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Artikelaktionen

Forschungsförderung: Projektabwicklung in der Corona-Krise

Bewirtschaftung Forschungsförderprojekte: Mitteilungen der Geldgeber/Projektträger zur Projektabwicklung/Mittelbewirtschaftung

 

Die Geldgeber und Projektträger der Forschungsförderprojekte reagieren auf die Corona-Krise mit der Anpassung ihrer Regelungen bezüglich der Projektabwicklung/Mittelbewirtschaftung (Vorlagefristen, Mittelabrufe, Nachweise, ...). In vielen Fällen werden die Projektleitungen auch direkt von den Geldgebern/Projektträgern informiert. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen, die fortlaufend aktualisiert wird.

 

DFG

Sachbeihilfen, Forschungsgruppen, Schwerpunktprogramme und zahlreiche andere, nicht an Haushaltsjahre gebundene Förderprogramme, deren Förderzeitraum zwischen 01.04.2020 und 30.06.2021 endet:

Unter der Voraussetzung, dass durch die Vorsichts- und Schutzmaßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie zeitliche Verzögerungen eingetreten und zusätzliche Mittel für die sachgerechte Beendigung des Projekts erforderlich sind, wird die DFG zusätzliche Personal- und Sachmittel (einschließlich Mittel für die Eigene Stelle) für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten zur Verfügung stellen. Die Mittel hierfür können jederzeit anhand des DFG-Antragsvordrucks Nr. 41.47 - unter Einbeziehung des JLU-Drittmittelsachgebietes - beantragt werden (siehe Link unten).

Die DFG weist darauf hin, dass nur Projekte berücksichtigt werden können, die aufgrund ihrer ursprünglich bewilligten Laufzeit von den Maßnahmen der Corona-Krise betroffen sind. Projekte, die aufgrund einer kostenneutralen Laufzeitverlängerung durch die Corona-Maßnahmen eingeschränkt sind, können nicht berücksichtigt werden, da durch die Verlängerung bereits eine über die Bewilligung hinausgehende Maßnahme gewährt wurde - mit der Auflage der Kostenneutralität.

In ihrer Höhe darüberhinausgehende Anträge oder Laufzeitverlängerungen mit einem zusätzlichen Mehrbedarf von mehr als drei Monaten können zum Projektende durch einen gesondert zu begründenden Zusatzantrag bei der DFG gestellt werden (Vordruck 41.44).  Laufzeitverlängerungen ohne Mehrbedarf (kostenneutral) sind mit dem DFG-Vordruck 41.45 zu beantragen. Bitte leiten Sie auch diese anträge über das Drittmittelsachgebiet weiter. Die Zusatzanträge werden seitens der DFG im üblichen Verfahren begutachtet und entschieden.

 

Bei jährlich bewilligten Förderungen (z.B. SFB, GRK, Exzellenzcluster, ...) verlängern sich Bewilligungs- und Abrechnungszeiträume, die im laufenden Jahr enden, bis zum Ende des Haushaltsjahres. Die Abgabefrist für den Verwendungsnachweis 2019 verlängert sich auf den 30.06.2020. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit zur Mittelübertragung von 2020 nach 2021 und wird in allen begründeten Fällen Berücksichtigung finden.

Alle Sonderforschungsbereiche, deren Förderung zum 30.06.2020, 31.12.2020 oder 30.06.2021 ohne die Möglichkeit eines Fortsetzungsantrags endet, erhalten auf formlosen Antrag pauschal eine Zusatzfinanzierung von drei Monaten ab dem jeweiligen Förderende (80% der bisherigen zeitanteiligen Förderung). 

Für DFG-finanziertes wissenschaftliches Personal in Sonderforschungsbereichen können Arbeitsverträge, die im Zeitraum zwischen 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden, ausnahmsweise aus bewilligten Gleichstellungsmitteln um bis zu drei Monate verlängert werden, wenn dieses Personal aufgrund der Corona-Pandemie besonderen familiären Verpflichtungen und Belastungen ausgesetzt ist.

In Graduiertenkollegs kann die Vertragslaufzeit für Doktorandinnen und Doktoranden – über die Regellaufzeit von 36 Monaten hinaus – um bis zu zwölf Monate auf bis zu 48 Monate verlängert werden. Die Entscheidung, in welchen Fällen eine Verlängerung gewährt wird und für welchen Zeitraum, trifft das Graduiertenkolleg. Falls die bewilligten Mittel – auch nach Umdisposition innerhalb des Haushaltsjahrs – hierfür nicht ausreichen, stellt die DFG pro Promovierenden für Vertragsverlängerungen Mittel für bis zu drei Stellen-/Stipendienmonate zur Verfügung. Im begründeten Einzelfall können auch für andere Personalkategorien Mittel im Umfang von bis zu drei Stellen-/Stipendienmonaten zusätzlich bewilligt werden. Die Mittel sind in dem Jahr, in dem sie für die Vertragsverlängerungen benötigen werden, bis spätestens 30. September des Jahres bei der DFG zu beantragen.

 

In allen Förderprogrammen der DFG können Stornierungsausgaben für Veranstaltungen, die aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen abgesagt werden mussten, als Projektausgaben abgerechnet werden. Werden geförderte Veranstaltungen bis zum 30. September 2021 nachgeholt, bleibt die ursprüngliche Bewilligung erhalten und die Stornierungsausgaben ergänzen bei Bedarf die Bewilligungssumme. Die Mittel können ebenfalls über den DFG-Antragsvordruck Nr. 41.47 beantragt werden.

 

Mittelanforderungen können zur Zeit auch per Mail an die DFG gerichtet werden. Das Original kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden. Dieses muss dann mit dem Hinweis gekennzeichnet sein, dass die Zahlung bereits elektronisch angefordert wurde.

Die DFG hat bei einer Reihe ihrer laufenden Ausschreibungen die Frist für Teilnahmen verlängert. Weitere Fristverlängerungen sollen bei Bedarf vorgenommen werden. Aktualisierte Informationen dazu sind in den Einträgen der jeweiligen Ausschreibung zu finden.

 

Stipendiatinnen und Stipendiaten, die sich im Rahmen einer Unterbrechung im Inland befinden und aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen ihr Stipendium im Ausland nicht zeitgerecht wiederaufnehmen können, wird für die Dauer von maximal sechs Monaten das Stipendium weiterhin gezahlt.

Wenn ein Stipendium aufgrund eines Einreisestopps im Gastland nicht rechtzeitig angetreten werden kann und Arbeiten im Rahmen des Forschungsvorhabens außerhalb der Forschungseinrichtung im Inland möglich sind, kann mit der Inanspruchnahme des Stipendiums begonnen werden.

Zusätzliche Aufwendungen im Gastland (z.B. Mieten) können für einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten gezahlt werden.

Für Stipendiatinnen und Stipendiaten, die aufgrund der Corona-Krise vorzeitig nach Deutschland zurückkehren, wird für die Zeit im Inland das Stipendium weiterhin gezahlt. Alle weiteren Informationen dazu sowie über die Abrechenbarkeit von Zusatzaufwendung im Rahmen von Fellowships finden Sie unter "Weitere Informationen".


Für eine Übergangszeit von zunächst 3 Monaten (zunächst längstens bis 30.06.2020) kann auch DFG-finanziertes Personal, Material und Geräte an Krankenversorgung und Diagnostik beteiligt werden.

Weitere Informationen:

 

DAAD

Online-Durchführung von Maßnahmen

Unter bestimmten Bedingungen können Aufenthalte von Projektgeförderten online (also ohne physische Anwesenheit im Gastland) begonnen oder sogar komplett online durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass zum Zeitpunkt des Beginns der Maßnahme eine Ausreise nicht möglich oder nicht zumutbar ist und der Zweck / das Ziel der Fördermaßnahme auch online erreicht werden kann.

Bei Maßnahmen mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens drei Monaten muss der Aufenthalt so dann tatsächlich physisch angetreten werden, wenn die Ausreise möglich wird und die Restdauer des Aufenthaltes noch mindestens 8 Wochen beträgt.

Detaillierte Informationen zu den Möglichkeiten und Rahmenbedingungen von Online-Maßnahmen sowie Regelungen zu den zuwendungsfähigen Ausgaben entnehmen Sie bitte dem Schreiben des DAAD vom 09.07.2020 (siehe Link unten).

 

Veranstaltungen

Der DAAD rät bei der Veranstaltungsplanung für das Wintersemester 2020/21 weiterhin zu Zurückhaltung. Für bereits verschobene oder ausfallende Veranstaltungen im Jahr 2020 können nur einmal Stornierungsausgaben geltend gemacht werden.

 

Mittelumwidmung in digitale Maßnahmen

Wo der Förderrahmen es ohnehin schon zulässt, ist eine Umwidmung von Mitteln, die durch den Ausfall von Maßnahmen frei geworden sind, für digitale Maßnahmen möglich. Dies gilt zusätzlich für weitere ausgewählte Programme, deren Projektverantwortliche bereits vom zuständigen Fachreferat informiert wurden. Zu Einzelfragen kontaktieren Sie bitte das für Sie zuständige Fachreferat.

 

!! Umfrage zur Mittelplanung 2020 und 2021 !!

Der DAAD-Haushalt ist an Kalenderjahre gebunden, so dass eine Übertragung von Mitteln in Folgejahre grundsätzlich nicht vorgesehen oder möglich ist. Da aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der CORONA-Pandemie sehr häufig vereinbarte Projektmittel für 2020 nicht in voller Höhe benötigt werden, bemüht sich der DAAD derzeit in Gesprächen mit seinen Geldgebern um Lösungen.

Dazu werden Informationen über die voraussichtlich nicht verbrauchten Mittel in 2020 sowie zusätzliche benötigte Mittel für 2021 benötigt. Ein entsprechendes Formular ist über die Projektverantwortlichen im DAAD-Portal bis zum 04.09.2020 auszufüllen.

 

Aufgrund der geänderten Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (AA) ab dem 15.06.2020 hat der DAAD seine Empfehlungen angepasst und bittet, folgendes zu beachten:

Reisen in das Ausland:

DAAD-Projektgeförderte sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Deutschland, deren Auslandsförderung demnächst beginnt oder die ihre Förderung wegen Corona unter-/abgebrochen hatten, sollten generell nur in Länder ausreisen, für die keine Reisewarnung des AA besteht (dies sind die EU-Mitgliedsstaaten und Schengen-assoziierten Staaten mit Ausnahme von Schweden und Norwegen, für die die Warnungen weiterhin gelten).

Von einer Reise nach Großbritannien und Malta wird (Stand 22. Juni) vom Auswärtigen Amt dringend abgeraten, von einer Reise nach Irland wird abgeraten. Eine Ausreise zum Stipendienantritt ist aufgrund der Aufhebung der Reisewarnung damit zwar grundsätzlich möglich, der DAAD rät jedoch ebenfalls von einer Ausreise ab.

Über Ausreisen in Länder mit bestehender Reisewarnung sollten Sie als Projektverantwortliche erst nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung der verfügbaren Reiseinformationen entscheiden und dies auch dokumentieren. 

Reisen nach Deutschland (aus EU-Staaten, Schengen-assoziierten Staaten sowie Großbritannien):

Geförderte Personen mit EU-Staatsangehörigkeit, deren Deutschlandaufenthalt demnächst beginnt oder die ihre Förderung wegen der COVID19-Pandemie unter-/abgebrochen hatten und aus Deutschland ausgereist waren, dürfen nach Deutschland einreisen.

Reisen nach Deutschland (aus allen anderen Ländern):

Reisende ohne deutsche Staatsangehörigkeit dürfen – zumindest bis zum 30. Juni – nur im Ausnahmefall nach Deutschland einreisen, wenn dafür ein zwingender Grund besteht. Unabhängig von Einreisebeschränkungen besteht auf Basis der Quarantäneverordnungen der Bundesländer für Personen, die sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem „Risikogebiet“ aufgehalten haben, die Verpflichtung, sich in Deutschland für 14 Tage in Quarantäne zu begeben und das örtliche Gesundheitsamt über die Einreise zu informieren.

 

Darüber hinaus hat der DAAD auf seiner Homepage eine Vielzahl an Informationen zu Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Förderungen zusammengestellt.

Weitere Informationen:

 

Projektträger DLR

Dank der kurzfristigen Umstellung der technischen und organisatorischen Infrastruktur bietet das DLR auch weiterhin das gesamte Angebotsspektrum an. Die Mitarbeitenden arbeiten von zuhause aus und sind wie gewohnt erreichbar.

Zahlungsanforderungen und Änderungsanträge können auch per Mail eingereicht werden. Originale können zu gegebener Zeit nachgereicht werden. Zwischennachweise und Zwischenberichte müssen erst zum 31.05.2020 vorgelegt werden.

Weitere Informationen:

 

Projektträger Jülich

Während der Corona-Krise sind Ihre Ansprechpartner beim Projektträger Jülich für Sie erreichbar. Ab 11. Mai 2020 geht PTJ Schritt für Schritt zum normalen Betrieb über. Das bedeutet, dass künftig mehr und mehr Mitarbeitende vom Homeoffice ins Büro wechseln. Sollten Sie Ihre Ansprechpartner dennoch telefonisch nicht erreichen, so sprechen Sie sie bitte per Mail an.

 

Projektträger BLE

Zahlungsanforderungen, Zwischen- und Verwendungsnachweise sowie Anträge und Änderungsanträge sind ab sofort per Mail an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zu senden. Sie werden als rechtswirksam anerkannt. Im Verwendungszweck sollte das Förderkennzeichen und das konkrete Anliegen angegeben sein.Im Bedarfsfall wird das unterschriebene Papierdokument nachgefordert.

Laufzeitverlängerungen aufgrund glaubhaft begründeter Verzögerungen in der Projektdurchführung sind grundsätzlich möglich. Dies gilt grundsätzlich ebenfalls für ggf. erforderliche finanzielle Aufstockungen und Mittelübertragungen, die im Einzelfall zügig geprüft werden.

Die Fristen für einzureichende Berichte werden auf Antrag bei Bedarf per E-Mail um einen angemessenen Zeitraum verlängert. Dies gilt auch für die Vorlage von zahlenmäßigen Zwischennachweisen und Verwendungsnachweisen.

Die Nichteinhaltung der alsbaldigen Verwendung der ausgezahlten Mittel haben die Zuwendungs- bzw. Zuweisungsempfänger aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus regelmäßig nicht zu vertreten. Von der Erhebung und Forderung von Zinsen soll in diesem Fall abgesehen werden.

Stornierungsgebühren und sonstige Ausfallkosten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie können als zuwendungsfähig anerkannt werden. Dazu sind möglichst kostenfreie oder kostengünstige Stornierungsmöglichkeiten zu nutzen und die Projektbearbeiter bei der BLE unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Soweit Reisen aufgrund des Coronavirus abgesagt werden, können notwendige Stornokosten erstattet werden (vgl. § 10 Abs. 2 BRKG).

Neben der Möglichkeit zur Stornierung, wird Zuwendungsempfängern teilweise eine Gutschrift/ein Gutschein angeboten. Grundsätzlich kann diese Möglichkeit genutzt werden. Aufgrund der vielschichtigen Projektförderungen, gilt es den Einzelfall zu prüfen. Hierbei ist zu berücksichtigen, inwiefern die Nutzung der Gutschrift/des Gutscheines inhaltlich in das Gesamtkonzept der Maßnahme sinnvoll eingebettet werden kann.

Weitere Informationen:

 

FNR (BmEL)

Stornierungskosten

Im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie entstehende Stornierungsgebühren oder sonstige Ausfallkosten können im Einzelfall als zuwendungsfähig anerkannt werden. Die Zuwendungsempfänger sind gehalten, möglichst kostenfreie oder kostengünstige Stornierungen zu nutzen. Über das Ergebnis ist der Projektträger FNR unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Soweit Reisen aufgrund des Coronavirus abgesagt werden, können notwendige Stornokosten erstattet werden. 

Verzögerungen in Projekten

Laufzeitverlängerungen aufgrund glaubhaft begründeter Verzögerungen in der Projektdurchführung sind grundsätzlich möglich. Dies gilt grundsätzlich ebenfalls für ggfs. erforderliche finanzielle Aufstockungen und Mittelübertragungen, die im Einzelfall zügig geprüft werden.

Nachweispflichten / Verwendungsfristen

Die Fristen für einzureichende Berichte können auf begründeten Antrag und nach entsprechender Prüfung durch die FNR um einen angemessenen Zeitraum verlängert werden. Dies gilt auch für die Vorlage von zahlenmäßigen Zwischennachweisen und Verwendungsnachweisen.

Die Nichteinhaltung der alsbaldigen Verwendung der ausgezahlten Mittel haben die Zuwendungs- bzw. Zuweisungsempfänger aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus regelmäßig nicht zu vertreten. Von der Erhebung und Forderung von Zinsen soll in diesem Fall abgesehen werden. Die Zuwendungs- bzw. Zuweisungsempfänger sind gehalten, anstehende Mittelanforderungen an eine geänderte Projektplanung anzupassen.

Weitere Informationen:

 

Projektträger VDI/VDE (ZIM-Programm, BMWi)

Übergangsweise können Zahlungsanforderungen bei Bedarf monatlich gestellt (Formulare in den Links, s.u.) und entweder per E-Mail (zim-projekt@vdivde-it.de) oder über die sichere Upload-Plattform (https://upload.vdivde-it.de/tools/ <https://upload.vdivde-it.de/tools/> ) an den Projektträger gesendet werden. Wenn mit dem Bewilligungsbescheid eine individualisierte Zahlungsanforderung zugeschickt wurde, kann auch diese verwendet werden.

 

Vorübergehend kann auf die Unterschriften der Projektmitarbeitenden für geleistete und abzurechnende Stunden auf der Anlage 1b zur Zahlungsanforderung verzichtet werden. Die Zahlungsanforderung sollte jedoch weiterhin unterschrieben sein, ggfs. mit einfacher digitaler Signatur (in diesem Fall muss das Formular als pdf-Datei zwischengespeichert und dann signiert werden, da eine direkte Signatur im Formular noch nicht möglich ist). Spätestens mit dem Verwendungsnachweis sind die fehlenden Unterschriften in Form der jeweiligen Anlagen 1b oder der unterschriebenen Stundennachweise vorzulegen.

 

Abweichend zu den vorangegangenen Jahren muss der letzte Mittelabruf für Kosten, die im Jahr 2020 geltend gemacht werden sollen, bis spätestens zum 07.12.2020 vorliegen. Aufgrund der besonderen Situation zum Jahreswechsel kann auch hierbei vom 3-Monatsrhythmus abgewichen und alle noch offenen vollen Monate abgerechnet werden.

 

Stiftungen

Die Volkswagen-Stiftung befindet sich zunächst bis einschließlich 08. Mai 2020 im Notbetrieb. Die Geschäftsstelle ist nicht besetzt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten von zu Hause. Antworten auf Anfragen können daher teilweise etwas länger dauern, als üblicherwiese gewohnt.

Stipendiaten der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, die aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderweitigen behördlichen Entscheidungen im In- oder Ausland nach dem Stipendienende nicht ausreisen können und bis auf weiteres in Deutschland bleiben müssen, können weiter mit einer Unterstützung der Stiftung rechnen. Leider kann die Stiftung die Förderung nicht unbegrenzt fortsetzen, wenn der Aufenthalt in Deutschland abgebrochen wird. Stipendiaten, die aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderweitigen behördlichen Entscheidungen im In- oder Ausland ihren Aufenthalt vorzeitig abbrechen und Deutschland verlassen, können für eine kurze Übergangszeit eine Unterstützung erhalten. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

Die Stiftung rät allen Stipendiatinnen und Stipendiaten, deren Forschungsvorhaben sich in der aktuellen Situation verzögern, zunächst die Möglichkeiten zur Verlängerung des Forschungsstipendiums auszuschöpfen, die in den „Richtlinien und Hinweisen für Forschungsstipendiatinnen und Forschungsstipendiaten“ beschrieben sind. Weitere Informationen zu AvH-Stipendien finden sich in der FAQ-Liste auf der Homepage der Stiftung. 

 

HWMK - LOEWE-Projekte

Stornokosten für abgesagte Veranstaltungen können zu  Lasten der bewilligten Mittel abgerechnet werden.

Die  Abgabefrist  der  Verwendungsnachweise  für  das  Kalenderjahr  2019  verlängert  sich  auf  den  30.06.2020. Bitte nehmen Sie mit den zuständigen Beschäftigten im Finanzdezernat Kontakt auf um zu klären, ob die Fristverlängerung in Anspruch genommen werden soll.

Weitere Informationen:

 

Kontakt:

Für Rückfragen stehen Ihnen die Beschäftigten im Finanzdezernat ebenso wie im Bedarfsfall die Beschäftigten der Geldgeber/Projektträger gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zur aktuellen Situation und den Auswirkungen der Corona-Pandemie finden Sie auf unserer Homepage sowie auf den Internetseiten der einzelnen Geldgeber/Projektträger.