Forschungstag 2026
- Forschungstag 2026
-
Forschungstag des FB 03: Vernetzung, Austausch und neue Perspektiven
Unser Fachbereich ist vielfältig! Dies war eine der zentralen Aussagen des Forschungstages des Fachbereiches 03 – Sozial- und Kulturwissenschaften am 1. Juli 2026, der von Prodekanin Prof. Dr. Anja Seifert organisiert worden ist. Neben den Akzentbereichen des Fachbereichs standen in diesem Jahr auch Forschungsprojekte des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fokus. So sollte Forschung am Fachbereich sichtbar gemacht werden und eine Möglichkeit der Vernetzung und der Entwicklung von gemeinsamer Perspektiven geschaffen werden. Dass dies auf eine große Resonanz im Fachbereich stieß, zeigten die voll besetzten Stuhlreihen des Musiksaals an diesem Nachmittag.
Die Akzentbereiche im Überblick
Den Auftakt machte der Akzentbereich „Diversität. Demokratie. Bildung“, der von Prof. Dr. Christine Klapeer und Sarah Weber präsentiert wurde. Thematisch beschäftigt sich dieser unter anderem mit Fragen von Diversität, Inklusion und Diskriminierung sowie Bildungsprozesse im Kontext aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen. Als Ausblick plant dieser unter anderem eine Vortragsreihe mit Workshops im Herbst innerhalb der Open Learning and Reading Week.
Der Akzentbereich „Bildung im Lebenslauf“ versteht Bildung als einen lebenslangen Prozess und richtet den Blick auch über schulische Bildung hinaus. Im Zentrum stehen Fragen sozialer Ungleichheit und unterschiedliche Bildungsbiografien. Sprecher Prof. Dr. Bernd Käpplinger betonte, dass der Akzentbereich von der aktiven Beteiligung weiterer Interessierter lebt und künftig stärker in die Reading Week eingebunden werden soll.
Anschließend folgte die Vorstellung des Akzentbereichs „Sozial- und Kulturwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung“ durch Sprecherin Prof. Dr. Sandra Schwindenhammer, die die bisherigen Diskurse innerhalb des Akzentbereichs nachzeichnete. Besonders hervorgehoben wurde dabei das Potenzial, Nachhaltigkeit mit Bildungsfragen zu verbinden und Studierende stärker in die Forschungsaktivitäten einzubeziehen.
Prof. Dr. Christine Wiezorek präsentierte die Arbeit des Akzentbereichs „Migration und Menschenrechte“. Der interdisziplinär ausgerichtete Zusammenschluss beschäftigt sich mit migrationsgesellschaftlichen Fragestellungen und möchte diese stärker in Studium und Lehre verankern. Die Forschungsgruppe arbeitet standortübergreifend mit Frankfurt, Jena und Amsterdam zusammen. Trotz finanzieller Herausforderungen konnten zentrale Lehrangebote erhalten werden.
Forschungsvielfalt im Dialog
Danach boten als Herzstück der Veranstaltung zehn Forschungsprojekte aus fünf Instituten in einer Posterpräsentation einen anschaulichen Einblick in die Forschungsvielfalt des Fachbereichs. Beim anschließenden Posterrundgang ergaben sich zahlreiche Gespräche, in denen Fragen diskutiert und neue Kontakte geknüpft werden konnten.
Die große thematische Vielfalt der Forschungsaktivitäten wurde an diesem Tag als besondere Stärke im Fachbereich hervorgehoben. Er machte deutlich, welches Potenzial in einer intensiveren Vernetzung der Forschenden aus unterschiedlichen Karrierestufen liegt – und dass der fachbereichsinterne Austausch eine wichtige Grundlage für zukünftige Kooperationen und innovative Forschungsprojekte bildet.