Mentale Repräsentationen in der Kognitionspsychologie
Mentale Repräsentationen gehören zum A und O der Kognitionspsychologie: die Repräsentationale Theorie des Geistes. Da gibt es propositionale Repräsentationen, mentale Modelle, Bilder (Imagery), einfache oder duale Enkodierung, u.v.m. Über Repräsentationen laufen, diesem Standardparadigma nach, computationale Prozesse ab. Am deutlichsten ist diese Idee in der Verbindung von Sprechen und Denken sowie dem mentalen Rotieren.
Doch was unterscheidet diese Repräsentationen? Was unterscheidet Repräsentationen im Arbeitsgedächtnis von Repräsentationen im Langzeitgedächtnis? Sind Repräsentationsarten ineinander oder in ein "neutrales" Format überführbar? Welche Rolle spielt Intentionalität? Braucht man Repräsentationen überhaupt, oder kann man kognitive Prozesse auch ohne Repräsentationen erklären? Und gibt es sie überhaupt, oder sind sie nur nützliche Werkzeuge? Was unterscheidet die Alltagspsychologie und die wissenschaftliche Psychologie in all diesen Fragen?
Das Seminar bietet Platz für all diese Fragen und natürlich auch spezifische Wünsche. Eine Sitzung werden wir verzahnt mit dem Seminar von Leandra Bucher halten.
Zur Vorbereitung empfehlenswert: http://plato.stanford.edu/entries/mental-representation/