Programm
Kurs und Ziele
Sie arbeiten in einem Museum oder Forschungsinstitut und wollen der Herkunft von Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten nachgehen? Sie verfolgen ein eigenes Projekt, bei dem es um die Geschichte von solchen Objekten geht? Sie haben noch wenig Erfahrung mit der Archivarbeit oder wollen Ihre Kenntnisse auffrischen?
Dann kann Ihnen der Kompaktkurs „Spurensuche“ Anleitung geben und Lösungswege eröffnen. Sie gewinnen einen Überblick über die deutsche Archivlandschaft mit Schwerpunkt auf Bestände, die für koloniale Kontexte relevant sind, erhalten Einblicke zu Archiven im Globalen Süden und erwerben die grundlegenden Kompetenzen zu selbstständiger Archivarbeit.
Der Kompaktlehrgang ist mit einem großen Anteil von Praxis- und Übungselementen konzipiert. Die Lehrenden geben Ihnen Werkzeuge zur Lösung Ihrer Probleme bei der Recherche an die Hand. Sie tauschen sich mit Archivar:innen aus ganz unterschiedlichen Häusern aus. Historiker:innen der Universität Gießen sowie externe Expert:innen führen Sie in historische Methoden ein.
Programm
Den vorläufigen detaillierten Plan für den Kurs im November 2025 finden Sie hier.
Der Kurs findet in großen Teilen am Campus Philosophikum I der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. (Otto-Behaghel-Straße 10, 35394 Gießen, Haus C (Philosophikum I), Raum 232a). Wir beginnen dort am Montag, dem 17.11.2025, um 14 Uhr (s.t.) und enden am selben Ort am Freitag, dem 21.11.05.2025, um 13 Uhr.
Das Programm folgt dem typischen Verlauf einer Recherche: Zum Auftakt der Woche lernen wir Beispielobjekte der Teilnehmenden kennen, die als roter Faden für den Kompaktkurs dienen können. Wir entwickeln systematisch Fragen, die wir an die Objekte stellen können. Am zweiten Tag erarbeiten wir uns erste Zugänge: Wie finde ich Archive und wie arbeite ich in Archiven? Die Einheiten des dritten Tages führen in die Arbeit mit den Akten ein und setzen einen Schwerpunkt auf Archive im sog. Globalen Süden. Für den vierten Tag ist eine Exkursion in das Weltkulturen Museum Frankfurt geplant. Der letzte Tag dient der Ergebnissicherung. Sehen wir jetzt neue Ansatzpunkte für unsere Objekte?
