B
Bachelorarbeit (→ Thesis)
BAFöG
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz regelt die Leistungen, die Studis als finanzielle Unterstützung für das Studium erhalten können. Das BAFöG-Amt beim Studierendenwerk berechnet den Bedarfssatz an dem Einkommen der Eltern und berücksichtigt, ob die Studis bei den Eltern wohnen und familienversichert sind – oder eben nicht. Der BAFöG-Höchstsatz für Studis liegt inzwischen bei über 500 bis fast 1000 Euro (Stand: Juli 2025), abhängig von Wohnsitz und Versicherungsstatus. Die Förderungshöchstdauer orientiert sich an der sogenannten → Regelstudienzeit. Das Master-BAFöG könnt ihr aber auch dann beantragen, wenn ihr die Regelstudienzeit im Bachelor überschritten hattet. Das BAFöG-Amt überweist das BAFöG zur Hälfte als Zuschuss, zur Hälfte als Darlehen. Nur das Darlehen muss (ratenweise) zurückgezahlt werden, ist aber bei circa 10.000 € gedeckelt. Ein Antrag lohnt sich immer – ab dem ersten Cent gilt man als förderungswürdig und kann sich beispielsweise von der GEZ befreien lassen. Es gibt außerdem Härtefallanträge und unter Umständen kann das Amt elternunabhängiges BAFöG auszahlen. Wenn du keinen Kontakt zu einem oder beiden Elternteilen hast, kann das Amt diese für dich kontaktieren. Außerdem kannst du das BAFöG mittlerweile digital mit einem BundID-Konto über bafoeg-digital.de beantragen.
Aktuelle Informationen zu BAFöG könnt ihr auf der Internetseite des Studierendenwerks Gießen finden https://www.stwgi.de/bafoeg.
Tipp: Bei studiumsspezifischen Fragen zu BAFöG informiere dich, ob es einen BAFöG-Beauftragte:n in deinem Fach gibt.
Bibliothekssystem
Das Bibliothekssystem der Uni Gießen besteht neben der großen Universitätsbibliothek (UB) aus Zweigbibliotheken und kleineren Fachbibliotheken.
Auch im Historischen Institut gibt es eine Fachbibliothek (die sog. HisBib). Das Suchsystem justFind funktioniert für alle Standorte gleichermaßen: https://www.uni-giessen.de/ub/de/rech/justfind. Weitere Informationen findet ihr unter: https://www.uni-giessen.de/ub/de.
Blockveranstaltung/Blockseminar
Manche Veranstaltungen finden nicht im wöchentlichen Rhythmus statt. Sie werden an mehreren, nicht unbedingt aufeinanderfolgenden Tagen abgehalten, manchmal auch an Wochenenden.