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Studienaufbau

Studienaufbau

Um eine hinreichende und einheitliche Qualifikationsbasis für das weitere Studium zu schaffen, müssen Studierende im ersten oder zweiten Semester ein Modul Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaft absolvieren. Dies wird sie in die Lage versetzen, die Aufgaben, die sich in ihnen im weiteren Verlauf des Studiums stellen werden, fachgerecht zu meistern und aktiv an Diskussionen auf hohem fachwissenschaftlichem Niveau teilzunehmen. Darüber hinaus gliedert sich das Studium in jeweils zwei Epochen-, Themen- und praxisbezogene Projektmodule. Letztere bauen aufeinander auf und dienen insbesondere der systematischen Vorbereitung auf das Verfassen der Thesis und der Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Forschungsarbeit insgesamt. Besonders das zweite Projektmodul wird eng mit dem jeweiligen Themenfeld der Thesis der Studierenden verbunden sein. Dies garantiert eine adäquate Betreuung und Begleitung der Arbeit und fördert deren Weiterentwicklung in einem anregenden diskursiven Rahmen. Erwerb, Training und konkrete Anwendung von Kompetenzen werden leistungs- und ergebnisorientiert verknüpft.
Im Rahmen der Epochenmodule werden zeitspezifische Themen, Probleme und Forschungsansätze vertieft aufgearbeitet, wohingegen die Themenmodule epochenübergreifend spezifische systematische bzw. regionale Zugänge verfolgen. Ihr Studium setzt kein streng konsekutives Schema voraus. Dies entspricht dem fortgeschrittenen Niveau der Studierenden, die aus ihrem B.A.-Studium und dem Modul Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaften bereits über gemeinsame Wissens- und Qualifikationsbestände verfügen, von denen ausgehend sie ihr Studium nach individuellen Kriterien strukturiert weiterführen können und sollen. Insgesamt gewährleisten Aufbau und Struktur des Curriculums eine Breite im Themen- und Lehrangebot, die der allgemein gehaltenen Bezeichnung des M.A. Geschichte gerecht wird, ebenso wie die Möglichkeit einer gezielten Schwerpunktsetzung durch die Studierenden.
Zu den disziplinären Modulen tritt ein weiteres Modul – das sog. Referenzmodul – hinzu, das aus einem Kanon affiner Fächer (den Fächern der FB 03, 04 und 05, der Rechtswissenschaft, der Medizingeschichte, der Geographie oder aus sprachpraktischen Lehrveranstaltungen) in einem Umfang von insgesamt 10 CP zu wählen ist. Der Besuch dieses Moduls dient der interdisziplinären Verortung der fachspezifisch erworbenen Kompetenzen.

Pflichtmodule:

  • Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft (10 CP)
  • Epochenmodul I: Ältere Epochen (10 CP)
  • Epochenmodul II: Neuere und neueste Geschichte (10 CP)
  • Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis (10 CP)


Wahlpflichtmodule ( Wahl 2 aus 2, Module dürfen doppelt belegt werden):

  • Themenmodul I: Systematische Vertiefung (10 CP)
  • Themenmodul II: Regionale Vertiefung (10 CP)


Pflichtmodule:

  • Projektmodul II: Forschungsarbeit (20 CP)
  • Referenzmodul (10 CP)
  • Thesis (30 CP)


(Eine Studienfachberatung ist vor der Entscheidung für eine Spezialisierung verpflichtend.)

 

Informationen zum Studienverlauf und zu den Modulen

Eine Beschreibung des Studienverlaufs und der Modulinhalte finden Sie in der Speziellen Ordnung zum Studiengang (Anhänge "Studienverlaufspläne" und "Modulbeschreibungen")

zur Speziellen Ordnung

 

Lehrveranstaltungen

Informationen zu den Lehrveranstaltungen finden Sie im Vorlesungsverzeichnis der JLU:

zum elektronischen Vorlesungsverzeichnis (eVV)