Laufende Habilitationen
| Habilitierende | Titel | Fach |
| Dr. Friederike Jaekel |
Etty Hillesums Tagebücher (1941-2943) – praktisch-theologische, religionspädagogische und literaturwissenschaftliche Perspektiven Im Jahr 2023 wurden die Tagebücher der jüdischen Niederländerin Etty Hillesum, die nur einige Straßen von Anne Frank in Amsterdam entfernt wohnte, erstmals vollständig in deutscher Sprache veröffentlicht. Seit der Veröffentlichung gewinnen die Tagebücher und Briefe Hillesums, die in Deutschland bisher weitgehend unbekannt waren, immer mehr an Popularität. Ihre Tagebücher besitzen durch ihre Vielschichtigkeit das interdisziplinäre Potenzial im Kontext von Praktischer Theologie (u.a. Wahrnehmung von individueller, institutionsferner Religiosität), Literaturwissenschaft (Forschungsarbeit zu ausgewählter Holocaustliteratur; Aufbereitung von Unterrichtsmaterial für den Deutschunterricht Sek II) und von Religionspädagogik (Neuperspektivierung innerhalb der RP: u.a. biographisch-dialogisches Lernen) im Sinne des Bildungsauftrages zum Einsatz zu kommen, um insbesondere Antisemitismus und Rassismus durch aufklärende Auseinandersetzung mit Einzelschicksalen des Holocaust entgegenzutreten. Die praktisch-theologische, literaturwissenschaftliche sowie religionspädagogische Auseinandersetzung mit Etty Hillesums Tagebüchern und Briefen im Rahmen des Habilitationsprojektes soll u.a. einen Beitrag zum Füllen der Leerstelle der bisherigen Rezeption in Deutschland zu ihrem Werk beitragen (Erinnerungsarbeit) und zugleich die Aktualität sowie Anschlussfähigkeit ihrer Gedanken für die o.g. Wissenschaftskontexte hervorheben. |
Praktische Theologie/Religionspädagogik |
| Dr. Robert Martin Jockel |
Projektbeschreibung folgt |
Systematische Theologie |