Arbeitsstelle Gender Studies Gießen
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Gastvortrag mit Seyran Ateş: "Der Islam braucht eine sexuelle Revolution"
Am Donnerstag, den 14. Juni 2012 findet um 18.00 Uhr c.t. im Biologischen Hörsaal (Universitätshauptgebäude, Ludwigstr. 23) ein Gastvortrag der Arbeitsstelle Gender Studies mit Seyran Ateş statt.
Weitere Infos
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„Frauen in die Forschung“
Informationen zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm
Am Freitag, den 15. Juni 2012 findet von 14.00 bis 18.00 Uhr im Senatsaal (Universitätshauptgebäude, Ludwigstr. 23) eine Veranstaltung der Arbeitsstelle Gender Studies sowie der Frauenbeauftragten der JLU Gießen, Marion Oberschelp, zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm statt.
Die Veranstaltung zielt auf die Information und Beratung von Frauen in der Wissenschaft ab, die planen einen Forschungsantrag im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (7. FRP) zu stellen und/oder jene, die sich über die Fördermöglichkeiten und Verfahren der Antragstellung generell informieren möchten.
Eingeladen haben wir Frau Nadine Heller-Genath von der Kontaktstelle Frauen in die EU-Forschung (FiF) vom EU-Büro des BMBF, eine, vom Referat „Chancengerechtigkeit in Bildung und Forschung“ des BMBF, eingerichtete Kontaktstelle. Mit dieser Veranstaltung möchten wir besonders für wissenschaftlich Forschende im Bereich der Genderforschung ein Angebot bereitstellen, um sich mit den Möglichkeiten der Forschungsförderung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms vertraut zu machen und um sich im Hinblick auf eine eigene Antragstellung zu informieren. Die Veranstaltung ist in zwei Bereiche gegliedert. Im ersten Teil wird die Referentin einen kurzen Input über das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm sowie über die gegenwärtigen Entwicklungen im Bereich der Fördermöglichkeiten auf EU-Ebene geben. Der zweite Teil zielt auf die konkrete Beratung bei der Antragstellung ab. Hier soll praxisbezogen illustriert werden, auf welche besonderen Aspekte bei der Antragstellung zu achten ist.
Eine Veranstaltung der Arbeitsstelle Gender Studies sowie der Frauenbeauftragten der JLU Gießen Marion Oberschelp.
Anmeldungen bitte an Katharina Volk
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„Gender Studies an der JLU“
Work-in-Progress-Workshop der Arbeitsstelle Gender Studies
Der Work-in-Progress Workshop »Gender Studies an der JLU« ist eine Initiative der Arbeitsstelle Gender Studies (AGS) und findet erstmals in diesem Jahr statt. Mit dem Workshop sind alle Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der JLU angesprochen, die zum Thema Gender Studies arbeiten und gerne ihre Forschungsarbeiten vorstellen und diskutieren möchten. Der Workshop dient einer fachübergreifenden und universitätsinternen Vernetzung der Genderforschung bzw. dem fachlichen Austausch zwischen interessierten (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen an der JLU Gießen. Er soll die Profilbildung der Gender Studies an der JLU stärken.
Die Arbeitsstelle Gender Studies versteht sich als interdisziplinäre Einrichtung, so dass wir uns über Beiträge aus den unterschiedlichen Instituten, Fachbereichen und Forschungsdisziplinen freuen. Der Workshop soll die Möglichkeit bieten, eigene Forschungsarbeiten vorzustellen. Darüber hinaus wird angestrebt, ein universitäres Netzwerk zu initiieren, in dem sich interessierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler über das mittlerweile sehr breite und etablierte Feld der Gender Studies - auch informell - austauschen können. Dabei soll der Workshop ein offenes und anregendes Forum für die Diskussion der unterschiedlichen Themen und Zugänge der feministischen Wissenschaft bieten.
Sollten Sie Interesse haben, Ihre Arbeit und Forschung bzw. ihre Interessens-schwerpunkte in einem kurzen Impulsbeitrag vorzustellen, schicken Sie bitte bis zum 29. Juni 2012 ein Abstract im Umfang von ca. 1-2 Seiten an die Arbeitsstelle Gender Studies (genderstudies@sowi.uni-giessen.de – Ansprechpartnerinnen: Dr. Diana Auth (stellvertretende Leiterin der AGS) und Katharina Volk (wissenschaftliche Geschäftsführung).
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und Ihre Beteiligung!
Zeit: 03.11.2012 von 10.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Alexander-von-Humboldt-Haus (Uni-Gästehaus) der Justus-Liebig-Universität (Rathenaustr. 24 A)
Call for Paper als pdf
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Neuerscheinung
Kürzlich ist in der Buchreihe des Arbeitskreises Politik und Geschlecht in der Deutschen Vereinigung der Politischen Wissenschaft (DVPW) der Titel "Geschlecht - Macht - Klima. Feministische Perspektiven auf Klima, gesellschaftliche Naturverhältnisse und Gerechtigkeit" im Verlag Babara Budrich erschienen.
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Internationales Vernetzungstreffen zum Forschungsschwerpunkt Geschlecht und Gewalt
Die Arbeitsstelle Gender Studies veranstaltet unter der Leitung von Dr. Monika Schröttle vom 13.-14.04.2012 im Schloss Rauischholzhausen ein internationales Vernetzungstreffen von Forscherinnen und Forschern im Themenbereich Geschlecht und Gewalt. Eingeladen sind ca. 30 WissenschaftlerInnen aus Schweden, Finnland, Dänemark, Portugal, der Schweiz, Polen, Frankreich, Deutschland, Slowenien, Norwegen, Spanien, England und den USA, die in unterschiedlichen Fachdisziplinen einschlägige Forschungen zu Geschlecht und Gewalt durchgeführt haben und planen. Das Treffen dient dem Aufbau eines neuen europäischen Forschungsvernetzungsprojektes, welches zu internationalem wissenschaftlichem Austausch, verstärkten Kooperationen sowie gemeinsamen Antragstellungen im Rahmen der europäischen Forschungsförderung anregen will. Es wird finanziert aus Mitteln der Forschungsförderung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst im Forschungsschwerpunkt „Dimensionen der Kategorie Geschlecht - Frauen- und Geschlechterforschung in Hessen“.
Das Treffen wurde in Kooperation der Arbeitsstelle Gender Studies durch Gastprofessorin Dr. Monika Schröttle zusammen mit Prof. Dr. Renate Klein (London Metropolitan University/University of Maine), Prof. Dr. Carol Hagemann-White (Universität Osnabrück) und Prof. Dr. Barbara Kavemann (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin) inhaltlich vorbereitet.
Kontakt: Dr. Monika Schröttle
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Buchankündigung: "Gefährdete Freiheit. Über Hannah Arendt und Simone de Beauvoir"
So eben ist die Monografie von Barbara Holland-Cunz "Gefährdete Freiheit. Über Hannah Arendt und Simone de Beauvoir" im Verlag Barbara Budrich erschien. Erstmalig werden hier die Freiheitskonzepte von Arendt und de Beauvoir vergleichend betrachtet.
Weitere Infos finden Sie auf der Homepage des Verlags Barbara Budrich.
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Studie zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung
Wenige Tage vor dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November gab das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ergebnisse der Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderung und Beeinträchtigung in Deutschland" bekannt. Durchgeführt wurde die Studie vom Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) der Universität Bielefeld unter der Leitung von Dr. Monika Schröttle und Prof. Dr. Claudia Hornberg. Die Studie liefert erstmals repräsentative Daten zur Lebenssituation, Diskriminierungen und Gewalterfahrung von Frauen mit Behinderung. Sie verdeutlicht, dass Frauen mit Behinderungen körperlicher, sexueller und psychicher Gewalt besonders stark ausgesetzt sind.
Die vollständige Untersuchung soll Anfang 2012 veröffentlicht werden. Eine Kurzfassung liegt jedoch bereits vor.
Mediale Berichterstattung
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Bericht des "Report Mainz" vom 14.02 2012: "Tausende behinderte Frauen sexuell missbraucht"
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Artikel in der FR vom 15.02.2012: "Sexuelle Gewalt in Heimen. Behinderte Frauen werden zu Tausenden missbraucht"
Interdisziplinäre Gastprofessur "Gewalt - Geschlecht - Gesundheit" mit Dr. Monika Schröttle besetzt
Die Arbeitsstelle Gender Studies hat erstmalig die Interdisziplinäre Gastprofessur "Gewalt - Geschlecht - Gesundheit" an der Justus-Liebig-Universität initiiert. Mit der Gastprofessur werden Themenbereiche wie Schule und Gewalt, Behinderung und Gesundheit, Migration und Ungleichheit interdisziplinär aufgegriffen - Themen, die eine hohe politische Relevanz und wissenschaftliche Aktualität besitzen. Sowohl für die Gender Studies als auch für die interdisziplinär orientierten Disability Studies ergeben sich neue Lehrperspektiven, die auch für die Lehramtsausbildung eine besondere Relevanz aufweisen. Mit der Sozialwissenschaftlerin Dr. Monika Schröttle konnte die Arbeitsstelle Gender Studies eine renommiert Gewaltforscherin gewinnen, die in der Frauen- und Geschlechterforschung national und international sehr erfolgreich tätig ist.
Dr. Schröttle leitete seit 2001 umfangreiche nationale und internationale Forschungsprojekte zu Gewalt gegen Frauen, MigrantInnen und Menschen mit Behinderungen am Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) der Universität Bielefeld. Sie gehört zu den führenden deutschen und europäischen Gewaltforscherinnen in der Frauen- und Geschlechterforschung und wirkt in vielen Bereichen der nationalen und internationalen Politik und Forschung im Themenbereich Gewalt und Geschlecht mit. Zusätzlich zu ihrem Lehrangebot, das sich mit den Zusammenhängen von Geschlecht, Gewalt, Ethnisierung, Migration, sozialen Ungleichheiten, Gesundheit und Behinderung befasst, wird Frau Dr. Schröttle an der Universität Gießen neue Forschungskooperationen knüpfen und drittmittelfinanzierte Forschungsaufträge für die Universität Gießen einwerben.
___________________________________________________________________________________________Literaturhinweis
Wir möchten Sie auf die 2010 erschienene Publikation „Für Dein Alter siehst Du gut aus! Von der Un/Sichtbarkeit des alternden Körpers im Horizont des demographischen Wandels“, herausgegeben von Dr. Sabine Mehlmann und PD Dr. Sigrid Ruby, aufmerksam machen. Der Band vereint die Ergebnisse der gleichnamigen interdisziplinären Tagung, die die Arbeitsstelle Gender Studies in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte und der Frauenbeauftragten der Justus-Liebig-Universität im Dezember 2008 veranstaltete.
„Für Dein Alter siehst Du gut aus!“ – Diese Alltagsfloskel bezeugt die instabile Korrelation von Alter und körperlicher Verfasstheit und verweist zudem auf ein strenges Gebot: die Arbeit am eigenen Körper(-bild). Der „Kulturkörper“ erscheint im Zeitalter der Postmoderne als form- und gestaltbar und ist zugleich Normierungsprozessen unterworfen. Die Beiträge dieses Bandes fokussieren alter(n)s-bezogene Normierungen von Körpern und Körperbildern, wie sie gegenwärtig in diversen Diskursfeldern und Medien zu beobachten sind. Überlegungen aus mehreren Disziplinen werden zusammengeführt, um das komplexe Miteinander medial generierter Körpernormen und der Praktiken der Arbeit am Körperbild zu beleuchten.
Sabine Mehlmann (Dr. phil.) ist Sozialwissenschaftlerin, war langjährige Mitar-beiterin der Arbeitstelle Gender Studies und ist seit 2009 als Programmkoordi-nation des Gleichstellungskonzepts bei der Frauenbeauftragten der Justus-Liebig-Universität Gießen beschäftigt.
Sigrid Ruby (PD Dr. phil.) ist Kunsthistorikerin am Institut für Kunstgeschichte und Sprecherin der Sektion „Kultur“ der Arbeitsstelle Gender Studies der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Interview mit PD Dr. Sigrid Ruby im WDR3
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Jubiläumsfeier zum fünfjährigen Bestehen der Arbeitsstelle Gender Studies
Die Arbeitsstelle Gender Studies nahm ihr fünfjähriges Bestehen zum Anlass, am 16. Juli 2010 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gender Studies und Wissenspolitik“ zu veranstalten.
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"Hochschulen engagieren sich intensiver um Frauenförderung - 'strategisches Kernthema'"
Ein Beitrag im Gießener Anzeiger zum Thema Frauenförderung an der Justus-Liebig-Universität.