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Haberkorn, Tobias

tobias.haberkorn@geschichte.uni-giessen.de | Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 

Tobias Haberkorn

tobias.haberkorn 

Curriculum Vitae

Publikationen


Forschungsschwerpunkte

  • Russland im 19. Jahrhundert
  • Die frühe Sowjetunion der 1920er und 30er Jahre
  • Sowjetische Museums- und Kulturpolitik
  • Russisch/sowjetische Erinnerungskultur
  • Zweiter Weltkrieg

 

Aktuelles Forschungsvorhaben

Zwischen Reflexion und Projektion: ‚Zigeunerkunde‘ im Donau-Karpatenraum (1880–1930)
Teilprojekt im Rahmen der von der DFG geförderten Forschungsgruppe "Antiziganismus und Ambivalenz in Europa (1850–1950)"

Das Projekt untersucht die Darstellung und Wahrnehmung von Roma in der aufkommenden Ethnographie des Habsburgerreichs. Es konzentriert sich auf die Arbeiten von Heinrich von Wlislocki, der die Roma als exotische und ursprüngliche Gruppe darstellen wollte. Das Projekt untersucht die ethnographische Forschung und die bürokratische Praxis im Habsburgerreich, die oft auf Stereotypen und Projektionen basierten. Es zeigt, wie die Roma in den Darstellungen von Ethnographie, Sprachwissenschaft und Historiografie gesellschaftlichen und politischen Dynamiken der Zeit ausgesetzt waren. Das Projekt verfolgt mehrere Ziele: Es will eine wissenschaftliche Biografie von Heinrich von Wlislocki erstellen, die seine Arbeiten im Kontext der „Zigeunerkunde“ und der Magyarisierungspolitik verortet. Es untersucht auch die Mechanismen der Wissensproduktion und -zirkulation, die in der Ethnographie und Volkskunde vorherrschten. Es ist geplant, eine Monografie und einen Aufsatz zu veröffentlichen, sowie dass mehrere Tagungen im Verbund organisiert werden, um die Ergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren. Als Teilbereich vier des übergeordneten DFG-Forschungsgruppenprojekts „Antiziganismus und Ambivalenzen in Europa. 1850-1950“ will es in Zusammenarbeit mit den weiteren fünf Teilbereichen eine umfassende europäische Verflechtungsgeschichte des Antiziganismus erarbeiten.

 

Lehrveranstaltungen

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