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Artikelaktionen

Laufende und kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte

Projekte des Forschungsverbundes:

06/2007 - 10/2008:
Projekt Educational Linguistics
Verstärkung der Verbundforschung im Forschungsverbund Educational Linguistics (finanziert durch den Förderfonds der Justus-Liebig-Universität Gießen)
 

Projekte der Mitglieder des Forschungsverbundes:

 

 

    •    Prof. Dr. Joachim Born
    •    Prof. Dr. Eva Burwitz-Melzer
    •    Prof. Dr. Helmuth Feilke
    •    Prof. Dr. Gerd Fritz
    •    Prof. Dr. Susanne Göpferich
    •    Prof. Dr. Mathilde Hennig
    •    Prof. Dr. Magnus Huber
    •    Prof. Dr. Jürgen Kurtz
    •    Prof. Dr. Michael K. Legutke
    •    Prof. Dr. Katrin Lehnen
    •    Prof. Dr. Henning Lobin
    •    Prof. Dr. Franz-Joseph Meißner
    •    Prof. Dr. Joybrato Mukherjee
    •    Prof. Dr. Dietmar Rösler
    •    Prof. Dr. Anja Voeste
    •    Prof. Dr. Monika Wingender

 

 
 

Prof. Dr. Joachim Born


2006-fortlaufend:

Projekt “Políticas lingüísticas e integración regional” (UBACyT), Buenos Aires 
(externer Mitarbeiter)


 

 

Prof. Dr. Eva Burwitz-Melzer

2003-2006:

Sprachenlernen und –lehren als Kontinuum: Schulpraktische Strategien zur Überbrückung von Schnittstellen im Bildungssystem:


Das Projekt hat eine Laufzeit von 2003 bis einschließlich 2006, und ist mit der Ausschüttung von Euro 300.000 für die Universität Gießen verbunden. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, Strategien zur Überbrückung von zentralen Schnittstellen im Bildungssystem und insbesondere die Übergangsproblematik zwischen der Primar- und Sekundarstufe im Englischunterricht zu erforschen. Beteiligt sind neben dem BMBF acht Bundesländer; Frau Burwitz-Melzer hat die wissenschaftliche Leitung des Projekts inne.


Förderung der Selbstevaluationskompetenz von Fremdsprachenlernenden durch Portfolioarbeit:
Eine empirische Studie (Antrag im Rahmen von EUBI der JLU Gießen)


In diesem Projekt, das Teil eines Sammelantrags der Kommission "Empirische Unterrichts- und Bildungsforschung" der Universität Gießen (EUBI) ist, geht es darum herauszufinden, wie stark die Selbsteinschätzung der Lernenden im Fremdsprachenunterricht mit Fremdevaluation korreliert und wie man die Selbsteinschätzungskompetenz so fördern kann, dass sie bei der weiteren Lernplanung im Sinne des lebenslangen Lernens auch eine tragende Rolle spielen kann. In den Bildungsstandards für die erste Fremdsprache betrifft diese Fragestellung sowohl die „zentralen kommunikativen Kompetenzen“ wie auch die methodische Kompetenz der „Lernbewusstheit und -organisation“ (vgl. KMK 2004: 8, 18). Ein besonderes Interesse gilt dabei den fachdidaktischen und methodischen Hilfestellungen, die Lehrkräfte anbieten müssen.
- Kann die Selbstevaluationskompetenz der Lernenden durch ein Fremdsprachenportfolio gefördert werden? Wie korreliert sie mit Fremdevaluation?
- Wie realistisch ist die weitere Lernplanung, die auf der Selbstevaluation basiert? 
- Wie kann ein Portfolio optimal im Fremdsprachenunterricht implementiert werden, damit die Lernenden davon profitieren? 
Bei der vorliegenden Studie, die in zwei Phasen auf sechs Jahre angelegt ist, soll es sich um eine sequentielle mixed design Studie handeln. Sie wird im schulischen Kontext des Englischunterrichts in vier Klassen der Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 in Gymnasien und Realschulen parallel durchgeführt.


Empirische Untersuchung zur Schriftlichkeit in der Fremdsprache Englisch in den Jahrgangsstufen 3-5. (Antrag auf Drittmittel in Arbeit)

Ein weitgehend unerforschter Bereich, in dem es zwar viele Meinungen, aber wenig empirische Forschung gibt, ist der Schriftspracherwerb im Englischunterricht in der Grundschule bzw. in der frühen Sekundarstufe I. Das beantragte Projekt soll (in Auswahl) folgenden Fragen nachgehen: Welche Ansätze sind am besten geeignet, die Schrift in der ersten Fremdsprache einzuführen? Wie entwickeln sich Schülerinnen und Schüler, die in der dritten und vierten Klasse bereits gut bzw. nciht so gut in der Mutter- oder Zweitsprache Deutsch lesen und schreiben können? Wie sehen ihre Lernfortschritte aus? Spielt der Migrationshintergrund von Schülerinnen und Schülern eine gravierende Rolle beim Erlernen der Schrift in der ersten Fremdsprache? Wie sehen die Lernfortschritte der Kinder aus, die mit einer anderen Muttersprache aufgewachsen sind, für die Deutsch also Zweitsprache ist? Welche methodischen Schritte erweisen sich als besonders geeignet? Benutzt soll ein mixed design werden, das von Unterrichtsaufzeichnungen und Schülertexten ausgehen wird.

 

Modellierung literarischer Kompetenz im Englischunterricht der Sekundarstufe I.

Dissertationsprojekt (Ivo Steininger)

gefördert durch das Zentrum für Lehrerbildung an der JLU Gießen; Forschungsnetzwerk Empirische Unterrichts- und Bildungsforschung (Personalmittel in Höhe von Euro 25.000)

 

 

 

Prof. Dr. Helmuth Feilke

1999-2001:
Mitantragsteller Graduiertenkolleg 256, „Aufgabenorientierte Kommunikation“ (Universität Bielefeld)


DIES (Didaktisch integrierte Erhebung von Schreibfähigkeiten)
seit 2005 Antragsphase. An dem Kooperationsprojekt sind Linguisten und Sprachdidaktiker von insgesamt 8 deutschen, schweizerischen und österreichischen Hochschulen beteiligt. Ziel ist die Konzeption, Durchführung und Auswertung einer kontinuierlichen, in den Unterricht integrierten, aufgabendifferenzierten Erhebung von Schreibfähigkeiten (Prozesskompetenzen, narrative, deskriptive und argumentative Textstrukturierung) und die Erstellung eines dynamischen Korpus von Lernertexten.


Aneignung wissenschaftlicher Textkompetenzen

Das Projekt untersucht anhand eines Korpus von 480 Schüler- und Studentenarbeiten die Entwicklung und Ausbildung wissenschaftlicher Formulierungs- und Textkompetenz bei Abiturienten und Studierenden. Formulierungs- und Textkompetenzen lassen sich von bereichspezifischem enzyklopädischem Wissen ablösen und eigenständig beschreiben. Dabei ist wissenschaftliche Textkompetenz in hohem Maße durch Inventare domänenspezifischer Muster- und Formelhaftigkeit bestimmt. Schwierigkeiten im Erwerb wissenschaftlicher Textkompetenz sind analysierbar als Ausdruck einer "normalen" Entwicklung, die über Stufen des Erwerbs allmählich zum Aufbau domänenspezifischer Formulierungsfähigkeiten führt.

 

 

Prof. Dr. Gerd Fritz 


2007-fortlaufend:

„Wissenschaftliche Information, Kritik und Kontroverse in digitalen Medien“


Projekt im Rahmen des Zentrums für Medien und Interaktion (ZMI), Gießen

Projektleiter: Gerd Fritz, Thomas Gloning

 

 

Prof. Dr. Susanne Göpferich


2008-2011 (abgeschlossen):

FWF-Projekt „TransComp – The Development of Translation Competence“ 



TransComp ist eine prozessorientierte Longitudinalstudie, in der über einen Zeitraum von drei Jahren die Entwicklung der translatorischen Kompetenz von zwölf einschlägig Studierenden untersucht und mit derjenigen von zehn professionellen Übersetzern verglichen wurde. Als Datenerhebungsmethoden kamen lautes Denken, Tastatur-Logging, Screen-Recording, Fragebögen und retrospektive Interviews zum Einsatz. Neben einer Verfeinerung der Methoden und der Modellbildung in der prozessorientierten Translationsforschung wurde das Ziel verfolgt, die Erkenntnisse zu den Komponenten translatorischer Kompetenz und ihrer Entwicklung für eine effizientere Translations- und Fremdsprachendidaktik nutzbar zu machen.
Drittmittelgeber: Österreichischer Wissenschaftsfonds (FWF)

Projektleitung: Prof. Dr. Susanne Göpferich

Projektmitarbeiterinnen: Gerrit Bayer-Hohenwarter, Friederike Prassl

Förderzeitraum: 09/2009–08/2011

Fördersumme: 265.000 €

 

2012-fortlaufend:



Portt

Die Forschungsgruppe PORTT am Institut für Anglistik und ZfbK der Justus-Liebig-Universität Gießen untersucht mit empirischen Methoden, wie lautem Denken, Tastatur-Loggging, Screen-Recording und Eye-Tracking, kognitive Prozesse der Rezeption, Produktion und Translation von Texten. Im Fokus steht die Kompetenzentwicklung in der Mutter- und ersten Fremdsprache bis hin zur Expertise. Die Forschungsergebnisse dienen u. a. der kontinuierlichen Optimierung der Vermittlung der entsprechenden Kompetenzen.

Leitung: Prof. Dr. Susanne Göpferich

Projektmitarbeiter/-innen: Dr. Imke Neumann, Carmen Neis, Ina Machura, Lisa Anne Beier und Leonie Wiemeyer.


Zu den Projekten der Forschungsgruppe PORTT gehören

 

2012-fortlaufend:

Writing in L1 and L2



Im Rahmen der Pilotstudie "Writing in L1 and L2" werden kognitive Schreibprozesse sowie die Unterschiede in der Textqualität untersucht, die sich beim Schreiben in der Muttersprache Deutsch im Vergleich zur Fremdsprache Englisch ergeben. Ein weiterer Fokus liegt auf der Konzeption von Translationsaufgaben für den Erwerb von Schreibkompetenz in der L1.

Website: http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/zentren/zfbk/schreibzentrum/forschung

 




2012-2016:

Aufbau eines Schreibzentrums am ZfbK der JLU





Einstieg mit Erfolg

Hierbei handelt es sich um ein Teilprojekt im Rahmen des Gesamtprojekts "Einstieg mit Erfolg" der JLU im gemeinsamen Programm des Bundes und der Länder für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (“Qualitätspakt Lehre”).

Website Schreibzentrum: http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/zentren/zfbk/schreibzentrum

Website Projekt Einstieg mit Erfolg: http://www.uni-giessen.de/cms/studium/einstieg-mit-erfolg


Gesamtprojektleitung und Leitung des Teilprojekts Schreibzentrum: Prof. Dr. Susanne Göpferich

Projektmitarbeiter/-innen: Dr. Imke Neumann, Carmen Neis, Ina Machura, Lisa Anne Beier und Leonie Wiemeyer
Fördersumme: 7,8 Millionen Euro (Gesamtprojekt), 1,2 Millionen Euro (Teilprojekt Schreibzentrum)

Förderzeitraum: 2012-2016

 

 

Prof. Dr. Mathilde Hennig

2007-2009:

Grammatikbenutzungsforschung


http://www.grammatikfragen.de


Ziel des Projektes ist es, Nachschlageangebote zur deutschen Grammatik besser auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer auszurichten. Leitfragen des Projekts sind: 

* Wer sind die Benutzer von Grammatiken?
* Welche Motive haben sie für die Benutzung einer Grammatik?
* Welche Erwartungen haben die Benutzer an eine Grammatik?
* In welchen Situationen verwenden die Nutzer eine Grammatik?
* Welche Fragen veranlassen zur Benutzung einer Grammatik?
* Wie gehen Nutzer bei der Zuordnung einer Frage zu einem grammatischen Themengebiet vor?


Der Schwerpunkt der Projektarbeit liegt derzeit bei der Bearbeitung authentischer Nutzerfragen im auf grammatische Fragen ausgerichteten Sprachberatungsforum www.grammatikfragen.de Auf diese Weise kann getestet werden, welche Art von grammatischer Erläuterung den Benutzerbedürfnissen entgegen kommt.


Grammatische Terminologie 

Die Grundlage für die im muttersprachlichen Deutschunterricht verwendete grammatische Terminologie bildet eine von der KMK 1982 verabschiedete Liste, die nach wie vor bildungspolitische Gültigkeit hat, obwohl sie sowohl aus fachlicher Sicht erhebliche Defizite aufweist als auch nicht kompatibel mit den in jüngerer Zeit verabschiedeten bildungspolitischen Instrumentarien wie Standards, Kompetenzmodelle und Kerncurricula ist. Seit November 2009 arbeitet der „Gießener Kreis“, eine aus namhaften Grammatikern und Sprachdidaktikern bestehende Arbeitsgruppe, an einer revidierten Terminologieliste, die die wichtigsten grammatischen Termini vom Laut über Wort und Satz bis hin zum Text erfasst. Teilergebnisse wurden bereits auf der oben verlinkten Seite veröffentlicht.

 

 

Prof. Dr. Magnus Huber

01/2006-laufend:
The International Corpus of English: The Ghanian Component (ICE Ghana)

This project concerns the compilation of the Ghana subcorpus in the International Corpus of English (http://ice-corpora.net/ice/). The 1 million word collection will consist of 300 spoken and 200 written texts of ca. 2000 words each. The compilation of the written texts will be finished in mid-2009 and planning for the collection, transcription and annotation of the spoken part is under way.
The rise of English in Ghana goes back to the 1880s, when the colonial administration started to set up English medium government schools and encouraged the missionary schools to teach in English as well. Today, English is the de facto official language of Ghana. It has a prominent place in the national news media, it is used in parliament and public speeches, and it is the language of secondary and tertiary education. English is thus rooted on the formal end of the communicative continuum, in more urban and multilingual settings. Since the vast majority of Ghanaians learns English in school, there is as yet no substantial native speaker community, though some middle-class children acquire English along with Ghanaian languages or, less frequently, as their sole L1 in the home and English-medium nursery schools and kindergartens. For the majority of "anglophone" Ghanaians, English, however, coexists with one or more indigenous L1s. The result is a lot of code-switching and borrowing, particularly in the more informal registers of GhE.

 

 

Prof. Dr. Jürgen Kurtz

seit 2001-fortlaufend:
Mündliche Interaktion im Fremdsprachenunterricht

Ausgehend von der seit gut einem Jahrhundert bereits bemängelten didaktisch-methodischen Monokultur des Englischunterrichts in Deutschland und der damit einhergehenden Uniformität und Inflexibilität mündlicher Interaktionsprozesse befasst sich dieses Projekt mit der Entwicklung einer ganzheitlich orientierten fremdsprachenunterrichtlichen Lehr- und Lerntheorie, die der immer nur begrenzt planbaren und vorhersehbaren Dynamik des Unterrichtsgeschehens in all seinen Facetten (sprachlich, sozial, kulturell, etc.) Rechnung tragen soll. Im Kern geht es um die Modellierung eines - nicht lediglich im Sinne derzeitiger kompetenztheoretischer Konstrukte - ergebnisorientierten Fremdsprachenunterrichts im Spannungsfeld von Planung und Emergenz, Routine und Improvisation, Konformität und Spontaneität (bzw. Kreativität). Forschungsansatz: qualitativ (hermeneutisch-empirisch) im Fallstudiendesign; Erkenntnisgewinnung im Verbund von Theorie und Praxis.


seit 2001-fortlaufend:
Lehrwerke und ihre Verwendung im Fremdsprachenunterricht
Vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher und technologischer Wandlungsprozesse (postnationale Konfiguration Europas, Globalisierung, Mobilität, Migration, Mehrsprachigkeit, kulturelle Diversität und Hybridität, ‚digitales Zeitalter‘) und der damit seit vielen Jahren bereits einhergehenden fortschreitenden Ausweitung und Ausdifferenzierung der Lehrwerkangebote für den schulischen Fremdsprachenunterricht befasst sich dieses Forschungsprojekt einerseits mit der Frage nach dem (womöglich mehrsprachig geöffneten?) Englischlehrwerk der Zukunft, andererseits (und hier erstmals systematisch) mit der optimalen unterrichtlichen Verwendung von Lehrwerken unter den Bedingungen eines multilingual und multikulturell geprägten Klassenzimmers. Forschungsansatz: qualitativ (hermeneutisch-empirisch), Erkenntnisgewinnung im Verbund von Theorie und Praxis.

 

2011-2013:
The Dortmund Historical Corpus of Classroom English (DOHCCE)
The Dortmund Historical Corpus of Classroom English (DOHCCE) is a digital duplicate of a hitherto unpublished collection of classroom transcripts compiled by a small research team at the former Ruhr University of Education, Dortmund in the early 1970s. It comprises a total of 36 originally typewritten and carefully annotated paper transcripts of English as a Foreign Language lessons conducted in several comprehensive schools in the German state of North Rhine-Westphalia. Since all lessons were held before the inception and widespread uptake of the communicative approach in Germany, the transcripts provide a unique glimpse into an era of instructed language learning that still echoes today. 
 

 

Prof. Dr. Michael K. Legutke

seit 2000 (fortlaufend):
Die Nutzung des WWW im fremdsprachlichen Unterricht und in der Lehrerfortbildung - JETZT Deutsch lernen - Online Materialerstellung Fremdsprachen 



4/2003-12/2006:
E-Lingo - Didaktik des frühen Fremdsprachenlernens 

 

 

Prof. Dr. Katrin Lehnen

2008-2011:
LOEWE-Projekt „Schreib- und Textroutinen: Kultur-, fach- und medienbezogene Perspektiven“

Das Projekt richtet sich auf die Struktur und Funktion von Schreib- und Textroutinen als kommunikativen Kulturtechniken. Im Mittelpunkt stehen die empirische Untersuchung des Erwerbs wissenschaftlicher Textroutinen und ihre didaktische Vermittlung; Ziel ist die Entwicklung einer computergestützten Schreibumgebung, die die Aneignung wissenschaftlicher Textroutinen unterstützt.
Förderung: Land Hessen, Programm: LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz,
Projekt im Verbund "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" (ZMI)
ProjektleiterInnen: Prof. Dr. Helmuth Feilke, Prof. Dr. Katrin Lehnen
Ausstattung: 1 BAT IIa, 1 WHK


seit 2008 (fortlaufend):

Umsetzung der KMK Bildungsstandards in Hessen, Schwerpunkt: Medien


Das Projekt richtet sich auf die Integration medienspezifischer Kompetenzen im Fach Deutsch in die Bildungsstandards des Landes Hessen. In Zusammenarbeit mit der Facharbeitsgruppe Deutsch am Institut für Qualitätssicherung (Kultusministerium Hessen) werden Konzepte zum Umgang mit neuen Medien in den vier Kompetenzbereichen „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“, „Sprechen und Zuhören“, „Schreiben“ sowie „Lesen – mit Texten und Medien umgehen“ erarbeitet

Projektteam: Facharbeitsgruppe Deutsch (IQ, Kultusministerium Hessen), Dr. Olaf Gätje, Prof. Dr. Katrin Lehnen

 

 

Prof. Dr. Henning Lobin


2008-2011:

VW-Stiftung-Verbundprojekt „Interactive Science – interne Wissenschaftskommunikation über Digitalmedien“

Drittmittelgeber: Volkswagen-Stiftung (Programm „Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften“ Sprecher: Henning Lobin, Gießen

Weitere Partner: Universität Trier (H.-J. Bucher), Universität Konstanz (R. Kuhlen), Kulturwissenschaftliches Institut Essen (C. Leggewie), Österreichische Akademie der Wissenschaften (M. Nentwich) sowie Th. Gloning, G. Fritz und C. Bieber von der Universität Gießen 
Bewilligungszeitraum: 5/08 – 4/11 

Bewilligungsvolumen gesamt: 990 T€ 

Eigenes Teilprojekt (zusammen mit H.-J. Bucher, Universität Trier): „Wissenschaftliche Präsentationen“ (Ausstattung: 1,5 BAT IIa, 1 WHK, 2 SHK)

2006-2017:

Exzellenzinitiative von Bund und Ländern: „Graduate Center for the Study of Culture (GCSC)“

Bewilligungszeitraum: 10/06-9/11 

Beteiligung als Mitantragsteller, Prinicipial Investigator und Mitglied von Research Area V „Culture, Language, and the New Media“


2008-2015:

BMBF-Projekt „D-SPIN / CLARIN-D“


Drittmittelgeber: BMBF

Teilprojektprojekt in dem Verbundprojekt „Deutsche Sprachinfrastruktur“

Deutsches Spiegelvorhaben der EU-Initiative CLARIN zur Schaffung einer internationalen Sprachinfrastruktur

Bewilligungszeitraum insgesamt: 4/08 – 03/15

 



2008-2012:

LOEWE-Verbundprojekt „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“


Drittmittelgeber: Land Hessen (Programm LOEWE – Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlicher Exzellenz [‚Landesexzellenzprogramm’])

Federführender Koordinator: Henning Lobin, Gießen

Weitere Partner: Herder-Institut Marburg, Fachhochschule Gießen-Friedberg

Bewilligungszeitraum: 7/08 – 6/11

Bewilligungsvolumen gesamt: 2,8 Mio. €

Eigene Teilprojekte:

- „Die Ordnung von Wissen in Texten“ (Ausstattung: 0,5 BAT IIa, 1 Doktorandenstipendium, 1 WHK)

- „Korpustechnologie“ (Ausstattung: 0,5 BAT IIa, 1 SHK)

- Verbundkoordination und geisteswissenschaftliche IT (Ausstattung: 0,5 BAT IIa, 1,0 BAT IVb, 1 SHK, Investitionsmittel, zentrale Sachmittel)

 

2012-2015:

BMBF-Projekt „GeoBib – Erinnerungsnarrative im Widerstreit. Annotierte und georeferenzierte Online-Bibliographie der frühen Holocaust- und Lagerliteratur (1933-1949)“


Drittmittelgeber: BMBF, gefördert im Rahmen des Programms „E-Humanities“

Sprecher: Henning Lobin

Beteiligt an der JLU: ZMI, Arbeitsstelle Holocaust-Literatur, Institut für Geografie, Arbeitsbereich Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik

Bewilligungszeitraum: 07/12 – 6/15

Bewilligungsvolumen gesamt: 0,95 Mio. €

 

   

Prof. Dr. Franz-Joseph Meißner

Erforschung der Geschichte des Unterrichts romanischer Fremdsprachen (Herbert und Ingeborg Christ-Stiftung)


CADUBALM; Entwicklung einer kollaborativen Lernsoftware (EU)

(Verlängerung des) Graduiertenkollegs Didaktik des Fremdverstehens (DFG)

Italis: Lehrwerkerstellung und Evaluation (Italienisch) (EU)

EuroCom/Internationale EuroCom-Kongresse (EU)

Pour le multilinguisme: exploiter à l`école la diversité des contextes européens (EU)

Evaluation von Lehr- und Lernmaterialien zur Interkomprehension
finanziert im Rahmen des Rede Europeia de Intercompreensão (REDINTER) (EU)
Entwicklung von Sprachtests (JLU)

CARAP / RePA – Referenzrahmen für Plurale Ansätze zu Sprachen und Kulturen (Europäisches Sprachenzentrum) (EU)

Entwicklung von Aufgabenformaten für kompetenzorientiertes Lernen (Französisch)

Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin

Studierende und ihre Sprachen: Lernerfahrungen. Sprachbilder und Lernpläne (JLU)

 

 

Prof. Dr. Joybrato Mukherjee

seit 2006 (fortlaufend):

The Louvain International Database of Spoken English Interlanguage (LINDSEI):

analysing the German component

 

 

 

Prof. Dr. Dietmar Rösler 

seit 2000 (fortlaufend): 


Nutzung des WWW für den fremdsprachlichen Unterricht - JETZT Deutsch lernen


seit 2002 (fortlaufend):

GEP - 
Das Giessener elektronische Praktikum

  

 

Prof. Dr. Anja Voeste

Textorganisation im Sprachwandel (1975–2011)

(Antrag)



Das Projekt widmet sich der text- und fehlerlinguistischen Analyse studentischer Seminararbeiten aus den letzten 35 Jahren. Dabei sollen zwei Blickwinkel mit einander in Beziehung gesetzt werden: a) eine pragma- und textlinguistisch ausgerichtete Herangehensweise, die die Schreiberperspektive berücksichtigt. Hier soll der längerfristige Wandel der individuellen Textorganisation anhand zentraler Parameter analysiert werden. Diese Teiluntersuchung soll kombiniert werden mit b) einer fehlerlinguistischen Analyse, die nach Normabweichungen (in Orthographie und Interpunktion) sowie nach Auffälligkeiten im Bereich von Einheitenselektion und Einheitensukzession fragt. Dem Projektaufbau liegen zwei Hypothesen zugrunde: Hypothese 1 besagt, dass der Wechsel des Schreibgeräts mit einer Veränderung der Textorganisation einhergeht. Hypothese 2 nimmt einen kausalen Zusammenhang zwischen Normabweichungen und Problemen der Textorganisation an. Diese Hypothese stützt sich auf die Annahme so genannter Breakdown-Phänomene, bei denen die Verarbeitungsressourcen des Schreibenden nicht ausreichen, um ein normgerechtes Schreiben aufrechtzuerhalten, wenn gleichzeitig komplexe Aufgaben der Textorganisation erfüllt werden müssen. Daher soll die fehlerlinguistische Analyse nicht lediglich Veränderungen in der Zahl der Normabweichungen/der Auffälligkeiten bei Einheitenselektion und -sukzession erfassen, sondern gezielt Korrelationen zwischen den Normabweichungen und der Textorganisation ermitteln.

 

2010–2011:

Fehler und Geschlecht. Rechtschreibkompetenz im Fokus von Geschlechterforschung und Sprachwissenschaft

(gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst)


Obwohl korrektes Rechtschreiben in der Schule und im Berufsleben eine zentrale Rolle spielt, hat die Rechtschreibkompetenz von Jugendlichen in den vergangenen Jahrzehnten stark abgenommen. Von dieser Entwicklung sind beide Geschlechter betroffen, Mädchen schneiden in Rechtschreibtests allerdings besser ab als Jungen. Untersuchungsergebnisse der Geschlechterforschung lassen vermuten, dass dieser Diskrepanz geschlechts- bzw. genderspezifische Stärken und Schwächen in den orthographischen Teilkompetenzen zugrunde liegen. 
Ziel des Projekts war die Entwicklung eines geschlechtssensitiven linguistischen Tests, der die unterschiedlich verteilten Rechtschreibstärken und -schwächen von Mädchen und Jungen präzise, d.h. nach Teilkompetenzen differenziert und gleichzeitig möglichst umfassend, ermittelt. Auf dieser Grundlage sollen – über das Projekt hinaus – Wege zu einer gezielt geschlechterdifferenzierten Kompensation der Rechtschreibschwächen eröffnet werden. Zielgruppe sind die bislang von der Forschung vernachlässigten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe an Haupt- und Gesamtschulen. Gerade hier besteht in gesellschaftspolitischer Perspektive überaus dringender Förderbedarf.

 

 

Prof. Dr. Monika Wingender

2009-2011:
Projekt: „Typen slavischer Standardsprachen. Theoretische und empirische Untersuchungen von aktuellen Merkmalskorrelationen im Kroatischen und Russischen“

Drittmittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektleiterin: Prof. Dr. Monika Wingender
Projektmitarbeiter: Ivana Barkijevic, Daniel Müller
Ziel des Projektes ist die weitere theoretische und empirische Fundierung der Standardsprachenforschung, indem die bisher in dieser Disziplin vorherrschende klassifikatorische Begrifflichkeit hin zu einer Typen beschreibenden weiterentwickelt wird.

2010-2012:
Projekt: Mehrheit oder Minderheit? Identitätskonstruktionen im sprachpolitischen Diskurs russisch-türksprachiger Sprachgemeinschaften

Gemeinschaftsprojekt von Monika Wingender (Slavistik) und Mark Kirchner (Turkologie) gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektmitarbeiterinnen: Dr. Ruth Bartholomä (Turkologie), Aksana Braun (Slavistik)
Mit den russisch-türksprachigen Sprachgemeinschaften nimmt das Projekt Typen von Sprachgemeinschaften in den Blick, in denen Sprache als Merkmal der ethnischen und nationalen Identität sehr stark gewichtet ist. Geprägt von aktiven Rechtsnormsetzungen und einem intensiven öffentlichen Diskurs über die Sprachpolitik, zeigen die Republiken heute dabei eine Diskrepanz zwischen der geltenden Gesetzgebung bzw. den sprachpolitischen Programmen und der gesellschaftlich-sprachlichen Realität. Der russische Bevölkerungsteil als Minderheit wird, auch unter den Vertretern der Titularnation, nicht selten weiter als die dominante, prestigereiche Gruppe wahrgenommen, ebenso die russische Sprache als die prestigereiche Sprache. Mit Blick auf die aktuelle Konsolidierungsphase zeichnet das interdisziplinäre Projekt dieses Spannungsfeld nach.

2010-2012:
Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. F. Lebsanft (Bonn) zur Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen:


2010
gemeinsame Tagung finanziert von der Fritz Thyssen Stiftung: „Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen auf dem Prüfstand. Die Sicht der Linguistik und der Rechtswissenschaft“;
2012 Herausgabe (Lebsanft, F. & Wingender, M.) des Bandes zur Tagung: Die Sprachpolitik des Europarates. Die „Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ aus linguistischer und juristischer Sicht. Hrsg. von F. Lebsanft und M. Wingender. Berlin / Boston 2012.