Laufende Promotionen
Scham aushalten und Blicke wechseln - Chancen einer jüdischen Perspektive auf die ‚christliche‘ Wahrheit des Johannesevangeliums.
Leonie Arhelger
Grundmanns ‘braune' Jahre und ihre Spuren im Theologischen Handkommentar zum Markusevangelium mit besonderem Fokus auf Mk 2,1-12
Heike Beckedorf
Der Jakobusbrief –
Relectura
von Elsa Tamez
Paula Kautzmann
Konstruktion von Fremd- und Feindbildern im Ersten Makkabäerbuch (Altes Testament)
Kopp, Karsten
Das Dissertationsprojekt zielt auf eine narratologische und soziologische Untersuchung sowie Theoretisierung von Fremd- und Feindbildern im Ersten Makkabäerbuch. Das Projekt versucht damit eine Brücke zwischen Text, Rezeption sowie der Etablierung von Diskursen über Fremde und Feinde zu bauen.
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Döhnert-Wilckens, Hannah
Mission vor Bonifatius - Die Gestalt(en) der christlichen Missionierung des Mitteldeutschen Raumes.
Jonas Renz
Bonifatius gilt gerne als "Apostel der Deutschen" - doch das Wirken des Missionars baute häufig auf ältere, christliche Traditionen auf und so erhebt sich die Frage, woher diese Christ*innen kommen. Mehrere Missionierungsinitiativen kämen für die frühe Christianisierung des Mitteldeutschen Raumes infrage: Die Bistümer Mainz und Trier, iroschottische Mönche, fränkische Grundherrschaft und angelsächsische Missionare. Mit diesen vier Initiativen, die vor, mit und neben Bonifatius im deutschsprachigen Raum wirkten, befassten sich vor allem in den beiden vergangenen Jahrhunderten zahlreiche Untersuchungen. Das Promotionsprojekt soll diese zusammengeführt werden, um eine Gesamtschau zu ermöglichen. Des Weiteren sollen die vier Regionen - das Rhein-Main-Gebiet, samt Wetterau und Niddagau, die Linie Westerwald-Dilltal-Hinterland, Althessen, sowie Thüringen - im Hinblick auf die unterschiedlichen Verläufe der Christianisierung betrachtet und profan-, kultur-, sowie religionsgeschichtlich kontextualisiert werden, um der Frage nachzugehen, inwieweit die heterogenen Voraussetzungen die Christianisierung mit beeinflussten.
Christlich imprägnierte Phrasen (Sprachfiguren) als Identitätsmarker einer Neuen Rechten?
Behnisch, Malte
Boris Vian. Ver-rücktes Dasein? Kultur- und religionstheoretische Versuche zu den theologoiden Denkbildern des 'Nihilisten mit Trompete'
Jäger, Anna Sophie
Essstörungen. Theologisch-Kulturtheoretische Auseinandersetzung mit einem überkomplexen Phänomen"
Kreide, Jana
Trost der fünften Jahreszeit?! Praktisch-theologische Perspektiven auf alltagsdogmatische Fragmente im rheinischen Karneval
Möller, Luis
Ordnung und Struktur in einer chaotischen Welt? - Die katechetische Tradition im 21. Jahrhundert und ihr Verhältnis zu (post-)moderner Ratgeber-Literatur
David Konrad Reibis
Neben der dogmatischen, akademischen Tradition, die der wissen- schaftlich (und kirchlich) verantworteten Ausarbeitung, Begründung und Zusammenstellung christlicher Glaubenslehren verpflichtet ist, spielt die katechetische Tradition in der Geschichte der evangelischen Frömmigkeitspflege und der protestantischen Selbstvergewisserung eine beachtliche Rolle:
ihr kam die gestaffelte Aufgabe zu, elementares Glaubenswissen zu vermitteln, Gläubigen eingängige und plausible Antworten auf essentielle und existentielle Fragen darzulegen und auf die sittliche und religiöse Grundstimmung in der Kultur einzuwirken.
Ihre Blütezeiten freilich sind Geschichte; bereits Thomas Mann hat auf den ersten Seiten seiner „Buddenbrooks“ seinen literarischen Schabernack mit der katechetischen Weitergabe der lutherischen Einsichten und Bekenntnisse getrieben. Zwar ist in der jüngsten Zeit der Versuch unternommen worden, den Bedeutungsverlust der kate-chetischen Tradition mit der Konzeption so genannter Alltagsdogmatiken aufzuhalten, doch weitaus beachtlicher ist der zunehmende Trend, sich mittels moderner Ratgeber einen Reim auf Lebenssinn und Lebenskrisen zu machen, um das Leben selbst in all seinen Facetten meistern zu können: Literarisch formatierte (Über-)Lebenshilfen führen mit verständlichen Sinnangeboten durch eine stetig komplizierter werdende Welt.
Das Projekt fokussiert diese doppelte Entwicklung; u.a. befasst es sich exemplarisch mit den Arbeiten des kanadischen Psychologieprofessors und Sachbuchautors Jordan B. Peterson, dessen Lebensratgeber „12 Rules for Life“ (deutsch: Ordnung und Struktur in einer chaotischen Welt) zum internationalen Bestseller wurde.
Serotonin und Unterwerfung. Poptheologische Fragmente bei Michel Houellebecq.
Marie-Christin Reinhardt
Mit seiner schonungslosen Sektion der französischen Gegen-wartsgesellschaft ist Michel Houellebecq, selbstbezeichneter Misanthrop, nicht nur zum enfant terrible der französischen Literatur, sondern zum Anthropologen der (Post-)Postmoderne geworden. Das Dissertations-projekt soll den Houellebecq‘schen Antihelden als (Pop-)Prototypen des Menschen des 21. Jahrhunderts rekonstruieren und ihn – das leere, intellektuelle Wrack – im Spannungsfeld eines existentiellen Sinnhori-zonts à la Houellebecq positionieren. Das Projekt verortet sich dabei im Kontext eines poptheologischen Forschungsdiskurses um die Neukonstituierung einer Praktischen Theologie, die pluralistische, popkulturelle Erfahrungs- und Deutungsweisen der Lebenswirklichkeit theologieperspektivisch wahrnimmt und erschließt.
Jeff Koons - Ein neues Kapitel in der Geschichte der Kunstreligion
Seipel, Maria-Louise
Neil Gaiman’s American Gods – Eine religiöse Allegorie unserer Zeit
Veit, Anna Lena