: Blätter für deutsche und internationale Politik 12/2009. S. 33-44.

(mit Werner Becker und Heiner Bielefeldt) „Welche Integration darf der Staat verlangen“, in: Information Philosophie, Oktober 2009. S. 34-41.

„Religion als Hemmnis und Medium lokaler Integration“, in: Frank Gesemann/Roland Roth (Hrsg.), Lokale Integrationspolitik in der Einwanderungsgesellschaft. Migration und Integration als Herausforderung von Kommunen, Wiesbaden 2009. S. 593 – 607.

„Volksparteien im Klimawandel. Wie sich Politiker und Parteien besser auf Zukunftsgestaltung einstellen“, in: Jürgen Rüttgers (Hrsg.), Berlin ist nicht Weimar. Zur Zukunft der Volksparteien, Essen 2009. S. 127-132.

„Blueprint for an Ecological World Order”, in: IP Global Edition, Reflections on 1989, Vol. 10, November/Dezember 2009. S. 37-41.

„Die Medien der Demokratie. Eine realistische Theorie der Wechselwirkung von Demokratisierung und Medialisierung“, in: Frank Marcinkowski/Barbara Pfetsch (Hrsg.), Politik in der Mediendemokratie. PVS-Sonderheft 2/2008, Wiesbaden 2009. S. 70-83.

„Demokratie neu erfinden?“, in: GLOBArt (Hrsg.), Demokratie neu erfinden, Wien/New York 2009. S. 1-7.

(mit Bernd Sommer) „Glück statt Wachstum? – Warum die Wachstumsdebatte als Wertedebatte geführt werden sollte“, in: Wirtschaftsdienst. Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, 89. Jg. Heft 12/ 2009. S. 800-804.

„Religion und die transnationale Weltgesellschaft“, in: Peter Meyns (Hrsg.), Handbuch Eine Welt. Entwicklung im globalen Wandel, Wuppertal 2009. S. 194-201.

(mit Bernd Sommer) Von der Kohlenstoffinsolvenz zur Klimadividende. Wie man die Zwei-Grad- Leitplanke einhalten und dennoch gewinnen kann. Von Claus Leggewie und Bernd Sommer. KWI- Intervention 4/2009.

„Schlachtfeld Europa. Transnationale Erinnerung und europäische Identität“, in: Blätter 2/2009, S. 81-93.

(mit Friedrich Jaeger) Made in Germany - Deutsche Geisteswissenschaften im Prozess der Internationalisierung. KWI-Intervention 2/2009.

(mit Christoph Sachße und Adalbert Evers) Was kommt nach dem europäischen Wohlfahrtsstaat? KWI-Intervention 1/2009.

„Kollektive Entschuldigung? – ‚Trostfrauen’ im Zweiten Weltkrieg“, in: Tiemo Rainer Peters/Claus Urban (Hrsg.), Über den Trost. Für Johann Baptist Metz, Münster/Ahaus 2008. S. 73-75.

„Geblendet vor Erleuchtung. Warum die Religion in Europas Politik auch weiterhin keine Rolle spielen sollte“, in: IP Internationale Politik. Arbeit ohne Grenzen. Wie die Globalisierung Politik und Gesellschaft herausfordert, 9/2008. S. 98-101.

„Die lieben Kollegen/Brüder im Geiste. Kleine Soziologie wissenschaftlicher Kollegenschaft“, in: Kay Junge/Daniel Šuber/Gerold Gerber (Hrsg.), Erleben, Erleiden, Erfahren: Die Konstitution sozialen Sinns jenseits instrumenteller Vernunft, Bielefeld 2008. S. 215-228.

„Ein Schlachtfeld wird besichtigt. Sieben Kreise transnationaler Erinnerung Europas“, in: Manfred Grieger (Hrsg.): Forschungen, Positionen, Dokumente. Schriften zur Unternehmensgeschichte von Volkswagen. Die Zukunft der Erinnerung. Eine Wolfsburger Tagung, Wolfsburg 2008. S. 21-36.

„Der andere Elfte September“, in: Friedrich Lenger/Ansgar Nünning (Hrsg.), Medienereignisse der Moderne, Darmstadt 2008. S. 192-204.

„Dumbokratie: Der rationale Wähler und der dumme Ökonom“, in: Wirtschaftsdienst. Zeitschrift für Wirtschaftspolitik. 87. Jg. Heft 9, September 2007. S. 575-576.

„’Meine Bilder sind kluger als ich’ – Gerhard Richter und die deutsche Erinnerungskultur“, in: Irmgard Bohunovsky-Barnthaler (Hrsg.), Kunst ist gestaltete Zeit. Über das Altern, Klagenfurt 2007. S. 242-256.

„Eltern – Kinderlose“, in: Stephan Lessenich/Frank Nullmeier (Hrsg.), Deutschland eine gespaltene Gesellschaft, Frankfurt am Main 2006. S. 158-174.

(mit Christoph Bieber) „Innovationsrhetorik, Innovationsresistenz, Innovationsdesiderate“, in: Olga Drossou/Stefan Krempl (Hrsg.), Open Innovation – Auf der Suche nach neuen Leitbildern, Hannover 2006. S.134-146.

(mit Benjamin Drechsel) „Auch Bilder machen Politik. BiPolAr: ein Archiv mit Bildern für die Politikwissenschaft“, in: Spiegel der Forschung, Nr. 1/2 November 2005. Gießen

(mit Erik Meyer) „Geschichtspolitik in der Mediengesellschaft“, in: Oesterle, Günter (Hg.): Erinnerung, Gedächtnis, Wissen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. 2005.

„Hässliche Feindbilder gesucht. Antisemitismus, Antiamerikanismus und Antikapitalismus in der Globalisierungskritik“, in: Internationale Politik, 7/2005, S. 96-107 (u.d. Titel: Antisemitism and Anti-antisemitism auch in der englischen Ausgabe 2/2005, S. 14-19 Imperial Presidency Revisited.

„George W. Bushs republikanisches Gottesgnadentum“, in: Internationale Politik und Gesellschaft 1/2005, S. 9-24.

„Vaterlos: Der Mord an der Politik“, in: Michael Sommer (Hg.) Politische Morde. Vom Altertum bis zur Gegenwart, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2005, S. 266-277.

„Religionen und Globalisierung“, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 7/2005, S. 3-6, auch in: C. Augustin/ J. Wienand/ C. Winkler, Christiane (Hg.) Religiöser Pluralismus und Toleranz in Europa. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005, i.E.

(mit Sabrina Giesendorf) „Konditionierte Demokratisierung“, in: König, Helmut/ Manfred Sicking (Hg.): Gehört die Türkei zu Europa? Wegweisungen für ein Europa am Scheideweg. Bielefeld: Transcript, S. 153-169.

„Demokratisierung auf europäisch: Wandel autoritärer Regime durch EU-Integration?“, in: H.-J. Aretz/C. Lahusen (Hg.) Die Ordnung der Gesellschaft, FS Richard Münch, Frankfurt/Main: Peter Lang, 2005, S. 397-412.

„Bindestrich-Deutsche, Euro-Muslime und Unions-Bürger: Eine Forschungsskizze zu den Erinnerungsorten von 'Deutsch-Türken'“, in: Rieger, D./Wodianka, S. (Hg.): Nationale Mythen und kollektive Symbole. Ästhetische Konstruktionen in ihren politischen Funktionen (Formen der Erinnerung 23), Göttingen, 2005, S. 67 -99.

„Herrschaft“ (in engl.) in: Ritzer, H. (Hg.): Enyclopedia of Social Theory, Thousand Oaks, 2004, S. 364 - 369.

„11. September 2001 - welche Niederlage? Notizen zur Entstehung eines globalen Erinnerungsortes“, in: Carl, H./Kortüm, H.-H./Langewiesche, D./Lenger, F. (Hg.): Kriegsniederlagen, Berlin, 2004, S. 447 - 464.

(mit Erik Meyer) „Collecting Today for Tomorrow. Medien des kollektiven Gedächtnisses am Beispiel des ‚Elften September‘“, in: Erll, A:/Nünning, A. (Hg.): Medien kollektiven Gedächtnisses, Göttingen, 2004.

„Zugehörigkeit und Mitgliedschaft. Die politische Kultur der Weltgesellschaft“, in: Jäger, F./Liebsch, B. (Hg.): Handbuch der Kulturwissenschaften, Bd. 1: Grundlagen und Schlüsselbegriffe, Stuttgart u.a., 2004, S. 316 - 333.

„Spektakelpolitik, Kommissions(un)wesen und der Beruf zur Politik heute“, in: Stefan Marschall/Christoph Strünck (Hg.): Grenzenlose Macht? Politik und Politikwissenschaft im Umbruch, FS Ulrich von Alemann, Baden-Baden: Nomos 2004, S. 101-116.

„Die Politikwissenschaft - ein widerspenstiges Orchideenfach“, in: SOWI. 4/2004, S. 84-85.

„Einwanderungsgeschichten. In Verteidigung des Multikulturalismus“, in: H. Lademacher u.a. (Hg.): Ablehnung - Duldung - Anerkennung. Toleranz in den Niederlanden und in Deutschland. Ein historischer und aktueller Vergleich, Münster usw.: Waxmann 2004, S. 769-775.

„Flight or Fight? NGOs, Business and the State in an Interconnected World“, in. S. Stern/E. Seligmann (eds.): The Partnership Principle. New Forms of Governance in the 21st century, London: Archetype 2004, S. 136-144. (englisch in D.Junker (Hg.) The United States and Germany in the Era of the Cold War. A Handbook, vol. 2, Washington/Cambridge: Cambridge University Press 2004: 421-429.)

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„Rechts gegen Globalisierung“, in: Internationale Politik, Ausgabe April 2003.

„Déjà-vu - Drei amerikanische Ikonen“, in: Oesterle, Günter (Hg.), Déjà-vu in Literatur und bildender Kunst, München 2003, S. 351 - 366.

„Schlag nach bei Müller, oder: Grenzen des Politainment“, in: Adolf-Grimme-Institut (Hrsg.): Jahrbuch Fernsehen, o .O. 2003, S. 41-51.

„Von der elektronischen zur interaktiven Demokratie: Das Internet für demokratische Eliten“, in: Klumpp, Dieter u.a,. (Hrsg.): next generation information society? Notwendigkeit einer Neuorientierung, Mössingen-Thalheim, S.115-128: Talheimer Verlag, 2003.

„Die Fraglichkeit politischer Repräsentation. Parlamentarische und außerparlamentarische Antworten“, in: Nassehi, Ahmed/Schoer, Markus (Hrsg.): Soziale Welt Sonderband 14 Der Begriff des Politischen, 2003 (Nomos), S. 441-470.

„Modernes Regieren mit Kommissionen und Bürgerkonferenzen“, in: Schicktanz, Silke/ Naumann, Jörg (Hg.) Bürgerkonferenz: Streitfall Gendiagnostik, Opladen (Leske + Budrich), S. 109-119.

(mit Christoph Bieber) „Demokratie 2.0. Wie tragen neue Medien zur demokratischen Erneuerung bei?“, in: Offe, Claus (Hg.): Demokratisierung der Demokratie. Diagnosen und Reformvorschläge, Frankfurt/Main-New York (Campus), S. 124-151.

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„Transnational Citizenship, Cultural Concerns“, in: International Encyclopedia of the Social & Behavorial Sciences 2003, S. 15857-15862.

„Die Möllemann-Debatte und Der europäische Nationalpopulismus“, in: arch+, H. 162, 2002, S. 36-41.

„Remilitarisierung des Cyberspace?“, in: Roesler, A./Münker, S. (Hg.): Praxis Internet, Frankfurt/Main 2002 (Suhrkamp).

„Netzwerkparteien? Parteien in der digitalen Öffentlichkeit“, in: Alemann, Ulrich von /Marschall, Stefan

(Hg.) Parteien in der Mediendemokratie. Wiesbaden (Westdeutscher Verlag), S. 173-188.

(mit Christoph Bieber) „Interaktive Demokratie und Multimediapolitik. Inhalte – Akteure – Prozesse“, in: Friedrichs, S./Hart, Th./Schmidt,O. (Hrsg.) E-Government. Effizient verwalten, demokratisch regieren, Gütersloh 2002 (Bertelsmann-Stiftung).

„Auf dem Weg zum Euro-Islam? Muslime im säkularen Rechtsstaat“, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, H. 4/2002, S. 431-439.

„Web oder Weg - Internet für alle?“, in: Fohrmann, Jürgen/ Orzessek, Arno (Hrsg.) Zerstreute Öffentlichkeiten. Zur Programmierung des Gemeinsinns, München 2002, S. 65-74.

„Transnationales Regieren und demokratische Frage: Wird ICANN ‚erfolgreich scheitern‘?“, in: Hamm, Ingrid/Machill, Marcel (Hg.): Wer regiert das Internet? ICANN als Fallsbeispiel für Global Internet Governance, Gütersloh 2001, S. 293-346.

„The Eye of the Sociologist and the Visibility of Society“, in: Leist/Reiner, American Portraits, München/London/New York 2001, S. 8-10.

„1968: Ein transatlantisches Ereignis und seine Folgen“, in: Junker/Detlef (Hrsg.), Die USA und Deutschland im Zeitalter des Kalten Krieges 1945-1990. Ein Handbuch, Stuttgart/ München 2001, S. 632-643.

„Paradoxe Intervention: Pazifisten im Krieg“, in: Ebrecht, Angelika/Modena, Emilio (Hrsg.), Zeitgemäßes über Krieg und Tod, Schwerpunktheft Psychoszial, Bd. 24, Nr. 84/2001, S. 83-96.

„Das Erasmus-Programm. Gibt es eine transnationale Bürgergesellschaft?“, in. Leggewie, Claus/ Münch, Richard (Hrsg.), Politik im 21. Jahrhundert, Frankfurt/Main 2001, S. 458-479 (gekürzt in: Internationale Politik und Gesellschaft H. 2/2001, S. 154-164).

„Hybridkulturen“, in: Merkur. Zeitschrift für europäisches Denken, Heft 617/618, Sonderheft 2001, S. 878-889.

(mit Christoph Bieber) „Interaktive Demokratie. Politische Online-Kommunikation und digitale Politikprozesse“, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B 41-42/2001. S. 37-45.

„Römisches Minarett und deutscher Islam. Wie weit geht der religiöse Pluralismus? Bad Homburg 2000 (Gedanken zur Zukunft 3) David gegen Goliath. Seattle und die Folgen“, in: Aus Politik und Zeitgeschichte. B 48/2000, S.3-4.

„Integration und Segregation“, in: Bade, Klaus J./Münz, Rainer (Hrsg.): Migrationsreport 2000. Fakten – Analysen – Perspektiven. Frankfurt/Main: Campus, 2000, S. 85-108.

„Generation Berlin? Oder: Zeitgenossen von 1989“, in: Czada, Roland/Wollmann, Hellmut (Hrsg.), Von der Bonner zur Berliner Republik. 10 Jahre Deutsche Einheit, Opladen 2000, S. 349-362.

„Fischer sin Frau und des Kanzlers neue Kleider: Inszenierungen des Politischen - Politik als Theater?“, in: Streeck, Ulrich (Hg.): „Erinnern, Agieren und Inszenieren“. Göttingen, 2000.

„'You - just do it.' Der unglaubliche Donald Trump oder: Unternehmer als Politiker als Fernsehhelden“, in: Berliner Debatte Initial. Zeitschrift für sozialwiss. Diskurs. Band 11, Heft 1/2000. S. 9-18.

„Generationsschichten und Erinnerungskulturen - Zur Historisierung der „alten“ Bundesrepublik“, in: Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte, 28 (1999), S. 211 - 235.

„mit SPoKK: Kulturen der Welt – WeltKultur?“, in: Transit. Europäische Revue. Heft 17. Kultur Politik Globalisierung. Frankfurt: Verlag Neue Kritik, 1999.

„From Voice to Vote? Neue Medien und Demokratie“, in: Forum Politische Bildung (Hg.): Neue Medien und Politik. Informationen zur Politischen Bildung, Nr. 16. Innsbruck u.a., 1999. S. 6-11.

(mit Adalbert Evers) „Der ermunternde Staat - Vom aktiven Staat zur aktivierenden Politik“, in: Gewerkschaftliche Monatshefte. Nr. 6/1999. S. 332-340.

(mit Christoph Bieber) „From Voice to Vote? Neue Informations- und Kommunikationstechnologien in der Komplexen Demokratie“, in: Kubicek, H. u.a. (Hg.): Jahrbuch Telekommunikation 1999. Heidelberg, 1999. S. 257-268.

„A Laboratory of Postindustrial Society: Reassessing the 1960s in Germany“, in: C. Fink et al. (eds.) 1968: The World Transformed, Washington/Cambridge: Cambridge University Press 1998, S. 277-294.

„Demokratie auf der Datenautobahn“, in: ders./Maar, Christa (Hg.): Internet und Politik. Von der Zuschauer- zur Beteiligungsdemokratie. Mannheim, 1998. S. 15-54.

„Netizens oder: Der gut informierte Bürger heute“, in: Transit, Heft 13 (Sommer 1997). Medien und Demokratie. S. 3-25.

„Ethnische Spaltungen in demokratischen Gesellschaften“, in: Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.), Was hält eine Gesellschaft zusammen?, Frankfurt/Main 1997, S. 233-254.

„Kampagnenpolitik – eine nicht ganz neue Form politischer Mobilisierung“, in: Röttger, Ulrike (Hrsg.), PR-Kampagnen. Über die Inszenierung von Öffentlichkeit, Opladen 1997, S. 151-173 (2. Aufl. 2001).

„Netizens oder: Der gut informierte Bürger heute“, in: Transit. Europäische Revue, Heft 13 (Sommer 1997). Medien und Demokratie. S. 3-25.

„How Turks Became Kurds, Not Germans”, in: Dissent, Vol. 43 (1996), No. 3, S. 79-83.

„Der Mythos des Neuanfangs – Gründungsetappen der Bundesrepublik Deutschland: 1949-1968-1989“, in: Berding, Helmut (Hrsg.), Mythos und Nation. Studien zur Entwicklung des kollektiven Bewußtseins in der Neuzeit 3, Frankfurt/Main 1996, S. 275-302.

„How Turks Became Kurds, Not Germans“, in: Dissent, Vol. 43 (1996), No. 3 (Summer 1996).

„Herrschaft“, in: Dieter Nohlen (Hrsg.) Lexikon der Politik, Bd. 1 Politische Theorien, München 1995, S. 180-189.

„Ist kulturelle Koexistenz lernbar?“ Basel 1995 (Basler Schriften zur europäischen Integration 14) (19 S.).

„Multikulturelle Gesellschaft und Rechtspluralismus –eine Herausforderung für Politik und Rechtswissenschaft“, in: Nahamowitz, P./Breuer, S. (Hrsg.) Politik – Verfassung – Gesellschaft, Otwin Massing zum 60. Geburtstag, Baden-Baden 1995, S. 257-270.

„Politische Kreativität. Über das Neue in der Politik – und in der Politikwissenschaft“, und „Fuzzy Politics.Weltgesellschaft, Multikulturalismus und Vergleichende Politikwissenschaft“, in: C. Leggewie (Hrsg.) Wozu Politikwissenschaft? Über das Neue in der Politik, Darmstadt 1994, S. 3-18 und 120-131.

„Space – not time? Raumkämpfe und Souveränität. Skizzen zu einer ‚Geopolitik’ multikultureller Gesellschaften“, in: Transit. Europäische Revue H. 7/1994, S. 27-42.

„Ethnizität, Nationalismus und multikulturelle Gesellschaft“, in: Berding, Helmut (Hrsg.) Nationales Bewußtsein und kollektive Identität. Studien zur Entwicklung des kollektiven Bewußtseins in der Neuzeit 2, Frankfurt/Main 1994, S. 46-65.

„Das Ende der Lebenslügen: Plädoyer für eine neue Einwanderungspolitik“, in: Manifest der 60. Deutschland und die Einwanderung, München 1994, S. 55-60 und 213-225.

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Projekte

Projekte

Forschungsschwerpunkte

  • KlimaKultur: Kulturelle Voraussetzungen der Anpassung moderner Gesellschaften an die Auswirkungen des Klimawandels
  • InterKultur: Voraussetzungen und Folgen der kulturellen und religiösen Globalisierung
  • ErinnerungsKultur: Europäische Erinnerungskonflikte und Geschichtspolitiken
  • Ferner: Politische und wissenschaftliche Kommunikation via digitale Medien, Demokratisierung nichtwestlicher Gesellschaften.

Laufende Forschungsprojekte

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Carl Ludwig Börne

Carl Ludwig Börne

Carl Ludwig Börne

Foto: Wiki Commons

Carl Ludwig Börne (* als Juda Löb Baruch, 1786–1837): Journalist, Literatur- und Theaterkritiker

Benannt ist die Ludwig Börne-Professur nach dem Schriftsteller und politischen Denker Carl Ludwig Börne, der 1808 in Gießen zum Doktor der Philosophie promoviert wurde und später im französischen Exil das deutsch-französische Verhältnis seiner Zeit kritisch beleuchtete. 

Carl Ludwig Börne promovierte 1808 an der Universität Gießen bei dem Kameralwissenschaftler August Friedrich Wilhelm Crome, der ihn und seine Publikationen förderte. Schon nach drei Monaten ließ Crome Börne zum Dr. phil. promovieren, ohne auf ein Examen zu bestehen.

Börne wird zuweilen mit Jean Paul verglichen und gilt aufgrund seiner pointiert-witzigen anschaulichen Schreibweise als Wegbereiter der literarischen Kritik in Deutschland, insbesondere des Feuilletons. Als Publizist und Journalist unternahm er zahlreiche Reisen und ließ sich 1830 in Paris nieder. Er schrieb unter anderem für die Allgemeine Zeitung und engagierte sich schriftstellerisch mit Leidenschaft für die Bewegung „Junges Deutschland“, mit dem Ziel der Verbreitung der Demokratie als Voraussetzung der Freiheit. Seine 1830 bis 1834 in der Korrespondenz mit Jeanette Wohl entstandenen Briefe aus Paris leiteten aus der Pariser Julirevolution die Notwendigkeit einer Revolution in Deutschland ab. Diese Schriften, darunter auch die kritische Zeitschrift „Die Waage“, wurden verboten. Börne engagierte sich immer wieder für eine deutsch-französische Freundschaft.

Zu Ehren Börnes wird seit 1993 in der Frankfurter Paulskirche jährlich der Ludwig-Börne-Preis an deutschsprachige politische Publizistinnen und Publizisten verliehen. Außerdem gründete die JLU zum Wintersemester 2015/2016 die Carl Ludwig-Börne-Professur.

(Quelle: https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/jlu/portraet/Bedeutende; Foto: Wiki Commons)

Leggewie_slide.jpgDie Ludwig Börne-Professur

Angelehnt an das Profil dieses europäischen Zeitdiagnostikers ist es Aufgabe der Ludwig Börne-Professur, das deutsch-französische Verhältnis im Spannungsfeld von Europa und der Weltgemeinschaft zu beobachten.

Künftig wird eine jährlich stattfindende Börne-Vorlesung zu deutsch-französischen Themen ausgerichtet, die Claus Leggewie mit dem Vortrag „Briefe aus Paris. Ludwig Börne, das deutsch-französische Verhältnis und die Zukunft Europas“ am 21. Juni 2016 eröffnete.

Thematisch über Deutschland und Frankreich hinausgehend wurde außerdem im Wintersemester 2016/17 die Ringvorlesung des Präsidenten zum Thema „Amerika ist anders“ durch Claus Leggewie kuratiert, die prominent besetzt verschiedene Aspekte amerikanischer Politik und Kultur beleuchtete.