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PhDnet

Das PhDnet „Literary and Cultural Studies“ bietet ein klar strukturiertes, dreijähriges Promotionsprogramm, das den höchsten akademischen Standards entspricht und durch seine ausgesprochene internationale Orientierung überzeugt.

PhDnet: Wegweisende Forschung im internationalen Kontext

Das am GCSC basierte europäische PhDnet „Literary and Cultural Studies” an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) stellt ein internationales Kooperationsnetz zwischen der JLU und den jeweiligen Promotionsprogrammen in den Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Helsinki, an der Universität Bergamo, der Katholischen Universität Lissabon, der Universität Stockholm, der Universität Graz und der Universität Warwick dar.

Die Mitglieder des PhDnet bearbeiten ihre Dissertationsprojekte an der JLU und an einer der fünf Partnerinstitutionen. Die Projekte werden an beiden Hochschulen betreut und nach Abschluss des Promotionsverfahrens wird ein binationaler Doktorgrad vergeben.

Gemeinsam mit den Partnerinstitutionen veranstaltete Events (Symposien, Konferenzen und Masterclasses) sorgen für eine starke Vernetzung unter den internationalen Kooperationsteilnehmer_innen. So hält das PhDnet-Curriculum eine große Zahl von Kursangeboten bereit, die speziell auf die Bedürfnisse internationaler Promovierender zugeschnitten sind. Dieses Kurs- und Studienprogramm unterstützt und sichert die akademische Qualität der Promotionsprojekte und ermöglicht zugleich deren Abschluss in nur drei Jahren.

Auf diese Weise kann das PhDnet

  • die gemeinsame Promotionsbetreuung an zwei internationalen Partnerinstitutionen anbieten und binationale Abschlüsse nach Cotutelle-Vereinbarung verleihen;
  • ein hochstrukturiertes und international ausgerichtetes Curriculum anbieten, das von den teilnehmenden Partnerinstitutionen gemeinsam organisiert wird und auf die spezifischen Bedürfnisse (internationaler) Doktorand_innen zugeschnitten ist;
  • seine Promovierenden in nationale und internationale Forschungszusammenhänge einführen und internationalen Doktorand_innen die Ankunft in der deutschen Forschungslandschaft erleichtern;
  • Doktorand_innen mit den aktuellsten Theorien, Methoden, Zugängen und Konzepten im Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaften vertraut machen;
  • eine hohe akademische Qualität der entstehenden Dissertationen gewährleisten und zugleich die zum erfolgreichen Abschluss benötigte Zeitdauer reduzieren;
  • selbständige Forschung von Anfang an unterstützen: durch die Förderung von Publikations- und Konferenzerfahrung im In- und auch im Ausland;
  • reichhaltige Gelegenheiten zur Aneignung von akademischen und praxisorientierten Qualifikationen anbieten. Dies geschieht in Kooperation mit dem GCSC Teaching Centre und dem GGK/GCSC Career Service, die etwa hochschuldidaktische Schulungen und andere praxis- und berufsorientierte Workshops anbieten.

 

Der Weg zum binationalen Abschluss

Der Bologna-Prozess und die generelle Internationaliserung des Hochschulsektors werden die Bedeutung von Cotutelle-Modellen der Doktorand_innenausbildung weiter steigern. Innerhalb strukturierter Promotionsprogramme werden Cotutelle-Verfahren zu einem wichtigen Bindeglied zwischen den kooperierenden Graduiertenzentren. Auf diese Weise tragen Cotutelle-Modelle zur weiteren Internationalisierung der Doktorand_innenausbildung bei.

Das PhDnet bietet seinen Promovierenden die Möglichkeit, ihren Doktorgrad im Rahmen eines Cotutelle-Verfahrens zu erwerben. Die JLU Gießen vergibt diese Abschlüsse in Zusammenarbeit mit einer der sechs Partneruniversitäten: Bergamo, Helsinki, Lissabon, Stockholm, Graz oder Warwick.

Die beiden am Cotutelle-Verfahren beteiligten Universitäten übernehmen gleichermaßen die Betreuungs- und Prüfungsverantwortung für die Doktorand_innen; sie erkennen die Kurs- und Prüfungsleistungen, die an der jeweils anderen Universität erbracht wurden, vollumfänglich an.

Ein Cotutelle-Verfahren bietet den Promovierenden eine Vielzahl von Vorteilen:

  • die frühzeitige Vernetzung in gleich zwei Ländern und ihren Bildungssystemen
  • die Freiheit der Wahl zwischen zwei Ländern und ihren Arbeitsmärkten
  • eine optimale Vorbereitung auf eine internationale Karriere
  • die Anknüpfung an das Land, dem das eigene Forschungsinteresse gilt


Die Betreuung sowohl durch Professor_innen in Deutschland und an einer internationalen Partneruniversität ermöglicht es unseren Promovierenden, wertvolle Erfahrungen mit gleich zwei Forschungskulturen und Hochschulsystemen zu sammeln. Die Promovierenden des PhDnet erlangen so entscheidende Fertigkeiten, die sich nicht in verbesserter Fremdsprachenkenntnis und interkultureller Kompetenz erschöpfen. Wir sehen transnationale Promotionsprogramme als Schlüssel, die Doktorand_innen neue und erfüllende Karrierewege eröffnen können.