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Bibelwissenschaft

Informationen

Publikationen von Prof. Dr. Ute Eva Eisen
Publikationen von Paula Kautzmann
Publikationen von Leonie Arhelger
Mirjam: Mosaik in der Benediktinerabtei Dormitio auf dem Zionsberg in Jerusalem von<br /> Radbod Commandeur (1890-1955) (Quelle: Deror avi/CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons)

Bibelwissenschaft Altes Testament

Das Alte Testament bildet den ersten und älteren Teil der christlichen Bibel und ist als Hebräische Bibel/Tanach auch Heilige Schrift des Judentums. Es wird immer häufiger 'Erstes Testament' genannt, um zu verdeutlichen, dass es eigenständiges Zeugnis vom biblischen Gott ist - eben nicht überholter Vorläufer des Neuen Testaments. Die Schriften sind im ersten Jahrtausend v. u. Z. entstanden und verdanken sich den wechselvollen politischen und soziokulturellen Bedingungen Israels im Kontext des Alten Orients. Aufgabe der alttestamentlichen Forschung ist es, die Texte in ihrer Eigenart wahrzunehmen, sie aus den Kontexten ihrer Entstehung heraus zu verstehen und gegenüber einer unreflektierten Vereinnahmung zur Geltung zu bringen. Ihre Wirkungsgeschichte wird dabei ebenso wie ihre Bedeutung für die Gegenwart reflektiert. Die alttestamentliche Wissenschaft ordnet sich in ihren wissenschaftstheoretischen Prämissen und Methoden in den Kanon der Wissen­schaften ein. Sie gehört in den Rahmen der Geisteswissenschaften, ist interdisziplinär ausgerichtet und arbeitet im Horizont von Religions-, Zeit- und Sozialgeschichte sowie von Sprach- und Literaturwissenschaft.

Paulus und Thekla
Ausschnitt des Freskos von „Paulus und Thekla“ aus dem 6. Jahrhundert in der Paulus- und<br /> Theklagrotte am Nordhang des Bülbül Dağı (deutsch „Nachtigallenberg“) oberhalb<br /> der Ruinen des antiken Ephesus (Quelle:Public Domain/gemeinfrei via Wikimedia Commons)

Bibelwissenschaft Neues Testament

Das Neue Testament bildet den zweiten und jüngeren Teil der christlichen Bibel. Seine Schriften bieten den wichtigsten Zugang zum historischen Jesus und zum verkündigten Christus. Die Schriften sind zwischen 50 und 150 u. Z. im Kontext der Zeit-, Religions- und Literaturgeschichte des Römischen Reiches entstanden. Die ältesten Zeugnisse stammen von jüdischen Gruppen und können ohne Kenntnis des antiken Judentums nicht verstanden werden. Aufgabe der neutestamentlichen Forschung ist es, kanonische und außerkanonische Texte in ihrer Eigenart wahrzunehmen, aus den Kontexten ihrer Entstehung und ihres Gebrauchs heraus zu verstehen und gegenüber einer unreflektierten Vereinnahmung zur Geltung zu bringen. Ihre Wirkungsgeschichte wird dabei ebenso wie ihre Bedeutung für die Gegenwart reflektiert. Die neutestamentliche Wissenschaft ordnet sich in ihren wissenschaftstheoretischen Prämissen und Methoden in den Kanon der Wissen­schaften ein. Sie gehört in den Rahmen der Geisteswissenschaften, ist interdisziplinär ausgerichtet und arbeitet im Horizont von Religions-, Zeit- und Sozialgeschichte sowie von Sprach- und Literaturwissenschaft.