Professuren der Sparte Strafrecht
Prof. Dr. Britta BannenbergKriminologie Britta Bannenberg (Jg. 1964) ist Professorin für Kriminologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Forschungsschwerpunkte sind: Gewaltkriminalität, Schwerpunkt Tötungsdelikte, Amoktaten, Terrorismus, Gewalt an Schulen, Sexualdelikte; Organisierte Kriminalität/Drogenhandel; Opferforschung, Kriminalprävention (wirkungsorientierte Maßnahmen, Hot Spot Policing). Aktuelle Forschungsprojekte: Amoktaten und Amokdrohungen (Bedrohungsmanagement); Drogenhandel mittels Krypto-Mobilfunkgeräten (laufend ab 2024); Kriminalpräventive Maßnahmen im Bahnhofsgebiet Frankfurt am Main (2024–2028). Beratungsnetzwerk Amokprävention: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb01/professuren-forschung/professuren/bannenberg
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Prof. Dr. Pierre HauckStrafrecht und Strafprozessrecht Prof. Hauck hat seit 2018 die Professur für Strafrecht und Strafprozessrecht inne. Zuvor war er von 2012 bis 2018 Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Trier. Seine Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich insbesondere auf die Vermögensdelikte, das Recht der strafprozessualen Ermittlungsmaßnahmen und auf das Europäische Strafrecht. Regelmäßig bietet Prof. Hauck in diesem Kontext die Vorlesung Internationales Strafrecht II (Europäisches Strafrecht) an. Außerdem organisiert sein Lehrstuhl in regelmäßigen Abständen Gastvorträge, in denen Experten über Einzelfragen des internationalen Strafrechts sprechen und gemeinsam mit Studierenden diskutieren. Daneben ist Prof. Hauck an mehreren von der Europäischen Kommission finanzierten Forschungsprojekten beteiligt, die sich sehr dezidiert mit spezifischen Fragen des Schutzes der finanziellen Interessen der Europäischen Union befassen. Er ist Mitglied des DFG-Netzwerks zur Rolle der Rechtsvergleichung bei der Europäisierung der Strafrechtspflege. |
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Prof. Dr. Bernhard KretschmerStrafrecht und Strafprozessrecht Prof. Kretschmer hat seit 2013 die Professur für Strafrecht und Strafprozessrecht inne. Zuvor hat er einen straf- und strafprozessualen Lehrstuhl an der Ruhr-Universität Bochum geleitet. Neben Aspekten der Strafrechtsdogmatik und des Strafprozesses liegen seine Forschungsschwerpunkte im Medizin-, Verkehrs- und Wirtschaftsstrafrecht, dem Internationalen Strafrecht und der Strafrechtsgeschichte. Zudem stellt er leidenschaftlich gern Film und Literatur mit dem Strafrecht in Beziehung. Prof. Kretschmer ist ordentliches Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, des Kammernetzwerks der EKD, der Ethik-Kommissionen für Medizin und Psychologie der Universität sowie mehrerer klinischer Ethik-Komitees. Außerdem ist er Mitorganisator des Gesundheitsrechtlichen Praktikerseminars unseres Fachbereichs, das sich an Angehörige der Fachbereiche Rechtswissenschaft und Medizin, aber darüber hinaus auch an alle Personen richtet, die in Praxis und Wissenschaft mit dem Zusammenwirken rechtlicher und medizinischer Aspekte zu tun haben oder die allgemein an entsprechenden Konstellationen interessiert sind. Bernhard Kretschmer ist Autor und Mitherausgeber mehrerer Fachpublikationen. In führenden Kommentaren hat er Kommentierungen vorgelegt, unter anderem zu Täterschaft und Teilnahme und zum sogenannten Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts. Er war zudem Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen zur Aufklärung des terroristischen Anschlags am Berliner Breitscheidplatz. |
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Prof. Dr. Thomas RotschDeutsches, Europäisches und Internationales Straf- und Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Umweltstrafrecht Prof. Rotsch hat seit dem 1. Oktober 2011 die Professur für Deutsches, Europäisches und Internationales Straf- und Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Umweltstrafrecht inne. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der allgemeinen nationalen und internationalen Strafrechtsdogmatik, dem Wirtschaftsstrafrecht und der Criminal Compliance. Neben den Veranstaltungen im Grundstudium liest Prof. Rotsch im Schwerpunkt 7 „Kriminalwissenschaften“ regelmäßig Wirtschaftsstrafrecht I und II (Allgemeiner bzw. Besonderer Teil), sowie Internationales Strafrecht I (Strafanwendungsrecht). Darüber hinaus veranstaltet er zweimal jährlich einen Wiederholungs- und Vertiefungskurs („WuV-Kurs“), in dem das Subsumieren anhand praktischer Fälle geübt wird. Der Kurs findet mehrtägig, im Winter auf Schloss Rauischholzhausen, im Sommer in der Hohwachter Bucht gemeinsam mit der Christian-Albrechts-Universität Kiel, statt. Zudem bietet Prof. Rotsch ein Doktorandenkolleg an, in dem Doktorandinnen und Doktoranden den Stand ihrer Arbeit vorstellen und konkrete Probleme diskutieren können. Daneben ist Prof. Rotsch Gründer mehrerer Zeitschriften: 2005 rief er die ZIS (Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik; mittlerweile ZfIStw – Zeitschrift für Internationale Strafrechtswissenschaft ins Leben, deren geschäftsführender Herausgeber er bis heute ist. 2007 folgte die ZJS – Zeitschrift für das Juristische Studium, die als Ausbildungszeitschrift konzipiert ist und deren Mitherausgeber er auch heute noch ist. Im Sommersemester 2009 gründete er das CCC – Center for Criminal Compliance. Außerdem ist Prof. Rotsch regelmäßig als Gutachter in Wirtschaftsstrafsachen tätig. |
(Bild folgt in Kürze)
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Bildquelle: Rolf K. Wegst


