Geschichte des Zentrums
- Geschichte des Zentrums
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25 Jahre GGK, 20 Jahre GCSC – Eine sehr kurze Geschichte unseres Zentrums
Das Jahr 2026 bietet für uns gleich doppelten Anlass zum Feiern: Vor einem Vierteljahrhundert, im Jahr 2001, wurde das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) als erstes kulturwissenschaftliches Graduiertenzentrum in Deutschland ins Leben gerufen. Seitdem bietet das GGK, gegründet und konzipiert von Prof. Dr. Dr. h.c. Ansgar Nünning und seinem damaligen Team, systematische und maßgeschneiderte Unterstützung für alle Doktoranden in drei Fachbereichen der JLU (Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften, Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften und Fachbereich 05: Sprache, Literatur, Kultur). Das GGK fördert seither Promovierende durch einen holistischen Ansatz und schafft zahlreiche Möglichkeiten für die Vernetzung innerhalb der Peer-Gruppe.
Das wegweisende Modell des GGK diente als Grundlage für die Gründung des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC), das 2006 nach einem erfolgreichen Förderantrag im Rahmen der Exzellenzinitiative des Wissenschaftsrats und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ins Leben gerufen wurde. Dieser Erfolg, der sich mit dem Fortsetzungsantrag von 2012 wiederholte, geht auf die Initiative von Prof. Dr. Dr. h.c. Ansgar Nünning und die nachhaltige gemeinsame Arbeit eines interdisziplinären Teams von Forschenden zurück. In vielerlei Hinsicht die logische Fortsetzung und konsequente Weiterentwicklung der Philosophie des GGK war das GCSC in den letzten zwei Jahrzehnten Anziehungspunkt für Hunderte von herausragenden Doktoranden und Postdoktoranden aus dem In- und Ausland. Mit seinem interdisziplinären Forschungsprofil und seiner konzeptbasierten Methodik in der Kulturwissenschaft, seinen starken internationalen Netzwerken und innovativen Ansätzen in der Forschungsausbildung ist das GCSC ein florierender Ort für interdisziplinär-kulturwissenschaftliche Forschung über alle Karrierestufen hinweg.
An der JLU und darüber hinaus pflegt das GGK/GCSC zahlreiche enge Kooperationen mit anderen Forschungszentren und -initiativen, darunter das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) und das LOEWE-Forschungsnetzwerk „Konfliktregionen in Osteuropa“, die DFG-Sonderforschungsbereiche „Erinnerungskulturen“ und „Dynamiken der Sicherheit“, das Herder-Institut Marburg und das Center for Diversity, Media and Law (DiML, ehemals Zentrum für Medien und Interaktivität).

Timeline2001/2002
Gründung des GGK als erstes Graduiertenzentrum in den Geistes- und Sozialwissenschaften und wegweisendes Modell für die Reform der Graduiertenausbildung in Deutschland, das Promovierenden an der JLU maßgeschneiderte Unterstützung bietet (Gründungsdirektor: Prof. Ansgar Nünning)
2002
Gründung des Internationalen Promotionsprogramms „Literatur- und Kulturwissenschaften” (IPP), gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit dem Ziel der Internationalisierung von Graduiertenprogrammen in Deutschland (Gründungsdirektor: Prof. Ansgar Nünning)
2006
Erfolgreiche Bewerbung in der ersten Runde der Exzellenzinitiative (Förderlinie „Graduiertenschulen“) und Gründung des GCSC (Gründungsdirektor: Prof. Ansgar Nünning)
2007
Das GGK/GCSC bezieht sein eigenes Gebäude auf dem Campus Philosophikum
2008
Gründung des vom DAAD geförderten europäischen PhDnet „Literary and Cultural Studies“, das ein gemeinsames Forschungs- und Qualifikationsprogramm der teilnehmenden Partnerinstitutionen im Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaften anbietet (Gründungsdirektor: Prof. Ansgar Nünning)
2012
Erfolgreicher Fortsetzungsantrag des GCSC in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative mit Erweiterung des Forschungsprofils, der Internationalisierung und des Angebots des Zentrums (u.a. durch die Einrichtung eines systematischen Qualifizierungsprogramms für Postdocs)
2014-16
Das GCSC unterstreicht seine internationale Vorreiterrolle als Graduierten- und Forschungseinrichtung als eine von vier internationalen Partnerinstitutionen im Projekt „IGHERT“, einem groß angelegten Förderprojekt im Rahmen des Consortium of Humanities Centers and Institutes (CHCI), gefördert von der Andrew W. Mellon Foundation
2020/21
Umzug in das neue Gebäude der GGK/GCSC auf dem „Campus der Zukunft“ der JLU
2022
Einführung des Research Centre for the Study of Culture (RCSC) als Plattform und Inkubator für interdisziplinäre, kooperative Forschungsprojekte und Drittmittelanträge an der JLU
2026
Jubiläumsjahr zur Feier von 25 Jahren GGK und 20 Jahren GCSC